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Thema: Jussis Augsburger Erhaltungszucht

  1. #3261
    Avatar von Jussi
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    Damit es nicht langweilig wird und wir vielleicht mal unterfordert sind... Ich war von Donnerstag bis Freitag mal einen Tag lang mit meinem Mann in unserem alten Bulli unterwegs. Als Hannah mittags die Eier absammeln war, sah sie zwei Junghennen im Legenest, wovon die eine recht zügig ihr Ei legte, die andere aber in Pinguinhaltung blieb und nichts weiter passierte. Gott sei Dank war sie noch genau rechtzeitig vor Ort. Die Henne hatte ein Ei QUER drin und brachte es nicht heraus. Es war quasi samt Legedarm außerhalb der Kloake und hatte sich dort quer verdreht. Sie hat es unbeschadet herausbekommen, die Henne sofort separiert und desinfiziert. Es ist eine Tochter von Plum und Fun Fogh. Könnt Ihr Euch noch erinnern, wie intensiv wir uns damals im Frühjahr um Plum bemüht hatten? Irgendwie kommt mir das so bekannt vor. Jetzt ist eine ihrer Töchter im gleichen Quarantänestall, wie damals ihre Mutter. Naja, jedenfalls hat sie gestern und heute ganz brav kein Ei gelegt. Die Legedarmöffnung blieb heute nach dem Saubermachen auch wieder innerhalb der Kloake. Mal sehen, wie es morgen ist. Wenn es so bleibt, darf sie schon bald wieder zu den anderen. Auf der sicheren Seite sind wir allerdings vermutlich erst nach dem nächsten Ei... Auf jeden Fall hatten wir sowas in unseren Hühnerjahren wirklich auch überhaupt noch nie! Scheinbar gibt es für alles in 1. Mal . Die Henne hat auch schon öfters gelegt und das Ei war vielleicht 45g schwer, also daran kann es nicht gelegen haben. Wir werden sehen.

    Wir haben ja noch zwei Töchter von Hannahs Mixhenne Happy hier. Deren Mutter Silvester war ja Hannahs absolutes Herzenshuhn und schon lange vor unserer Augsburger Zucht hier. Deshalb möchte sie sehr gerne immer auch zwei Hennen aus dieser Linie hier behalten. Happy ist jetzt 4 Jahre alt und die absolute Chefin der Althennen. Ihre zwei Töchter sind auch immer bei den ersten dabei, die ankommen . Jedenfalls stand jetzt die Entscheidung an, welche der beiden zu einer guten Freundin im Nachbarort ziehen wird und welche bei uns bleibt. Hannah hat sich für die zierlichere der beiden entschieden und ist nun auf Namenssuche. Das kann wieder heiter werden. Die andere wurde von der Freundin schon "Honey" genannt und zieht dann nächstes Wochenende um.

    Frieda... wird sich leider doch bald verabschieden, denke ich. Sie frisst ansich ganz gut, der Kropf leert sich mittlerweile auch gut, aber sie nimmt trotzdem ab und wird schwächer. Insofern wird wohl doch eher hinter dem Kropf das ursprüngliche Problem liegen. Sie bekommt auf jeden Fall extra Leckereien, bewegt sich auch noch gut und sitzt nicht geschwächt im Gehege oder so, aber ich kenne sie gut genug um zu wissen, dass sie wohl auch nicht mehr allzu lange unter uns weilen wird. Mal sehen, wie es weitergeht.
    Gefiederte Grüße von den 7,22 unserer super tollen schwarzen Augsburger und Mixhenne Henny!
    Instaram: @augsburgerhuhn_erhaltungszucht

  2. #3262
    Avatar von Sulmtaler forever
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    Ich weiß, dass du wahrscheinlich Recht hast mit Frieda.... hoffe aber, dass du absolut falsch liegst.

