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Thema: Bruja 3000d - Vollautomatische Wendung funktioniert nicht?! Tipps?

  1. #1
    Avatar von HenneEmma
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    Bruja 3000d - Vollautomatische Wendung funktioniert nicht?! Tipps?

    Hallo liebe Hühnerfreunde,

    Ein herzliches "Hallo" an Alle aus der Oder-Spree Region! Als Hühner(wieder)einsteiger habe ich in den letzten Monaten nur still mitgelesen. Sehr tolles Forum mit vielen Infos, von denen ich in der kurzen Zeit schon vielfach profitiert habe.

    Vom Hühnervirus gepackt habe ich mein Projekt Hühnerhaltung ausgebaut und stehe jetzt zum ersten Mal vor einem Problem, auf das ich hier trotz Suchfunktion und lesen gefühlt aller relevanten Beiträge keine Lösung gefunden habe. Vielleicht kann mir jemand der langjährigen Nutzer der Bruja 3000 weiterhelfen.

    Ich habe Anfang der Woche meine erste Kunstbrut (parallel zu meinen zwei Glucken, die die Küken dann aufziehen sollen) mit dem Bruja 3000d gestartet und Probleme mit der vollautomatischen Wendung.
    Während des Probetags lief augenscheinlich alles normal: Der Wendemotor hat den Wendeeinsatz von links nach rechts bewegt. Leider hatte ich die "Probeeier" nicht markiert, um zu sehen, ob sie sich auch drehen, aber da alles andere lief habe ich daran garnicht gedacht.

    Nun habe ich am Dienstag Nachmittag die Bruteier eingelegt (40 Stück) und seitdem immer wieder Probleme mit der Wendung. Angefangen bei überhaupt keiner Bewegung des Wendeeinsatzes durch den Motor (das ist mittlerweile gelöst, wird normal von links nach rechts bewegt) bis hin zu dem jetzt noch verbleibenden Problem:
    Der Wendeeinsatz verschiebt sich zwar im BA, aber die Eier drehen sich keinen Millimeter. Zum Glück habe ich einer Eingebung folgend die Eier auf zwei Seiten markiert, sodass mir das wenigstens auffällt. Sonst hätte jetzt alles normal ausgesehen. Beobachtet habe ich das Ganze jetzt schon über mehrere Stunden im Abstand von ca. 1 Stunde. Änderungen bzw. eben die Nicht-Veränderung sind eindeutig.

    Aufgebaut ist alles nach Anleitung! Wendeeinsatz in den BA einlegen, roter Punkt ist oben und die zwei enger aneinander liegenden Stäbe sind unter dem Wendemotor, der Wendezapfen greift in die Reihe mit dem roten Punkt. Eier liegen sechs Stück pro Reihe, jeweils zwei mit den Spitzen zueinander gedreht. Unter dem Wendemotor habe ich wegen der Temperaturunterschiede keine Eier liegen, sondern nur am Rand der "betroffenen" Reihen.

    Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Und Tipps, wie ich das ändern kann, sodass die Eier sich mitdrehen?
    Sonst bleibt mir für diese Brut wohl nur der Umbau auf halbautomatische Wendung mittels Bändchen um die Rollen. Das mag vielleicht für einmal gehen, aber so war der Spaß ja nicht gedacht. Schade, da alle anderen Parameter wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit (mit denen hier andere anscheinend immer zu kämpfen haben) super passen.

    Ich freue mich auf Eure Anregungen und melde mich, wenn sich etwas ändert bzw. sag Bescheid, wie es weitergeht mit dieser Brut.
    Liebe Grüße Anne
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  2. #2

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    Dreh doch mal den Wendeeinsatz. Auf einer der Schienen ist ein roter Punkt, und dieser soll glaube ich nach unten. Die Rollen sind nicht mittig angebracht.


    juno
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  3. #3

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    Das Gitter ist raus, hoffe ich mal. Wenn das drunter ist denke ich, würde das auch nicht funktionieren. Die Eier sollten nicht aneinander liegen. Zumindest nicht mit der langen Seite. Da braucht es ein wenig Luft dazwischen, sonst reiben sie gegeneinander. Wenn du die Wendung mal mit den Fäusten simulierst wirst du merken, was ich meine. Ganz evtl. ist aber auch die Wendung nach einer Stunde weder da, wo du vorher geschaut hast. Aber eigentlich schließe ich das fast aus, weil du hast ja gesehen, das sich der Wendeeinsatz bewegt, habe jetzt die Intervalle nicht im Kopf. Vorsichtshalber doch mal nach einer viertel Stunde schauen. Sehen mit blosem Auge kann man die Wendung nicht. Die geschieht sehr langsam. Wenn sich der Wendeeinsatz bewegt sollte es eigentlich funktionieren.

    Kannst du eigentlich nur nochmal durchschauen.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Elli Beitrag anzeigen
    Aber eigentlich schließe ich das fast aus, weil du hast ja gesehen, das sich der Wendeeinsatz bewegt, habe jetzt die Intervalle nicht im Kopf. Vorsichtshalber doch mal nach einer viertel Stunde schauen. Sehen mit blosem Auge kann man die Wendung nicht. Die geschieht sehr langsam. Wenn sich der Wendeeinsatz bewegt sollte es eigentlich funktionieren.

    Kannst du eigentlich nur nochmal durchschauen.

    Nunja, bei leerem Wendeeinsatz bzw. mit 5/6 Gipseiern zieht das der Motor schon über die Styroporschienen, habe ich zumindestens festgestellt.

    juno
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  5. #5
    Avatar von HenneEmma
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    Hallo,

    Danke für Eure Antworten! Ich schreibe jetzt erst, weil ich immer noch "gebastelt" und beobachtet habe... Sehr komisch alles.

