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Thema: Fuchs hat zugeschlagen

  1. #41
    Avatar von hirsch
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    @morgan, entschuldige Du hast recht, ich habe mich vertan.
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    "Das Glück unserer Hühner hängt vom Mensch ab der darüber bestimmt"

  2. #42
    Moderator Avatar von sil
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    Der wird noch oft wiederkommen. So gut kann man gar nicht aufpassen und er hatte ja jetzt mehrfach Erfolg. Ich würd auf jeden Fall die Hühner vorerst im Stall lassen. Vielleicht geht zumindest ein kleiner Teil auf die Schnelle mit Stromzaun zu sichern.
    Bei mir war wohl vorgestern wieder einer da. Drei Küken die wohl herausgefunden haben, daß sie noch durch die Zaunmaschen passen, fehlen. Ich war den ganzen Tag unterwegs kam erst spät Nachts wieder und hab die drei die immer zusammenhingen wie Pech und Schwefel am Morgen vermisst. Der Hund hat dann die Stellen gefunden wo sie wohl geschnappt wurden. Gestern hat mein Mann vormittags einen Fuchs gesehen, aber die Hühner hinterm Elektrozaun sind hoffentlich sicher. Die Gänse kann ich da leider nicht dazupacken. Ich kontrolliere nun fast jede halbe Stunde mit den Hunden den Zaun von außen und schaue nach den Gänsen. Sollte ich das in den nächsten Tagen mal zeitlich nicht hinbekommen bleiben die Federtiere, so leid es mir für sie tut, im Stall.
    Ich habe schon mal alles bis auf 5 Althennen an eine Füchsin mit Jungen verloren. Das brauch ich nicht mehr. Seitdem leben meine Hühner und Enten im Sommerhalbjahr hinter Elektronetz.
    Außerhalb der Zeit der Jungenaufzucht sind die Füchse extrem scheu hier. Schon das Klicken der Wildkamera scheint dafür zu sorgen daß sie kein zweites Mal an der selben Stelle abgelichtet werden. Daß sie jede Nacht um den Hof laufen sieht man im Winter an den Spuren aber da kommen sie tatsächlich nur nachts.
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  3. #43
    Avatar von Orpington/Maran
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    Das tut mir so leid für Dich, die Möglichkeit, sie kurzfristig in einer sicheren Voliere einzusperren hast Du nicht? Einfach mehrere Balken mit armierungs Gitter zu tackern, und davor legst du halbierte aus, so dass der Fuchs die auch nicht untergraben kann, oben auf Folie als Dach spannen und darunter zur Stabilisierung ein paar Dachlatten
    Endlich wieder Hühner

  4. #44
    Avatar von nero2010
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    Es gibt Fotos oder Video wo man Fuchs auf dem Dach einer Voliere entdeckt hat.
    Folie wäre mir zu unsicher , lieber noch Gitter unter Folie , damit die wirklich nicht durchbrechen /reißen kann.

  5. #45

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    Hier hat er bei 2 Hühnerhaltern die Hühner hinter dem Stromnetz weggeholt.

    Ich hatte grade einen Jäger hier, den ich aus meinen aktiven Tierschutzzeiten kenne und der auch vernünftig tickt. Mit dem bin ich das Grundstück abgelaufen und habe ihm erklärt und gezeigt, wie und wo ich den Zaun mit stromführenden Netzen erhöhen und wo ich Litzen ziehen würde.
    Er hat nur mit dem Kopf geschüttelt und mir geraten, das zu lassen und die Tiere sicher wegzusperren.

    Stromnetze am Boden sind ein No-Go. Selbst da könnte ich die Tiere nur rein lassen, wenn ich zu Hause bin und daneben stehe und für die restliche Zeit müssen sie auch irgendwo sicher drinnen sein.

    Ich stelle grade alles in Frage...

