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Thema: Nachbarshund hat Caramelli getötet - selbst schuld, weil Zaun nicht dicht genug?

  1. #1

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    Nachbarshund hat Caramelli getötet - selbst schuld, weil Zaun nicht dicht genug?

    Muss ich mir unterschwellige Vorwürfe gefallen lassen, wenn sich der Nachbarshund von seinem Halsband losmacht und durch unseren Zaun quetscht? Um unseren Garten herum ist Leinenpflicht, trotzdem hat gestern ein Huskie eins unserer Hühnchen gerissen. Bis der erst mal wieder aus dem Garten raus war! Klar hat er nicht mehr auf seine Besitzerin gehört, der Jagdtrieb ist stärker. Müssen wir uns jetzt wie Alcatraz verschanzen? Wir haben den Zaun sowieso nur noch da, wo die Hecke nicht dicht genug ist, um die Rehe draußen zu halten. Die Hühner gehen ja nicht raus!

    Bald ist die Zeit, wo die Füchse ihre Jungen füttern und vielleicht auch mal frecher werden und am Tag in einen Garten gehen. Der Habicht könnte auch mal eins holen. Trotzdem wollen wir den Huhnies soviel Freiheit geben wie möglich und gehen das Risiko ein. Aber das mit dem Hund war doch echt nicht nötig!

  2. #2
    RGZV Mölln Avatar von hagen320
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    Da hast Du aber Glück gehabt, bei Fuchs und co kommt keiner für den Schaden auf aber so muß der Hundehalter Zahlen.
    Mechelner, Sundheimer, Sussex gsc, eigene Grünlegerkreuzungen, bunte Legetruppe aus Zwienutzungshühnern, Puten Naraganset, Perlhühner

  3. #3

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    Anzeige nicht vergessen, und Meldung an das Ordnungsamt damit der Huskie als gefährliches Tier eingestuft und dementsprechend ("Kampf-") Hundesteuer und Maulkorbpflicht fällig wird. Für die sichere Aufbewahrung des Hundes ist der Halter verantwortlich, am besten per Anwalt auffordern und notfalls einklagen.

  4. #4
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von Hinkegockel Beitrag anzeigen
    Anzeige nicht vergessen, und Meldung an das Ordnungsamt damit der Huskie als gefährliches Tier eingestuft und dementsprechend ("Kampf-") Hundesteuer und Maulkorbpflicht fällig wird. Für die sichere Aufbewahrung des Hundes ist der Halter verantwortlich, am besten per Anwalt auffordern und notfalls einklagen.
    Hinkegockel - RUHIG BLUT, RUHIG BLUT!!

    Nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen!

    Wenn mit unseren Hühnern was ist, denn wollen wir auch, das die jenigen mit uns reden und nicht gleich Mit Anwalt und co. drohen.

    Ich würde zet einmal mit dem Hundebesitzer reden und er möge das Huhn ersetzen!

    Erst wenn er nicht will und sich störrisch zeigt, denn würde ich mit dem Anwalt drohen! Aber es muss ja nicht gleich alles sein!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  5. #5
    Avatar von K1rin
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    War es nicht so, dass erzogene Hunde immer und überall abrufbar sein müssen?

    Da ist dem Hundehalter wohl etwas entgangen...
    Lieben Gruß
    Karin

  6. #6
    Avatar von ptrludwig
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    Zitat Zitat von Hinkegockel Beitrag anzeigen
    Anzeige nicht vergessen, und Meldung an das Ordnungsamt damit der Huskie als gefährliches Tier eingestuft und dementsprechend ("Kampf-") Hundesteuer und Maulkorbpflicht fällig wird. Für die sichere Aufbewahrung des Hundes ist der Halter verantwortlich, am besten per Anwalt auffordern und notfalls einklagen.
    Ein Hund der ein Huhn reißt wird als Kampfhund eingestuft, wer hat dir denn den Blödsinn geflüstert. Der Besitzer hat es bestimmt nicht mit Absicht gemacht. So kann man aber das Nachbarschaft Verhältnis vergiften.

  7. #7
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von ptrludwig Beitrag anzeigen
    Ein Hund der ein Huhn reißt wird als Kampfhund eingestuft, wer hat dir denn den Blödsinn geflüstert. Der Besitzer hat es bestimmt nicht mit Absicht gemacht. So kann man aber das Nachbarschaft Verhältnis vergiften.
    Der Meinung bin ich auch!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  8. #8

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    Zitat Zitat von Anjaziege Beitrag anzeigen
    Muss ich mir unterschwellige Vorwürfe gefallen lassen, wenn sich der Nachbarshund von seinem Halsband losmacht und durch unseren Zaun quetscht?
    Rein rechtlich gesehen brauchst Du Dein Grundstück überhaupt nicht einzuzäunen. Da hat so oder so niemand was zu suchen, weder ein Zweibeiner noch ein Vierbeiner. Wie sollen denn z.B. Landwirte ihre riesigen Gehöfte einzäunen? Auch da hat kein fremder Hund rumzulaufen, nur weil kein Zaun da ist. Die Hundehalter haben ihre Hunde anzuleinen, wenn die nicht gehorchen, oder sie sollen sich um bessere Erziehung bemühen.

    LG Birli
    Zwerg-Welsumer orangefarbig u. rost-rebhuhnfarbig
    und eine bunte Legetruppe

  9. #9

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    Zitat Zitat von ptrludwig Beitrag anzeigen
    Ein Hund der ein Huhn reißt wird als Kampfhund eingestuft, wer hat dir denn den Blödsinn geflüstert.
    Hast Recht, wird nicht als Kampfhund eingestuft, sondern als gefährlicher Hund. Auflagen sind die selben:

    Link

    Als Beispiel Baden-Württemberg:


    § 2 Gefährliche Hunde
    Als gefährliche Hunde im Sinne dieser Verordnung gelten Hunde, die, ohne Kampfhunde gemäß § 1 zu sein, aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass durch sie eine Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen oder Tieren besteht. Gefährliche Hunde sind insbesondere Hunde, die
    1. bissig sind,
    2. in aggressiver oder gefahrdrohender Weise Menschen oder Tiere anspringen oder
    3. zum unkontrollierten Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh oder anderen Tieren neigen.
    Ausnahmen gibt es keine.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Hinkegockel Beitrag anzeigen
    Hast Recht, wird nicht als Kampfhund eingestuft, sondern als gefährlicher Hund. Auflagen sind die selben:

    Link

    Als Beispiel Baden-Württemberg:



    Ausnahmen gibt es keine.
    Ganz so stimmt es nicht. Bei uns in NRW wird die Gefährlichkeit nach einer Begutachtung durch einen Amtsveterinär festgestellt, so steht es im Gesetz. Kein Hund wird also einfach so als gefährlich eingestuft.
    Da kann es durchaus, gerade im Erstfall, zu milderen Maßnahmen kommen.
    Der Hund hat ja auch nichts falsch gemacht, er ist seinem Jagdinstinkt gefolgt.
    Diesen Jagdinstinkt haben natürlicherweise eine Menge unserer Haushunde, das macht sie noch nicht automatisch gefährlich (wäre die Katze die einen Vogel fängt gefährlich?).
    Es hängt mal wieder am Halter, der seinen Hund in bestimmten Bereichen, oder aber wenn er weiß dass sein Jagdtrieb nicht zu regulieren ist immer, an der Leine zu führen hat.
    Das würde ich ihm als erstes per Ordnungsverfügung aufgeben.

    Grüße
    Nicole

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