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Thema: Vogelgrippe Internationales 2023/2024

  1. #51

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    Europa

    Jetzt sieht sich auch Ungarn gezwungen über das Massensterben der Kraniche zu unterrichten. Immerhin gibt es auch eine Neuigkeit. Der Vorsitzende des ungarischen ornithologischen und Naturschutzverband, erklärte in seiner Pressemitteilung, das die Kraniche die Infektion nicht eingeschleppt hätten, sondern in den Rastgebieten in Ungarn infiziert wurden. Er geht selbstverständlich von der Übertragung durch infizierte Standvögel aus. Ich würde in dem Fall, dier Agrarindustrie nicht vom Haken der Verantwortlichkeit lassen.
    https://infostart.hu/belfold/2023/12...madarinfluenza

    Auch 19 neue Bestandsausbrüche habe ich nach WAHIS eingetragen.
    Im Einzelnen handelt es sich bei den Betrieben um:

    3 Puteneltern
    2 Enteneltern
    1 Hühnereltern
    2 Gänseeltern
    2 Broiler
    2 Enten (Foie gras)
    1 Gänse (Foie gras)
    1 Putenmast
    1 Gänsemast
    und
    4 private Kleinhaltungen.

    Die drei Putenelternhaltungen liegen nahe zwei weiterer betroffener Putenelternbetriebe, was auf Sekundärausbrüche durch Betriebskontakte hindeuten könnte. Mehrere Betriebe liegen benachbart zu bereits erfassten Seuchengehöften, was ebenfalls auf Sekundärinfektion hindeuten könnte. Bei den Kleinhaltungen kann ich nur spekulieren, möchte aufgrund der räumlichen Zuordnung Mitarbeiter von betroffenen gewerblichen Betrieben aber nicht ganz ausschließen.
    Weiterhin sind drei Cluster relativ klar erkennbar. Allerdings gibt es auch vereinzelte Ausbrüche in einiger Entfernung zu diesen, welche auf Neueinträge durch Wildvögel oder Formites hinweist.
    Weiterhin sehe ich, wie in den Vorjahren, in der Entwicklung, systemische Probleme der Geflügelindustrie, ebenso wie Wildvogelkontakte als Eintragsfaktoren. Die für mich auf Basis, der mir vorliegenden Informationen weiterhin nicht sicher zu beantwortende Frage ist, wo haben sich die Wildvögel infiziert.

    Frankreich erhöht die Warnstufe jetzt auf hoch. Auf Basis einer neuen Risikobewertung wurde die neue Warnstufe verhängt, die wohl auch die landesweite Aufstallung, mindestens bei den gewerblichen Haltungen, beinhaltet.
    https://www.lemonde.fr/planete/artic...3961_3244.html
    https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/...XT000048508625

    Amerikas

    In Kalifornien, USA stehen weitere 250.000 Tiere vor der Kelung. Eine Legehennenanlage mit 80.000 Tieren und eine benachbartze Entenmast mit 170.000 Tieren in der Bay Area sind hier betroffen.
    https://www.ktvu.com/news/250-thousa...n-flu-detected

    Asien

    In Japan zwei weitere Ausbrüche. Der letzte wieder in einer Legehennenhaltung.
    https://www.nippon.com/en/news/yjj20...-outbreak.html

    Erster Fall in einem Entenbetrieb in Süd-Korea. Interessant bei der Meldung. Es wurde ein nationenweiter Standstill für Entenzuchtbetriebe und verwandte Unternehmen für 36 Stunden verhängt.
    http://world.kbs.co.kr/service/news_...Seq_Code=98963
    https://www.mafra.go.kr/sn3hcv_v2023...fl/bbs/202312/
    Herzliche Grüße vom Warnehof
    AI Karte 2023/24 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1B0AKmliEL-YJeoCjS7CeA06rCTReI9w&usp=sharing

  2. #52

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    Zitat Zitat von giggerl07 Beitrag anzeigen
    dann warst Du noch nie bei einer Totenzeremonie der Toraja auf Sulaswesi
    da hingen die geopferten kleinen Küken am Dachfirst ganz zu schweigen von den Schweinen Büffeln und Hunden
    Nein, auf Sulawesi war ich sicher noch nicht. Nicht meine Klimazone.
    Nichts gegen traditionelle Opferzeremonien zu Ehren Verstorbener. Ahnenkult kann sehr wichtig sein. War es in Europa ja früher auch. Und unser Bild von Tieren ist ja nun auch erst in den letzten Jahrzehnten langsam ein anderes geworden. Zumindest bei großen Teilen der Gesellschaft, da würde ich nicht verurteilen wollen. Auch wenn es sicher kein Stimmungheber wäre, soetwas erleben zu dürfen. Optisch, war die Verbrennung von einigen tausend Hühnern jedenfalls verstörend.