    LG
    Astrid

  3. #3263
    Avatar von Jussi
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    Themenstarter
    Und dann erreichte uns vorgestern auch noch die Nachricht von Carmen alias Schnappi, dass "unser" geliebter Herzenshahn Boss gestorben ist . Vielleicht schreibt sie hier ja auch noch ein paar Worte dazu. Auf jeden Fall war es viel zu früh, aber er konnte friedlich gehen. Wir hatten ja schon einige Hähne über die vielen Jahre, aber bei wirklich keinem ist es uns soooo schwer gefallen, ihn abzugeben, wie bei ihm letztes Jahr. Er hatte bei Carmen einen tollen Platz auf Lebenszeit und hätte gerne noch zig Jahre weiter glücklich mit seinen Hennen umher laufen können.
    Warum war er für uns so besonders? Zum einen sein Charakter: Schon als Junghahn frohwüchsig und der Chef der Junghähne-WG. Er strahlte eine absolut gelassene Ruhe aus und war doch klar in seinen Ansagen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir damals vielleicht noch so 8-10 Junghähne hier hatten und sie alle mit unserem lieben Hühnerzuchtvater zusammen durchgeschaut haben. Dazu waren erst alle im Stall und wir nahmen einen nach dem anderen heraus, nahmen sie unter die Lupe und setzten sie ins Gehege. Die ersten drei Hähne lieferten sich dann sofort eine wilde Verfolgungsjagd durch den Auslauf. Dann hat Hannah ganz gezielt als nächstes den Boss (damals noch namenlos) aus dem Stall genommen. Sobald ER im Gehege war, war sofort Ruhe im Karton! Auch von der Optik her war in dem Alter schon klar, dass er sich meilenweit von allen anderen absetzt.
    Ausgestellt hatten wir ihn dann, zusammen mit seiner Vollschwester Willow und noch zwei anderen Hennen, auf der Kreisschau Augsburg. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Bewertungen sahen. Beide bekamen hv96, wobei sie laut Wertungskarte, bei der "nach dem Zuchtstand vorzüglich" drauf stand, wohl eigentlich sogar für ein v97 vorgesehen waren! Willow ist dann leider 1jährig schon gestorben. Wir hatten sie untersuchen lassen und es kam als Ursache Histomonaden heraus. Das war auch sehr schade. Boss selbst blieb dann zwei Jahre bei uns als 1. Stammhahn und war immer sehr nett und zurückhaltend uns gegenüber. Dabei aber auch völlig unerschrocken, wenn man ihn mal in die Hand nahm. Wir werden ihn auf jeden Fall nie vergessen! Und er hat auch deutliche Fußabdrücke in der Augsburger Zucht hinterlassen! Und sogar bekannt wurde er durch den Fernsehbeitrag im BR, das Rasseportrait mit Robert Höck usw.
    Seine Mutter war, bzw. ist übrigens unsere Bumblebee hv96, jetzt 5jährig, legt immernoch sehr gut, war noch nie irgendwie kränklich und ist absout top fit!

    Irgendwie scheint das das Jahr der Abschiede zu sein, oder?

    Ganz grundsätzlich finde ich es so unheimlich wichtig, in der Zucht auf Vitalität und Langlebigkeit zu achten! Ich denke, dass gerade in der Rassegeflügelzucht vielleicht viel zu lange primär die Optik im Vordergrund stand. Es gilt, daran weiter zu arbeiten, gerade von bewährten Althennen die BE mehr als zu schätzen zu wissen. Von einer Top Junghenne bzw. Junghahn weiß man erstmal noch gar nichts, außer dass sie schön aussieht. Erst in den Folgejahren zeigt sich die wirkliche Qualität.
    Geändert von Jussi (14.08.2022 um 20:25 Uhr)
    Gefiederte Grüße von den 7,22 unserer super tollen schwarzen Augsburger und Mixhenne Henny!
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  4. #3264
    Avatar von giggerl07
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    das tut mir leid um Euren Boss - komm gut rüber

    ddse.PNG

    ich habe ja auch so eine alte Lieblingshenne, PeeWee
    war ein Einzelkind von mir aufgezogen - hat die Nachbarin gebracht weil der Fuchs die Mama geholt hatte -
    innerlich habe ich mich schon auf den Abschied vorbereitet - und bin froh um jeden Tag;
    sie wird verwöhnt und kriegt extra Vitamine - und bis jetzt geht es gut
    10,40 ZSeidi & Showgirl www.unsere-kleine-seidifarm.de
    1,15 AppenzellerSpitzhaube,Araucana,Sumatra;Blumenhuhn, CreamLegbar,
    Maran,Lachs;
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  5. #3265
    Avatar von Orpington/Maran
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    Leider vererbt sich nicht immer Langlebigkeit meine ehemalige Chefhenne ist ja 10, hat dieses Jahr noch erstaunlich gut Eier gelegt, Mischung aus Augsburger Huhn und Bresse, deren Tochter, 9 Jahre alt, zur Hälfte deutsche Langschan, legt auch immer gut Eier für ihr Alter, leider sind deren Töchter nie alt geworden , ich habe dieses Jahr wieder 2 Töchter von ihr ausgebrütet und hoffe, dass die langlebiger werden, als ihre Geschwister davor

  6. #3266
    Revolutionäre Zelle Avatar von Rackelhuhn
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    Schade um Boss.

