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Thema: Wer war der Geist?

  1. #21
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Genau, die Krähen werden den Habicht verjagt haben. Machen sie hier auch immer mit dem Sperber.
    Meine Hühner reagieren auch sofort auf die Warnrufe der Krähen und gehen wie der Blitz in Deckung.

    Bessere Wächter und Beschützer als Krähen gibt es nicht. Deshalb bekommen "unsere" auch immer an einer erhöhten Stelle im Auslauf eine Futterration wenn es Weichfutter für die Huhns gibt.

    Kleinere Küken muss man allerdings immer gut schützen. Da sind die Krähen eine Gefahr. Für erwachsene Hühner nicht.

    P.S. Der Habicht ist ein außerordentlich schneller und wendiger Flugkünstler. Der fliegt nicht hoch auf wie z.B. Bussard oder Milan. Der Habicht bleibt auch im Flug in Deckung und kann durch sehr kleine Lücken hindurchfliegen. Er lebt und jagd ja vornehmlich im Wald.

    Geändert von Lisa R. (23.01.2024 um 20:08 Uhr)
    ....... Die Frau Werwolf sagt: "Des g'höööööööööört so !".......

  2. #22
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Zitat Zitat von Lisa R. Beitrag anzeigen
    Der Habicht ist ein außerordentlich schneller und wendiger Flugkünstler. Der fliegt nicht hoch auf wie z.B. Bussard oder Milan.
    Du solltest bei mir mal zuschauen, wie es ist, wenn ein erfahrener Habicht Haustauben jagt. Es ist die gleiche Technik wie sie auch der Wanderfalke anwendet. Also sich so hoch zu schrauben, dass er über dem Taubenschwarm kommt, sich dann fallen lassen um den Schwarm zu sprengen und dann die schwächste Taube zu verfolgen.
    Ich gebe aber zu, dass sie das erst lernen müssen. Die meisten Rothabichte können das noch nicht.
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  3. #23
    Avatar von Bohus-Dal
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    Habe ich ein einziges Mal beobachtet, war aber ein Junghabicht. Er schraubte sich hoch wie ein Bussard, ich stand mit offenem Mund da und dachte "ja aber das ist doch ein Habicht", dann legte er die Flügel an und stieß auf meine Hühner runter, drehte über dem Netz ab und verschwand. Die Hühner nahmen das im Gegensatz zu einem normalen Habichtangriff nicht besonders ernst, ich bekam den Eindruck, er übte nur.
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  4. #24
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Hab ich noch nie gesehen, dass ein Habicht sowas macht, sehr interessant. Aber man soll ja bei Tieren niemals "nie" sagen. Es gibt ja auch Bussarde, die Hühner schlagen. Und bei mir saß ja auch mal ein Seeadler im Gehege auf meiner Henne ...

    Zum Glück kommt bei uns der Habicht nicht so weit ins Dorf. Hier gibt's nur die Falken und die Familie Sperber. Meist erbeuten die Vögel, die vom Hühnerfutter partizipieren und dadurch abgelenkt sind.
    ....... Die Frau Werwolf sagt: "Des g'höööööööööört so !".......

  5. #25
    Avatar von Mantes
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    Zum Thema Habicht/Tauben gibt es spektakuläre Videos von einem Taubenzüchter in einem Industriegebiet/Gewerbepark und dort kann man Erfurcht bekommen, sowohl von den Flugkünsten des Habichts, als auch der Tauben !
    Bei Tauben ist seine Jagd natürlich anders als bei Hühnervögeln. Das Hochschrauben um immer mehr Schwung zu haben ist in den Filmen gut zu sehen !Bei Hühnern gern in 40cm Höhe übern Acker, dann kurz hoch übern Zaun und Zack..
    Dummheit hört sich gern auf große Trommeln schlagen (Max Goldt)

  6. #26
    Avatar von Mantes
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  7. #27

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    Heute Mittag hat es uns erwischt. Alarmgeschrei der Hennen, bin mit den Hunden in den Auslauf - mein älterer Rüde fand den Hahn auf dem Weg hinterm Stall im äußersten Winkel links, und eine Marans Henne auf eben diesem Weg entgegengesetzt rechts in der Ecke. Hahn äußerlich unverletzt, Kamm blau angelaufen. Um die Henne verteilt lagen viele Federn, wie sauber ausgerupft komplett mit Kiel. Auf dem Rücken, nahe ihrer linken Schulter, eine kleine blutende Wunde. Am Fundort des Hahns lagen keinerlei Federn, jedoch ein paar vereinzelte seiner Federn vor dem Stall, auf den Steinplatten vorm Sandbad. Ich habe die Hunde anschließend sofort in den Wald geschickt, was auch immer ich mir davon erhofft habe. Mein Auslauf liegt direkt am Wald.

    Die verbliebenen Tiere habe ich danach eingesammelt und im Stall eingesperrt, was sie natürlich ganz schön blöd finden. Mit Strom kann ich nicht arbeiten - direkt hinterm Zaun ist Wald, es wuchert stets an Pflanzen. Wie ich las, müssen die Litzen immer frei bleiben. Also übernetzen. Wenn so ein Netz stramm gespannt ist, würde ein Fuchs versuchen darüberzuklettern?

    Ich weiß nicht, was es war. Die sauber gerupften, unversehrten Federn der Henne sowie diese sehr kleine Wunde lassen mich an den Habicht denken. Auch dass beide Tiere noch dort lagen - wenn ein Fuchs über den Zaun geklettert sein sollte (180cm bis 200cm hoch, wie man liest nicht unbedingt hinderlich für den Fuchs), würde er dann auf selbem Wege seine Beute mitnehmen? Wenn es eine Füchsin ist, wird sie sicher Junge haben und daher am helllichten Tag das Risiko eingehen.

    Entschuldigt, wenn mein Schreiben vielleicht konfus und durcheinander erscheint. Nachbarn haben mir mal ein riesiges Netz zum Schutz von Wellensittichen geschenkt, die Maschen sind entsprechend klein. Direkt am Wald wohl eher ungünstig wg. herabfallendem Laub und Ästen.

  8. #28

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    Ach ja, ich bin den ganzen Zaun abgelaufen. Alle Maschen intakt, nichts unterbuddelt. Also muss der Angreifer drübergeklettert sein, oder es war die Luftwaffe.

  9. #29
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Bolli Beitrag anzeigen
    Heute Mittag hat es uns erwischt. ...
    Oh neee - was für ein Horror! Das tut mir echt leid für Dich und Deine Tiere.
    Fühle Dich ganz doll gedrückt.

    Auf Deine Fragen kann ich Dir leider keine Antworten geben. Da meldet sich aber bestimmt noch jemand mit Erfahrung.
    "Rentnerpärchen" 1,1, gemischter "Jungtrupp mit Oma" 1,15 und 5 Seidies (2,3) - LG Christina

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  10. #30

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    Zitat Zitat von chtjonas Beitrag anzeigen
    Oh neee - was für ein Horror! Das tut mir echt leid für Dich und Deine Tiere.
    Fühle Dich ganz doll gedrückt.

    Auf Deine Fragen kann ich Dir leider keine Antworten geben. Da meldet sich aber bestimmt noch jemand mit Erfahrung.
    Danke Dir. Mir ist kotzübel seit heute Mittag.

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