    Wie allerdings in anderen entwickelteren Ländern, wie USA oder China mit der Massenkeulung von Tieren, lediglich aus Kostengründen, umgegangen wird, empfinde ich rein ethisch als extrem wiederlich. Das ist auch schwer unter kulturelle Unterschiede zu verbuchen. Da geht es nur um Geld.
    Herzliche Grüße vom Warnehof
    AI Karte 2023/24 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1B0AKmliEL-YJeoCjS7CeA06rCTReI9w&usp=sharing

  3. #53

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    Europa

    Frankreich meldet in der Bretagne den dritten Ausbruch. Wieder eine Putenhaltung.
    https://actu.fr/bretagne/moreac_5614..._60428256.html

    In Schweden tritt morgen eine neue Verordnung zur Bekämpfung von AI in Pelztierfarmen in Kraft. Das geschieht nachdem bei mehreren Pelztierfarmen am Österbotten AI nachgewiesen wurde.
    https://valtioneuvosto.fi/sv/-/14108...m-forordningar

    Asien

    Zweiter Fall in Südkorea in einer Entenmast. Verbunden damit wiederum ein 24 Stunden Standstill.
    https://world.kbs.co.kr/service/news...Seq_Code=98995

    Afrika

    Israel hat seinen vierten Ausbruch.
    https://www.jpost.com/health-and-wel...article-776928
    Herzliche Grüße vom Warnehof
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  4. #54

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    Vorgestern habe ich mich etwas ausführlicher mit den aktuellen Ausbrüchen in Ungarn auseinandergesetzt. Das gleiche möchte ich jetzt mit den Fällen in den USA zwischen dem 15.11. und 30.11. machen.

    42 Ausbrüche wurden im WAHIS im Zeitraum gemeldet.
    Im Einzelnen waren das folgende Betriebe:
    1 Enteneltern
    5 Puteneltern und Junghennenaufzucht
    18 Puten
    2 Legehennen
    2 Broiler
    1 Geflügel
    2 Kleinhaltungen (WOAH poultry)
    11 Kleinhaltungen (Non-WOAH poultry)

    Gesamtzahl der betroffenen Tiere (WOAH poultry): 4.348.704
    davon 2.965.116 Legehennen (in 2 Beständen), was 68% der Gesamtverluste betrifft.

    Auch in den USA ist eine Region erkennbar in der sich die Ausbrüche konzentrieren. Nur umfasst diese Region eine Fläche von etwa 770 x 700 km in 6 Bundesstaaten (Nord- und Süddakota, Nebraska, Minnesota, Iowa und Wisconsin). In dieser Region sind einige kleine Cluster (Sekundärinfektionen) erkennbar, aber anders als in Europa spielt sich das Geschehen doch großräumiger ab. In Ungarn sind die beiden Clusterregionen 70 x 70 bzw. 75 x 70 km groß. Schwerpunkt der Ausbrüche liegt eindeutig bei Putenbeständen. Elternbetriebe sind normal repräsentiert. Bei den Tierverlusten, sind alleine 68% (2,9 Millionen) aller Tiere die insgesamt gestorben sind oder gekeult wurden, in zwei Legehennenanlagen zu verorten. Wenn jemand ein Argument gegen große Megaanlagen braucht, hier ist es.

    Auffällig ist auch schon seit einiger Zeit, das bei privaten Kleinhaltungen häufig sehr große Verluste vor der Tötung des Restbestandes gemeldet werden. Insbesondere in den sehr ländlich geprägten Gebieten. Da ich nicht davon ausgehe, dass dortige Geflügelhalter generell gefühlskälter gegenüber ihren Tieren sind, als europäische Halter (wobei ich in Belgien ein ähnliches Phänomen beobachte), vermute ich hier entweder eine zeitlich längere Frist zwischen Meldung und Keulung (in D wird häufiger schon bei Verdacht gekeult) oder finanzielle Erwägungen der Halter. Ich weiß nicht, wie die Kostenübernahmen bei privaten Haltern geregelt sind. Der Grund für Kostenübernahme von Keulungskosten, liegt ja darin begründet, dass man Halter dazu motivieren will möglichst schnell zu melden. Dieses fußt auf der Annahme, das auch kleine Haltungen zur Ausbreitung der AI beitragen, was mittlerweile als mindestens umstritten gesehen werden kann.

