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Thema: Hahn einfangen

  1. #1
    Avatar von vogthahn
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    Hahn einfangen

    Hallo!

    Da dies mein erster Hahn ist und ich von sowas keine Ahnung habe folgende Frage: Der Hahn hat beim Züchter mitbekommen, wie seine "überzähligen Kollegen" nacheinander "weggefangen" wurden (in den Kochtopf) und war deshalb auf den Züchter nicht sehr gut zu sprechen (er ist ihn "angegangen").
    Bei mir zeigt er sich nicht aggressiv, wenn ich allerdings eine Henne hochnehme und sie gibt Warngeräusche von sich, kommt er schon schnell ein paar Schritte auf mich zu, ohne mich allerdings wirklich zu attackieren.
    Nun würde ich ja gerne ein "freundschaftliches" Verhältniss zu ihm aufbauen und ihn wirklich nur im Notfall einfangen wollen.
    Wie sollte ich es aber dann im Notfall machen? Ihn in eine Stallecke drängen und bei den Flügeln schnappen? Oder vielleicht eine Decke o.ä. über ihn drüber werfen, damit er nichts mehr sieht? Ich fürchte, bei direktem körperlichem "Angriff" wird er es mir übelnehmen....
    Vielleicht kann ich ihn ja auch noch etwas zähmen, die Hennen fressen mir ja zum Großteil aus der Hand, aber er kommt nicht in Handreichweite.

    Danke!
    Die besten Ärzte der Welt sind
    Dr. Diät, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

    Jonathan Swift

  2. #2
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    ich fange meine per hand, egal ob henne oder hahn. an den flügeln packen finde ich nicht so toll. ich halte ihn so, daß er seine flügel nciht mehr bewegen kann, bzw dreh ihn auf den rücken wenn ich mir unten was angucken muss.

  3. #3
    Moderator Avatar von gaby
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    RE: Hahn einfangen

    Abends von der Stange pflücken, gut festhalten!, dann in eine beleuchtete Ecke bringen und Leckerlis geben. ca 1 Woche regelmässig. Dann verliert er die Scheu und Du kannst ihn nach und nach aus der Hand füttern und notfalls greifen. Richtig zahm wird er wohl eher nicht werden.

    gg
    Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Es wäre nur Deine Schuld wenn sie so bleibt.

    aus: *Deine Schuld* von den "ärzten"

  4. #4

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    Ich schnappe mir meine immer von vorne.
    Erst locke ich sie an und wenn sie dann nach unten gucken, schnappe ich zu. Der Kopf klemmt dann locker unter meinem Oberarm und der Körper vor meiner Brust.
    Man kann dann das Hinterteil und die Füße einigermaßen begutachten. Sie halten dabei auch still, was sie nicht machen, wenn ich sie so greife.
    Ich glaube, die sind unter den Flügeln kitzelig.
    Wenn ich vorne ran muß und für genauere Untersuchungen, gehe ich nachts mit einer Taschenlampe rein und kann sie dann abtasten. Dann kollern die nur.

  5. #5
    Avatar von nadine1204
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    Abends geht es wirklich am besten, außer bei meinen Junghennen die ich selber großgezogen habe, die lassen sich so einfangen.
    Viel Glück mit deinem Hahn.

  6. #6
    Avatar von Susanne
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    Hahn zähmen

