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Thema: Museum bildet!

  1. #191
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    Niederländisches Federviehmuseum - Barneveld

    Alles über Huhn und Ei
    Im Niederländisches Federviehmuseum in Barneveld in der Veluwe wird die faszinierende Geschichte vom Huhn und dem Ei auf zeitgenössische Weise dargestellt. In einem noch funktionsfähigen, antiken Brutkasten werden Eier ausgebrütet, aus denen täglich Küken schlüpfen. Die Küken dürfen festgehalten und gestreichelt werden.
    Im traditionellen Auktionsraum mit seiner Einrichtung aus der Zeit um 1930 und einer authentischen Auktionsuhr kann man an einer echten Auktion teilnehmen. Kaufen Sie eine Schachtel Eier, eine Flasche Eierlikör oder ein nettes Andenken, indem Sie die Uhr rechtzeitig per Knopfdruck stoppen.

    Hühnerhof mit altholländische Hühnerrassen
    Bewundern Sie im großen Hühnergarten die über 20 altholländischen Hühnerrassen mit ihren schönen, vielfältigen Farben. Natürlich fehlt auch das weltberühmte Barneveld-Huhn nicht! Außer dem Hühnergarten gibt es für die Kleinen einen schönen Spielplatz mit lustigen 'Hühnergeräten'.

    Nicht vergessen
    Im Kaffeezimmer hat man die Möglichkeit, sich gemütlich zu unterhalten bei Kaffee, Tee oder einem Erfrischungsgetränk.
    Bevor Sie das Geflügelmuseum verlassen, stöbern Sie natürlich noch im Musems-Shop mit seiner umfangreichen Palette von Artikeln, die das Huhn oder das Ei zum Thema haben. Hier finden Sie bestimmt ein nettes Andenken oder ein Geschenk.

    Museumsinformation:
    ADRESSE : Hessenweg 2a
    POSTLEITZAHL UND ORT : 3771 RB Barneveld
    REGION : Veluwe
    LAND : Niederlande
    TEL : +31 342 400073
    E-Mail : info@pluimveemuseum.nl
    WEB : http://www.pluimveemuseum.nl
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    Geändert von Lupus (02.05.2017 um 18:14 Uhr)

  2. #192
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    Starenpott für Rostock

    Bereits im 17.Jahrhundert, wahrscheinlich aber schon viel früher, wurden Vogelnisthilfen, z.B. die Starenpötte an Gebäuden und geeigneten Stellen angebracht.
    Primär dienten Sie nicht dem Vogelschutz sondern eher als Hilsmittel für die menschliche Ernährung. Die Jungvögel wurden dem Pott entnommen und der Küche zugeführt. Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock https://www.zoologie.uni-rostock.de/...sche-sammlung/ erhält nun so einen Starenpott mit den Präparaten eines Stars Sturnus vulgaris und eines Haussperlings Passer domesticus.
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  3. #193
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    Bergisches Freilichtmuseum Lindlar

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Museumsfreundinnen und -freunde,

    ab Donnerstag, den 12. Juli 2018, geht es im Museum „Ganz schön ausgefeilt!“ zu. In dieser neuen Sonderausstellung in der Umweltwerkstatt im Müllershammer dreht sich alles um die Entwicklung der Feilenherstellung und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Feilen, vom Maschinenbau bis zur Körperpflege. Diese Ausstellung wurde vom Deutschen Werkzeugmuseum des Historischen Zentrums der Stadt Remscheid konzipiert und umgesetzt. Wir zeigen sie im Rahmen der Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Bergische Museen als ein Projekt der Initiative „Zu Gast bei“. Lassen Sie sich überraschen!

    Außerdem heißen wir Sie herzlich willkommen bei unserer neuen Veranstaltung „Auf Achse!“ Anläßlich der Eröffnung unserer neuen Feldbahn rattert und tuckert es am Sonntag, den 22. Juli 2018, von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Museumsgelände. Neben der Steinbruchbahn in Aktion gibt es Vorführungen von Stationärmotoren, Traktoren und Unimogs sowie der Dampfmaschine, des Steinbrechers und des historischen Baggers.
    Ein vielseitiges Begleitprogramm für die ganze Familie wie eine eine Mini-Dampfeisenbahn für Kinder und viele Mitmachaktionen runden den Tag ab.

