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Thema: Schwedische Blumenhühner!

  1. #5831
    Avatar von nero2010
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    Das ist bitter.

  2. #5832
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    Leider bin ich inzwischen so erwachsen, ihm nicht mehr im Affekt impulsiv die Birne runtergehauen zu haben.
    Letztlich handelte der Alte nur instinktiv, und der Instinkt befiehlt ihm, leider auch noch mit 7 Jahren, dass der starke Nebenbuhler weg muss, so lange er noch zu bewältigen ist. Dass das aber gleich so krass erfolgen muss... Bereits den ersten Blumenhahn, Arvids Vater, hat der so drangsaliert, dass der am Ende so fertig war, dass er als einziger wieder Federlinge gekriegt hat. Der war zwar auch ohnedies eine Pfeife, aber dass der alte Sack mit seinen 7 nochmals so aufdreht, das hätte ich nicht erwartet. Zumal Arvid zwar selbstbewusster und nicht so ein Wimmerlappen wie sein Vater war, es aber auch keinesfalls drauf angelegt hat. So eine gottlose Verschwendung eines wunderschönen jungen Hahns!
    Leider kann ich die nun übrigen, jüngeren Junghähne (Blume x Althahn, bzw. Marans x Blume) charakterlich noch nicht einschätzen, und ich will sie nicht ohne doch erstmal deckelnden Althahn alleine auf die Hennen loslassen. Jetzt sind sie soweit angenehm, aber auch erst um die vier Monate alt. Da die Hormone aber schnell das Gegenteil draus machen können, will ich die Hennen dem nicht ungeschützt aussetzen. Haue ich nämlich jetzt den Alten weg, verdientermaßen, und die fünf Junghähne stellen sich alle als Mist heraus, sitze ich ohne Hahn da... Und ein Hahn älter als Ei kommt mir nicht von außerhalb auf den Hof. Wie ich die Hennen auch nicht ein Jahr ohne funktionierenden Hahn lassen kann und will...

    Leute, passt auf mit instinktsicheren Hühnern/ Hähnen!
    Sehr sehr ideal und angenehm, um im plusminus ungeschützten Auslauf und auch sonst recht selbstständig klar zu kommen. Aber eben auch kompromisslos, wenn es um's eingemachte geht! Vor allem, wenn man so fast gutmütige, oder gleichmütige Trottel wie einen puren Blumenhahn oder, seinerzeit, einen fünfzigprozentigen Bredahahn hat, die ja auch eher sehr fromm sind. Kein Wunder, dass kleine Buschhähnchen ohne weiteres auch mit Brahmahähnen den Auslauf aufwischen, wegen welchem Umstand ich mich ja seinerzeit überhaupt erst beeindruckt in die Rasse verliebt hatte. Das ist fast, als würde man Bruce Lee auf 'nen Sumoringer loslassen. Und ist die Kehrseite der Medaille.
    Geändert von Okina75 (06.11.2022 um 20:40 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  3. #5833
    Avatar von nero2010
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    Dein Althahn erinnert mich an meinen Maranshahn Charly , hat mich angegriffen und auch verletzt wenn es ging.
    Allerdings hat ihm sein tolerantes Verhalten gegenüber seinem Schlupfbruder ( Zwergseidenhahn ) 3 Jahre lang das Leben gerettet. Alle anderen hat er nicht toleriert, diese aber auch den ZSHahn nicht, so daß letzlich auch diese alle gehen mussten.
    Erst seit diesem Jahr, ( mein immerhin 6,5 J .) alter Zsh ist kürzlich gestorben ,darf ein neuer Hahn die Herde führen.
    Ich habe die Hennen entscheiden lassen wenn sie als Führer wollen.
    Der 2. wird bereits von ihm verjagt, weiß gar nicht warum sich hier nicht mal 2 Hähne die Hennen teilen können.
    Mädels , Auslauf und Stallfläche wäre ausreichend da, aber nein geht nicht.

