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Thema: H5N8-Artikel

  1. #31

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    Es gibt noch andere und für mich auch stichhaltige Gründe gegen Impfung. Peter Petermann hat sich hier recht ausführlich 2008 mit der H5N1 Asia beschäftigt.
    http://www.ornithologen-thueringen.d...-Heft2_web.pdf
    Der ganze Aufsatz ist recht spannend, aber in Bezug auf Impfung sind diese beiden Abschnitte recht klärend.

    4.9. Geflügelimpfung und Vogelgrippe S.11

    6.1. Die übersehene Vogelgrippe-Epidemie S.13
    in Asien 1999-2003

    Und immer dran denken, er gehört zu den Kritikern des offiziellen Erklärungsmodells.
    Herzliche Grüße vom Warnehof
    Das Padlet zur AI
    https://padlet.com/vogelgrippeinfo/5bv2wjye0rs8s5ti

  2. #32

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    @warnehof Danke! Sehr spannend!
    2.6 Bielefelder Kennhühner, 1.1 Bergische Schlotterkämme (oder vielleicht sinds auch bergische Kräher, wer weiss das schon so genau...), 0.1 Grünlegermix

  3. #33

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    es waren nicht die Soldaten in 1918 und nicht die Handelsstroeme in 2016

    zwar haben die Soldaten die erste Welle nach Europa gebracht, aber die vorherige Ausbreitung in USA und die
    weitere Ausbreitung in Europa und Asien war im Wesentlichen durch Zivilisten und waer wohl auch ohne Krieg
    passiert. Dann die toetliche 2. Welle kam schliesslich ueberall in der Welt an, bei den Soldaten und Matrosen
    nur eher. Und sie war am schlimmsten in Indien, wo kein Krieg war.

    Die Verbreitung von H5N8 durch Wildvoegel in 2016 ist mittlerweile sehr gut nachvollziehbar durch
    etliche Virussequenzen. Aber kein einziges Beispiel durch Verbreitung per Handelsstroeme ist mir
    hier bisher bekannt.

  4. #34
    Avatar von ae500fr
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    @ gsgs

    kannst du auch chile und japan mit den widvögeln erklären

    gruss aus oberfranken

  5. #35

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    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/art...2/#!po=36.8852

    @schnickchen: sehr spannender Artikel, bewundernswert finde ich die schiere Anzahl der genommenen Proben (etwa 11.000, von denen etwa 7.000 in die Auswertung *einflossen) alle mit den selben Essays untersucht, toll.

    Erste Kernaussage für mich: H5N8 selbst ist nur sehr kurz in den Vögeln nachweisbar (etwa 5 Tage) daher ist wohl eine Überwachung der Wildgeflügelpopulation nicht sinnvoll, da daraus getroffene Schlussfolgerungen immer zu spät kämen. Sprich: die Ausscheidung des Virus bei Wildvögeln ist nur sehr kurz.
    Und die Hauptaussage ist ja, dass es keine fortbestehende Infektion der Wildvogelpopulation über 2015 hinaus gab. Die Durchseuchung kann also leicht rückgängig gemacht werden, wenn nicht ständig ein Neueintrag des Virus stattfindet. Heißt also in Umkehrschluss: da hier seit Monaten kein Vogelzug mehr herrscht, der den Virus aus Sibirien transportieren könnte, sollte sich das Virus "totgelaufen haben". Hat es aber nicht. Statt dessen haben wir ständige Neuinfektionen.

    Die Studie an sich schätze ich als sehr hochwertig ein, und die aus dem Forum immer wieder geforderten Beprobungen über das ganze Jahr kann man hier sehen, zumindest ansatzweise. Wenn man nur Proben in den Niederlanden nehmen kann, beschränkt sich das dann halt auf die Zeit, zu der tatsächlich Wasservögel verschiedener Spezies da sind.

  6. #36

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    Zitat Zitat von gsgs Beitrag anzeigen
    Die Verbreitung von H5N8 durch Wildvoegel in 2016 ist mittlerweile sehr gut nachvollziehbar durch
    etliche Virussequenzen. Aber kein einziges Beispiel durch Verbreitung per Handelsstroeme ist mir
    hier bisher bekannt.