    Nordkasse und Nordparkplatz des Museums sind geöffnet. Zusätzliche Parkplätze sind im Ortszentrum Lindlar vorhanden. Vom Busbahnhof Lindlar bringt ein Pendelbus die Gäste kostenlos zum Museumsgelände.
    Eintritt: Erwachsene 9,00 Euro; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.
    Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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  4. #194
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    "Wanzen-Ei"

    Zur Blutentnahme bei wildlebenden Vögeln, z.B. für DNA-Untersuchungen etc., werden u.a. Raubwanzen genutzt. Die Raubwanzen werden in ein Kunst-Ei gegeben. Das Kunst-Ei weist Öffnungen/Fenster auf, damit die Wanzen den brütenden Vogel kontaktieren und "besaugen" können. Das Ei wird einem Gelege beigegeben und in der nächsten Brutpause wieder entnommen.
    Diese Möglichkeit der Blutentnahme bei freilebenden Vögeln wird von
    mehreren Forschungseinrichtungen genutzt, z.B. von dem Institut für Zoo- u. Wildtierforschung. In der Filmdokumentation "Artisten im Wind"
    des BR über den Wiesenweihenschutz kommen diese "Wanzen-Eier" auch zum Einsatz. Ich konnte jetzt ein solches Ei als Exponat für die Sammlung der Stiftung Naturschutzgeschichte http://www.naturschutzgeschichte.de/ erwerben.
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  5. #195
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    Aquazoo Löbbecke Museum

    Aquazoo Löbbecke Museum, Düsseldorf

    Faszinierende Einblicke in verschiedene Lebensräume bietet das Aquazoo Löbbecke Museum seinen großen und kleinen Besuchern. In über 140 Aquarien, Terrarien und Großanlagen leben 5.000 Tiere aus über 560 Arten. Während Hai und Rochen durch das große Riffbecken gleiten, genießen Krokodile und Schildkröten das tropische Klima der begehbaren Tropenhalle. Die einzigartige Verbindung aus Zoo, Aquarium und Naturkundemuseum wartet zudem mit einer modernen, interaktiven Ausstellung auf, die Evolution und Artenvielfalt erleben lässt.

    Gleich zu Beginn erwartet ein über 16 Meter langes Pottwal-Skelett die Besucher des Aquazoo. Dieser imposante Zahnwal steht am Ende einer langen Evolutionsgeschichte, vom Einzeller bis zum Säugetier. So beginnt die Reise in die Naturgeschichte mit den Kleinstlebewesen, die sich erst nach einem Blick durch Lupe und Mikroskop offenbaren. Im Lebensraum „Meer“ als Wiege des Lebens präsentiert sich mit Korallenriffen und vielen faszinierenden Lebensformen. Im großen Anton-Lendle-Riff ziehen die imposanten Kuhnasenrochen vorbei, während die Spezialisten des Meeres wie illuminierende Tiefseefische, Anemonenfische und bunte Garnelen erst entdeckt werden wollen.
    Den Süßwasserbereich des Aquazoo bewohnen neben vielen Fischen auch Schildkröten und Krebstiere. Der heimische Hecht lauert reglos zwischen Unterwasserpflanzen auf Beute, und die Schlammspringer erobern den Landbereich ihrer Mangrovenlagune.
    Der Landgang führt die Besucher in das große Insektarium mit perfekt getarnten Insekten, reglos verharrenden Spinnentieren und einer riesigen Kolonie von Blattschneiderameisen, in der es kaum möglich ist, einzelne Tiere auszumachen.
    Durch die Tropenhalle, Lebensraum von Krokodilen, Kaimanen, Leguanen und Schmetterlingen führt der Weg zu den Amphibien und weiteren Reptilien. Unzählige Tarnungskünstler warten hier darauf entdeckt zu werden.
    Der Rundgang endet vor der Panoramascheibe des vier Meter tiefen Pinguinbeckens. Hier gleiten die an Land so schwerfällig erscheinen Frackträger elegant durch das Wasser.