  4. #5834
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    Ja, die Hennen hatten erstmals seit Jahren angefangen, sich für einen anderen Hahn zu entscheiden, eben Arvid. Das macht die Sache ja gleich doppelt und dreifach schmerzhaft, weil endlich seit Santa (dem Alten) damals, und somit seit Frühsommer 2016, erstmals wieder ein Hahn dabei war, dem die Hennen sich freiwillig und scheinbar auch mit dem Willen zur Dauerhaftigkeit anschlossen. Stets das eindeutige Zeichen, dass man da mal wieder was gezogen hat, was scheinbar nur alle Jubeljahre mal vorkommt. Boah, es ist sooo unsagbar... Anstatt dass der Alte mal langsam den Abgang macht, nach einem nun wirklich blühenden Leben und langer Regentschaft- kommt da so eine Granate.

    Der nächste Althahn wird auf jeden Fall zeitnah abserviert, sowie sich zeigt, dass sein Stern sich nun neigt, und die Hennen sich einem anderen guten, dazu Junghahn, anschließen. Ich hätte den Alten bereits zappzarapp 'nen Kopf kürzer machen sollen, als der Arvid seine Eignung und Reife zeigte, indem er mit seiner Schwester Nestsuchen war. Dann wäre das jetzt nicht passiert, was somit wieder mal einzig und allein meine Schuld war. Weil ich zu zaghaft war und lieber mal noch abwarten wollte, wie Arvid sich im weiteren macht, nicht etwa doch noch das Vergewaltigen anfängt oder so. Geht daher voll auf meine Kappe, der Verlust- auch das ist der ganz große Mist dran, wenn man zu lange an einem Althahn festhält! Man wagt keine Risiken mehr, will lieber weiter auf Nummer Sicher gehen, und dann bäng... Passiert nicht nochmal !
    Geändert von Okina75 (06.11.2022 um 22:12 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  5. #5835
    Avatar von nero2010
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    Ich hatte dieses Jahr gar keinen Althahn bei den Großen.
    Die wenigen Junghähne die ich mitlaufen ließ wurden von den Althennen sehr streng erzogen , besser hätte es kein Althahn machen können. Letztendlich wird nur 1 bleiben können. Hätte mir so gewünscht, dass der andere ein nettes Zuhause findet, aber es sieht nicht danach aus.

  6. #5836
    Avatar von Saskia999910
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    Och nee Andreas, das darf jetzt ja echt nicht wahr sein .
    Ich kann Dich aber gut verstehen, natürlich ist erst einmal der Gedanke da, ganz sicher sein zu wollen, bevor man einen Althahn endgültig ersetzt.. und Du hattest gute Gründe (allein schon das Alter von Deinem Chef), nicht direkt an so einen - noch dazu ganz baldigen - Ausgang zu denken.. mach Dir keine Vorwürfe, bringt jetzt eh nichts mehr.
    Tut mir jedenfalls sehr leid für Dich.

    [Eine nicht sachdienliche Frage hätte ich an der Stelle noch kurz, wenns ok ist.. wie funktioniert denn das mit dem Genickbrechen überhaupt? Ich hatte, glaube ich, schon mal auch von Deinem anderen diesbezüglichen Fall gelesen, mich nun jedoch erneut gefragt, wie zum Geier ein Hahn das so gezielt hinbekommt. Ich selbst kenne eigentlich nur blutige Kämpfe, die ja oft eher auf Zeit laufen / ggf. anders enden und von denen liest man ja auch zumeist.. da kann man, wenn man es mitbekommt, notfalls ja wenigstens noch einschreiten.. aber das mit dem Genickbruch hört sich ja schon sehr systematisch und "kurzgebunden-effektiv" an. Machen Buschhühner das oft so und wie muss man sich das vorstellen? Karatekick? Ziemlich krass, dass das so mir nichts, dir nichts passieren kann.]

