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Thema: lohmann-brown

  1. #11

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    hast du gelesen, dass wir ein Bauernhaus kaufen wollen? da wären wohl auch noch 100 wyans drinne, oder?

    wie auch immer, hier sollte es nicht um finanzielle Möglichkeiten gehen, glaub ich mal

    ausserdem ist mir schon klar, dass ich hier offenbar in ein Fettnäpfchen getreten bin, mit meiner frage nach industriegeflügel, alledings werde ich mich als Anfänger nicht an rassegeflügel heranwagen, wenn sich da oft alte hasen in die haare kriegen deshalb

    was ich will, sind gesunde huhnis, die ein schönes leben bei uns haben sollen, uns auch ein wenig Freude machen und uns obendrein mit eiern und später dann mit fleisch versorgen sollen

  2. #12

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    Servus Wolfgang,
    egal ob Wyandotten oder eine andere Rasse: 100 Hennen einer Rasse bekommt man so gut wie nirgends. Wenn man so einen großen Bestand an Hühner anschaffen will, dann geht das meistens nur mir Hybriden. Ich würde mir für den Anfang ein paar von den Hybriden holen (dann hast du gleich mal Eier) und die restliche Kapazität so nach und nach mit anderen Hühnern (wobei es Geschmacksache ist, ob diese reinrassig oder Sortenmixe sind) auffüllen. Vielleicht wären ein paar Rassehühner mit Bruttrieb nicht schlecht (falls du dich nicht mit Kunstbrut herumschlagen willst).

    lg Hans Peter

  3. #13
    Mechelner Züchter Avatar von HähnchenHirte
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    Wolfgang lese dir mal die Rassebeschreibung der Mechelner durch: (von meiner HP) http://mechelnerlandei.jimdo.com/

    Mechelner oder Mechelner Kuckuck auch Kuckucksperber sind eine schwere, alte Landhuhnrasse die aus Belgien stammt.
    Das Mechelnerhuhn ist ein Zweinutzungshuhn, was sich in der imposanten Größe aber auch in der hervorragenden Legeleistung von 150 - 180 Eiern im Jahr zeigt. Mechelner waren eine sehr wichtige Wirtschaftsrasse vor der Einführung der Masthybriden.

    Mechelner besitzen einen sanften Charakter, fliegen nicht gerne und erfreuen sich auch an einem relativ kleinen Auslauf. Trotzdem sollte man darauf achten, dass jedes Tier genügend Platz hat.

    Mechelner sind wetterfest und Temperaturen bis -20 Grad ertragen sie gelassen,
    aber sie reagieren, wie alle Hühner, stark auf Zugluft.
    Bei den Küken der Mechelner kann man früh erkennen ob es sich um einen Hahn
    oder eine Henne handelt. Hähne haben am 1. Tag schon einen helleren Flaum als
    die Hennen. Hähne bleiben auch heller, da ihre dunklen und hellen Streifen
    im Gefieder gleich dick sind. Bei den Hennen sind die dunklen Streifen dicker
    als die hellen, deshalb wirken Hennen dunkler.

    Was das glucken angeht, teilen sich die Geister.
    Einige Züchter berichten das Mechelner Glucken die Eier
    zertreten und die Küken nicht richtig führen.
    Anderen Berichten zu Folge sagen das Mechelner
    Glucken sowohl die Eier gut behüten als auch
    die Küken super führen. Wir haben bis jetzt nur
    gute Erfahrungen mit Glucken gemacht.