    Insgesamt deutet das Verbreitungsschema auf mehr Primäreinträge (durch Wildvögel?) hin, als in Ungarn, Was wohl auch an der großräumigeren Verteilung der Betriebe, bei höhrerem Besatz, liegen dürfte. Beide Faktoren sprechen gegen Direktkontakte und Austausch von Personal und Gerät, sowie eine Windverfrachtung bei Ausbruch oder Räumung. Natürlich sind Kontakte durch Lieferverkehr oder behandelnde Tierärzte etc. möglich. Ich würde aber generell dier Biosicherheit in den USA als höher ansehen, als in Ungarn.

    Akuell gab es auch zwei Meldungen über infizierte Katzen in den USA. Hierbei handelt es sich um, 3 verwilderte Hauskatzen, die bereits Anfang Oktober auf dem Gelände, eines von AI betroffenen, Putenbetriebes gefunden wurden. Beim zweiten Fall von Ende November wurde eine verwilderte Hauskatze mit starken neurologischen Symptomen im Stall einer vermutlich Anfang November betroffenen privaten Haltung gefunden und eingeschläfert.
    Das sind die ersten Meldungen über infizierte Säugetiere seit August.
    Herzliche Grüße vom Warnehof
    AI Karte 2023/24 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1B0AKmliEL-YJeoCjS7CeA06rCTReI9w&usp=sharing

  5. #55

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    Polen hat seine ersten Bestandsfälle nahe Stettin. Zwei miteinander verbundene Haltungen mit zusammen etwa 104.000 Tieren sind positiv festgestellt wurden. Noch keine genauen Angaben.
    Herzliche Grüße vom Warnehof
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  6. #56

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    Nach Angabe der polnischen Veterinärbehörden handelt es sich bei den beiden betroffenen Beständen bei Stettin um Puten.

    In Duiksmunde, Belgien wurde innerhalb der Schutzzone, aufgrund des ersten Ausbruches, in einem Legehennenbetrieb ebenfalls AI-V festgestellt. Der Betrieb wird geräumt. Zusätzlich tritt in Belgien ab dem 09.12. eine Aufstallungsverordnung in Kraft.
    https://www.dhnet.be/actu/sante/2023...IQIPYQX4GLMBY/



    Amerikas

    In Kanada weitere 12 Ausbrüche (164557 Tiere) , 11 davon im Fraser Valley, British Columbia.

    USA neun weitere Ausbrüche (876.467 Tiere) in gewerblichen Haltungen und acht weitere in Privaten (315 Tiere)
    Herzliche Grüße vom Warnehof
    AI Karte 2023/24 https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1B0AKmliEL-YJeoCjS7CeA06rCTReI9w&usp=sharing

  7. #57

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    In Ungarn weiteres Ausbreiten, auch in bisher nicht betroffene Regionen. Puten und Gänse in den Komitaten Komarom-Esztergom und Bekes sind betroffen.
    https://hvg.hu/gazdasag/20231212_Uja...madarinfluenza

    Warum steigen in Russland die Eierpreise? Die Vogelgrippe ist schuld.
    https://prufy.ru/news/society/143964..._myaso_kurits/

    Amerikas

    In den USA ist es wieder soweit, eine Legehennenfarm in Hardin, Ohio wurde positiv festgestellt. Bestandsgröße: 2,613,600 Tiere.

    Dazu kommt in Mississipi noch ein zweiter Legehennenbestand mit 684,000 Tiere.
    https://www.just-food.com/news/cal-m...s-out/?cf-view
    Herzliche Grüße vom Warnehof
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  8. #58

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    Dänemark erhöht landesweit die Bedrohungsstufe auf „Hoch“. Damit gelten ab dem 18.12. wieder Aufstallungsregeln im Land. Man hat sich zu diesem Schritt aufgrund steigender Fundzahlen bei Wildvögel in Dänemark (Nov/Dez. 7 Wildvögel) und den Nachbarländern entschieden.
    https://foedevarestyrelsen.dk/nyhede...ugleinfluenza-

    Übersicht zu den zu treffenden Maßnahmen:
    https://foedevarestyrelsen.dk/dyr/dy...tuel-situation

    In UK ist es ab sofort möglich, dass Amtsveterinäre Transportfreigaben zur Schlachtung für Geflügelbestände in Kontrollzonen, wegen eines AI Ausbruches auch durch Videodurchgang aus dem Büro erteilen können. Hiermit soll die Abwicklung für betroffene Betriebe verbessert werden, ohne das die Sicherheit beeinträchtigt wird.
    https://www.vettimes.co.uk/news/remo...flu-outbreaks/
    Herzliche Grüße vom Warnehof
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  9. #59

