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Thema: Qualzucht und Tierschutzgesetz....

  1. #71
    Avatar von acer
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    Original von Redcap
    Denen geht es noch am besten ... die haben keine mutierten Körperauswüchse.
    Legehybriden nicht, Masthybriden schon.

    Original von WontollaDafür werden sie auch bereits im zarten Alter geschlachtet. Damit sie sich nicht so quälen müssen.
    Wie alt werden denn deine Tiere im Durchschnitt?

  2. #72
    Gast
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    Bei Rassegeflügelzüchter leben die Hennen oft auch nicht mehr als zwei Jahren und auf Bauernhöfen war/ist es auch üblich, die Hühner nach maximal zwei Legeperioden als Suppenhühner zu verarbeiten. Also tut sich das nix, ob Hybride oder Rassehuhn, wenn es ausgedient hat, heißts Kopf ab.

    Nachtrag: Ähm haben Masthybriden jetzt schon vier Beine?

  3. #73
    Avatar von acer
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    Hab ichs mir doch gedacht!

  4. #74
    Avatar von Wontolla
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    Original von acer
    Wie alt werden denn deine Tiere im Durchschnitt?
    Das entzieht sich meiner Kenntnis. In jedem Fall deutlich älter als jede Art von äquivalenten Hybriden.
    Da müssen die Hähnchen nicht, aus wirtschaftlichen Gründen, schon am ersten Lebenstag vergast, verfüttert oder geschreddert werden. Derartige Praktiken sind selbst dem wirtschaftlich orientierten Paduanerzüchter undenkbar. Die zum Verzehr bestimmten Hähnchen werden 4 Monate alt, wenn Platz in der Truhe ist. Wenn nicht, werden sie abgegeben und dürfen meist für einige Jahre eine Schar von Hühnern betreuen und beglücken. Das Zeug dazu, insbesondere die Vitalität, haben sie, im Gegensatz zu den Hähnen der Masthybriden. Werden sie zur Zucht mit Hennen der gleichen Rasse eingesetzt, spaltet nichts auf. Das Ergebnis ist vorhersehbar, wie seit wenigstens zwei Jahrtausenden schon. Bleiben sie in meiner Obhut und werden zur Zucht eingesetzt, leben sie naturnah, bis sie von einem besseren Hahn, mit beispielsweise (wie von Tierschutzaposteln gefordert) mehr Sichtfreiheit, verdrängt und ersetzt werden. Dann werden sie abgegeben oder "mutieren" zum Suppenhuhn.
    Von den Hennen wurde bei mir bisher erst eine, aus dem Jahre 2005, geschlachtet. Fast alle anderen wurden als Junghenne, als legereife Henne oder nach einer Legeperiode verkauft, weil sie sehr gefragt sind. Die besten Hennen der letzten Jahre leben noch immer in ihrem Paradies und sorgen für Nachwuchs; ohne mit Leistungsfutter zur Eierproduktion gezwungen zu werden. Inzwischen sind die so leistungsstark, dass sie, auch ohne in abgedunkelten und temperierten Hallen leben zu müssen, ohne Kunstlicht, ohne Qualfutter und ohne jegliche Medikamentengabe, durchweg exzellente Eier liefern. Auch nach drei Jahren hat ihre Leistung kaum merklich abgenommen, entspricht noch immer dem Standard. Schaun wir mal, wie lange sie noch, angeblicher Qualen zum Trotz, leben müssen.


    P.S.: Die Leistungsangaben in meiner Signatur schließen die Leistungen der älteren Hennen mit ein.
    L. G.
    Wontolla

  5. #75
    Gast
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    Original von Wontolla
    Fast alle anderen wurden als Junghenne, als legereife Henne oder nach einer Legeperiode verkauft, weil sie sehr gefragt sind. ... ohne Kunstlicht, ohne Qualfutter und ohne jegliche Medikamentengabe ...
    Du Schuft machst es ja genauso wie die Legebatterienbesitzer, die stosen ihren Ausschuss auch nach einer Legeperiode ab, dann müssen sie sich auch nicht mehr mit Qualfutter vollstopfen lassen, sondern sind froh wenigstens Körnerfutter zu bekommen und gehen schliesslich an Mangelernähtrung zu Grunde. Einen Tierarzt sehen sie dann auch nicht mehr, schon eher den Henker am Schafott.