  4. #14

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    Hier findest du die aktuellen Ausstellungstermine der österreichischen Kleintierzuchtvereine:

    http://www.kleintierzucht-roek.at/au...tellungen.html

    Wenn du die eine oder andere Schau besuchst, findest du sicher eine Rasse, die dir gefällt.

    lg Hans Peter

  5. #15

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    Servus Peter

    danke für deine nette antwort

    wir sind ja deshalb gerade am überlegen, was besser ist, eben nur etwa 20 Hennen und 2 hähne, oder eben gleich viele Hennen und einen vermehrungsstamm extra und getrennt dazu
    den platz werden wir haben

    ich kenne die Hennen von diesem geflügelhof und die machen einen sehr gesunden eindruck, obendrein ist der preis auch noch bestechend und mit zehn eiern pro huhn ist die Investition auch schon wieder herinnen

    als Anfänger lass ich mich nicht auf teure Experimente ein, da will ich vorher noch lernen, wie das genau geht

    ich habe meine Jugend im Waldviertel auf einem Bauernhof verbracht (alle ferien bei Oma und opa) und da habe ich schon so einiges gelernt, auch wenn sich seit damals einiges verändert hat
    das Grundprinzip ist wohl gleich geblieben

  6. #16
    Moderator Avatar von sil
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    Also....
    Lohman brown sind, wie du ja selbst weißt, Hybriden, also sozusagen Gebrauchskreuzungen.
    Sie legen auch im zweiten und dritten Legejahr noch gut, aber je älter sie werden, desto größer wird das Risiko von Erkrankungen aufgrund der enormen Leistung, die sie erbringen.
    Abgesehen davon sind es Hühner, sie sind auch nicht unfruchtbar. Da es aber Mixe aus mehreren Rassen sind, spaltet die Nachzucht sowohl was die Optik wie auch die Leistung angeht, auf. Bei der ersten Generation ist es meist noch nicht so auffällig, aber von Generation zu Generation wird es dann immer mehr Überraschungen geben. Anders bei gut durchgezüchteten Rassen, bei denen Leistung und Optik sich im Idealfall sehr einheitlich weitervererben.

    Mein Tipp wäre: Besorg dir einen (oder mehrere) reinrassige Hähne, z.B.einer bewährten Legerasse, wenn du künftig auf viele Eier hin weiterzüchten möchtest, Brüte mal eine Ladung Eier deiner Hennen aus, ziehe die Nachzucht groß und scheu einfach, was dabei rauskommt.
    Hennen, die bis Februar schlüpfen, sollten spätestens im September anfangen zu legen, so dass man zur folgenden Brutsaison schon weiß, worauf man künftig selektieren könnte. Auch bezüglich der Hähne kann man dann schon eine Auswahl treffen.
    Ich persönlich würde aber immer mit Rassehähnen weiterzüchten, um wenigstens von dieser Seite aus eine halbwegs berechenbare Note reinzubringen. Aber es spricht auch nix dagegen, mit Nachzuchthähnen weiterzumachen, das macht das Ganze dann etwas spannender...
    Auf diese Art und Weise kommt man mit Geduld und Spucke auch zu einem Grundstock an Hühnern, die einen mit Eiern und Braten versorgen.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  7. #17

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    Moritz

    danke für deinen link

    aber es ist halt auch eine frage der Erreichbarkeit des Geflügels, hier in der Umgebung hab ich noch nie was von mechelner gehört
    und der Geflügelhof ist 3 km von uns entfernt

    wir waren hier schon auf einigen geflügelmärkten, und es gibt auch so einiges an rassegeflügel zu sehen, aber...

    wie schon erwähnt, ich fang lieber mal mit hybriden an, denn angeblich sollen diese pflegeleichter sein und für ein Experiment gebe ich sicher keine 2500€ aus, da geb ich dir schon recht

    die kunstbrut macht mir nichts aus, weil ich eh eher mathematisch veranlagt bin und mit der brutkoordination keine Probleme haben werde, glaub ich mal

  8. #18
    Avatar von phoenix27
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    Wenn Du Hähne einer gut legenden Rasse einsetzt , sollte die Eierleistung der ersten Generation ausreichend sein. Natürlich kannst Du keine 300 Eier erwarten. Reell wären etwa 220-250.

    Die zweite Generation kann dann irgendwas werden. deshalb würde ich von den Hybriden auch nur eine Generation machen.