    Hallo,
    das ist ein Thema, bei dem ich mich wirklich gut auskenne.
    Alle meine Hähne (die 2 aktuellen und der Vorgänger) sind/waren zahm. Mein erster Hahn (Carlo) war schon 2,5 Jahre alt, als ich ihn bekommen habe. Auch er war vom Vorgänger nicht gewohnt angefasst zu werden.
    Meine Methode: An einem freien Tag setze ich mich zu den Tieren in das Gehege (bzw. in den Stall). Ich beobachte und habe irgendetwas Feines in der Tasche. (Mein Geheimtipp: Shrimps in Lake oder günstige aufgetaute, da fahren alle Hühner drauf ab). Ich gebe nicht gleich Feinerle, sondern warte ab, bis die Tiere sich an meine Anwesenheit gewöhnt haben und den Platz direkt um mich nutzen. Dann gibt es Leckerli. Zuerst vor sich hinlegen. Wenn du Glück hast, sind die Hennen so scharf drauf, dass sie dir nicht mehr von der Seite weichen. Irgendwann wird der Hahn näher kommen. Dem auch etwas hinwerfen, später hinhalten. Kann eine Stunde (und länger) dauern, bis er sich es abholt. An diesem Tag ab und zu langsam auf ihn zugehen, ohne ihn anzufassen. Das ein paarmal (immer wieder mal Zeit im Auslauf verbringen) üben. Irgenwann kannst du ihn mal langsam greifen (dazu immer auf ihn zugehen und langsam runterbeugen, immer von vorne, nichts machen, wenn er panisch wird, er sollte ruhig bleiben, zur Not in die Ecke führen), kurz auf dem Arm lassen und mit Feinerle verwöhnen. Auch das immer wieder üben. Dann wird er es für völlig normal halten, dass er genommen wird.
    Selbst wenn du keinen Wert drauf legst, Kuschlehühner zu halten, ist es ungemein praktisch, wenn die Hühner zahm sind. So kann man im Notfall mal etwas untersuchen, Medilamente oder sonstwas eingeben, die Tiere sind nicht panisch, wenn irgendetwas sein sollte. (Ich kann so auch immer zuverlässig impfen, die bekommen den Impfstoff direkt in den Schnabel).
    Ich habe doch am Sonntag im Chat erzählt, dass meine zwei Hähne sich wieder (durch den Zaun durch) geprügelt haben. Wie der TA feststellte, hat Julius nun einen Bluterguss im Auge. Das Auge kann wieder völlig in Ordnung kommen, wenn er 2x täglich eine Augensalbe reinbekommt (4 Wochen). Was würde mich das Nerven kosten, wenn ich ihn jedesmal wild durch den Garten jagen müsste. So sag ich einfach: "Julius, bleib stehen" und er bleibt stehen. Da gibt es dann auch kein Gezappel auf dem Arm, er lässt sich die Salbe reingeben (obwohl das sicher nicht angenehm ist) und gut.
    Ach auch hier noch ein Tipp: Alle meine Hähne wollen, dass ich ankündige, wenn ich sie hochnehme (deswegen die Ansage). Ich weiß nicht warum, aber ohne den Spruch klappt es nicht. Bei Hennen ist das unnötig.
    Du weißt ja, dass bei Julius das soweit geht, dass er eigenständig auf meinen Schoß hüpft, wenn ich mich in seine Nähe setze und dann auf Kommando "sitzt" macht, da ist er aber besonders zahm, das hatte ich sonst noch nie. Aber ein lautes "nein" akzeptiert er auch.
    Liebe Grüße
    Susanne (die froh ist, dass das mit dem Auge nochmal gut ging)

  7. #7
    Avatar von Susanne
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    Hahn zähmen

    Was ich noch vergessen habe: Alle meine Hähne mögen es, am Kehllappen gestreichelt zu werden und alle Hühner lieben es, unter den Flügeln gekrault zu werden. Das geht aber erst, wenn sie sich völlig sicher fühlen. Meine Laura nimmt immer den freien Flügel etwas hoch, wenn sie auf dem Arm ist und erpresst sich das Kraulen.
    LG
    Susanne

  8. #8
    Avatar von kajosche
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    holdrio

    ich habe ja nur halbwilde hühner. die kann ich nur in der nacht im stall von der stange einfangen. vorausgesetzt sie schlafen im stall.
    ich leuchte mit einer nicht allzu hellen taschen lampe so das sie mich nicht gut erkennen können, rede beruhigend auf sie ein und nehme sie einfach von der stange. fasse sie wens geht von oben das sie nicht mit den flügeln schlagen können. konsequent zupacken, bist du zu zaghaft merken sie das sofort und machen einen riesen wirbel. hast du sie gut im griff sind sie gleich ruhig und man kann sie untersuchen ect.

    grüße
    verkaufe Altsteirer Bruteier, viele verschiedene Farben.

  9. #9
    Avatar von vogthahn
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    Mahlzeit!

    Danke! Das waren ja sehr gute Ratschläge
    Stimmt schon," Kuschelhühner" will ich nicht haben aber das sie zu mir kommen und aus der Hand fressen ist eigentlich immer schnell gegangen, sodaß keine große Rennerei ausbrach, wenn ich mal eines hochnehmen wollte.
    Aber das man sogar einen älteren und nicht zahmen noch so zutraulich machen kann hätte ich nicht gedacht! Werde zumindest mal versuchen, ihm etwas "näher" zu kommen, ist bloß grad nicht das Wetter, um stundenlang bei den Tierchen herumzusitzen, da werd ich auf das Frühjahr warten.
    Aber für den Notfall im Dunkeln von der Stange pflücken klingt gut, ich hatte auch immer den Eindruck, sie sind im Finstern irgendwie "gelähmt", wenn mal eines im Nest schlafen wollte.

    Danke
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    Jonathan Swift

  10. #10
    Avatar von Klicka
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    Ich nehm ein Kescher, da geht es schnell ohne Federverlust.

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