    Natürlich können Wildvögel, wenn sie denn infiziert sind, HPAI verbreiten. Der springende Punkt ist aber, ob es noch weitere wichtige Verbreitungsfaktoren gibt. Die FAO ist jedenfalls überzeugt, dass Handel und Transport dabei eine wichtige Rolle spielen können:

    http://www.fao.org/3/a-i6113e.pdf
    http://www.fao.org/3/a-i6155e.pdf
    http://www.fao.org/3/a-i3813e.pdf

    Und dann wäre noch die Matthews Geschichte 2007: https://www.theguardian.com/uk/2007/...birdflu.health

    Und es gibt 2 Studien, eine davon PNAS, die zeigen dass sich HPAI nicht langfristig in Wildvogelpopulationen hält:
    http://www.pnas.org/content/113/32/9033.long
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27684783

    Selbst das FLI hat die Bedeutung von Tiertransporten für die Verbreitung von Krankheiten erkannt - bisher allerdings nur für Schweine. Geflügel kommt noch …. :-)
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27152712
    Für Geflügelprodukte hat es das FLI jedenfalls schon gezeigt
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2657628/

    Wenn Handelswege-/produkte keine Rolle spielen, warum gibt es dann mittlerweile so viele Einfuhrverbote:
    http://www.tierseucheninfo.niedersac...0.11.2016_.pdf

    Es gibt also genügend gute Indizien und ich las einmal einen Artikel, ich glaube es war in The Lancet, in dem kritisiert wurde, dass in der Wissenschaft oft die Daten erhoben werden, die am leichtesten zugänglich sind.

    Für die „staffetenartige“ Einschleppung von H5N8 über Wildvögel nach Europa gibt es übrigens keinen Beleg, der wissenschaftlichen Kriterien standhält, das sind nur reine Spekulationen des FLI:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28055819
    Der Erreger kann genauso gut im Flugzeug von Ostasien aus gesessen haben.

    Grüße
    b5irin

  7. #37

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    Zitat Zitat von b5irin Beitrag anzeigen
    ...

    Für die „staffetenartige“ Einschleppung von H5N8 über Wildvögel nach Europa gibt es übrigens keinen Beleg, der wissenschaftlichen Kriterien standhält, das sind nur reine Spekulationen des FLI:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28055819
    Der Erreger kann genauso gut im Flugzeug von Ostasien aus gesessen haben.

    Grüße
    b5irin
    Selbst in dem Artikel ist keine Rede von einem tatsächlichen Ursprungs unseres 2016er H5N8 in der Mongolei. Wer sagt denn, dass das Reassortment erst in der Mongolei stattgefunden hat?
    Ich finde es eh schwer zu glauben, dass in Wildgeflügel in so kurzer Zeit so viele Reassortments stattfinden können. Ich dachte immer Reassortments wären eine eher seltene Sache... statistisch gesehen sollte es also zu Reassortments viel eher in großen Farmen mit dichtem Besatz kommen.
    Naja. An der Tierseuchenverordnung ändert das ja auch nix.

  8. #38

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    Zitat Zitat von Dotti-Hühnchen Beitrag anzeigen
    Selbst in dem Artikel ist keine Rede von einem tatsächlichen Ursprungs unseres 2016er H5N8 in der Mongolei. Wer sagt denn, dass das Reassortment erst in der Mongolei stattgefunden hat?
    Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob Du eine Behauptung gegenüber nicht-wissenschaftlichem Publikum machst (also das, was man in der Tagespresse liest), oder ob Du etwas in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlichen willst: Dann sind nämlich belastbare Belege erforderlich, ansonsten wird es nicht publiziert oder, falls doch, wird Deine Schlussfolgerung von den Fachkollegen zerrissen.

    Ich finde es eh schwer zu glauben, dass in Wildgeflügel in so kurzer Zeit so viele Reassortments stattfinden können. Ich dachte immer Reassortments wären eine eher seltene Sache... statistisch gesehen sollte es also zu Reassortments viel eher in großen Farmen mit dichtem Besatz kommen.
    Naja. An der Tierseuchenverordnung ändert das ja auch nix.
    Prinzipiell richtig, aber gerade Influenza-Viren sind diesbezüglich doch sehr aktiv, deswegen würde ich das nicht ausschließen.

  9. #39

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    wo das derzeitige H5N8 zuerst gesichtet wurde :
    (jedenfalls 5 der 8 Segmente)
    Qinghai, May 2016
    https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/23/4/16-1866_article

    The HA, NA, and NS genes were transferred from domestic waterfowl in eastern China to wild
    migratory birds in approximately October 2015, January 2016, and December 2015, respectively
    completed in early 2016

    introduced to the area by wild birds

    nur gisaid, kein genbank

  10. #40

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    > Der Erreger kann genauso gut im Flugzeug von Ostasien aus gesessen haben.

    kann er nicht, denn im Flugzeug kommen keine Mutationen hinzu.
    Ein aehnliches Virus wuerde dann auch in Ostasien gefunden, ohne
    die Zwischenstufen und Reassortments aus Qinghai,Mongolei,Polen

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