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Thema: Fort Knox?

  1. #1
    Avatar von Detschkopp1
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    Fort Knox?

    Moin, moin!
    Einige von Euch wissen schon, dass ich mir – als Anfängerin - in diesem (Früh-)Jahr Hühnchen zulegen möchte.

    Zum Glück habt Ihr mir hier auch schon die einen oder anderen Tipps gegeben und bin nicht mehr ganz ahnungslos (hab´ ja auch schon Bücher gelesen).

    Jetzt habe ich aber noch eine Anfängerfrage bezüglich der Sicherung des Stalles, der Voliere, des eingezäunten Auslaufes gegen Fuchs, Marder, Habicht und Co.

    Ich wohne in locker bebauter Wohngegend. Auf dem Grundstück haben wir diverse Bäume: Fichten, Kiefern, Birken, Vogelbeere, Ahorn.

    Zum Waldrand sind es < 100 Meter. Ich höre manchmal morgens das Waldkäuzchen rufen und die Wildschweine räumen gern bei den Nachbarn um ; Fuchs und Marder sind möglicher Weise da - dann sind sie aber zu scheu, um sich zu zeigen.

    Gegen den Habicht soll ja das Abdecken der Voliere z.B. mit Trapezblechen, transparenten Wellenplatten (oder wie die heißen) helfen. Beim Auslauf reicht gegen den Habicht ein Netz?!

    Gegen den Marder muss ich Maschendraht-Zaun (o.ä.) mit einer Maschenweite < Streichholz-Schachtel verwenden.

    Gegen den Fuchs muss das Drahtgeflecht „durchbeiß-sicher“ sein und der Zaun oben noch im Winkel abstehen, damit er nicht drüber klettern kann?

    Gegen beide muss der Drahtzaun eingebuddelt werden – aber wie tief genau?

    Und / oder um den Auslauf / die Voliere herum müssen Gehweg-Platten gelegt werden?

    Dann müssen mein Mann und meine Hunde noch fleissig „rumpullern“…?

    Was ich aber am wenigsten nachvollziehen kann ist die Geschichte mit dem Türöffner, dem Dämmerungsschalter und der Zeitschaltuhr… könnt Ihr mir dazu bitte erklären, wie das genau funktioniert, wie das aussieht, wo ich das kaufen kann, worauf ich achten muss und wie das Ding dann wo angebastelt wird?!

    Ich danke für jede Tipp!!!

    Viele Grüße aus der Nordheide
    Detschkopp1
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  2. #2
    Avatar von Hühnermamma
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  3. #3

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    Hallo erst mal und Willkommen unter den Hühnerfans...

    Wir hatten letztes Jahr Erfahrung mit "Wildtieren" machen müssen. Der Mader kam nachts -ging alles gut, der Fuchs am Vormittag -nichts gut. (Automatische Klappe) Und das in Stadt Hamburg.

    Wir haben nun ein Gartenaus umgebaut. Dies dient als Stall für 10 Hühner. Direkten und dauerhaften Zugang aben die Damen zum "Wintergarten". Insgesamt ist der Stall mit Vorraum, welches als Lager dient, (HxBxT)2,20x3x3m, Übergang (Löwengang) zur Voliere ca. 0,6x1,8x50m und die Voliere 2x3x3m. Alles ist Ratten, Mader und Co sicher. Die Voliere hat eine Drahtstärke von 1,1mm, eien Plattenboden der in einem Ringfundament (80cm tief) liegt. der Löwengang steht auf platten, die von Rasenkanten umgeben ist. Der Stall selber hat einen normalen Holzboden, den wir mit USB platten verstärkt haben.

    Tagsüber, ich lasse die Damen selber raus und sperre sie abends auch wieder ein, können alle dann noch auf ein normal abgegrenzten Kompostbereich. Abgegrenzt heißt, Maschendrahtzaun auf der einen Seite, Pergular mit Sichtschutzzaun zum Garten hin, kein spezieller Boden. Bis jetzt geht alles gut. Habicht und Co können den Hühner nichts anhaben, da sie sich gegenseitig warnen und trotz "ohne Hahn" immer eine Wache haben. Gibt es Alarm, können sie unter Büsche verstecken.

    Ganz sicher ist es im Auslauf nun nicht, aber ganz schützen kann man sich glaube ich bei Artgerechter Haltung nicht.
    Am wichtigsten ist m.E. das sie nachts sicher verwart werden können und kein Tier rein kann.

    Also viel Erfolg und Spass beim bauen.
    Hörröd

  4. #4
    Avatar von Bettina&Frieda
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    Ich habe ein recht unwegsames Gelände, das sich nicht sicher gegen Wildtiere absichern lässt. Lange habe ich mit mir gehadert, wie ich mein Federvieh halten möchte.

    Zu Anfang habe ich ein großes Freigehege mit allem Schnickschnack gebaut und wähnte mich absolut sicher. Trotzdem hat eine Katze es geschafft dort einzudringen und hat meine armen Hühner derbe auf gemischt. Dann hat ein Greifvogelpärchen immer wieder einen Durchschlupf gefunden. Dann gab es Ratten. Es war wie verhext. Ich kam mir vor, wie ein Gefängniswärter, der immer nur nach neuen Methoden gesucht hat, wie er seine "Häftlinge" sicher einsperrt.

    Eines Tages war ich es leid und habe dieses Gehege, meinen Hühnerknast, abgerissen. Die Hühner laufen nun frei herum. Sie haben bei Gefahr dadurch eine Vielzahl an Versteckmöglichkeiten, welche sie selber auswählen. Ich hatte ja keine Ahnung, wie ein Huhn sich sicher verstecken mag und habe ihre Instinkte unterschätzt. Zudem laufen meine Schafe, die Katzen und der Hund übers Gelände und sind aufmerksame Wächter. Das Greifvogelpärchen zieht zwar noch seine Kreise, mag sich aber nicht mehr in den Bäumen niederlassen, um auf Beute zu lauern. Es latscht halt immer ein Schaf durch die Hühnerschar.

    Da hier auch Füchse, Mader usw. nach Beute suchen, habe ich keine automatische Klappe eingebaut. Ich lasse die Hühner nur raus, wenn ich und der Hund anwesend sind. Das ist mir sicherer. Ich habe mir auch vorgestellt, dass eine automatische Klappe schließt, obwohl noch ein, zwei Nachzügler draußen rum trödeln. Das ist eine grauslige Vorstellung.

    Zudem konnte ich feststellen, dass die Hühner sehr viel wachsamer wurden, als sie sich frei auf dem gesamten Gelände bewegen konnten ohne Gehege. Das Warngeschrei der Hühner ist inzwischen gut etabliert und sogar Hund und Katzen kommen herbei und schauen nach dem rechten.

    Ich habe Schlussendlich die Erfahrung gemacht, dass ich mit dieser Haltung die wenigsten Verluste habe. Abgesehen von den vielseitigen Möglichkeiten der Tiere.

    Viele Grüße Bettina

    .

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