    Die Dauerausstellung „Meer und Mensch“ präsentiert viele verschiedene Aspekte der Ozeane. Die Berichte erster Seefahrer von Seeungeheuern und Monstern, die kaum erforschten Kreaturen der Tiefsee wie auch die heutige Bedrohung des ganzen Ökosystems durch Plastikmüll werden anhand von Bildern, Präparaten und Modellen überaus ansprechend veranschaulicht.

    Kontakt: Aquazoo Löbbecke Museum
    Kaiserswerther Straße 380
    40474 Düsseldorf
    http://www.duesseldorf.de/Aquazoo
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  6. #196
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    Heimatmuseum Garbsen

    Der Museumsverein Garbsen e. V. wurde am 4. April 1990 gegründet. Er betreibt und verwaltet das Heimatmuseum ehrenamtlich. 6 örtliche Heimatvereine und freiwillige Helfer unterstützen den Vorstand an den Öffnungstagen und bieten dann Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an.
    Die Geschichte der Wandlung unserer Landschaft ist auch die Geschichte von 10 ehemals dörflichen Gemeinden zu der heutigen Stadt Garbsen. Wo vor 100 Jahren nur etwas über 3.000 Menschen lebten, leben heute mehr als 63.000 Einwohner.
    Diesem Thema fühlt sich der Museumsverein verpflichtet. Auf 350 m2 Ausstellungsfläche sind viele Gegenstände und Informationen zu Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Handwerk, Ziegelei- und Hartsteinindustrie und Ortsgeschichte zu sehen. Sie erinnern an das Leben und Arbeiten in früheren Zeiten. Dazu kommen pro Jahr ca. drei Sonderausstellungen zu wechselnden Themen.
    Zum Gebäude: Das Haus entstand 1890 als Arbeiterküche der damaligen Ziegelei Stille. Später wurde daraus eine Gastwirtschaft, hier wurden 1905 der Schützenverein Garbsen und 1907 der Vorläufer des SPD-Ortsvereins gegründet. Seit Juni 1989 ist hier das Heimatmuseum Garbsen untergebracht.
    Heimatmuseum Garbsen

    Hannoversche Straße 134
    30823 Garbsen (Ortsteil Altgarbsen)

    Bushaltestelle „Am Kanal“ direkt am Museum,
    mit Bus 126 zu erreichen ab den Haltestellen
    „Wissenschaftspark Marienwerder“ oder
    Endhaltepunkt „Garbsen“ der Stadtbahnlinie 4

    Geöffnet jeden 2. und 4. Sonntag im Monat
    von 14 bis 17 Uhr, außer in den Ferien
    Eintritt frei

    Sonderführungen für Gruppen, Vereine und
    Schulklassen nach Vereinbarung
    Ansprechpartner: Hans-Dieter Stölting
    Tel. 05137/71765

    Zur Zeit präsentiert Kurt Michel Bilder und Keramiken der Chabo-Hühner in einer Sonderausstellung.
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  7. #197
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    Zum „Äepelsfess“ geht es auf den Acker

