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Thema: Huhn verschwunden, Hahn am Rücken kahl

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  1. #1

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    Huhn verschwunden, Hahn am Rücken kahl

    Hallo,
    wir hatten gestern einen seltsamen Vorfall:
    Wir wohnen nun schon seit 5 Jahren mit unseren Zwerghühnern (Chabo) am Orts-/Waldrand. Früher, als wir noch direkt im Ort wohnten hatten wir öfter Probleme mit Greifvögeln. Wo wir jetzt wohnen, gibt es einige Krähen, die auch immer im Wald hinter unserem Haus brüten. Sie bedienen sich bei uns immer an den eingeweichten Semmeln unser Laufenten, verjagen dafür aber konsequent die Greifvögel. Dadurch hatten wir seit unserem Umzug trotz Bedenken keine Verluste unserer Zwerg mehr. Gstern Nachmittag hab ich dann, ganz am Ende unseres Grundstücks, das dort an eine Straße grenzt, Federt von einem Huhn und von unserem Hahn gefunden. Die Federn von dem Hahn waren um den Apfelbaum rum verstrut, die von dem Huhn eher an einer Stelle und noch ein paar unter einem Busch. Die Hühner sind schwarz mit weißen Tupfen und der Hahn ist weizenfarbig, daher hat man den Unterschied sofort erkannt. Die Rupfstellen waren ca. 3 m von einander entfernt. Ich habe dann die Hühner gesucht (unser Grundstück ist 1700 qm groß und ziemlich Bäumen und Sträuchern bewachsen) und sie dann auch unter Sträucher fast am anderen Ende des Gartens gefunden. Der Hahn war dabei, hatte aber fast keine Schwanzfedern mehr. Ich habe ihn am Abend im Stall genauer angescheut: Keinerlei Verletzungen, aber eine völlig kahle Stelle am Rücken, gleich oberhlab der Schwanfedern, als hätte ihn jemand am Schwanz greifen wollen. Bei den Hühner vermissen wir eine der Jnghennen von diesem Jahr. Von ihr scheinen die anderen Federn gewesen zu sein - auch wieder Schwanzfedern! Keine von den Flügeln oder vom Hals und auch keinerlei Blutspuren. Die Federn waren alle mit Kiele ausgerissen. Was auch sehr auffällig war, dass mch die Junghennen auf 5 m nicht mehr an sich ran ließen. Die alten waren nicht so verstöhrt, blieben aber immer in Deckung unter den Streuchern. Man muss dazu sagen, dass die jungen Hehhen auch meist etwas distanziert von den alten gehen. Vielleicht haben die Alten das Drama - was auch immer passiert ist - nicht ganz mit bekommen. Anfangs hat noch ein zweites Junghuhn gefehlt, das ist aber am Abend, nachdem wir mehrmals den Garten abgesucht haben, vor dem Gartentor aufgetaucht und hat den Weg in den Garten gesucht. Ich ahb heute noch Fotos von den Rufstellen nd von unserem ahn gemacht. Hatt von Euch vielleicht jemand eine Idee, was "das" gewesen sein könnte? Ich hab schon an einen Habicht gedacht, aber dass der Hahn dann ohne einen Kratzer davon kommt und die Federn alle an einem Fleck von ca. 6 x 2,5 cm komplett ausgerissen sind, das ist mir dann doch komisch vorgekommen. Hab auch schon an einen Hund gedacht, aber ich kann mir nicht recht vorstellen, wie der in den Garten gekommen sein könnte. Wir hatten von 2 Jahren mal einen Fall mit einer Laufente, die hat eine Lücke im Zaun zum Nachbarn gefunden und ist ausgebüchst. Der Nachbar hat aber immer sein Tor offen und als sie am Abend nicht da war, haben wir das Loch im Zaun entdeckt. Wir haben sie an diesem Abend auch nicht gefunden, aber am nächsten Morgen ist sie dann - ohne Schwanzfeder! - wieder am Teich gestanden. Damals hatten wir auch den Verdacht auf einen Hund. Hab aber auch schon an irgendwelche Leute gedacht, die die Hühner vielleicht fangen wollten Es sind halt genau die Federn ausgerissen, als wenn man sie am Schwanz festhalten hätte wollen.
    Bitte seht euch die Bilder mal an, vielleicht fällt euch was dazu ein. Wenn wir nicht wissen, was da passiert ist, können wir halt auch nicht Vorsorge treffen, damit wir ein weiteres Mal vielleicht verhindern können. Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung!
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  2. #2
    Moderator Avatar von sil
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    Vielleicht ein Hund, der noch keine Übung im Hühnerfangen hat. Oder er hat den Hahn nicht richtig erwischt, die Henne aber schon. Ein Fuchs hätt wohl zielgerichteter zugepackt. Ich würd die nächsten Tage mal vermehrt aufpassen.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  3. #3

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    Ein Greifvogel könnte es aber nicht gewesen sein, oder? Ich denke, da müsste der Hahn doch irgendwelche Verletzungen haben und nicht nur eine große kahle Stelle, oder?

  4. #4

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    ... das war ein Hund ... mein verblödeter Nachbarshund hat so etwas auch schon angestellt ... der Hahn hat identisch ausgesehen, ist dem trotteligen Hund aber entwischt ... seither warnt er die Hühner, wenn der Dummhund in der Nähe ist ...

  5. #5
    Avatar von Laura
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    Hallo Gockola,
    das sieht schon sehr nach einem Hund aus, von der Sorte: der tut nix, er will nur spielen!
    Ein Greifvogel greift erst die Beute und fängt dann an zu rupfen. Dabei gibt es immer tiefe Löcher im Rumpf des Huhnes. Ein Fuchs ist auch nicht so dumm nur nach dem Schwanz zu beißen, er tendiert Richtung Hals oder Kopf.
    Gruß, Laura
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  6. #6

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    Danke für Eure Antworten! Ich werde den Zaun nun höher machen. Es ist eine Stelle zur Straße hin dabei, da ist der Strauch noch recht dürftig und der Lattenzaun ist nur 1,10 m. Da könnte ein Hund natürlich auch locker drüber springen. Machen ja heut zu Tage alle Agility, da lernen die Hunde ja, wie ma über Hindernisse springt. Und wer hängt seinen Hund beim Spazierengehen noch an? Die wollen doch alle nur "spielen", wenn sie mal einer Katze oder einem Reh hinterher laufen. Wir hatten früher die Hühner hinter dem Haus, da konnte gar kein Hund ran. Da war ich nun wohl etwas bauäugig.

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