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Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn sie von der leichtfertigen Jugend von heute abhängig sein soll. Denn diese Jugend ist ohne Zweifel unerträglich, rücksichtslos und altklug. Hesiod ca 700 v Chr.
Ich habe dann mal einen Brief an einen der Redakteure der NWZ aufgesetzt.
Sehr geehrter Herr Koopmeiners,
wieder zwei Haltungen in Hurrel betroffen. Und wieder läuft das übliche Ritual ab und wieder werden viele Fragen wohl nicht beantwortet werden.
Ich bedauere jeden der im Gebiet Cloppenburg / Oldenburg Geflügelhalter ist, was für eine Anspannung muß es sein, auf die nächste Meldung warten zu müssen. Egal ob Groß- oder Kleinhaltung. Und wieder wird es keine offiziellen Erkenntnisse geben.
Deshalb bitte ich Sie, gehen Sie Ihrer journalistischen Profession nach und recherchieren Sie.
Es gibt ja durchaus Anhaltspunkte.
Es sind in den genannten Landkreisen nur Putenställe betroffen, welche bekanntermaßen recht offen gebaut sind. Ist es also der Wind?
Wenn dieser tatsächlich verantwortlich sein sollte, woher kommt dann der am "Staub anhaftende Virus"?
Sollten es wirklich auf den Feldern grasende Gänse sein, bzw. deren Hinterlassenschaften? Kann der Kot schon soweit zersetzt sein, das er vom Wind wegetragen werden kann? Wenn diese Influenza wirklich so kontagiös und letal verlaufend ist, wo sind dann die Mengen an toten Gänsen von den Felder?
Könnten es nicht auch auf die Felder aufgebrachte Stalleinstreu / Mist sein? Gibt es in dem Gebiet eigentlich auch Entenhaltungen, ohne klinische Symptomatik aber infiziert, so wie in Ungarn Anfang November? Könnte nicht von dort unwissentlich kontaminierter Mist auf Felder ausgebracht wurden, bzw. in Mieten am Feldrand abgelagert wurden sein?
Sind die windbeaufschlagten Wände und Windschutznetze mittels Abklatschprobe auf virenhaltigen Staub untersucht wurden.
Wurden auf den Feldern im Umkreis Kot- bzw Bodenproben entnommen?
Es handelt sich um einen regional gut eingrenzbaren Bereich. In dessen unmittelbarer Nähe sich Betriebe der Heidemarkgruppe befinden.
Hat die Verbreitung vielleicht etwas mit den Transporten von Lebendgeflügel, Schlachtkörpern, Abfällen oder Futter zu tun?
Sind die LKW der Fa. Brüning, welche ihre Betriebsstätte ja nun unmittelbar neben dem Heidemarkschlachthof hat, an Reifen und Chassis auf virenbelasteten Staub untersucht wurden.
Werden die LKW dieser Firma regelmäßig vollständig desinfiziert?
Was ist mit den Futtermittellieferungen sind dort Untersuchungen erfolgt?
Sollte man nicht vielleicht einmal Fachleute die Tatortarbeit übernehmen lassen? Ich möchte den Epidemiologen vom FLI nicht ihr Fachwissen absprechen und auch keine anderen Theorien bekräftigen, aber Fakt ist, dass diese seit 10 Jahren keine sicheren Erkenntnisse über den Ausbreitungsweg erbringen konnten. Bei jedem bisher veröffentlichten Bericht gab es lediglich Mutmaßungen über den Ausbruchsherd bzw. den Einbringungsweg der Viren. Nach einer solchen Vielzahl von erfolgten Untersuchungen ohne Ergebnis, sollte sich die Politik viellericht dazu entschließen, einmal andere Fachleute, als die des FLI mit den Untersuchungen zu beauftragen. Es bedarf offensichtlich kriminalistischer Fähigkeiten, um die Problematik aufzuklären. Warum also nicht die Kapazitäten des LKA nutzen und kriminalistisch nach den Ursachen suchen?
Ich hoffe ich konnte Ihnen einige Ansatzpunkte aufzeigen für Fragen, welche nicht nur ich mir stelle, sondern immer mehr Menschen in diesem Land.
Ich persönlich kann auf jährliche Wiederholungen, dieses FLI-Influenza Rituals gut verzichten und meine Tiere können dieses sicher auch, von daher fände ich es gut, wenn einmal den Ursachen nachgegangen würde und nicht immer nur politischer Aktionismus die Bühne beherschen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Herzliche Grüße vom Warnehof
AI Karte 2024/25 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1Il5iR3se6BA4SH2jHzxFC9lqBCvMcco&usp=shar ing
AI Karte 2023/24 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1B0AKmliEL-YJeoCjS7CeA06rCTReI9w&usp=sharing
@ pfandfrei
in Niedersachsen muss man sich bei der Tierseuchen kasse UND nocheinmal beim zuständigen Veterinäramt anmelden! Diese Anmeldung geschieht per Formular und ist kostenfrei. Ich nehme an dass du zweiteres nicht getan hast und das Veterinäramt sich darauf bezieht
2Kommentare stehen da (einer von Imme und einer von mir). Von mir ist aber einer gestern auch nicht gekommen.
www.wildvogel-rettung.de = Zahlen, Daten, Fakten zur Vogelgrippe
www.aktionsbuendnis-vogelfrei.de
Doch, doch...da hab ich mich auch angemeldet. Ich habe 2 Anmeldungen vorgenommen. Werde aber gleich nochmal in meinen Papieren gucken....Jetzt machst mich aber wuschig....wenn das wirklich so ist, hab ich mich ja voll in die Nesseln gesetzt...na super....
LG Heike und der Fightclub
2.30 Kämpfer und Kämpfermixe
"Wegen der Vogelgrippe muss der Besitzer aber besondere Auflagen erfüllen. So dürfen die Strauße nicht zu nah an Waldränder heran, um einen Kontakt zu dort lebenden Wildvögeln zu vermeiden. Mehrmals täglich sollen die Tiere zudem auf mögliche Krankheitssymptome kontrolliert werden. Besucher der Farm müssen sich desinfizieren. "
Loooool und bei mir müssen sie unter den Bäumen bleiben, damit sie auf freiflächen keinen Kontakt zu Wildvögeln haben.............da sieht man doch einmal wie PLANLOS die Behörden eigendlich sind!!!!!!!!
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