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Thema: Stockente, Hilfe bei der Brut

  1. #1

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    Stockente, Hilfe bei der Brut

    Hallo, ich krieg, glaube bald(oder hab es schon)ein Problem...
    In unserem Hühnerstall sitzt n junges Stockentenpaar. Vorgestern hab ich ein zart mintgrünes Ei gefunden, was eigendlich nicht von den Hühnern sein kann. Also von "Quacki"...
    Heute morgen hab ich den kleinen braunen Wasservogel gesucht und leider erst im Nest endeckt. Wir ziehen bald um und ich möchte ihr keinen Streß zumuten. Sie soll davon möglichst wenig mitbekommen und sich in Ruhe um ihre Eier kümmern können.
    Bei den Hühnern hatte ich das so gemacht, das ich ihnen dem großen Kaninchenkäfig fertig eingerichtet habe und den dann im Schlafzimmer stehn hatte. Dort ist es sehr ruhig und weder Hühner, noch Katzen stören dort. Das würde ich auch gerne mit Quacki so machen. Naja, vielleicht lieber ins Bad, wegen Planschen...Allerdings weiß ich nicht ob Ihr Erpel "Watschi" auch mit muß oder im Stall belieben kann, was mir lieber ist...
    Kann ich sie überhaupt noch in der Anfangszeit umquartieren?
    Im Hühnerstall hat sie jedenfals keine Ruhe. Dort sitzen 2 große Hähne und 3 Junghähne die noch zu vermitteln sind...Und die Hühner wollen glaube auch gerne ihr Nest wieder...

    Ich hab garkeine Ahung wie ich bei einer Entenbrut vorgehen muß bzw. für Quacki etwas verbessern kann...
    Bitte gebt mir Tips.

    Liebe Grüße

  2. #2
    Mechelner-Freak Avatar von Moni72
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    Hallo,

    aus dem Gefühl und meinen Beobachtungen heraus glaube ich nicht, das Du eine Ente genauso setzen kannst wie eine Henne.

    Ich hatte letztes Jahr auch eine Naturbrut bei meinen Laufenten. Die sind jedoch mindestens 2x am Tag mit Sicherheit für gute 20 min. vom Nest gegangen um zu baden, ein bischen im Gras zu zupfen und sich ausgiebigst zu putzen. Glucken sollen ja relativ "fest" sitzen.

    Meine Ente hat auch im Hühnerstall ein Nest angelegt. Ich habe dann eine Hundehütte zum Entenstall umgebaut. Dann Eier in Korb, Ente auf den Arm und das komplette Nest mit Hilfe einer Schneeschaufel umgesetzt. Danach Eier wieder ins Nest und Ente oben drauf War wirklich so. Sie hat´s auch direkt angenommen. Ich habe dann auch das Gehege außen abgetrennt.
    Hatte aber für meinen Erpel eine 2. nicht brütende Dame.

    Vielleicht kannst Du die beiden noch während der Brut zusammen lassen. Aber sobald die Kleinen schlüpfen: Erpel weg!!

    Mein Erpel war so verrückt, der hat sich vor meinen Augen eines der Küken durch den Zaun gezogen und ist damit abgehauen. Ich konnte so grade noch eingreifen und er ließ das Kleine unverletzt fallen. Der hätte alle getötet.

    Der war immer am Zaun entlang um eines erhaschen zu können. Wir haben nachher noch Kaninchendraht vorbinden müssen. Das hat Wochen angedauert.

    Als ich sie dann mit 6 Wochen zusammen ließ hat der Erpel auch noch alle wie verrückt gehetzt und gebissen, aber da waren sie schon groß genug. Nach weiteren 14 tagen hatte sich alles normalisiert und der ganze Trupp war eine Einheit.

    Gruß
    Moni
    Geändert von Moni72 (12.03.2013 um 07:13 Uhr)

  3. #3

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    Also mit Enten funktioniert das eigentlich fast nie.
    Sammel die Eier ab und verwend sie in der Küche.
    Sie fângt später ein neues Gelege an.