    Ja, Gitterrost ist drunter weg. Der Wendeeinsatz liegt blank im BA. Und er ist nach Anleitung eigentlich richtig herum gedreht (roter Punkt oben). Ist aber auch gebraucht und nicht das allerneueste Modell, war das früher mal anders? Denn Juno, du meintest ja genau das Gegenteil (roter Punkt unten)?

    Ich habe gestern beim Lüften die Eier jetzt nochmal wie von Elli empfohlen auf Reibung kontrolliert und zwei drei Stück umgelegt, damit alle Eier wirklich 100 % frei liegen und drehen können.

    Ging dann soweit auch gut, Bewegung des Wendeeinsatzes begann normal etc., aber zum Abend hin blieb das Teil dann wieder in einer Ecke des Brutkastens "hängen" und bewegte sich über zwei Stunden nicht. Als ich heute morgen dann schauen war, war der Wendeeinsatz noch an haargenau der gleichen Stelle wie am Vorabend und die Eier unverändert. -.-"

    Nach dem Lüften am Vormittag (und vorsorglichem manuellen Drehen...) ging die Bewegung erst wieder normal los, nur um dann am Nachmittag wieder für mehrere Stunden auf der Stelle zu stehen.

    Nun stelle ich mir die selbe Frage wie Elli. Wie sind die Intervalle der Wendung programmiert und sind diese langen "Stehzeiten" normal? In der Bedienungsanleitung steht, dass eine volle Wendung 4 Stunden benötigt...

    Ich bin total verunsichert, weil ich mir die Brut nicht wegen der unzuverlässigen oder gar fehlenden Wendung ruinieren möchte. Das wäre sehr ärgerlich.
    Dazu musste ich noch feststellen, das mir im Zweifel nur die manuelle Wendung bleibt. Dadurch das man den Wendezapfen nicht wegklappen bzw. den Motor ausbauen (und das Loch im Deckel dicht abdecken kann) funktoniert nichtmal eine selbst gebaute halbautomatische Wendung.

    Nun heißt es also entweder Vertrauen in die Sache haben und einfach aussitzen. Auf die Gefahr hin, dass die Embryos an der Eischale festkleben. Oder eben drei mal täglich den BA aufmachen und per Hand wenden, was mich aber wegen des Eingriffs in das Brutklima auch nicht wirklich begeistert. :-(
    Gibt es da eine "bessere" Variante der beiden. Oder eben den Mix: Beim Lüften manuell wenden und hoffen, dass der BA wenigsten noch ein bisschen zusätzlich die Eier bewegt?
    Liebe Grüße Anne
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  6. #6
    Hühnergott (Avatar) Avatar von Jorg
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    Moin,

    Intervalle gibt es beim Bruja 3000d nicht, der Wendehebel dreht langsam aber kontinuiertlich.
    Evtl. stimmt auch was mit dem Wendehebel nicht, locker, Verschraubung lose?
    Oder der Wendemotor hat einen weg.

    Gruß
    Jorg
    Beste Grüße in die Runde, Jorg

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  7. #7
    Avatar von HenneEmma
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    Die Befürchtung hatte ich auch schon. Das der Motor ne Macke hat und vielleicht mit den vielen Eiern überlastet ist. Er bleibt auch bevorzugt in einer Position stehen, in der er den Wendeeinsatz aus maximaler Entfernung vom Motor selbst "zurückziehen", also zu sich hin ziehen, muss. (Am Probetag mit Minimal-Beladung lief ja alles sauber. Da war das Gewicht vielleicht noch händelbar.) Steckverbindung etc. des Wendezapfens habe ich durchgeprüft. War nichts auffällig.

    Naja, diese Brut werde ich jetzt irgendwie durchziehen, (zusätzlich) per Hand wenden und auf das Beste hoffen. Bleibt nichts anderes übrig. Danach nehme ich den Motor mal auseinander. Vielleicht findet sich dort die Ursache!
    Liebe Grüße Anne
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  8. #8
    Avatar von Melostylos
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    Ist ja schon was alt das Thema, aber ich brüte noch immer mit dem Bruja 3000 und hatte das Problem auch schon öfter....
    Die Eier drehen sich unterschiedlich. Da ich aber eh jeden Tag gelüftet hab und auch die Eier markiert, drehte ich sie dann immer wenistens einmal in die Position der anderen Eier(wenn ich dran dachte auch öfter).
    Mein Brüter war damals definitiv neu und es liegt nicht am Motor, der schiebt einfach hin und her. Die verwendeten Rohre sind zu glatt, so dass sie sich nicht drehen und die Eier folglich auch nicht.
    Ich habe mit Kreppband ganz dünn die äußeren 1,5 cm umwickelt, so dass da, wo die Rohre über den Styropor geschoben werden mehr Grip ist... ich bilde mir ein, dass es etwas geholfen hat, aber ganz ohne nachgucken gehts hier auch nicht. Nach jeder Brut den Krepp aber dann wohl wieder entfernen bzw. vor der nächsten Brut erneuern, sonst siedeln sich da nicht erwünschte Lebensformen an...
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    ich bin (k)ein

  9. #9

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    Es gibt immer Eier, die nicht mitziehen. Ich dreh auch manuell beim Lüften und Umlegen

  10. #10

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    Auch eine Glucke dreht und wendet alle ihre Eier nicht korrekt genau und gleich. Wegen unterschiedlichem Drehen würde ich mir keine Sorgen machen, aber drehen sollten sie sich schon. Eier entsprechen nunmal nicht einer Norm.
    Wenn man bei einem Brüter mit so Rollen mit Krepp nachhelfen muss, könnte man ja nur 2 oder 3 Rollen so präparieren und dort diese Eier hinlegen.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

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