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Thema: Wildtiere im Garten

  1. #5661
    Avatar von Bohus-Dal
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    Na wenn das keine Schlafgallen sind!
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  2. #5662
    Avatar von Mara1
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    Bisher habe ich noch keine Maus drin gesehen, weder schlafend noch wach.

  3. #5663
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Mir ist in diesem Frühjahr etwas ganz schreckliches passiert. Es war irgendwann im April. Ich war im Gelände unterwegs um etwas Totholz zu sammeln und überhaupt mal wieder zu schauen ob alles in Ordnung ist. Da sah ich an einem bei einem Sturm schräg gefallenen Bäume einen meiner Holzbeton-Nistkasten hängen. Da er an einem dicken Bügeldraht hing, hatte er sich wieder senkrecht ausgerichtet. Da der Baum seitlich gefallen war, bestand immer noch die Ausrichtung nach Osten, aber er hing nur ca. einen Meter über dem Boden.
    Ich wollte die Gelegenheit wahrnehmen den Nistkasten zu reinigen und dann umzusetzen.

    Wie es sich gehört klopfte ich an, fragte ob jemand Zuhause sei, holte meine Mini-Taschenlampe aus der Hosentasche und leuchtete ins Flugloch - nix zu sehen außer Nistmaterial. Au Backe, dachte ich, wird aber auch Zeit... und holte den Kasten vom Haken, stellte ihn auf den Boden und öffnete die Klappe. Vorsichtig begann ich am festgestopften Nistmaterial zu zupfen. Es roch alles sehr stark nach Amoniak. Und urplötzlich sprang eine Maus heraus - blieb zwei Meter entferrnt stehen und ich sah, daß es eine Haselmaus ist. Sie stand auf den Hinterbeinen und hatte die kleinen Hände vor der Brust aneinander gelegt, sah mich fragend an und ich rief nur: "Oh jeee... das tut mir furchtbar leid !" ...was mache ich jetzt ? Das Nest war eh bereits zerstört und ich zupfte den Rest heraus. In dem Moment kam eine zweite Haselmaus herausgesprungen. Die Erste stand immer noch da. Als die Zweite kam, rannten sie beide davon. Ich war so aufgewühlt und ärgerte mich über mich selbst, daß mein Instinkt derart versagt hatte..... Aber ich lief zum Haus und holte einen nagelneuen Nistkasten, befüllte ihn mit reichlich Heu und befestigte ihn an einem stehenden Nachbarbaum in etwa einem Meter Höhe, nahm den leeren, stinkenden Kasten mit und hoffte inständig, daß die Beiden den neuen Kasten annehmen würden, oder wenigtens sehr schnell eine geeignete Alternative finden würden. Es war später Nachmittag, die Sonne schien noch und es herrschten 15°C.

    Ich ließ mich jedenfalls dort nicht mehr blicken, in der Hoffnung, daß ausbleibende Störung die Situation glätten könnte. Aber ich hatte ihren Winterschlaf gestört. Immerhin war schon April - aber noch kalt. Und die noch kältere Nacht würde bald anbrechen.
    Als ich neulich erstmals wieder den neuen Kasten aufsuchte, fand ich eine leichte Mulde im Heu vor und ein wenig Vogelkot. Ich vermute, daß in dieser geringen Höhe männliche Vögel dort Unterschlupf fanden/finden. Das Ganze liegt mir immer noch auf der Seele und ich kann nur hoffen, daß die Beiden das überlebt haben. Mich hat dieses Erlebnis jedenfalls darin bestätigt, Nistkästen grundsätzlich nur im September zu reinigen. Frühjahr ist immer gefährlich. Besonders wenn es sich um Nistkästen handelt die man nicht ausreichend beobachten kann.

    Jedenfalls hat mich die flache Mulde im neuen Kasten auf eine Idee gebracht. Aber dazu später...
    Geändert von Saatkrähe (13.10.2022 um 16:46 Uhr)
    LG, Saatkrähe

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  4. #5664
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ich kann das gut nachvollziehen, Saatkrähe. Das hätte mich wahrscheinlich auch lange beschäftigt. Aber bestimmt haben die Tierchen eine andere Bleibe gefunden, sind ja gewitzte Mäuschen.


    LG Blindenhuhn
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  5. #5665
    Avatar von Miss Boogle
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    Da bin ich aber gespannt, wie es mit der Mulde bzw. der Idee weiter geht
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  6. #5666
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Zitat Zitat von Blindenhuhn Beitrag anzeigen
    Ich kann das gut nachvollziehen, Saatkrähe. Das hätte mich wahrscheinlich auch lange beschäftigt. Aber bestimmt haben die Tierchen eine andere Bleibe gefunden, sind ja gewitzte Mäuschen.

    Ja das hoffe ich sehr. Ich bin so froh, daß mein Gelände scheinbar auch für Haselmäuse geeignet ist zumal sie immer seltener werden. Sind wohl gar keine Mäuse und weden laut Wiki 3 - 4 Jahre alt. Habe aber auch neulich iwo gelesen oder gehört daß sie noch viel älter werden können.

