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Thema: Huhn kann nicht mehr aufstehen, Parasiten?

  1. #1

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    Huhn kann nicht mehr aufstehen, Parasiten?

    Hallo,

    wir haben bei einem unserer Hühner einen Parasitenbefall festgestellt. An den Federn sind richtige Milbennester. Dem Hühnchen ging es auf einmal sehr schlecht, hatte den Kopf immer unten und sich von den anderen abgesondert. Als ich die Milben/Parasiten-Nester, die sich auch am Hals und den Flügeln befinden, gesehen habe, bin ich direkt mit der Kleinen zum Arzt. Er hat sie eine Nacht dabehalten, gespritzt und eingesprüht. Am nächsten Tag ging es ihr schon besser und heute ist sie - bis auf die noch vorhandenen Parasiten - ganz gut drauf. Sie bekommt natürlich weiterhin von mir Vitamine und wir haben sie, den kompletten Hühnerstall und auch die anderen Hühner eingesprüht.

    Ich muss noch dazu sagen, dass unsere Hühner ca. 5 - 6 Jahre alte sind, also nicht mehr die Jüngsten.

    Gestern habe ich dann ein anderes Huhn auf der Schlafstange im Schlafstall gefunden. Sie ist soweit fit, aber kann nicht mehr aufstehen. Meine Vermutung ist eh schon seit Tagen, dass sie vielleicht blind ist, weil die Reaktionen ganz komisch sind und sie nur auf Geräusche reagiert.

    Der Kamm ist gut durchblutet, Reaktionen da, nur essen und trinken will sie nicht und sie kann halt nicht aufstehen.

    Vielleicht kann mir jemand von Euch sagen, was das sein könnte?!?! Vielleicht auch durch die Parasiten

    So möchte ich sie nicht leiden lassen, würde ansonsten heute zum Tierarzt fahren, aber der wird sie bestimmt einschläfern .

    Freue mich über Antworten von Euch!

    Liebe Grüße

    Sabine

  2. #2
    Avatar von Okina75
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    Wenn es wirklich Milbennester an den Federn sind, dann habt Ihr die Nordische Vogelmilbe im Bestand. Die zeichnen sich dadurch aus, dass sie zeitlebens am Tier verbringen und daher auch zu jeder Tages- und Nachtzeit saugen. Zudem haben die bei warmen Temperaturen einen Vermehrungszyklus von nur 7- 10 Tagen, also vom Ei zum wieder eierlegenden Weib.

    Daher solltet Ihr dringlichst alle Tiere gleichermaßen durchbehandeln, auch die Umgebung, denn mir haben sie letztes Jahr binnen sechs Tagen eine vorher völlig unauffällige Glucke auf dem Nest ausgesaugt, was reichlich unschön war.

    Ob das lahme Huhn auch darauf basiert, weiß ich nun leider nicht, aber da die schon reichlich betagt ist, könnte man meinen, dass sich ihr Weg langsam dem Ende zuneigt.
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  3. #3

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    Guten Morgen Okina 75,

    Danke für Deine Antwort. Wir haben natürlich den kompletten Stall etc. eingesprüht und alle unsere noch verbleibenden Hühnchen. Komisch ist nur, dass ich an dem Hühnchen, was jetzt nicht mehr aufstehen kann, keine Nester finde....

    Als ich gestern nach Hause kam, saß sie immer noch da, wo ich sie mit Wasser und Futter hingelegt habe. Ich habe sie dann mit nach draußen genommen und ihr Vitamin B und eine kleine Spritze Wasser gegeben, denn ich glaube nicht, dass sie trinkt und frisst. Auch Leckerchen ignoriert sie total .

    Sie plustert sich nur auf, liegt da und hat ständig die Augen zu. Genauso ist sie aber auch manchmal total aufgeweckt, hört auf Geräusche etc.....

    Ich weiß nicht, ob ich noch einige Tage warten soll, oder der Tierarzt sie erlösen soll.... Will ja auch nicht, dass sie verhungert und leidet....

    Liebe Grüße

    Sabine

  4. #4

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    Wir mussten sie leider einschläfern lassen...

  5. #5
    Avatar von Hobbyhuhn2013
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    Sie hat sicher ein schönes Leben bei Dir gehabt - irgendwann ist es dann eben leider vorbei... Aber 5-6 Jahre sind für ein Huhn doch auch eine gute Lebensspanne Bewahrst sie halt in Gedanken
    LG, Hobbyhuhn 1,1,1/2 Homo Sapiens; 0,2 Felis sylvestris catus; 2, 18 "Outdoor"-Hühner versch. Rassen

  6. #6
    Avatar von Emmchen1711
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    Das tut mir sehr leid. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Dem Hühnchen geht es so aber besser und es muss nicht mehr leiden. Kopf hoch...
    0,1 Welsumer (Ginger), 0,1 New Hampshire (Grace), 0,2 Bielefelder Kennhühner (Ivy & Rose)
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  7. #7

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    Hallo nochmal....

    Unser Grünlegerhuhn, welches damals als erste die Parasiten hatte, die aber der Tierarzt wegbekommen hat, ist danach voll in die Mauser gegangen. Die Arme, schon wieder leiden. Leider wollen die Federn nicht richtig "aufgehen", sie hat am Rücken überall nur diese neuen Federstränge, aber die Federn selber kommen nicht...

    Seit einigen Tagen frisst sie sehr schlecht, hat auch manchmal Probleme beim Schlucken. Sie liegt fast nur rum, reagiert aber auf Zuruf etc. Nun steckt sie auch immer den Kopf in den Zaun im Halbfreilauf, quetscht ihn richtig dort rein.

    Weiß jemand, was das zu bedeuten hat?

    Sie ist ja ein altes Mädchen und das akzeptiere ich auch. So lange ich nicht mitbekomme, dass sie leidet, soll sie auch die letzte Zeit bei ihren anderen Hühnchen bleiben, aber Sorgen mache ich mir trotzdem .

    Vielleicht könnt Ihr mir helfen

    Liebe Grüße

    Sabine

  8. #8

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    Hallo Zusammen,

    ich muss mich gerade entscheiden, was ich mit meinem alten Lieblingshühnchen machen soll....


    Die Maus hatte letzten September ganz schlimme Parasiten am kompletten Körper. Sie war dann 2 Tage beim Tierarzt und mit viel Geduld etc. sind wir die Viecher losgeworden, hoffe ich. Danach ging es ihr echt gut, aber seit ein paar Wochen ist sie ganz komisch drauf, steckt ihren Kopf immer in den Zaun, liegt fast nur rum, lässt die Flügel hängen und wenn sie frisst, geht sie immer ein paar Stücke zurück, weil sie kaum schlucken kann. Mein Mann sagt, sie ist alt und wir sollten sie lassen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie sich quält... Ob ich sie erlösen soll

    Liebe Grüße
    SabinePüppi.jpg

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