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Thema: Eier angepickt und trotzdem nicht geschlüpft?

  1. #1
    Avatar von sam13
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    Eier angepickt und trotzdem nicht geschlüpft?

    Habe bei meiner letzten kunstbrut einige eier dabei gehabt die von den kücken angepickt wurden das der schnabel bereits herausen war und sind trotzdem im ei gestorben? was kann schuld dran sein. weiters sind von 34 befruchteten eiern 11 dabei gewesen die voll entwickelt waren aber trotzdem nciht geschlüpft sind. dottersack voll eingezogen. Luftfeuchtigkeit hatte ich be 85 prozent. also optimal. hatte jemand schon dasselbe problem?

    josef

  2. #2
    Avatar von conny
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    Hallo,

    dieses Problem hatten wir alle schon einmal. Meistens liegt es an der Luftfeuchte, oder die Küken waren einfach nicht stark genug. Wenn die Luftfeuchte zu gering ist, wird die Eihaut lederartig und kann auch am Küken festkleben, so dass es für das Küken nicht möglich ist zu schlüpfen. Wenn ich bemerke, dass an einem angepickten Ei nix vorwärtsgeht, besprühe ich diese Eier mit einer Sprühflasche, meistens schlüpfen die Küken dann ruckzuck. Oder ich helfe ihnen, indem ich mit dem Fingernagel das Ei rundherum eindrücke. Aber dieses Thema ist umstritten. Aber zugucken, wie es stirbt, will ich auch nicht. Manchmal pelle ich sie auch aus.

    LG
    Conny
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  3. #3

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    Hallo sam13

    Ich habe dieses Jahr das erste mal mit der Kunstbrut Eier ausgebrütet.
    Ich habe heut und morgen den siebten Schlupf in der Maschine. Am Anfang hab ich mich mit der Luftfeuchtigkeit rumgeschlagen. Ist sie zu hoch oder zu niedrig? Beim ersten, zweiten und dritten Schlupf habe ich die Feuchtigkeit bis 85% hoch bei Gänseeiern. Ich habe festgestellt das das einfach zu hoch war, sie sind schlecht geschlüpft, habe vielen helfen müssen. Ab der vierten Brut habe ich nur noch , solange die Eier nicht angepickt waren, 75% eingestellt, und während des Schlupfs auf 80%. Und siehe da, sie schlüpften von allein. Seitdem stelle ich maximal 80% bei angepickten Eiern ein, aber nur bei Gänseeiern. Bei Hühnereiern hab ich beim Schlupf maximal 75%.

    Das ist meine ganz persönliche Erfahrung, soll nicht heißen , das wenn jemand eine andere Luftfeuchte hat, das es falsch ist. Bei mir hat es jedenfalls so am besten geklappt

    Gruß alpia

  4. #4
    Avatar von conny
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    Hi Sam,

    wie hoch war die Luftfeuchte während der Vorbrut?

    LG
    Conny
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  5. #5
    Avatar von conny
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    @ alpia:

    bei Gänseeiern soll die Luftfeuchte in der Vorbrut zwischen 60 und 70% liegen. Und erst wenn ca. 2/3drittel der Eier angepickt sind, soll die LF erhöht werden. Am besten, immer an die Angaben des Herstellers halten.

    LG
    Conny
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  6. #6

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    Hallo Conny

    In der Vorbrut habe ich eine Luftfeuchte von 65%. Wenn die Eier dann auf die Schlupfhorde kommen, erhöhe ich 2 Tage auf 70%, dann 2 Tage auf 75%, da man die Luftfeuchte langsam erhöhen soll und nicht so von jetzt auf gleich. Sind dann dreiviertel der Eier angepickt, erhöhe ich auf 80%. Die Luftrosetten sind während der gesamten Brut ganz offen, egal wieviel Eier drin sind. Wenn ich mich an die Angaben des Herstellers richten soll, der sagt , das die letzten 7 Tage eine Luftfeuchte von 80 bis 90 % gehalten werden soll, ich glaub da währen selbst meine Gänse in ihren Eiern ersoffen. Wie gesagt, bei 85% sind die nass als währen sie grad der Badewanne entstiegen.

    Bei Hühnereiern fange ich mit 55% an, steigere die letzten Tage auf 70% und zum Schlupf 75%

    Wie gesagt, das ist meine Erfahrung

    Gruß alpia

  7. #7
    Avatar von conny
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    Hallo alpia,

    hast du einen Motor- oder Flächenbrüter?

    LG
    Conny
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  8. #8

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    Hallo Conny

    Für die Vorbrut habe ich einen Motorbrüter mit Wasserschalen, Thermometer und Hygrometer. Für die Schlupfbrut habe ich einen computergesteuerten Motorbrüter mit automatischer Feuchtigkeitsregulierung, da ich meine Nerven schonen will .

    Angefangen hab ich mal mit einem Bruja3000 Flächenbrüter, wobei ich festgestellt habe das er für Hühnereier absolut tauglich ist wenn man sich exakt an die Anleitung hält, aber für Enten und Gänse ist er meiner Meinung nicht geeignet, außer man ist hinterher mit den Nerven am Ende

    Gruß alpia

  9. #9
    Avatar von conny
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    Wow, du bist ja bestens ausgerüstet. Ich habe einen Motorbrüter mit automatischer Wendung von Bruja. Bin eigentlich ganz zufrieden, von Flächenbrütern halte ich nicht ganz so viel, habe auch damit mal engefangen und leider nur schlechte Erfahrungen gemacht.

    Die Anleitung deines Herstellers für die Gänsebrut kann ich genausowenig nachvollziehen, wie du. Wenn du mit deinen Werten bisher gute Erfahrungen gemacht hast, würde ich die auch nicht ändern. Ich fange bei der Hühnerbrut mit einer Luftf. zwischen 45-50% an und in der Schlupfbrut, genau wie du, bei 70-75 %. Klappt gut.

    LG
    Conny
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  10. #10
    Avatar von Dalmi
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    Hi
    Bei meiner Freundin gings ganz tramatisch zu. Nachdem 10 Küken da waren, starben 3 im Ei, man konnte den Schnabel sehen(war angepickt). Eins wurde dann rausgeholfen, daß hatte einen dicken Bauch(Dotter nicht eingezogen ?). Nach std. war der Bauch okay und dem Küken geht es jetzt gut. Nach 2 Tagen wurde der Brutapparat abgestellt u. Std. später pipste es aus 2 Eiern die noch zu waren. Mein Freundin hat dann diese mit dem Fingernagel geöffnet. Bei beiden war die Eihaut noch ganz umschloßen u. in ihrer Not hat sie diese dann auch geöffnet. Jetzt nach weiteren zwei Tage sind die Kükis topfit.
    Vieleicht haben die zwei Kükis noch mal ihre Kräfte aktiviert nach dem es ungemütlich kühl wurde....
    Gruß Dalmi

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