    Am Sonntag, den 20.Oktober, lädt das LVR-Freilichtmuseum Lindlar von 10 bis 18 Uhr zum „Äepelsfess“ ein. Das Kartoffelfest lockt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Kartoffeln und Ausstellungen über Kartoffelsorten. Hier werden neue und historische Variationen der tollen Knolle präsentiert.
    Für Familien sind besonders die Mitmachaktionen für Kinder interessant: „Kartoffel-Mitmach-Küche“, „Kartoffelchips selbst gemacht“ und „Kreatives aus der Kartoffel“ sind nur einige der Angebote. An der Kartoffel-Ernte per Hand mit anschließendem Kartoffelfeuer kann die ganze Familie teilnehmen. Eltern können sich bei der Ernährungsberatung „Gesunde Ernährung für Kinder“ am Stand der BARMER intensiv informieren lassen. Auch die Rheinische Kartoffelkönigin Anna Müller ist auf dem Fest zu sehen. Wer sich für die Erntetechnik interessiert, kann sich historische Geräte aus der Landwirtschaft anschauen.
    Reibekuchen, Pommes, Crêpes, Spanferkel und andere Leckereien sowie Getränke werden an verschiedenen Ständen gereicht. Die Museumsgaststätte Lingenbacher Hof bewirtet mit Kartoffelgerichten. Der historische Kiosk aus Wermelskirchen bietet allerlei Süßigkeiten und Spielzeug an. Am Stand des Kartoffelbauern kann man neben Kartoffeln auch Gemüse kaufen. Auch beim Museumsbäcker gibt es frisch gebackenes Kartoffelbrot direkt aus dem Holzofen. Die alten Handwerke werden vorgeführt und auch die Hauswirtschafterin lässt sich über die Schulter schauen. Nordkasse und Nordparkplatz des Museums sind geöffnet.
    Eintritt: Erwachsene 9,00 Euro; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Museumsteam
    https://freilichtmuseum-lindlar.lvr....tartseite.html
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  8. #198
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    Turteltaube Streptopelia turtur

    Die Turteltaube Streptopelia turtur wurde jetzt mit Recht zum Vogel des Jahres 2020 vom NABU https://www.nabu.de/tiere-und-pflanz...ube/index.html
    "gekürt".
    Aufgrund der Bitte einer naturkundlichen Einrichtung suche ich einen Frost-Balg dieser Taube zum Präparieren oder auch ein fertiges Präparat. Diesbezügliche Bezugsquellenhinweise sehe ich per PN gerne und dankend entgegen.
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  9. #199
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    Fischereimuseum Bergheim an der Sieg

    Das Fischereimuseum Bergheim an der Sieg zeigt eine Ausstellung zur Kulturgeschichte der Fischerei an der unteren Sieg. Vor mehr als 1.000 Jahren schlossen sich die Bergheimer Fischer zu einer zunftähnlichen Bruderschaft zusammen. Heute übernehmen sie Aufgaben im Bereich Bildung, Traditionspflege und Naturschutz in der Siegaue.
    Das Museum in Troisdorf-Bergheim, zwischen Köln und Bonn
    zeigt die Geschichte der Fischerei-Bruderschaft, die Entwicklung des Naturraumes an der unteren Sieg und beschreibt den Fischfang in Sieg und Rhein mit zahlreichen Objekten und Multimedia Stationen
    bietet als Veranstaltungsort rund um die Themen Natur und Kultur ein umfangreiches Programm mit Sonderausstellungen und Vorträgen
    stellt als außerschulischer Lernort ein gut ausgestattetes Schülerlabor bereit und bietet zahlreiche Workshops und Projekttage sowie ein besonderes Ferienprogramm an
    Kinder können auf einer Rallye das Museum erkunden und auch ihren Geburtstag z.B. als "Siegpirat" oder "Flussnixe" feiern

    Fischereimuseum Bergheim an der Sieg
    Nachtigallenweg 39
    53844 Troisdorf-Bergheim
    Telefon 0228 94589017
    info@fischereimuseum-bergheim-sieg.de
    http://www.fischereimuseum-bergheim-sieg.de
    Öffnungszeiten Museum:
    Samstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Sonn- und Feiertag 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
    Für Gruppen auch nach Vereinbarungen.
    In den Monaten November bis einschließlich März schließen wir um 17:00 Uhr.
    Eintrittspreise:
    Erwachsene: 2,50 €
    Ermäßigt: 2,00 €
    Kinder: 1,50 €
    Familienkarte: 7,00 €
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  10. #200
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    Deutsches Jagd- u. Fischereimuseum München

    Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum hat während der letzten Jahre intensiv an der Aufarbeitung seiner Gründungsgeschichte gearbeitet. Unter der kuratierenden Leitung von Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München, und gemeinsam mit einem Team von Historikern und Historikerinnen wurde ein Konzept für eine neue Ausstellung entwickelt, um die NS-belastete Gründung des Hauses transparent darzustellen. Das Museum stellt sich in dieser neuen Dauerausstellung nicht nur seiner Vergangenheit, sondern eröffnet außerdem eine begleitende Sonderausstellung mit dem Titel „Jagdgründe. Eine andere Geschichte der Macht“. Ab 13.11. sind beide Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich.