  4. #4
    RGZV Mölln Avatar von hagen320
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    Das verstehe ich jetzt nicht.....
    Ihr seit umgezogen oder ihr zieht um? Wenn ihr noch nicht umgezogen seit warum stehen dann die Hühner im Schlafzimmer? Warum stehen die Hühner überhaupt im Schlafzimmer und was soll die Ente im Bad? Warum muß man den Tieren soviel Streß zumuten? Bei einem Umzug reicht es doch die Tiere in einen Karton zu stecken, ins Auto stellen und am neuen Wohnort in den Stall zu setzen.
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  5. #5
    Avatar von K1rin
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    Zitat Zitat von Kopfkrötemitnakenschenkel Beitrag anzeigen
    Hallo, ich krieg, glaube bald(oder hab es schon)ein Problem...
    In unserem Hühnerstall sitzt n junges Stockentenpaar. Vorgestern hab ich ein zart mintgrünes Ei gefunden, was eigendlich nicht von den Hühnern sein kann. Also von "Quacki"...

    Enteneier haben eine glattere Oberfläche wie Hühnereier, wirken wie gewachst. So kannst du Enteneier und Hühnereier unterscheiden.

    Heute morgen hab ich den kleinen braunen Wasservogel gesucht und leider erst im Nest endeckt. Wir ziehen bald um und ich möchte ihr keinen Streß zumuten. Sie soll davon möglichst wenig mitbekommen und sich in Ruhe um ihre Eier kümmern können.
    Bei den Hühnern hatte ich das so gemacht, das ich ihnen dem großen Kaninchenkäfig fertig eingerichtet habe und den dann im Schlafzimmer stehn hatte. Dort ist es sehr ruhig und weder Hühner, noch Katzen stören dort. Das würde ich auch gerne mit Quacki so machen. Naja, vielleicht lieber ins Bad, wegen Planschen...

    Du willst die brütende Ente in einem Käfig im Bad einsperren? Das geht überhaupt nicht, da die Ente ja 2 mal am Tag das Nest verlässt, sich badet, futtert und die Gesellschaft des Stockentenerpels genießt. Ins Bad und zwangsweise rausnehmen ist da für die Ente Streß pur.

    Allerdings weiß ich nicht ob Ihr Erpel "Watschi" auch mit muß oder im Stall belieben kann, was mir lieber ist...

    Der Erpel soll nicht von Ente getrennt werden, schließlich sind Enten nicht wie Hühner.

    Kann ich sie überhaupt noch in der Anfangszeit umquartieren?
    Im Hühnerstall hat sie jedenfals keine Ruhe. Dort sitzen 2 große Hähne und 3 Junghähne die noch zu vermitteln sind...Und die Hühner wollen glaube auch gerne ihr Nest wieder...

    Schau zuerst, dass die Hähne schnellstens wegkommen. Dann erst kannst du an den nächsten Nachwuchs denken.

    Ich hab garkeine Ahung wie ich bei einer Entenbrut vorgehen muß bzw. für Quacki etwas verbessern kann...
    Bitte gebt mir Tips.

    Stockenten machen eigentlich alles alleine, sie benötigen einen ruhigen Nestplatz, eine Bademöglichkeit und Auslauf. Mehr kann Mensch nicht für die Tiere machen. Klar ist an ein eigenes Häuschen für die Enten zu denken, sie leben eben viel lieber allein anstatt mit Hühnernachbarn.

    Liebe Grüße
    Moni72 erzählt von Laufenten und Stockenten sind da ganz anderst. Ein Stockentenerpel ist ein guter, fürsorglicher Vater und nicht so ein Rüpel, wie es bei den Laufenten nunmal ist. Die Wildenten sind ja Stockenten und da ist der Erpel auch nett zum Nachwuchs.

    Schau erstmal zu, dass du deinen Bestand so minimierst, dass überhaupt Platz für Nachwuchs ist. Dann kannst du die Ente auch brüten lassen. Die gelegten Eier würde ich in dem Fall auch der Küche zuführen.

