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Thema: Hunde und Hühner

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Avatar von Rubin82
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    Hunde und Hühner

    Hallo,

    welche Erfahrungen habt ihr mit Hunden und Hühnern gemacht?

    Ich habe selbst zwei Hütehunde, die sich an unsere im Frühjahr einziehenden Hühner erst noch gewöhnen müssen. Ich bin mir sehr sicher, dass sie den Hühnern nichts tun, aber der eine Hund reagiert schon immer recht nervös auf neue Reize, bis er sich an etwas gewöhnt hat.

    Auf der Freilaufwiese hinter unserem Haus gehen durchaus auf dem am anderen Ende liegenden Weg mal Leute mit Hunden spazieren.
    Welche Vorsichtsmaßnahmen trefft ihr bei solchen Gegebenheiten? (z.B. Warnschild für die Hundebesitzer aufstellen, Hühner nur zu Nicht- Gassi- Zeiten rauslassen, etc.)?

    Ich sehe der ganzen Sache eigentlich recht entspannt entgegen.
    Gegen meine eigene Hunde hilft schrittweises, betreutes Gewöhnen, der gesicherte Auslauf und getrennte Garten- Zeiten.
    Bei den fremden Hunden sehe ich keine großen Probleme, da das hier auf dem Dorf recht übersichtlich ist (da kann ich ggf. mit den Hundebesitzern selbst reden, da ich eigentlich alle kenne, die dort Gassi gehen).

    Aber mich interessieren dennoch eure Erfahrungen, Meinungen und Ideen.

    Gruß,
    Sonja

  2. #2
    Avatar von _0tto_
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    Ich habe drei Hunde und die müssen möglichst oft, aber nur mit mir zusammen, mit ins Hühnergelände und ihren Geruch verbreiten; Das hält den Fuchs und den Marder fern.

    Hunde können lernen zu unterscheiden zwischen Tieren die zum Haus gehören und tabu sind und allen anderen, die nicht dazu gehören.
    Ich weiß nicht, als was die Hunde die Hühner ansehen, als Auchhunde wahrscheinlich eher nicht.

    Unsere Hunde werden auch zu den Schafen mitgenommen und müssen diese und besonders deren Lämmer ignorieren, auch wenn die panisch weglaufen, darf bei den Hunden kein Jagdtrieb einsetzen und meine Katze müssen sie auch in Ruhe lassen.

    Wenn die Katze wüsste!,
    dass es diesen "Befehl" gibt, würde sie ganz anders im Haus agieren, wenn die Hunde auch da sind.
    So aber zieht sie sich doch lieber zurück, wenn die Drei auflaufen.


    Die Schafe gelten bei den Hunden wohl auch als Hunde, aber als komische Hunde, von denen man besser weg bleibt, weil es sonst Zoff gibt.

    Das hier ist Paco mit einem Lamm, das wir beim Spaziergang außerhalb des Weidezauns antrafen.

    Paco-Schaf (c).jpg

    Das Schaf macht alles richtig, dann wird es wohl ein Hund sein, wird Paco denken. Er wedelt zur Begrüßung sogar mit dem Schwanz.

    Gruß Otto
    Geändert von _0tto_ (15.01.2014 um 14:52 Uhr)

  3. #3
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Rubin82 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    welche Erfahrungen habt ihr mit Hunden und Hühnern gemacht?

    Ich habe selbst zwei Hütehunde, die sich an unsere im Frühjahr einziehenden Hühner erst noch gewöhnen müssen. Ich bin mir sehr sicher, dass sie den Hühnern nichts tun, aber der eine Hund reagiert schon immer recht nervös auf neue Reize, bis er sich an etwas gewöhnt hat.......

    Gruß,
    Sonja
    Ich habe damit kaum Probleme. Mein Hund hat freien Zugang zum Hühnerhof! Null Probleme!

    Ok, wenn er mal nicht richtig ausgelastet ist oder wenn er in der letzten Ecke im Hühnerhof etwas verdächtiges sieht, denn stürmt er etwas wild in und durch den Hühnerhof. Aber alle Hühnchen kennen das schon aber flattern dennoch doch etwas erschrocken durch die Gegend. Aber damit kann man und Huhn auch leben!