    Dauerausstellung Gründungsgeschichte

    Mit der neuen Dauerausstellung zur Gründung des Deutschen Jagdmuseums während der NS-Zeit schließt das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum eine Lücke in der eigenen Geschichte. Das Haus reagiert damit auf berechtigte Kritik und korrigiert die bisherige Schieflage in der historischen Selbstwahrnehmung. Es besteht kein Zweifel: Das zwischen 1933 und 1938 auf Initiative des berüchtigten Christian Weber gegründete Deutsche Jagdmuseum war eine genuin nationalsozialistische Schöpfung. Wir finden im Dunstkreis des Museums zwielichtige und machtbewusste Figuren wie die Gauleiter Adolf Wagner, Hinrich Lohse und Martin Mutschmann. Hans Frank , später als Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt, spielt ebenso eine Rolle wie der bayerische Gaujägermeister und Reichsstatthalter Franz von Epp. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass das Projekt Jagdmuseum gegen den erbitterten Widerstand des mächtigen Reichsjägermeisters Hermann Göring realisiert werden konnte. Der Streit um das Jagdmuseum ist insofern auch ein aussagekräftiges Beispiel für Machtarithmetik und Machtpolitik im NS-Staat

    Jagdgründe. Eine andere Geschichte der Macht
    Sonderausstellung vom 13. November 2019 bis 31. März 2021 im Weißen Saal des Museums

    Begleitend zu der neuen Dauerausstellung über die Gründungsgeschichte des Museums zeigt das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum die Sonderausstellung „Jagdgründe. Eine andere Geschichte der Macht“, die sich mit der Geschichte der Jagd und ihrer Rolle im Kontext von Macht, Politik und Wirtschaft befasst. Seit dem Mittelalter besteht zwischen Jagd und Macht ein Zusammenhang: nur die herrschende Elite durfte jagen. Als Privileg des Adels wurde die Jagd auch zu einer symbolisch-politischen Handlung, deren Inszenierung der Machtsicherung diente. Über viele Jahrhunderte war die Jagd ein Oberschichten- und Männerphänomen.

    Die Ausstellung JAGDGRÜNDE zeigt die Jagd als Aktionsfeld von Mächtigen. Sichtbar werden Akteure und Netzwerke in Vergangenheit und Gegenwart, in Ost und West, in Politik und Wirtschaft, ihre Motive und Ziele. Auch die Geschichte des Museums selbst erfährt eine neue Deutung: die Eröffnung des Deutschen Jagdmuseums im Jahr 1938 zeigt eindrucksvoll die ideologische Instrumentalisierung jagdlicher Themen.
    Heute ist die Jagd eine andere. Sie hat den Anschein der Exklusivität verloren, sie wird weiblicher und stellt sich den Herausforderungen der Gegenwart: Artenvielfalt, Naturschutz und Verantwortung motivieren viele Jäger.