    Ganz kurzes Update von mir:
    Es wird immer schwieriger. Wer meine Haltung/Zucht kennt, fragt mich schon, warum ich mir das mit den Augsburgern überhaupt noch antue. So ist es leider. Letztes Jahr hatte ich zum Beispiel 3 Hennenküken von Bumblebee dabei. Ich mich voll gefreut. Aber leider wurde keine davon überhaupt nur ein Jahr alt. Zwei Küken starben legereif schon vor der diesjährigen Brutsaison mit Legedarmvorfällen. Die letzte Junghenne dann vor ein paar Tagen, auch wieder wegen Legedarmproblemen. Ansonsten sind in 2022 auch alle (3) Althennen aus den letzten Jahren gestorben. Keine wurde älter als 3 Jahre. Unterm Strich sind derzeit nur noch 2 Junghennen aus 2021 übrig. Ok, der Hahn ging nicht freiwillig, aber am Jahresanfang hatte ich noch 14 (1.13) Augsburger. Meine Frau spottet schon, dass es ja einen Grund haben muss, warum die Augsburger akut vom Aussterben bedroht sind. Die Vitalität bereitet mir immer größere Sorgen. Wenn man nicht die Möglichkeit hat, sich individuell und sehr (auch kosten-)intensiv um die Augsburger zu kümmern, packen sie es einfach nicht. Ich persönlich gehe mit meinen Tieren nicht zum TA und koche auch keine Morosche Karottensuppe. Hier überleben nur die von Natur aus fitten Tiere und auf Vitalität selektiere ich auch.
    Ich mag die aktiven Ausgburger und ihre aufgeweckte neugierige Art. Demgegenüber steht neben den Vitalitätsproblemen noch die starke Neigung zum Kannibalismus, entsprechend sind sie beim Federpicken immer ganz vorne mit dabei. Es sind keine einfachen Hühner. Aber wirklich schöne.

    Neben den Augsburgern laufen hier noch:
    Marans, Olivleger, Lavender Auracana, Schwedische Blumenhühner und natürlich einige Mixe. Insgesamt waren es am Jahresanfang ca. 40 Tiere.
    Ach ja, der Vollständigkeit halber: dieses Jahr ist auch schon eine Marans bei knapp 40°C tot umgekippt. Eine!

    Meine Hoffnung richtet sich erstmal auf die diesjährigen Küken. Aber viele sind es auch nicht.

    Ansonsten @ Kaja hab ich endlich das Buch wieder gefunden, was ich gesucht habe. Hast Du Interesse an:

    Das ist mittlerweile schwer zu kriegen, aber vielleicht kennst Du es ja auch schon.

    Gute Nacht
    Vorsicht: verhaltensoriginell

  7. #3267
    Avatar von Sulmtaler forever
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    Falls Kaja kein Interesse hat, ich hätte Interesse!
    LG
    Astrid

  8. #3268
    Avatar von Bohus-Dal
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    Das mit Boss ist ja traurig. Und alles Gute für Frieda!

    Das mit dem queren Ei ist ja ein Ding, sowas habe ich noch nie gehört. Die Info, daß sich das Ei vor dem Legen dreht, ist noch relativ neu für mich, und ich versuche immernoch, es richtig zu verstehen, aber evt. könnte dabei was schiefgelaufen sein?
    Mixe 2,11,2; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  9. #3269
    Avatar von Sulmtaler forever
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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen

    Das mit dem queren Ei ist ja ein Ding, sowas habe ich noch nie gehört. Die Info, daß sich das Ei vor dem Legen dreht, ist noch relativ neu für mich, und ich versuche immernoch, es richtig zu verstehen, aber evt. könnte dabei was schiefgelaufen sein?
    Das war auch mein erster Gedanke. Das Ei konnte sich nicht drehen.
    LG
    Astrid