  7. #5837
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    Laut dem alten, hier oft empfohlenen Buch "Das dumme Huhn" eben das: Unerwarteter Karate- Kick sozusagen. Wenn die Hähne sich kampfbereit gegenüber stehen, kann jeder den Schlag des anderen parieren und übersteht das so. Geht einer den anderen unvorbereitet an, kann ein Kick gegen den Hals das Ende sein. Und der war damals bei dem Breda- Mixhahn durch, wo ich es noch als Unfall hätte durchgehen lassen. Aber im Grunde schon Bescheid wusste, weil im richtigen Alter, bei denen Hennen durchaus eine Chance habend, aber noch nicht voll ausgewachsen, und nicht wirklich in der Lage, Paroli zu bieten.
    Und war jetzt auch beim Arvid durch. Ganze Haut den ganzen Hals herauf hell, und dann ganz oben im Nacken, genau im Genick, Halsmuskeln unter der Haut gerötet und Kopf extra wackelig.
    Was mich dabei noch so ein bisschen extra erschüttert, ist der nun schon zweifache "Mord" eines bei der Damenwelt nicht chancenlosen Junghahns genau dann, wo die Mädels anfangen, Interesse zu zeigen. Nicht etwa, dass knapp 20 Hennen für zwei Hähne genug wären, von denen der wählerische Alte sowieso nur die Hälfte tritt...
    Was ich an meinem Alten bislang sehr geschätzt habe ist, dass ich ihn niemals habe kämpfen gesehen. Nicht als Junghahn, wo seine Brüder sich gerne mal 10 Minuten und länger sehr ausdauernd in den Federn hingen, und wo zwei seiner direkten Vollbrüder im Duett in über 15 Minuten eine über 3 Kilo schwere Kämpfermixhenne niederrangen, die nicht und nicht klein beigeben wollte, die sie dann im Duett aber schafften. Und die sich erst dann auch dem damaligen Althahn unterwarf, meinem weißen Buschhahn (Vater des jetzigen Alten), der so lütt war, dass er die Walküre erst im dann fünften Anlauf unter kriegte.
    Und ich bin nun versucht zu sagen: Gott, zum Glück habe ich den nie kämpfen gesehen. Der muss ja, wenn es ihm reicht, knallhart zur Sache und gleich ans Eingemachte gehen, wenn er denn mal loslegt (nicht ganz unähnlich seinem Herrchen, zugegeben...). Und er ist nur dreiviertel Buschhuhn!
    Im Buschhuhn sind auf jeden Fall verbrieft zwei Kämpferrassen drin, Asil und noch mindestens eine heute ausgestorbene Rasse. Und bei aller äußerlichen und sonstigen instinktsicheren Genialität muss ich zugeben, dass ich nun gar nicht weiß, ob ich das noch so geil finde. Wie gesagt, so piepelkleine Buschhähne von kaum 1200 g machen ohne weiteres Brahmahähne vom vierfachen Gewicht fertig...

    ich hoffe darum sehr, dass mir nun der lange ersehnte Glücksgriff gelungen ist, nach dem ich seit vielen Jahren gesucht habe, denn die Blume x Althahnmixe sehen durch die Bank in beiderlei Geschlecht geil aus. Buschhuhnform, lang, flacher Rücken, langer Schwanz, Hengstnacken im bereits Junghahn, dazu zumindest zum Teil größer und massiger als die Buschis selber. Ein unerwartetes, aber hochwillkommenes Zufallsergebnis, dass mich meinem Ziel, einem Quasi- Buschhuhn in Großform, nach langen Jahren des Rumprobierens und Rumkreuzens nun endlich näher zu bringen scheint.
    Und ich hoffe sehr inständig, dass die Tiere, ich werde auf jeden Fall drauf selektieren, das auch 1a freilebenstaugliche, aber viel, viel gemäßigtere generelle Temperament der Blumen erben. Mit sehr chilligen, aber aufmerksamen und bestens funktionierenden Hähnen, die auch duldsamer und gechillter untereinander sind. Und zwar ganz gerne mal kiebigen, aber im generellen Truppenleben auch reibungsloser funktionierenden Hennen. Nachteil auch hier bei den Buschhühnern, dass sich da auch die Hennen nichts schenken und sich mitunter in die Haare kriegen, bis sie aussehen wie Hackepeter im Gesicht. Und noch nicht klein beigeben wollen. Also im Endergebnis vllt. anders gesagt, ein Blumenhuhn in Buschhuhnform, denn die bunte Farbe ist noch ein großer Bonus bei den Blumen. Den zwei der drei nicht- weißen Junghähne auch ziemlich hervorragend geerbt haben, obwohl sie nur spalterbig Scheck sind. Der eine dabei deutlich lang und hoch wie 's Buschhuhn, aber von der Korpulenz durchaus blumig und auch kräftig gebaut.