    Zusätzlich zur Ausstellung bietet das Museum ein Rahmenprogramm, das Sie dem Anhang entnehmen können.
    Kinder ab dem Lesealter können die Ausstellung gemeinsam mit dem „Kleinen Kurfürst Max“ erleben und so mehr über die Jagd früher und heute erfahren.
    Rahmenprogramm
    Die Führungen sind für unsere Besucher kostenfrei
    9.2.2020, 15 Uhr
    Führung: „Jagdgründe - Die Jagd im NS-Staat und der DDR.“ Die Kuratorenführung mit der Historikerin Dr.
    Franziska Brüning konzentriert sich auf die unterschiedliche Instrumentalisierung der Jagd im Nationalsozialismus und der DDR.
    11.2.2020, 18 Uhr
    Vortrag: Das Deutsche Jagdmuseum und seine Gründung. Nationalsozialistische Ideologie im Licht von
    Jagd und Macht. Ein Vortrag von Dr. Andreas Heusler, Historiker und Kurator der Ausstellung „Jagdgründe“. Warum ein Jagdmuseum? Warum in München? Die Gründungsgeschichte des Deutschen Jagdmuseums ist auch eine Geschichte über die NS-Elite der „Hauptstadt der Bewegung“, eine Geschichte über Eitelkeit, Inszenierung und Begünstigung. Und eine Geschichte über München – die Stadt, in der alles begann und die sich nur zu gern als Mittelpunkt des nationalsozialistischen Deutschland sah.
    16.2.2020, 15 Uhr
    Führung: „Jagdgründe - Hirschjagd und adeliges Selbstverständnis" Die Kuratorenführung mit der Historikerin Dr. Christine Rädlinger konzentriert sich auf die Jagd als wichtigen Bestandteil adeligen Lebens im
    Mittelalter und in der Frühen Neuzeit.
    18.2.2020, 19 Uhr
    Vortrag: Wolf, Bär und Luchs in der Kulturlandschaft. Der promovierte Biologe Marco Heurich berichtet
    von seinen Erfahrungen mit den großen Beutegreifern im Nationalpark Bayerischer Wald und die Gefahren und Chancen, die ein Zusammenleben mit diesen „Big Three“ bedeuten können. Wie sollen wir mit
    den großen Beutegreifern umgehen, welche Konfliktfelder – von Jagd und Landwirtschaft bis zu Siedlung
    und Freizeitnutzung – bestehen und welche Möglichkeiten gibt es für ein Miteinander?
    27.2.2020, 15 Uhr
    Kinderprogramm: „Ansitzgedanken“ mit dem Künstler, Autor und Jäger Dr. Jörg Mangold können Kinder
    im Grundschulalter Geschichten von der Jagd hören, die sofort aufs Papier gezaubert werden und auch
    selbst künstlerisch tätig werden.
    Wir bitten um Anmeldung unter 089 22 05 22. Teilnehmerzahl begrenzt. Wasserfarben und Papier sind
    vorhanden.1.3.2020, 15 Uhr
    Führung: „Jagdgründe - Die Jagd im NS-Staat und der DDR.“ Die Kuratorenführung mit der Historikerin Dr.
    Franziska Brüning konzentriert sich auf die unterschiedliche Instrumentalisierung der Jagd im Nationalsozialismus und der DDR.
    15.3.2020, 15 Uhr
    Führung: „Jagdgründe .... und ihre Hintergründe.“ Dr. Andreas Heusler erörtert die Ausstellungsschwerpunkte und geht vor allem auf die nationalsozialistisch geprägte Gründungsgeschichte des Deutschen
    Jagdmuseums ein.
    17.3.2020, 18:30 Uhr
    Vortrag: Königs- und Jagdbilder bei Francisco de Goya. Prof. Dr. Helmut Jacobs von der Universität Duisburg-Essen nimmt Sie mit in das jagdliche Spanien des 18. und 19. Jahrhunderts. Das komplexe Zusammenspiel von Jagd und Macht am spanischen Königshof wurde durch die Jahrhunderte in der Malerei repräsentativ dargestellt. Vor diesem Hintergrund ist es dennoch überraschend, im Werk des Malers Francisco de Goya (1746-1824), der selbst passionierter Jäger war, eine so große Anzahl an Jagdbildern zu entdecken, in denen er die unterschiedlichsten Aspekte und Themen des Weidwerks behandelt.
    24.3.2020, 18 Uhr
    Vortrag: „Provenienzforschung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum“. Christine Bach stellt in diesem
    Vortrag ihre Ergebnisse zur Provenienzforschung im Haus vor. Ein Einblick in laufende und abgeschlossene Raubkunstfälle.
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    Geändert von Lupus (11.02.2020 um 12:52 Uhr)

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