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Thema: Zuchtring für weiße Bresse gauloise

  1. #11
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    Kann man mit einen Stamm auch an Zuchtring teilnehmen?
    Ich habe zur Zeit 5 Junghennen (3 Zuchttauglich), die voraussichtlich im September mit Legen beginnen, aber keinen Hahn.

  2. #12
    Avatar von Katrin
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    Hallo Murmel!

    Die Tiere, die als "Stammeltern" im März an der Bruteiweitergabe teilnehmen, werden in diesem Jahr bereits gewogen und mit ihren Leistungen im Zuchtbuch erfaßt.
    Ein zentrales Treffen zur Beurteilung der Zuchttiere auf äußere Merkmale, wie bei den Vorwerk- und Sachsenhuhn-Ringen wird es wegen der großen Tierzahlen nicht geben, aber gegenseitige Besuche der Züchter auf den Höfen sind geplant.
    Für eine Mitgliedschaft im Ring mußt Dir ja sowieso noch einen guten großen Zuchthahn aus einer anderen Herkunft beschaffen und dann kannst Du nächstes Jahr (2013) die Nachzucht Deines Stammes als Zuchthennen für die Saison 2014 aufziehen und aus Bruteiern eines Ringmitgliedes den Hahn dazu. Wenn Du die Daten der aufgezogenen Tiere ermittelt und ins Zuchtbuch eingetragen hast, kannst Du dann mit den besten Tieren am Bruteitausch teilnehmen.
    Voraussetzung für die Teilnahme am Ring ist aber auch die Mitgliedschaft im Verein, der das Zuchtbuch für alle Ringe führt.
    Die Mitglieder aller Zuchtringe treffen sich am 16./17.3. 2013 in Langenstein, wer möchte, kann nach Voranmeldung gern dorthin kommen.

    Viele Grüße Katrin
    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast"
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  3. #13
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    Danke für die Info!
    Überlege ich mir das Ganze.

  4. #14
    Liebe Katrin,

    ich habe zwar ein paar Bressehühner, allerdings deutlich mehr Orpington und möchte daher zumindest vorerst nicht einem Zuchtring für Bresse beitreten. Da Du ja auch im Zuchtring für Vorwerk und Sachsenhühner bist bzw. diese leitest, würde mich konkret mal interessieren, ob bei allen Mitgliedern dieser Zuchtringe alles nach Wunsch bzw. Plan verläuft. Es treten in den letzten Jahren bei vielen Züchtern auch anderer Rassen doch vermehrt Probleme in Form von schlechtem Schlupf, unfruchtbaren Hähnen, Hennen mit schlechter Eischalenqualität bzw. schlechter Leistung, Krankheitsanfälligkeit, etc. auf. Rein theoretisch müsste sich bei den Mitgliedern eines Zuchtringes eine gewisse Homogenität in Bezug auf Robustheit und Leistung einstellen. Ist das tatsächlich der Fall oder gibt es auch hier Züchter mit herausragenden Ergebnissen, während bei anderen garnix zusammenläuft? Vielen Dank für Deine Mühe vorab!

    Gruß Sven
    Das Ei ist rund und das Legen dauert 90 Minuten (Sepp Huhnberger)
    www.orpifreunde.de

  5. #15
    Gast
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    Wie läuft es eigentlich mit Verrein?
    Die Bresse sind doch in Deutschland nicht annerkannt, wird trotzdem so getan wie bei Rasse?
    Wie werden den Tiere beurteilt, nach welchen Kriterien? Was wird z. B. als Standardgewicht angenomen?
    Ich habe eine Henne, die mit 15 Wochen knapp 2,8 kg wieg. Ist es zu viel, ist die daswegen nicht mehr zuchttauglich?

  6. #16
    Avatar von Katrin
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    Hallo Sven!

    Bei manchen Zuchten, die ich außerhalb des Ringes gesehen habe, kam es zu Inzuchtdepressionen, dh die Fruchtbarkeit ließ nach, weil die Basis der Zuchten, zumal bei seltenen Farbschlägen , einfach zu schmal ist. Wenn fast alle Tiere in Deutschland miteinander verwandt sind, was kann man da noch machen ?
    Andererseits ist Vieles gar nicht genetisch bedingt, sondern die Folge schlechter Haltung, unzureichender Fütterung und unerkanntem Parasitenbefall.
    Das zu trennen ist sehr schwer.
    Bei den Zuchtringen ist es natürlich so, daß der Zuwachs an Inzucht duch die Weitergabe von Hähnen von Generation zu Generation sehr gering gehalten wird, aber die genetische Breite kann auch nicht größer werden als bei der Ausgangsgeneration. Wie es damit in den Zuchtringen aussieht, werden die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen ergeben.
    Wir haben aber festgestellt, daß sich sehr viele Probleme durch ein besseres Management des Bestandes (optimale Fütterung, Impfprogramm (IB !), Hygiene, Lichtprogramm etc) oder eine besserer Bruttechnik beheben lassen. Deshalb legen wir in den Ringen großen Wert auf Erfahrungsaustausch und Vorträge von Spezialisten zu diesen Themen während der Frühjahrsversammlungen.

