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Thema: H5N8-Artikel

  1. #41
    Avatar von melachi
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    Am Qinghai wurde mit Hilfe der UN in den 1990er Jahren Fischindustrie angesiedelt.

    Hier ist das Konzept für die Futtermittelherstellung vor Ort bzw. für den Bezug von Futtermitteln aus der Region, das in 1990 für die Ansiedlung erarbeitet wurde. Ich lese da was von Federmehl, Mehl aus Geflügelnebenprodukten, Eier. Viele andere tierische Produkte. Wo kommen die Rohstoffe dafür her?

    http://www.fao.org/3/contents/3e2fac...f/U4173E00.htm

  2. #42

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    In den genannten Studien steht selbst, dass einiges nicht klar ist. Und wenn genetische Analysen nicht deckungsgleich mit ornithologischen Gegebenheiten sind, müssen sie schon hieb- und stichfest sein, damit man darauf eine Schlussfolgerung aufbauen kann.

    Wenn Zugvögel potente Verbreiter von HPAI sind, warum taucht dann hierzulande kein H5N1 mehr auf? Das ist mittlerweile in Ägypten endemisch (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26886164) und von dort direkt kommen jedes Jahr Millionen von Zugvögeln?

  3. #43

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    ist schon ziemlich hieb und stichfest bei mittlerweile hunderten von Sequenzen.
    Die ornithologischen Daten sind auch diskutiert, wo siehst du da die Deckungsungleichheit ?

    nicht alle Voegel ziehen, nur wenige Arten

  4. #44

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    Zitat Zitat von gsgs Beitrag anzeigen
    ist schon ziemlich hieb und stichfest bei mittlerweile hunderten von Sequenzen.
    Die ornithologischen Daten sind auch diskutiert, wo siehst du da die Deckungsungleichheit ?
    Hunderte Sequenzen, die was zeigen? Die Verwandtschaft von Viren an bestimmten Orten, aber nicht die Verbreitung über Zugvögel in dem Maße, wie selbst vom FLI nur als Hypothese beschrieben. Wäre das wirklich hieb- und stichfest, würde es das FLI nicht als Hypothese handhaben, das ist wohl sicher.

    Wie ich bereits schrieb, selbst die FAO sieht den Menschen als wichtigen Verbreitungsfaktor, die UNEP erst recht.
    Und dass Erreger bei Schweinen, wie vom FLI akzeptiert, oder gar ganze Mücken, wie ebenfalls vom FLI akzeptiert, vom Menschen verbreitet werden, bei HPAI das aber nicht funktionieren soll, ist einfach bar jeglicher Logik.

    Es ist eine Sachen, wenn Genetiker oder Virologen ornithologische Gegebenheiten diskutieren/interpretieren, eine andere, wenn dies Ornithologen tun. Allen voran das WAI, aber auch Herr Fiedler vom MPI oder die Herren Bertholt oder Reichholf. Sie sind von der Einschleppung von HPAI über Zugvögel rein gar nicht überzeugt.

    Über Ägypten kommen jedes Jahr Millionen von Zugvögeln nach Europa zurück. Und zwar auf dem direkten Weg, eine stafettenartige Verbreitung für die (nicht erfolgende) Einschleppung für H5N1 müsste man da gar nicht erst konstruieren.

  5. #45
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    Ihr könnt gerne alle mal beim FLI anrufen (habe ich getan): Es ist bis jetzt trotz intensivierter Nachforschungen nicht gelungen, einen mobilen, mit HPAI infizierten Zugvogel zu finden. Fakt.

  6. #46

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    Zitat Zitat von Hanne Beitrag anzeigen
    Ihr könnt gerne alle mal beim FLI anrufen (habe ich getan): Es ist bis jetzt trotz intensivierter Nachforschungen nicht gelungen, einen mobilen, mit HPAI infizierten Zugvogel zu finden. Fakt.
    Ich denke schon, dass infizierte Zugvögel ganz prinzipiell auch HPAI haben können, aber das Constanze-Wildvogelmonitoring ergab bei 2300 Proben gerade einmal bei knapp über 2% LPAI. HPAI dürfte selbst aktuell noch wesentlich seltener in klinisch unauffälligen Tieren zu finden sein.

    Vielleicht müsste man in Cloppenburg oder Vechta im Bereich der Putenfarmen nachschauen, da scheinen diese seltenen mobilen HPAI-Träger seit Wochen ununterbrochen Kreise zu fliegen ohne selbst tot vom Himmel zu fallen.

