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Thema: An alle Impfgegner: Impfpflicht gegen Newcastle-Krankheit ist weiterhin einzuhalten

  1. #11
    Avatar von Freehill
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    Ja - ich habe nochmals recherchiert und folgendes herausgefunden: eine Impfung aller 6 Wochen ist pharmakologisch NICHT notwendig, ABER: die Kosten bei der Zulassung der Mittel sind enorm. Dabei steigen diese Kosten stark an, je länger der Zeitraum ist, für den die Wirksamkeit nachgewiesen werden muss.

    In der Massentierhaltung werden Masthähnchen aber nur 4 bis max 6 Wochen alt (merkt Ihr was?) - so wurde das Mittel nur für 6 Wochen zugelassen. Das war wesentlich günstiger ...

    Legehennen werden übrigens mittels Spritze geimpft - diese Mittel sind dann für eine komplette Legeperiode zugelassen (sind oft die selben Wirkstoffe - komisch, dass die dann hier ein Jahr wirksam sind ...) Älter als eine Legeperiode werden Legehühner auch nicht in der Tierindustrie.

    Der Gesetzgeber verlangt nun eine Impfung in dem Intervall wie er auf der Packung der Arznei steht.

    Die Frage für mich stellt sich nun - angenommen man impft als Hobby Hühnerhalter seine Hühner seltener (jeder fachkundige Tierarzt wird bestätigen, dass selbst vierteljährlich viel zu oft ist), was passiert dann im Falle einer Kontrolle? Zählt nur der Impfnachweis, oder könnte man auf Blutprobe bestehen um eine ausreichende Immunisierung (Impf Titer) nachzuweisen?

    Werden Hobby Hühnerhalter überhaupt kontrolliert?

    Also nochmal deutlich: ich bin selbstverständlich FÜR eine Impfung, aber der vorgesehene 6 wöchige Intervall ist nachgewiesen unsinnig.

  2. #12

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    Zitat Zitat von elja Beitrag anzeigen
    Wie die das rein bekommen haben ist relativ einfach. Die Industrie-Masthahnchen werden nicht älter als 6 Wochen. Die Legehennenen werden als Küken mit der Trinkwasserimpfe vorgeimpft und dann mit der Nadel geimpft und das gilt für ein Jahr, dann werden die Hennen geschlachtet. Damit hat die Industrie kein Problem und deren Lobbyisten haben signalisiert, dass es für die ok ist und schon wurde es durchgewunken. Dann schaut Euch mal an wer welche Vorträge hält und dafür von wem bezahlt wird.
    Wir paar private Hühnerhalter kommen da kaum gegen an solange der BDRG schweigt.
    Erinnert ihr Euch noch an die Tollwutimpfung für Hunde? Früher jahrlich, inzwischen alle drei Jahre. Da haben die Hundehalter was bewirkt.
    Allerdings sind natürlich die (Tier-)Ärzte auch so pharmaglaubig (und die verdienen ja auch gut dran) dass sie die Sinnhaftigkeit mancher Impfungen und Impfintervalle gar nicht hinterfragen.



    Es ist doch umgekehrt bei den Hunden...............früher alle 3 Jahre und nun 1 Jahr...........
    Oder irre ich mich?
    Zur Zeit kein Hahn, 0.1 Mecheline, 0.1 große gelbe Orpiline, 0,1 Grünlegerhybride, 0,1 Maranhybride, 2 Hybriden-Mixe, 14 Küken, alles Mixe, 0,1 Leonberger

  3. #13
    Avatar von elja
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    Vielleicht sind dein und mein früher ein anderes. Mein früher ist jetzt rund 10+ Jahre her. Das gab es eine jährliche Tollwutimpfung. Mein letzter Hund ist jetzt aber auch sch acht Jahre tot. Vielleicht ist das intervall jetzt wieder bei einem Jahr?
    Sei Wachsam von Reinhard Mey
    ... Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
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  4. #14

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    Zitat Zitat von Hühner-Maren Beitrag anzeigen
    Es ist doch umgekehrt bei den Hunden...............früher alle 3 Jahre und nun 1 Jahr...........
    Oder irre ich mich?
    Liegt am Impfstoff. Einige sind für ein Jahr bestätigt, andere für drei.
    Oder anders ausgedrückt: wenn der Tierarzt nicht auf Geld aus ist, dann hat er den Wirkstoff mit der Wirkdauer von drei Jahren.

  5. #15

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    Meine Hündin ist 10............bei meinem "früher" waren es 3 Jahre, seit einigen Jahren (keine Ahnung seit wann) ist es ein Jahr.................
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  6. #16

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    Zitat Zitat von Kamikaze2001 Beitrag anzeigen
    Liegt am Impfstoff. Einige sind für ein Jahr bestätigt, andere für drei.
    Oder anders ausgedrückt: wenn der Tierarzt nicht auf Geld aus ist, dann hat er den Wirkstoff mit der Wirkdauer von drei Jahren.
    Hatte Aussage von 2 TÄ, dass es nun 1 Jahr ist
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  7. #17

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    Zitat Zitat von Hühner-Maren Beitrag anzeigen
    Hatte Aussage von 2 TÄ, dass es nun 1 Jahr ist
    Wie gesagt, es gibt durchaus Impfstoffe von denen der Hersteller eben nur eine Wirkdauer von mindestens einem Jahr bestätigt, diese müssen dann auch jährlich wiederholt werden.
    Hier kannst nachsehen wie lange der Impfstoff hält, von 1-3 Jahren ist alles dabei.

  8. #18
    Moderator Avatar von zfranky
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    Darf ich daran erinnern, dass es hier um ND Impfung geht?
    Bitte beim Thema bleiben!
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,18 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  9. #19
    Avatar von SetsukoAi
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    Ich hab das Thema zwar eröffnet, allerdings geht mir dieser 6-wöchige Impfrhythmus ziemlich gegen den Strich. Hab jetzt vor 2 Wochen alle meine Küken das erste mal gegen ND/IB geimpft. Ich sehe dann immer das meine Küken 2 Wochen nach der Impfung etwas müde und träge sind, einige fangen (durch die IB Impfung) auch an zu niesen, das vergeht aber immer mit der Zeit. Alle 3 Monate war nie ein Problem, aber wenn ich das jetzt alle 6 Wochen machen muss dann finde ich das für die Gesundheit, und die Entwicklung der Jungtiere, sehr schlecht.

  10. #20
    Avatar von elja
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    Seit der 6wöchigen Impfpflicht haben wir eben wegen dieser Problematik den Impfstoff gewechselt. In dem neuen ist kein IB mehr drin. Dazu hat uns unser beratender TA geraten. IB alle 6 Wochen geht gar nicht.
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