    Ich hab mehrere Mixe Rassegockel/ Legehybride , die Töchter legen super und sind absolut fit und gesund.

    Dass Hybriden nicht brüten , halt ich auch für ein Gerücht. Seltsamerweise sind es bei mir gerade die Hybriden , die brüten wollen.

    Ich glaub , die haben in den Legeanstalten einfach nicht die Gegebenheiten , die sie zum Brüten anregt.

    Das Kollbecksmoorhuhn ist auch so eine Kreuzung , kannst mal danach googeln


    LG , phoenix27
    3,15 brabanconne 1,1 Paduaner 1,9 mixe 0,4 grünleger 2,11 antw. bartzwerge 0,1 italiener 0,3 reichshühner 0,1 altsteirer 0,1 niederrheiner 0,1 ostfr. möwen 0,2 Andalusier 0,1 Brakel 0,5 Zottegemer 0,5 westf. totleger 0,3 lakenfelder

  9. #19

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    Zitat Zitat von sil Beitrag anzeigen

    Mein Tipp wäre: Besorg dir einen (oder mehrere) reinrassige Hähne, z.B.einer bewährten Legerasse, wenn du künftig auf viele Eier hin weiterzüchten möchtest, Brüte mal eine Ladung Eier deiner Hennen aus, ziehe die Nachzucht groß und scheu einfach, was dabei rauskommt.
    Hennen, die bis Februar schlüpfen, sollten spätestens im September anfangen zu legen, so dass man zur folgenden Brutsaison schon weiß, worauf man künftig selektieren könnte. Auch bezüglich der Hähne kann man dann schon eine Auswahl treffen.
    Ich persönlich würde aber immer mit Rassehähnen weiterzüchten, um wenigstens von dieser Seite aus eine halbwegs berechenbare Note reinzubringen. Aber es spricht auch nix dagegen, mit Nachzuchthähnen weiterzumachen, das macht das Ganze dann etwas spannender...
    Auf diese Art und Weise kommt man mit Geduld und Spucke auch zu einem Grundstock an Hühnern, die einen mit Eiern und Braten versorgen.
    @sil

    danke, das war ein sehr brauchbarer rat für mich

    ich stelle mir folgendes vor:

    20 Hennen aus altbestand, 2-3 junghähne (Lohmann Brown eintagsküken) grossziehen, mit diesen hähnen dann mit den hennen einen neuen stamm bilden
    aus dem altbestand der Hennen brauche ich nur die Bruteier, um neue küken zu haben
    diese werden grossgezogen, die hähnchen als braten, die Hennen als eierleger

    ausserdem rechne ich auch aus dem nachwuchs doch mit einiges über 200 eiern pro henne im jahr

    und wenn dann die althennen wirklich nimmer können, hole ich mir die nächsten Hennen vom Geflügelhof und mache mit den bestehenden hähnen weiter

    liege ich richtig oder hab ich da irgendwo einen gedankenfehler??

  10. #20
    Mechelner Züchter Avatar von HähnchenHirte
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    Warum du noch nie von Mechelnern gehört hast?
    Zum Teil weil sie in Österreich denke ich keine große Relevanz haben und zum größten Teil weil sie kurz vor dem Aussterben sind.

    Zu den Hybriden muss ich sagen bei 100 Tieren hast du dir mal die Kosten vor Augen gelegt?
    100 Hennen (Hybride) bekommen sage ich mal 100g täglich was für Hybride echt zu wenig ist.
    Das Legemehl bzw. die Pellets kosten für 25 kg Sack 15 Euro. 100 g auf 100 Hennen sind 10 kg am Tag.
    Das wiederum bedeutet...naja kannst du selber ausrechnen wie viel Futter du kaufen musst.
    Dazu kommen noch andere kosten. Meinst du wirklich 100 Hennen und paar Hähne?
    Fang klein an und du wirst merken selbst mit wenig Hühnern hat man ordentlich Arbeit...

    LG Moritz

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