    Wenn du jetzt noch mehr Tiere bekommst, ist das alles dann noch schön für die Tiere? Bei 5 überzähligen Hähnen leiden wohl auch die Hühnermädels mehr als die Ente, der du die Eier wegnimmst.
    Lieben Gruß
    Karin

  6. #6
    Avatar von conny
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    Hallo,

    da muss ich Karin vehemennt wiedersprechen.

    Stockentenerpel sind keine fürsorglichen Väter, ganz im Gegenteil, sie töten ihren Nachwuchs. Sobald die Ente brütet, sollte der Erpel getrennt werden. Ich muss meinen Erpel trennen, solange der Nachwuchs mitläuft, ansonsten wird gebissen und getrieben.

    In freier Natur beteiligt sich der Erpel auch nicht an der Aufzucht der Küken, dass macht die Ente ganz allein.

    LG Conny
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  7. #7

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    K1rin

    Die Ente würd ich doch keinesfalls einsperren... Bei den Hühnern war der Käfig auch nie zu. Und gerade deshalb hätte ich auch nicht das Schlafzimmer, sondern das Bad gewählt. Die Babybadewanne zum Plantschen mag ich doch nicht so gerne im Schlafzimmer haben Aber auch ein brütendes Tier soll doch selbst endscheiden wenn es eine Pause haben mag und mal rausgeht.
    Die Brut überschneidet sich mit dem Umzug. Wir ziehen auf einen Bauernhof und müßen uns dort um Platz keine Sorgen machen.
    Es sind nicht 5 Hähne überzählig. Es sind nur die 3 "Kleinen" abzugeben.

    hmm...also hilft der Erpel doch bei der Brut sozusagen. Dann bekommen die ne eigene Kleine Hütte mit ins Gehege wo die Hühner keinen Zutritt haben.

    Liebe Grüße


    hagen320

    Wenn Du wirklich mal gelesen hättest, was ich geschrieben habe, könntest Du Dir den Komentar sparen... Die anderen haben es auch verstanden!

  8. #8

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    Also doch Ente separieren?

  9. #9
    Avatar von Hühnermamma
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    Stockentenerpel helfen nie im Leben bei der Aufzucht. Während der Brutzeit bilden sie eine "Männerwg" und ziehen um die Häuser.
    Bei Euch scheint es momentan etwas chaotisch zu sein. Ich denke, eine Stockentennachzucht in dieser Situation ist nicht wirklich gut. Nimm der Kleinen wie Kleener vorgeschlagen hat - die Eier weg. Wenn wieder alles normal läuft, beginnt sie sicher ein neues Gelege. Aber auch dann muss der Erpel getrennt werden. Ich habe meinen Mixerpel erst wieder zu "Mutter und Kind" gelassen, als der Nachwuchs schon fast so groß wie die Elterntiere war. Ich habe für meine Ente während der Brut- und Aufzuchtzeit ein separates Gehege gebaut.:
    A-2Kükenheim0001.jpg
    hier noch ein Auszug aus Wiki: "Nach dem Nestbau, mit dem Beginn der Brut, verlässt der Erpel die Ente"

    Nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Stockente
    Geändert von Hühnermamma (12.03.2013 um 09:35 Uhr)

  10. #10

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    Wow, da habt Ihr Euche echt Mühe gegeben. Sehr aufwenidig gemacht
    Gerade ist es noch Ruhig bei uns. Das Federvieh ahnt noch nix vom Umzug. Aber bald wird es wirklich kaotisch...Garten aufräumen, Pflanzen ausbuddeln, Stall abbauen, Garage, Keller und Wohnung ausräumen...mir graut es schon davor...
    Aber dann wird es für alle mehr Platz geben
    Wieviel Qm benötigt die Ente? Ich habe einen Kaninchenfreilauf von 1x2 m. und eine "Blockhütte" von 40x60 cm. Genügt Ihr das? Oder Größer?
    Liebe Grüße

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