    Es klappt auch schon recht gut, wenn die Gänse oder ein Huhn ausgebüxt ist, denn weiss er in etwa auch schon, wie er sich verhalten muss - eben damit wir 2 denn die Viecher wieder zurück treiben können. Aber da müssen wir noch etwas üben! Es büxt einfach zu wenig Federvieh aus

    Aber seit dem der Hund da ist, habe ich noch keine Verluste an den Fuchs gehabt. Für mich auch sehr wichtig!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  4. #4
    Avatar von charlie8888
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    Zitat Zitat von Rubin82 Beitrag anzeigen
    Auf der Freilaufwiese hinter unserem Haus gehen durchaus auf dem am anderen Ende liegenden Weg mal Leute mit Hunden spazieren.
    Welche Vorsichtsmaßnahmen trefft ihr bei solchen Gegebenheiten? (z.B. Warnschild für die Hundebesitzer aufstellen, Hühner nur zu Nicht- Gassi- Zeiten rauslassen, etc.)?
    Hallo auch,

    habe auch 3 Hunde ( alles Boxer - 1X Hündin und 2x Rüde)
    Meine Hündin kann ich ohne Probleme mit den Hühnern alleine im Garten lassen, sie passt sogar auf die Hühner auf, wenn sich eine fremde Katze nähert dann wird diese aus dem Revier verscheucht.
    Die Paduaner von mir dürfen sogar auf meiner Hündin "rumspazieren" ohne das etwas passiert die Wyandotten halten etwas Abstand vor dem Großen "Ungeheuer" Hund.
    Meine Rüden machen den Hühner auch nix, aber die würde ich mit den Hühnern nicht so lange alleine lassen.

    Fremden Hunden würde ich ehrlich gesagt nicht über den Weg trauen, die Erziehung mancher Hunde lässt zu wünschen übrig.

    Würde ich an Deiner Stelle gut aufpassen und wirklich jeden ansprechen, Schilder glaube ich nicht das das was Hilft.
    Falls möglich würde ich einen Mobilen Zaun anschaffen. Falls die Hühner sich an Hunde gewöhnt haben laufen die auch im Gottvertrauen auf Fremde Hunde zu und nicht jeder Hund ist gleich...

  5. #5
    Avatar von Hoki
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    Wir haben auch keine Probleme , unsere Rüden kennen die Hühner von Welpenalter an und unsere Hündin , welche wir jetzt etwas über 1 Jahr haben (5 Jahre ) hat sehr schnell gelernt , dass die Hühner Tabu sind (Collies halt ... ) Sie können auch ALLE zusammen in unserem Garten laufen , selbst wenn die Hunde toben und auf die Hühner zulaufen - gehen die keinen ! Schritt zur Seite.....

    So nach dem Motto " Watt wult Du denn ? "
    Viele Grüße Hoki

  6. #6
    Avatar von Bonchito
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    Auf meinem Hühnerstück lebt auch ein Hund. Er ist 24/7 da und passt Sehr gut auf die Hühner auf.
    Er frisst auch mal vom hühnerfutter (Weizen,Gerste,Mais) und die Hühner saufen aus dem Wassereimer.
    Prinzipiell ist alles Super, auch Küken usw kein Ding, und er passt durch diese minihühnerklappe- wenn auch nur knapp ^^
    Es ist nicht mein Hund- aussuchen kann ich's mir eh nicht. Würde auch schon gebissen als ich ihn mit Huhn in der Hand versucht hab zurück zu schubsen um die Tür zuzumachen.
    Naja, dafür hab ich einen 30kg Aufpasser und schlafe wesentlich besser
    Bresse Gauloise

  7. #7
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Bonchito Beitrag anzeigen
    .....Es ist nicht mein Hund- aussuchen kann ich's mir eh nicht. Würde auch schon gebissen als ich ihn mit Huhn in der Hand versucht hab zurück zu schubsen um die Tür zuzumachen.
    Naja, dafür hab ich einen 30kg Aufpasser und schlafe wesentlich besser
    Wie soll man das verstehen
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  8. #8
    Avatar von Pudding
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    mein Minihund (Chihuahua) hopst um die Hühner und Laufenten herum, die sind das gewohnt was das anbelangt es juckt sie nicht mehr wenn der "Floh" wieder seine Runden flitzt!
    Der Hund meiner Schwester (Terrermischling) ist da ganz anderst, da wäre kein Huhn/Ente mehr an einem Stück!
    Wer mit mir reden will, der darf nicht bloß seine eigene Meinung hören wollen.
    von Wilhelm Raabe

    Alle verrückt hier, komm Einhorn lass uns gehen....!