  6. #76
    genannt Heini Avatar von hein
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    Original von Redcap
    Original von Wontolla
    Fast alle anderen wurden als Junghenne, als legereife Henne oder nach einer Legeperiode verkauft, weil sie sehr gefragt sind. ... ohne Kunstlicht, ohne Qualfutter und ohne jegliche Medikamentengabe ...
    Du Schuft machst es ja genauso wie die Legebatterienbesitzer, die stosen ihren Ausschuss auch nach einer Legeperiode ab, dann müssen sie sich auch nicht mehr mit Qualfutter vollstopfen lassen, sondern sind froh wenigstens Körnerfutter zu bekommen und gehen schliesslich an Mangelernähtrung zu Grunde. Einen Tierarzt sehen sie dann auch nicht mehr, schon eher den Henker am Schafott.
    Die Legebatterienbesitzer stoßen nicht ihren Ausschuss nach einer Legeperiode ab sondern alle Legehennen und dann wird wieder neu aufgestallt.

    Sie bekommen auch kein Qualfutter sondern ganz normales Hühnerfutter und sie sterben auch nicht an Mangelernährung sondern wandern geschlachtet in den Suppentopf!

    Einen Tierarzt sehen diese fast jede Woche - da jeder Betrieb hier auch vom TA kontrolliert wird - genauso auch beim schlachten. Beim schlachten MUSS immer ein TA anwesend sein, sonst darf überhaupt nicht geschlachtet werden.

    Sag mal Redcap wo hast Du deine/diese Infos her? - Hattest Du Märchenstunde??

    Aber das ist ja auch allgemein die Meinung über die Massentierhalter!
    Aber fast 99% die diese Meinung haben haben noch nie so einen Hühnerstall gesehen! Leider!!
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  7. #77
    Avatar von Wontolla
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    Original von hein
    Die Legebatterienbesitzer stoßen nicht ihren Ausschuss nach einer Legeperiode ab sondern alle Legehennen und dann wird wieder neu aufgestallt.[/B]
    alle Legehennen ? Also doch, den ganzen Ausschuß.


    P. S.: Einen Tierarzt sehen meine Hühner auch oft. Jeden Monat meist zweimal zur vorgeschriebenen Bestandskontrolle. Nur Medikamente bekommen sie nicht.
    Die zwangsweise vorgeschriebenen ND-Impfungen schon.
    L. G.
    Wontolla

  8. #78
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    Ich hab doch - dann auch nicht mehr - geschrieben. Die Leute die die Ausschuss-Legebatteriehühner kaufen, gehen i.d.R. nicht mehr mit denen zum Tierarzt, sondern ... siehe oben. Ausserdem habe ich nichts von Aussortieren geschrieben, sondern Ausschuss ... Ich kenn das In-Out-System.
    Das Mehrgenerationen- System in Biobetrieben hat ja bekanntermaßen seine Nachteile in Bezug auf Krankheiten und Parasiten.

  9. #79

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    Ich möchte das Thema hier wiederbeleben weil ich es zwar für brisant aber auch sehr wichtig halte. Robert Höck hat vor ein paar Tagen ein gut gemeintes aber stellenweise miserabel recherchiertes Video über Qualzucht auf YouTube veröffentlicht. Z.B. behauptet er die Proturberanz bei Haubenhühnern sei ein Loch im Schädel, aus dem die Haubenfedern wachsen. Totaler Quatsch. Blödsinn auch, dass Hauben kaputt gingen, wenn im Auslauf ein Busch stünde....
    Daher habe ich tagelang quasi durchgearbeitet und recherchiert, mit verschiedenen Tierschutzbeauftragten gesprochen und mein eigenes Video zum Thema Qualzucht bei Hühnern produziert und veröffentlicht.
    Ich finde nicht nur Züchter, sondern auch Hühner Halter sollten mit der Thematik vertraut sein! So darf z.B. nicht mit Hühnern, deren Hauben oder Bärte die Sicht behindern gezüchtet werden.
    Die Verpaarung von 2 Strupphühnern führt zu 1/4 reinerbiger Nachkommen, die nackt und steril sind - auch nicht schön und ein Verstoß gegen das Deutsche Tierschutzgesetzt § 11b.
    Am Anfang des Videos habe ich eine Kurzzusammenfassung über die Rassen eingefügt. Schaut Euch bitte wenigstens die an. Danke ! ! !

  10. #80
    Avatar von legaspi96
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    Worauf ich bei diesem Video gewartet hatte waren Masthühner und Legehybriden. Ja, das ist Qualzucht! Aber solange der Gesetzgeber das nicht so sieht und der Verbraucher froh darüber ist passiert nichts!
    Natürlich sind auch die Merkmale des Rassegeflügels nicht die, die sie sein sollten. Was bringt mir ein Hahn oder eine Henne die "nur" schön aussieht? Nichts!
    Grüße
    Monika
    Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.


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