  7. #47
    Avatar von ae500fr
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    Zitat Zitat von Hanne Beitrag anzeigen
    Ihr könnt gerne alle mal beim FLI anrufen (habe ich getan): Es ist bis jetzt trotz intensivierter Nachforschungen nicht gelungen, einen mobilen, mit HPAI infizierten Zugvogel zu finden. Fakt.
    hanne der professor berthold hat ausgeführt das kranke vögel nicht fliegen können weil im augenblick des starts die sauerstoffversorgung auf das 10 fache ansteigt das kann ein erkrankter vogel nicht leisten
    weiterhin ein angesteckter vogel und noch nicht erkrankter vogel kann nicht genügend viren ausscheiden um andere anzustecken das deckt sich mit meinem beobachtungen bei flugfähigen wasserziergeflügel
    wenn sie einmal krank sind dann sitzen sie mit eingezogenen kopf und gesträubten gefieder da und laufen höchsten ein paar schritte zum fressen erst wenn sie wieder auf dem wege der besserung sind fangen sie sich wieder an zu putzen
    und wenn sies schaffen dann wird wieder geflogen
    aber die vögel die die infektion was auch immer für welche durchlaufen haben scheiden dann auch kaum noch nennenswerte virenkonzentration aus dafür aber antikörper die dann nachweisbar sind
    -- we few,we happy few --
    nothings gonna change my world

    gruss aus oberfranken

  8. #48

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    hunderte von Sequenzen die zeigen wie das derzeitige europaeische H5N8 enstanden ist
    und sich verbreitet, konsistent mit den Flugrouten, den Reassortments und dem Timing.
    Dagegen habe ich keine Sequenz gesehen die auf andere Uebertragung bei (diesem H5N
    hindeutet. Etwa 2 Huehnerviren von verschiedenen Orten, die sehr aehnlich sind.

    Bei anderen Vogelgrippeviren oder Schweinegrippeviren gibt es auch andersartige Verbreitung
    Insbesondere z.B. bei H9N2, das bei Huehnen oft ueber einatmen verbreitet wird.

    Die Ornitologen ignorieren einfach die Sequenzen. Aber alle Experten die sich damit beschaeftigen
    kommen zu demselben Schluss, wie eben in obigem Artikel.

    Die Synptome von H5N8 sind von Art zu Art verschieden und selbst innerhalb der Art gibt es grosse
    Unterschiede wegen Immunstatus, Ernaehrung, Genetik usw.

  9. #49

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    Zitat Zitat von gsgs Beitrag anzeigen
    hunderte von Sequenzen die zeigen wie das derzeitige europaeische H5N8 enstanden ist
    und sich verbreitet, konsistent mit den Flugrouten, den Reassortments und dem Timing.
    Dagegen habe ich keine Sequenz gesehen die auf andere Uebertragung bei (diesem H5N
    hindeutet. Etwa 2 Huehnerviren von verschiedenen Orten, die sehr aehnlich sind.
    Wenn hinsichtlich Zugvogel-Hypothese alles so schlüssig und ohne Widersprüche ist, wie Du behauptest, dann fasse es doch bitte zusammen, am Besten gleich in einem REVIEW. Ich lese ihn gerne, das ist Ernst gemeint.


    Zitat Zitat von gsgs Beitrag anzeigen
    Die Ornitologen ignorieren einfach die Sequenzen. Aber alle Experten die sich damit beschaeftigen
    kommen zu demselben Schluss, wie eben in obigem Artikel.
    Ornithologen sind keine Experten?

    Sorry, an die Aussagekraft der Genetik hatte man früher für die Systematik auch sehr große Erwartungen, so richtig erfüllt haben sie sich nicht.
    Genetik ist einer von mehreren Hinweisgebern, andere darf man deshalb nicht unbeachtet lassen.

  10. #50

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    ich verweise auf die reviews in den 2 papers , UVS,Qinghai (weitere folgen vermutlich spaeter)
    ----------------
    die Ornitologen hier sind keine Experten, die sich mit Sequenzen beschaeftigen
    ---------------------------
    natuerlich alle Hinweisgeber beachten, wird doch in den Papers gemacht.
    Aber wenn man den "Beweis" hat, werden andere Indizien nebensaechlich.

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