  9. #9
    Avatar von Chica 2
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    Meine BGS -Mixhündin bekommt ständig von einer Hybridhenne eins übergezogen und die weiß genau das die Hühner nix für sie sind.
    Sie hatte auch mit den flattrigen Junghähnen kein Problem außer einer ist gegen sie gegangen dann wurde er zurecht gewiesen ,dem einen blieb eh das Herz fast stehen als sie auf sprang und einige laute Beller machte.

  10. #10
    Avatar von thusnelda1
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    Unser 1.Hund vor 32 Jahren war ein Collie. Er lebte anfangs in Berlin bei der Vorbesitzerin in einer 2-Raum-Wohnung. Mit etwa 1 Jahr zog er zu uns. Er kannte nur die Großstadt, hatte mit den Hühnern (Hybriden), die schon damals hier wohnten, niemals einen Konflikt. Wahrscheinlich war er einfach total froh, der Großstadt entkommen zu sein

    Der nächste Hund 8 Jahre später, war ein Irish Setter. Der kam als Welpe zu uns und hatte nur einmal den Drang zur Hühnchenjagd: Er hatte eine Impfung bekommen und der Tierarzt meinte, er solle sich in den nächsten Tagen nicht so austoben.
    Am Tag nach der Impfung lag ein getötetes Huhn im Auslauf und unser Alf hatte noch Federn im Gesicht
    Danach hat er jede Impfung ohne Hühnermord gemeistert

    Wieder 8 Jahre später kam Sultan, der Name war Programm: ein Neufundländer-Rüde aus dem Tierheim, 2 Jahre alt, nur 2 Wochen im Tierheim gewesen, aber mit sehr dickem Kopf. Wenn Sultan der Meinung war, er müsse nun genau dorthin gehen, dann konnten wir auf und nieder hüpfen, Sultan ging.
    Die Hühner haben ihn niemals auch nur einen Deut interessiert, obwohl er ziemlich sicher vor uns keine kannte. Er hatte immer nur Interesse an den Komposthaufen der ganzen Straße, es könnte ja was Leckeres zu finden sein. Alle hier kannten ihn und keiner hatte Angst vor dem doch ziemlich großen schwarzen Hund.
    Seine Fresssucht wurde ihm auch zum Verhängnis. Als an der Bahnstrecke hier gebaut wurde, ließen die Bausoldaten Brötchen oder Knacker oder beides dort zurück. Sultan fand das und der nächste Zug hat ihm feinsäuberlich den Kopf abgetrennt......er konnte nicht mehr so sehr gut gucken und hören

    Dann kam Boris, im September 2001 zu uns. Ein Hovawart-Rüde.
    Er war damals 8-10 Wochen alt. Mit den Hühnern ist er aufgewachsen. Er weiß von Anfang an, dass ihn die Hühner nichts angehen. Es gab auch niemals einen Vorfall.
    Der Jersey-Hahn mit seiner Angriffslust gegen jederman hat ihm im hohen Alter nun auch noch Respekt vor Hühnern beigebracht.
    Bis Oktober hat er alle Hühner einfach ignoriert, suchte im Auslauf oder unter der Knochenquetsche nur nach leckeren Resten. Die durften auch die Hühner direkt neben ihm picken.
    Nachdem sich der Jersey-Hahn vor ihm nicht nur aufbaute, sondern auch angriff, betritt unser nun 12 Jahre alter Boris den Jerseyauslauf nur noch, wenn man ihn deutlich dazu auffordert. Vor den Hennen bleibt er wie angenagelt stehen. Dabei ist vor mehr als 3 Wochen der Hahn in ein sehr kaltes Heim gezogen

    4 Rassen und alle haben sich mit den Hühnern (fast immer ) gut verstanden.
    Geändert von thusnelda1 (15.01.2014 um 23:13 Uhr)
    0,1 Grünleger-Hybriden, 1,6 Marans sk, 0,2 Hybrans(=Marbriden), 0,1 Nato, 0,4 Bresse, 0,3 Nackthälse, 0,1 Sussex, 0,1 Amrocks, 1,1 Orlköppe(= Kraienloffs), 1,1 Lavender Araucana, 3,0 Deutsche Reichshühner

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