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Thema: "Die eigene Zucht ist auf dem Anmeldebogen zu vermerken!"

  1. #11
    Avatar von Thomas Meise
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    Guten Abend!

    Kraienkopp hat Recht.
    Meister, egal auf welcher Ebene, kann man allerdings immer dann werden, wenn man die eigene Zucht auf dem Meldebogen bestätigt hat. Solange niemand den Erfolg in Frage stellt, ist auch alles in Ordnung. Unangenehm wird es vermutlich aber dann, wenn im Zweifelsfall der Ringbezug nicht nachgewiesen werden kann.
    In Ausstellerkreisen gibt es immer Kollegen, die um jeden Preis gewinnen wollen, aber auch solche, die auf keinen Fall verlieren können. Beide treffen sich oft genug auf Ausstellungen...
    Also: Immer schön die Rechnungen über den Ringbezug abheften, dann kann einem keiner was!

    Es ist grundsätzlich erlaubt, fremde Tiere, also solche, die man erworben hat, und die bereits beringt waren, auszustellen. Sie können auch jeden Einzelpreis erringen, nur beim Errechnen der Leistungspreise spielen sie keine Rolle. Deshalb können sie ruhig als fremde Zucht auf dem Meldebogen geoutet werden.

    Ob es richtig ist, fremde Tiere als eigene Zucht melden zu können, nur weil man sie selbst beringt hat?
    Ich meine ja, denn wer die Tiere ab dem Beringungsalter aufgezogen hat, hat einen entscheidenden Anteil an der Schauvorbereitung und der Kondition der Tiere geleistet.
    Die Herkunft der Küken mag eine Voraussetzung sein, ist aber selten eine Garantie für Ausstellbarkeit.
    Stellte sich auch die Frage, ab der wievielten Generation man eine Zucht denn als eigene Zucht bezeichnen dürfte,
    wenn man nicht so verfahren würde, wie oben beschrieben...

    Viele Grüße
    Thomas

  2. #12

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    Zitat Zitat von kraienkopp Beitrag anzeigen
    Stimmt so nicht. Die Definition der eigenen Zucht ist gegeben, wenn die Tiere vom Aussteller beringt wurden. Also kann ich auch Hühner bis zum beringungsfähigen Alter kaufen und die Ringe selber draufmachen. Auch das ist eigene Zucht
    Ich finde das nicht so gut da man sich dann ja einfach Spitzentire von guten Züchtern kaufen und beringen kann.
    Wenn man diese dann ausstellt und damit z.B. hv oder gar v erreicht ist das ja eigentlich die Arbeit eines anderen.
    Gruß Vorwerk_1

  3. #13

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    Zitat Zitat von Vorwerk_1 Beitrag anzeigen
    Ich finde das nicht so gut da man sich dann ja einfach Spitzentire von guten Züchtern kaufen und beringen kann.
    Wenn man diese dann ausstellt und damit z.B. hv oder gar v erreicht ist das ja eigentlich die Arbeit eines anderen.
    Gruß Vorwerk_1
    Ich denke, wenn ich mir z.B. einen super guten Zuchtstamm kaufe und von denen dann nachziehe, dann ist das auch eigene Zucht und wenn das dann Spitzentiere werden ist das letztlich doch auch die Arbeit eines anderen, denn die Eltern sind ja nicht von mir gezüchtet, sondern das Resultat von evtl. jahrelanger Arbeit eines anderen Züchters.

    LG Birli

  4. #14

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    Da hast du Recht!

  5. #15
    RGZV Mölln Avatar von hagen320
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    Was Thomas Meise schreibt erscheint mir völlig richtig.
    Wer Küken von einem Züchter kauft muß sie ordentlich aufziehen und selektieren, nicht alle Küken werden Ausstellungstiere. Wer einen top Zuchtstamm kauft hat damit auch noch nicht die sicherheit das er alles weiter vererbt, auch da muß selektiert werden.
    Ich habe meine Puten als Eintagsküken gekauft, von 10 gekauften habe ich die 3 schönsten ausgestellt und es waren die besten Tiere der Schau. Für mich war es ein Erfolg des Züchters und so habe ich ihn angerufen und ihn über die tolle Bewertung informiert. Er hat mich dann erstmal aufgeklärt, ein teil der Zucht ist wissen und der andere teil der Zucht ist Haltung und Ernährung. Nach seiner Meinung habe ich mindestens soviel für die gute Bewertung getan wie er.


    Übrigens Thomas:
    Ich hatte im letzten Jahr Bruteier von Dir, die besten Tiere hat ein Austellungsrichter gekauft um seine Zucht von Braunbrüstigen Langschan zu verbessern. Er hat die Tiere aus Deinen Bruteiern hoch gelobt und sich sehr gefreut Tiere mit großer brauner Brust gefunden zu haben. Ich hoffe das ich damit einen kleinen Beitrag zur Erhaltung der Rasse beigetragen habe.
    Mechelner, Sundheimer, Sussex gsc, eigene Grünlegerkreuzungen, bunte Legetruppe aus Zwienutzungshühnern, Puten Naraganset, Perlhühner

  6. #16
    Avatar von Thomas Meise
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    Hallo, Hagen,

    vielen Dank für die Blumen!
    Schön, wenn sich jemand ernsthaft mit den Tieren beschäftigt, nicht nur der braunbrüstige Farbenschlag, sondern die ganze Rasse hat es bitter nötig, weitere Züchter zu finden! Deutsche Langschan sind inzwischen eine echte Rarität geworden!
    Ich sehe sie aber auch als Geheimtipp an für Leute, die etwas Besonderes wollen und die Legeleistung dabei nicht aus den Augen verlieren.

    Viele Grüße
    Thomas

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