    Habe zuerst gar nicht gewußt was das Foto soll


    Zitat Zitat von Miss Boogle Beitrag anzeigen
    Da bin ich aber gespannt, wie es mit der Mulde bzw. der Idee weiter geht
    Mal sehen ob ich das heute noch schaffe. Gibt gleich Fußball im TV
    LG, Saatkrähe

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  7. #5667
    Überlebenskünstlerin Avatar von Saatkrähe
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    Zitat Zitat von Saatkrähe Beitrag anzeigen
    [......] Als ich neulich erstmals wieder den neuen Kasten aufsuchte, fand ich eine leichte Mulde im Heu vor und ein wenig Vogelkot. Ich vermute, daß in dieser geringen Höhe männliche Vögel dort Unterschlupf fanden/finden. [...]

    Jedenfalls hat mich die flache Mulde im neuen Kasten auf eine Idee gebracht. Aber dazu später...
    In einem bestimmten Garten/Geländeraum sollten sinnvollerweise nicht zu viele Nistkästen vorhanden sein. Die Gefiederten sollen ja immerhin auch ausreichend Nahrung finden können und nicht übermäßig Konkurrenzkämpfe ausfechten müssen. Andererseits... wo bleiben die männlichen Piepser in regensturm gepeitschten Nächten ?
    Dafür hatte ich mir angewöhnt hier und da mal einen weiteren Kasten anzubringen. So weit so gut. Ab und an finde ich auch mal zur Septemberreinigung der Kästen diese flachen Mulden. Aber eher werden diese Zusatzkästen besiedelt. Und dazu war mir bisher keine Lösung eingefallen.

    Immer noch habe ich ein Erlebnis in Erinnerung, welches viele Jahre zurückliegt. In genau so einer Sturmnacht mit peitschendem Regen - glaube es war im November - saß ich direkt neben einem kleinen Fenster am PC. Draußen stockdunkel; das einzige Licht weit und breit war mein kleines Fenster (mitten auf'm Land). Draußen ohrenbetäubender Krach durch den Sturm. Plötzlich leises, aber energisches Klopfen an der Fensterscheibe - degg degg... degg degg degg. Habe es gehört, aber nicht gleich reagiert - dachte, daß Zweige, Hagel oder sonstwas gegen das Fenster weht. Aber die Wiederholung ließ mich hinsehen und ich traute meinen Augen kaum. Auf dem äußeren Scheibensims saß ein Blaumeiserich und forderte vehement Einlaß. Also öffnete ich schnell das Fenster und er flog sofort ins Zimmer. Ich machte schnell einen Napf mit Futter und einen mit Wasser klar - das gehört sich schließlich wenn man Besuch bekommt und holte eine flache Tomatenpappkiste herbei, füllte sie mit Heu und stellte sie ganz oben unter der Decke in ein tiefes Regal. Der kleine Kerl war plietsch - er labte sich an Futter und Wasser, drehte noch ein paar Runden, um die Gegend zu erkunden, ich sprach er piepte... flog in seine neue Kiste und war zufrieden. Irgendwann machte ich das Licht aus, schloß die Wohnzimmertür hinter mir und ging schlafen. Als ich am kommenden Morgen ins Wohnzimmer kam saß der Kleine am Fenster, flog piepsend auf und wollte raus. Ich begrüßte ihn, öffnete das Fenster und weg war er Auch der Sturm war vorbei. Seidem versuche ich das mit den Extra-Kästen. Ist einfach sicherer. Dabei gibt es hier reichlich Buschwerk. Aber das reicht bei den hier häufiger auftretenden Heftigstürmen scheinbar nicht.

    Nun habe ich mir überlegt, ob nicht vielleicht ganz kleine Holzhöhlen die Lösung wären. Groß genug für Meisen etc., klein genug um nicht als Nisthöhle dienen zu können. Vielleicht Innenmaß 8 x 8 cm und tief genug, daß kein Marder, etc. hineingreifen kann. Wäre doch auch für die Wintermonate viel kuscheliger. Was meint Ihr dazu ? Oder ist das eine blöde Idee ?
    LG, Saatkrähe

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  8. #5668
    Avatar von Miss Boogle
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    Warum soll die Idee blöd sein? Ich finde es total gut. Und es spricht sich bestimmt bei den Meisen rum
    Sehr schöne Geschichte Danke fürs schreiben
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  9. #5669
    Avatar von Mara1
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    Wir haben eine offene überdachte Terrasse, und wenn es stark regnet sitzt da gern mal ein Vogel und wartet auf besseres Wetter. Vor allem Rotschwänzchen schätzen diese trockenen Plätze und übernachten auch gern dort. Und weil unser Dachstuhl auch offen ist sitzt auch dort oft mal ein Vogel an trockenen Plätzen.

    Gestern waren mal wieder ein paar Schwanzmeisen rund um unser Haus unterwegs. Ich mag diese kleinen sehr, irgendwie sehen sie für mich aus wie Plüschtiere. Schade, daß es hier so wenige gibt, und ich habe sie auch noch nie am Winterfutter gesehen.

  10. #5670
    Avatar von Blindenhuhn
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    Huhu Saatkrähe, was mich noch interessieren würde: Woher weißt du denn, dass nur männliche Vögelchen Schutz suchen?

    Ja, Schwanzmeisen sind allerliebst. Hier kommen sie erst im tiefsten Winter ganz kurz ans Futterhaus und sind gleich wieder weg.
    LG Blindenhuhn
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