    Viele Grüße Katrin
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  7. #17
    Avatar von Katrin
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    Hallo Murmel!

    Natürlich sind die Bresse gauloise eine Rasse, auch wenn sie nicht vom BDRG als Ausstellungshühner anerkannt sind.
    Nach dem Wörterbuch definiert sich eine Rasse als "Untergruppe einer Art mit besonders vielen gemeinsamen phänotypischen Merkmalen".

    Welche Kriterien wir im Zuchtring anwenden wollen, wird sich auch aus der Auswertung der Daten des ersten Jahres ergeben. Sicher werden wir nicht mit Tieren züchten, die Ausschlußfehler ausweisen, zu denen auch nicht-blaue Ständer und nicht-weißes Gefieder gehören werden. Inwieweit wir den französischen Standard berücksichtigen, werden wir diskutieren, aber die Gewichte der dortigen Ausstellungshühner liegen doch um einiges unter denen, die wir für unsere Bresse gauloise als Wirtschaftsgeflügel haben möchten.
    Ganz sicher werden wir im Ring auch auf die Eigröße und andere Leistungsparameter achten.

    Ob Deine Hennen mit 2,8 kg zuchttaugleich ist oder nicht, kann ich so nicht beurteilen, denn das Gewicht liegt doch zu großen Teilen an der Fütterung, nicht an der Genetik. Schau erstmal, ob sie vielleicht ein bischen fett ist, immerhin sind BG auch Masttiere und wenn sie nicht restriktiv gefüttert werden, neigen sie dazu. Und legen dann auch nicht mehr gut.

    Viele Grüße Katrin
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  8. #18
    Gast
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    Ich schätze, dass dieses Gewicht doch genetische Gründe hat, weil die ist einzige von 5 mit so einem Gewicht. Gefuttert werden natürlich alle gleich. Anderen wiegen 1,8 bis 2,2 kg. Die hat übrigens heute 1. Ei gelegt.
    Hahn, von dem die Junghennen stammen, hat mit 1 Jahr 4,8 kg gewogen und war nicht verfettet, etwas Fett war schon dran. Übrigens schein der die ganze Jahr weiter gewachsen sein. Er hat mit 9 Monaten 4,4 kg gehabt, weiteren 400g waren nicht nur Fett, so viel war gar nicht dran.
    Geändert von Murmeltier (17.07.2012 um 18:05 Uhr)

  9. #19
    Avatar von Katrin
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    Hallo!

    Wir haben am 14.7. den Zuchtring mit 6 Züchtern und zunächst 10 Stämmen gegründet.
    In diesem Jahr werden wir erstmal in der Aufzucht Lebend-(und Schlacht- ) -gewichte, Legebeginn, Legeleistung und Eigewichte erfassen, um zu schauen, wie die Ausgangslage in den verschiedenen Stämmen ist.
    Danach wird dann im nächsten Frühjahr die Reihenfolge im Ring zusammengestellt, zunächst nach der Genetik und dann wenn möglich um Ausgleichspaarungen zu ermöglichen.
    Die Erhaltung der genetischen Breite wird bei der Zucht eine ebensogroße Rolle spielen, wie die Erhaltung /Verbesserung der Leistungseigenschaften und das Ausselektieren unerwünschter Eigenschaften. Selektion kann deshalb nur innerhalb der Familien stattfinden.

    Wir haben jetzt erstmal einige Eckdaten zusammengestellt (Hahnenrotation, Zuchtbuchführung, Auswahlkriterien); wie die Zucht dann im einzelnen ablaufen soll, wird sich auf die Dauer ergeben. Angedacht wäre zB eine Selektion der Väter nach der Schlachtausbeute der Nachkommen, aber das erfordert schon eine Menge Aufwand und Stalleinheiten.
    Wer möchte, kann gern das Gründungsprotokoll mit näheren Angaben von mir als pdf gesendet bekommen.

    VG Katrin
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  10. #20

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    Ich bin aus Niederbayern und möchte bei eurem Zuchtring mitmachen, aber ich weiss nicht wie.

    Grüsse von bomml

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