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Thema: Kollbecksmoor- Huhn

  1. #1
    Avatar von Katrin
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    Hallo Ira!

    Das Kollbecksmoor-Huhn ist ein Kreuzungshuhn, das als Zweinutzungshuhn in kleineren Beständen genutzt werden kann. Eine Rasse ist es nicht, da man es nicht in dieser Form weiterzüchten kann, es würde in der nächsten Generation wieder aufspalten.

    Viele Grüße Katrin
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  2. #2

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    Dieses Huhn ist also ein Hybride. Könntest Du mal erklären was für Vorteile dieses Huhn bietet? Die Eieranzahl pro Jahr ist sicher nicht ein ausserordentliches Merkmal. Wie sieht es denn mit den Hähnen aus? Nach welcher Zeit erreichen sie ihr Schlachtgewicht? Wie íst das Fleisch im Geschmack? Wie sind die Tiere in den meist heute kleinen Grundstücken zu halten? Zahm, fliegerisch ambitioniert wie Vorwerk?

    USW.

    Lieben Gruss Thomas

  3. #3
    Avatar von Katrin
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    Hallo Thomas!

    Das Neue und Einzigartige ist eigentlich eher, daß dies Huhn unmittelbar der Erhaltungszucht dient. Angedacht ist, auch mit anderen gefährdeten Rassen solche Kreuzungen (nicht eigentlich Hybriden) zu züchten um so die Attraktivität der Erhaltungsarbeit zu erhöhen.
    Denn nur Züchter, die in einem Ring mitarbeiten (und all die zusätzliche Arbeit und die Kosten auf sich nehmen) können sich an diesem Projekt beteiligen und KMHühner vermehren.
    Das Problem sind in den Ringen besonders die Kosten für die Zuchtbuchführung und die kann man dann zB über den Verkauf von Bruteiern/Jungtieren dieser Kreuzungstiere finanzieren.

    Was die konkreten Leistungen dieses Huhnes angeht, da können wir nur aus Vorversuchen vorsichtige Prognosen stellen. Die Eizahl und - größe der ersten letztjährigen Hennen werden noch ermittelt ( Ende September wissen wir mehr, aber sie liegen schon jetzt bei 240 Eiern im Schnitt) und die Daten der in diesem Jahr aufgezogenen Küken werden gesammelt. Wenn wir mehr wissen, werde ich das sofort berichten.

    Übrigens werden Leistungsprüfungen außer auf beteiligten (Bio-) Höfen auch in der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Kitzigen und dem Institut für Tierzucht der FAL in Mariensee durchgeführt. An sensorischen Tests/Eiuntersuchungen wird sich auch das Labor von Lohmann Tierzucht in Cuxhaven beteiligen.

    VG Katrin
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  4. #4
    Avatar von Katrin
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    Hallo!

    Das sind 6 Wochen alte KMH- Hennenküken
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  5. #5
    Avatar von Katrin
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    ... und dies ein ebensoaltes Hahnenküken...
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  6. #6
    Avatar von Katrin
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    ..und hier die KMH-Hühnchen mit einem VW-Küken im Vergleich

    VG Katrin
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  7. #7
    Avatar von Ira
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    ..Somit sind diese schnellwüchsiger als die VW's und legen mehr... Habe ich das richtig verstanden?
    Wie ist der Fleischansatz?
    BIETE: Satsumadori weiß 1,0; Satsumadori wildfarbig 0,1
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  8. #8
    Avatar von chook
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    Mit was wurden die Vorwerkhühner denn gekreuzt, um das Kollbecksmoor-Huhn zu erhalten?
    Ute
    Barnevelder dgs. 3,23,7; Orpington porz. 2,8,1; Croad Langshans 0,1 andersfarbige Orps und Mixe (vorw. in Rtg. Braun-blau dgs Barnevelder und BarnevelderXCroad Langshan) 1,13,24

  9. #9
    Avatar von Katrin
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    Themenstarter
    Hallo Ute!

    Die Hennen sind White-Rock-Hennen aus einer kommerziellen Linie und legen im Schnitt über300 Eier pro Jahr.
    Die Mastleistung testen wir erst dies Jahr systematisch, in 2 Monaten wissen wir mehr. Letztes Jahr gabs nur Vorversuche und die "richtigen" Feldprüfungen (in Kitzingen und Mariensee) haben ja sowieso noch nicht begonnen.


    VG Katrin
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  10. #10
    Avatar von Ira
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    Dann halte uns bitte auf dem Laufenden!

    Sie sehen nicht übel aus, legen gut und wenn sie auch noch schön viel Fleisch haben... tja...
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