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Thema: Welche Bruteier für meine erste Naturbrut? Wieviele? Wohin mit den Hähnen?

  1. #11
    Avatar von laemmlein
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    Hallo und guten Abend.
    Ich klinke mich mal ein, hatte in den letzten Jahren schon 4 Naturbruten und kann dir vielleicht ein paar Tips geben.
    Ich habe in einem Jahr auch ein Tagebuch dazu gemacht, falls es dich (oder andere) interessiert reiche ich gleich den link nach.

    Auch ich setze meine Glucken um, bevor sie ihre Bruteier bekommen.
    Ich habe dafür eine Holzkiste, 1x1 Meter groß.
    Darin ist Streu und ein Nest mit Heu in einem flachen Plastikkorb.
    Der Deckel lässt sich komplett öffnen, es gibt ein Fensterchen und vorne eine Klappe als Eingang.
    Diese Kiste dient auch nach dem Schlupf noch als Mutter-Kind-Heim und auch als Kinderstube, bis die Küken irgendwann mit etwas Nachhilfe in den großen Stall umziehen.
    Nach verschiedenen Versuchen, wo ich diese Kiste auch separat eingezäunt hatte, steht sie mittlerweile frei im Hphnerauslauf. Das Einzäunen lasse ich bleiben, denn so kamen meine Glucken halt nicht ins Lieblings-Staubbad unter der großen Kiefer.
    Bei mir hat es prima geklappt, dass die Glucken nach 2-3 Tagen ihr neues Nest selbst wiedergefunden haben.
    Ich habe die Kiste so plaziert, dass sie zwischen dem Futter/Wasser/Staubbad und dem eigentlichen Hühnerstall steht. So kommt die Glucke zwangsläufig daran vorbei, wenn sie vom Ausgang kommt.
    Die ersten Tage habe ich gewartet, bis sie im Stall auf dem falschen Nest saß, sie dann genommen und direkt in die Tür der Brutkiste gesetzt.
    Wenn sie dann die Eier gesehen hat, geht sie alleine drauf.
    Das hat jedes Jahr mit anderen Glucken gut geklappt, schnell finden sie ihre Kiste dann selbst.
    Meine Brut neigt sich dem Ende zu, am Sonntag ist Schlupftag. Es sind 14 Eier von Sperbern, Marans, Grünlegern und Mixen der 3 Rassen. Ich habe die Eier gekauft, da mein dicker Brahma-Hahn seiner Begattungs-Pflicht nicht wirklich nachgeht...;-)
    Jetzt bin ich sehr gespannt, was da alles so ausschlüpft.
    Viel Spaß bei deiner 1. Brut.
    Mein ultimativer (wenn auch schwer durchzuführender) Tip: nur das ALLERNÖTIGSTE machen.
    D.h. evtl Verschmutzung im Nest (z.B. durch zerbrochene Eier) entfernen, max. EIN mal täglich die Glucke rauslassen, ab dem 20. Tag NICHT MEHR EINGREIFEN höchstens mal leise horchen und nachschauen.(DAS ist der schwierigste Teil!!!)
    Und dann warten, bis die Küken da sind, trocken und mobil. Dann dürfen alle raus.
    Ganz liebe Grüße und viel Erfolg!
    LG Nina

  2. #12
    Avatar von laemmlein
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    So, hier noch der link zum Tagebuch:
    http://www.huehner-info.de/forum/sho...-Tagebuch-2014

  3. #13

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    Hallo Nina!
    Habe deinen Eintrag erst jetzt gefunden, da ich mittlerweile unter "Tagebuch meiner ersten Naturbrut" ein neues Thema eröffnet habe. (Irgendwie bekomme ich auch nur manchmal per mail Bescheid über neue Einträge in mein Thema...?)
    Ich habe schon in dein Tagebuch geschaut, ich sauge alles begierig auf! Wenn du wissen willst, wie es bei mir weiter geht, schaue doch in mein neues Thema: http://www.huehner-info.de/forum/sho...sten-Naturbrut
    Liebe Grüße, Anja
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  4. #14
    Avatar von laemmlein
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    Das mache ich, hab gestern gerade gelesen!
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg, bei mir ist der Schlupf in vollem Gange, mindestens 11 Küken sind schon da.
    Die Glucke sitzt noch fest, vielleicht kommt aus den restlichen Eier auch noch was raus.

  5. #15

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    Find ich ja schon bissl hmmm... doof... einer noch nicht richtig gluckigen Henne die Bruteier zu geben und außerdem eigentlich gar nicht zu wissen was man mit dem Hähnchenanteil machen soll...
    1 Hahn: Zwergwyandotte gold weißgesäumt und 16 Große Wyandottenmädels gold schwarzgesäumt aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2/3 Grün/Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 typisch gelbe Küken (04.06.)

  6. #16

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    ...naja, sie saß ja schon den ganzen Tag auf dem Nest, und die Nacht davor auch, wo sie sonst immer auf der Stange schläft!
    Und außerdem rannte sie mindestens drei oder vier Tage lang glucksend herum.
    Bei der Überlegung, wann ich die Eier austausche, spielte zum einen sicher Ungeduld eine Rolle, zum anderen habe ich erst später gelesen, dass man die Glucke im neuen Gluckenheim erst mal zwei bis drei Tage auf Gipseiern sitzen lassen soll. Aber im Endeffekt saß sie ja zuverlässig, musste sich halt erst an das neue Nest gewöhnen. Das einzige war das Ei, was sie am zweiten (?) Tag noch dazu gelegt hat, das hat mich ein wenig gewundert. Aber sie sitzt, obwohl sie auch aufstehen könnte.

    Letztlich gab es nur das Risiko, die Bruteier zu vergeigen, dass finde ich moralisch vertretbar...
    Und die Frage "wohin mit den Hähnen?" hat doch wohl irgendwie jeder. Ich habe schon die Hoffnung, dass ich sie in gute Hände geben kann, weil die Bielefelder ja doch recht beliebt sind. Außerdem weiß ich recht schnell das Geschlecht und habe viel Zeit, ein neues zu Hause für sie zu finden...
    0,3 New Hampshire

  7. #17

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    Ich will nicht enttäuschen, aber die Bielefelder Kennhühner, die ich kenne sind ausgesprochen brutfreudig und so toll sind sie in der Legeleistung auch nicht mehr (wie sie vielleicht einmal waren).

    Viele Grüße von Mathias

  8. #18

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    Also in verschiedenen Rassebeschreibungen werden die Bielefelder als gute Leger bezeichnet und angeblich ist der Bruttrieb kaum vorhanden... Dann hoffe ich mal, dass deine Erfahrung eine Ausnahme ist. Wenn du das bei Tieren von einem Züchter erlebt hast, solltest du das diesem auf jeden Fall rückmelden, schließlich sollte er ja daran interessiert sein, die Rassestandards einzuhalten...
    Hat noch jemand Erfahrung mit Bielefeldern? Nächstes Jahr weiß ich mehr...
    0,3 New Hampshire

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