  10. #3270

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    Zitat Zitat von Jussi Beitrag anzeigen
    Und dann erreichte uns vorgestern auch noch die Nachricht von Carmen alias Schnappi, dass "unser" geliebter Herzenshahn Boss gestorben ist . Vielleicht schreibt sie hier ja auch noch ein paar Worte dazu. Auf jeden Fall war es viel zu früh, aber er konnte friedlich gehen. Wir hatten ja schon einige Hähne über die vielen Jahre, aber bei wirklich keinem ist es uns soooo schwer gefallen, ihn abzugeben, wie bei ihm letztes Jahr. Er hatte bei Carmen einen tollen Platz auf Lebenszeit und hätte gerne noch zig Jahre weiter glücklich mit seinen Hennen umher laufen können.
    Warum war er für uns so besonders? Zum einen sein Charakter: Schon als Junghahn frohwüchsig und der Chef der Junghähne-WG. Er strahlte eine absolut gelassene Ruhe aus und war doch klar in seinen Ansagen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir damals vielleicht noch so 8-10 Junghähne hier hatten und sie alle mit unserem lieben Hühnerzuchtvater zusammen durchgeschaut haben. Dazu waren erst alle im Stall und wir nahmen einen nach dem anderen heraus, nahmen sie unter die Lupe und setzten sie ins Gehege. Die ersten drei Hähne lieferten sich dann sofort eine wilde Verfolgungsjagd durch den Auslauf. Dann hat Hannah ganz gezielt als nächstes den Boss (damals noch namenlos) aus dem Stall genommen. Sobald ER im Gehege war, war sofort Ruhe im Karton! Auch von der Optik her war in dem Alter schon klar, dass er sich meilenweit von allen anderen absetzt.
    Ausgestellt hatten wir ihn dann, zusammen mit seiner Vollschwester Willow und noch zwei anderen Hennen, auf der Kreisschau Augsburg. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Bewertungen sahen. Beide bekamen hv96, wobei sie laut Wertungskarte, bei der "nach dem Zuchtstand vorzüglich" drauf stand, wohl eigentlich sogar für ein v97 vorgesehen waren! Willow ist dann leider 1jährig schon gestorben. Wir hatten sie untersuchen lassen und es kam als Ursache Histomonaden heraus. Das war auch sehr schade. Boss selbst blieb dann zwei Jahre bei uns als 1. Stammhahn und war immer sehr nett und zurückhaltend uns gegenüber. Dabei aber auch völlig unerschrocken, wenn man ihn mal in die Hand nahm. Wir werden ihn auf jeden Fall nie vergessen! Und er hat auch deutliche Fußabdrücke in der Augsburger Zucht hinterlassen! Und sogar bekannt wurde er durch den Fernsehbeitrag im BR, das Rasseportrait mit Robert Höck usw.
    Seine Mutter war, bzw. ist übrigens unsere Bumblebee hv96, jetzt 5jährig, legt immernoch sehr gut, war noch nie irgendwie kränklich und ist absout top fit!
    Schade, dass Boss gestorben ist.
    Er schien ein besonders toller Hahn gewesen zu sein.
    Hoffentlich werdet ihr von Bumblebee noch viele Nachkommen haben.

    Auch gute Besserung bzgl. Frieda.
    Ich finde es vorbildlich, wie fürsorglich ihr euch um eure Augsburger kümmert und viel Zeit mit ihnen verbringt. Da können sich eure Hühner glücklich schätzen!
    Von eurem Herz und Einsatz können sich andere Züchter eine Scheibe von abschneiden.

    Ganz grundsätzlich finde ich es so unheimlich wichtig, in der Zucht auf Vitalität und Langlebigkeit zu achten! Ich denke, dass gerade in der Rassegeflügelzucht vielleicht viel zu lange primär die Optik im Vordergrund stand. Es gilt, daran weiter zu arbeiten, gerade von bewährten Althennen die BE mehr als zu schätzen zu wissen. Von einer Top Junghenne bzw. Junghahn weiß man erstmal noch gar nichts, außer dass sie schön aussieht. Erst in den Folgejahren zeigt sich die wirkliche Qualität.
    Ich stimme dir komplett zu!
    Züchter sollten mehr auf die Vitalität und Langlebigkeit achten!

    Allerdings müssten sie dazu auch viel mehr Tiere behalten und diese auch nicht so früh abgeben, sondern wirklich lange behalten, damit sich da Vitalität und besonders Langlebigkeit herauskristallisieren und man diese überhaupt beurteilen kann.
    Leider wird man das beispielsweise bei Tieren mit optischen Fehlern, die aber vielleicht trotzdem sehr gute Eierleger und gesunde und langlebige Tiere sind, nie herausfinden können.

    Ich finde es auch schade, dass die meisten Hähne sehr früh "gehen" ...
    Weil dadurch geht viel Genpotenzial verloren, und man kann bei den Hähnen dann eben gar nicht auf Vitalität und Langlebigkeit aussortieren, wenn man nach ein paar Monaten nur einen oder zwei behält.
    Gerade bei Hähnen, die eben einen großen Anteil des Zuchtstammes bei der Vererbung haben (ein Hahn im Vergleich zu der Vielzahl der Hennen), sollte man mehr aussieben und eben nicht nur optisch und viele Hähne recht schnell abgeben.

    Ja, ich weiß, das ist schwierig umzusetzen. Denn dazu braucht man (huhn- und hahn)freundliche Nachbarn, Platz, Zeit und Geld. Aber dieses Aussieben von vielen Tieren auf längere Zeit anhand von ALLEN Eigenschaften - also Aussehen, Charakter, Legeleistung, Vitalität, Charakter - wäre optimal und wünschenswert.

    Also kurz gesagt, mehr Tiere behalten (auch Hähne) und möglichst viele Tiere möglichst lange - also über mehrere Jahre - behalten.
    Erst DANN kann man die Vitalität und Langlebigkeit beurteilen und im Hinblick auf die Zucht gute und richtige Entscheidungen treffen, um richtig auszusortieren und die Zucht entscheidend zu verbessern.
    Geändert von Huhn123 (17.08.2022 um 01:17 Uhr)

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