    Damit möchte ich mich auch für 's OT entschuldigen, auch wenn es mit Blumenhuhn zu tun hatte, und wieder zurück leiten, in hoffnungsfroher Erwartung in Wesen wie Äußerem gleichermaßen genialer "Blumenbüsche". Und sowie ich sehe, dass und ob vor allem die beiden sehr farbigen Junghähne was taugen, und dann erstmal als Brüderduo "regieren" können, was durch den hälftigen Anteil Blumenblut vllt. auch besser funktioniert als der Alte mit Beihähnen, die immer arg warme Socken gemacht kriegten, kriegt eben jener Alte denn auch 'nen warmes Plätzchen. Jede Wette, dass ich den auch mit dann ca. siebeneinhalb Jahren im Römertopf noch genießbar kriege!
    Geändert von Okina75 (07.11.2022 um 00:51 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  8. #5838
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Ach Mensch , Andreas, das tut mir echt leid.
    Aber dann musst du wohl nächstes Jahr nochmal versuchen , dasselbe zu machen . Reichlich Nachzuchten von den auserwählten Tieren / mutmaßlichen Eltern des getöteten und dann rechtzeitig schlachten .

    Ich stehe vor ähnlichem Problem. Nach nun 6 Jahren würde ich gerne einen Junghahn behalten UND meinen alten (Avatar) mit dazu .
    Allerdings gibt es hier - auch im Freilauf- immer reichlich Gerangel mit dem alten und ich habe auch bedenken, dass es nicht friedvoll abgehen wird. Riskieren muss ich es aber , denn der alte soll definitiv bleiben.

    Zuletzt hat der sich mit einem orloff angelegt und wurde von dem (mittlerweile in der Truhe) richtig fies zugerichtet.
    Der orloff hat ihm Teile von Kamm , Ohrscheiben und Kehlkappen abgerissen, dennoch kämpfte der alte wie ein Berserker weiter.

    Nun habe ich hier noch eine Generation orloff x blume und das wiederum x orloff laufen . Wunderbar bunt im Gefieder bisher mit tollem Bart und wulstkamm . Und dazu ist es auch noch eine Henne... Ich bin gespannt, wie die im Erwachsenen Gefieder aussieht und wie dann die daraus entstehenden Nachzuchten mit blumen-orloff- Hahn aussehen ...

    Edit : hier Mal 2 Fotos von ihr


    Geändert von Vinny (07.11.2022 um 09:54 Uhr)
    1,8,5 Blumenhühner; 1,6,7 Mechelner gesperbert, 1,6,13 Orloff rotbunt, 1,1,15 dt. Legegänse

  9. #5839

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    Okina, du wirst die Situation sicherlich am besten beurteilen können, aber ich gebe zu bedenken, dass die häufigste Ursache von Genickbrüchen wohl in Unfällen zu suchen ist. Mir ist vor vielen Jahren einmal eine Junghenne, als ich zu forsch in den Stall hineingegangen bin, in Panik vom Boden unter das Kotbrett (Kante!) geflattert und tot gelandet. Man glaubt es in diesem Moment kaum.

    Nicht das dein Alter völlig unschuldig zwischen deinen Zähnen landet?

  10. #5840

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    Oh Mann, das mit Arvid tut mir total leid, das klang wirklich nach einem sehr netten Tier!

    Und Vinny, die Blume mit Bart ist auch echt ein total schönes Tier :-).

    Ich freu mich auch schon sehr auf den Blumennachwuchs im nächsten Jahr :-)
    1,3 Schw. Blumenhühner/Mixe; 0,2 Marans; 0,3 Blaulegermixe; 0,5 Legehybriden

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