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    Litauen ist seit langem mal wieder betroffen. Eine Putenmast mit 6.361 Tieren. Das erste Mal, das eine kommerzielle Mastanlage betroffen ist.
    https://ukininkopatarejas.lt/naujien...auksciu-ukyje/

    Italien meldet einen Bestandsfall in Apulien.
    https://www.statoquotidiano.it/19/12...menti/1056986/

    Asien

    Süd Korea meldet neue Ausbrüche, das etwas überraschende daran ist, dass es Ausbrüche von H5N6 sind. Ob es sich um chinesische H5N6 oder eine neue Rekombination handelt ist noch nicht bekannt. Ich vermute mal, dass da gerade eifrig die Sequenzierer arbeiten. Wenn es der chinesische Stamm ist, könnten wir es hier mit einem Impfdurchbruch zu tun haben.
    Insgesamt wurden knapp 3000.000 Tiere bei neun Ausbrüchen gekeult.
    https://www.reuters.com/business/hea...ys-2023-12-19/

    Afrika

    Die H7 Zootie im südlichen Afrika ist wohl doch noch nicht ganz zum Stillstand gekommen, wie die südafrikanischen Behörden berichtet haben. Aus Mosambik wird ein Ausbruch in einer Legehennenanlage mit 54,407 Tieren gemeldet. Vermutlich wurde die Seuche durch Tierhandel in den Bestand eingeschleppt. So wie schon vorher in Tansania.
    https://theowp.org/mozambique-report...ying-hen-farm/
    Herzliche Grüße vom Warnehof
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  10. #60

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    In Ungarn rückt die AI weiter an Österreich heran. Bei Böny, im Kreis Györ-Sopron wurde eine Putenhaltung mit 26.500 Tieren positiv getestet. Der Ort ist etwa 80 km westlich vom Neusiedler See. Dort gibt es drei größere Einheiten von Putenställen, könnte also noch mehr werden. Erkennbar ist, dass Strohballen unter Planen außen neben den Ställen gelagert sind, wenn das so noch aktuell ist, dürfte dieses ein starkes Indiz für die mögliche Eintragsursache sein.
    https://www.budapesttimes.hu/health/...in-nw-hungary/

    Frankreich hat einen neuen Ausbruch in einer Legehennenanlage bei Westhoek, nahe der belgischen Grenze gemeldet.
    https://www.nieuwsblad.be/cnt/dmf20231221_94513941

    Moldawien meldet insgesamt drei Fälle von verendeten und positiv getesteten Schwänen.
    https://www.ziarulnational.md/trei-f...riile-casnice/

    Das ECDC hat seinen Vierteljahrsbericht zu AI im Zeitraum 01.09 – 01.12. herausgegeben.
    https://www.ecdc.europa.eu/en/public...-december-2023
    Die Diagramme auf den Seiten 7 und 11 bestätigen meinen Eindruck, dass insbesondere bei Wildvögeln zur Zeit nur relativ wenige Funde gemeldet werden. Andere Quellen haben schon das verzögerte Ansteigen der Zahlen bei Wildvögeln auf das warme Herbstwetter geschoben. Eventuell spielt bei der bis vor kurzem sehr ruhigen Lage auch das feuchte Wetter eine Rolle. Viel Feucht, wenig Staub.
    https://www.efsa.europa.eu/en/news/a...pcoming-months

    Ebenfalls erschienen ist der EFSA Jahresbericht zur Beobachtung der AI für den Zeitraum des Jahres 2022.
    https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/8480

    Amerikas

    In den USA werden weniger Wildvögel mit AI gefunden.
    https://www.reuters.com/business/env...ry-2023-12-20/

    Bei Beständen sieht es dagegen anders aus. Kalifornien entwickelt sich zu einem Hotspot. Seit Ende November sind 7 neue Bestandsfälle gemeldet wurden. Viele davon in gewerblichen Legehennenbeständen.
    https://www.pressdemocrat.com/articl...ds-in-biggest/

    Ventilation shutdown, wird angesichts der imensen Ausbruchszahlen in der US Geflügelindustrie mehr und mehr die Norm.
    https://www.vox.com/future-perfect/2...-veterinarians

    Antarktis

    Die Seite des „Sub-Antarctic and Antarctic Highly Pathogenic Avian Influenza H5N1 Monitoring Projects“ wurde überarbeitet. Es gibt jetzt eine verbesserte Falltabelle.
    https://scar.org/library-data/avian-flu#reporting
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