    Und was soll ich mit dem Erpel machen?

    ich kann doch keine Laufente einsperren.
    Liebe Grüße
    Schnatterinchen

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  6. #46
    Wedgwood Lover Avatar von Darwin
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    Zitat Zitat von Schwanzfeder Beitrag anzeigen
    Aber die männlichen erwachsenen Füchse dürfte man doch auch töten, oder warum nicht? Vom Logischen her ginge es nur nicht, wenn es eine säugende Fähe wär`... oder anders?
    Kleiner Hinweis: Wie fast alle Canidae führt auch der Rotfuchs eine "Ehe", das heißt, Fähe und Rüde sorgen gemeinsam für den Nachwuchs. Den Papa Fuchs abzuschießen wäre nach den oben angeführten Gründen bezüglich der sorgenden Fähe also auch "unethisch".
    "Never attribute to malice that which could easily be explained by stupidity!" (Hanlon's law)

  7. #47

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    Das stimmt. Beide Eltern sorgen für die Kids und die sind jetzt in der Phase, wo sie besonders viel Futter brauchen. In 2 oder 3 Wochen ist dann wohl Schluß mit Vollpension im Fuchsbau und sie müssen selbst mit auf die Jagd gehen.

    Der Jäger meint, die Eltern würden die Jungen dann nicht in den Ort führen, das sei zu gefährlich.
    In der jetzigen Phase sei es auch normal, dass die Elterntiere wenig Scheu zeigen und dass es bei diesen Verlusten sicher mehr wie ein Fuchspaar ist.
    Es darf nicht geschossen werden (er hält den Antrag auf Schußfreigabe im Wohngebiet von dem Typ von gestern für - so wie sachkundigere Foris hier auch - für absolut unrealistisch). *Ups*, was für ein Monstersatz
    Auch der Einsatz von Fallen ist ethisch nicht vertretbar.

    Er sagt ganz klar, dass ich die Hühner sicher wegsperren muß (das wollte ich nicht hören - ich hätte mit ihm wirklich gern einen realisierbaren Zaunplan gemacht.

    Von meinem Katzenfreigehege war er übrigens sehr beeindruckt und meinte, DAS sei Fuchsicher - aber das ist auch definitiv nicht für die Ganze Umzäunung realisierbar. Und kurzfristig auch nicht für ein Hühnergehege.

    Mein Mann und ich haben grade mögliche kurzfristig umsetzbare Gehegepläne angedacht.

    Was ich mit dem Erpel machen soll, weiß ich einfach nicht
    Geändert von Schnatterinchen (31.05.2023 um 21:58 Uhr)
    Liebe Grüße
    Schnatterinchen

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  8. #48

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    Die übliche Jagdmethode auf den Fuchs im Frühjahr ist, die Welpen vor dem Bau zu erschießen. Wenn man sicher ist, das Geheck vollständig erlegt zu haben, kann man die Fähe erschießen. (Elterntierschutz ist dann obsolet.) Zumindest ist das in meinem Bundesland so. Keine waidmännische Großtat, aber bei uns hat dieses Jahr der Jäger das Geheck erschossen und ich hoffe, daß wir dieses Jahr von Füchsen verschont bleiben.

  9. #49
    Moderator Avatar von sil
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    Zitat Zitat von Schnatterinchen Beitrag anzeigen

    Was ich mit dem Erpel machen soll, weiß ich einfach nicht
    Während der Stallpflicht haben sich meine damals 6 Enten mit den etwa 25 Hennen und Hähnen ca. 18 qm Stallfläche geteilt. Es war ja Winter wir hatten viel Schnee und eine provisorische Planenlösung war einfach nicht möglich. War für alle nicht schön aber letztendlich hat es funktioniert. Ich weiß ja nicht wie Deine Stallsituation ist. Kann man den Erpel vorübergehend zu den Hühnern packen? Ich habe eine Palette mit schmalen Brettabständen hingelegt und darauf für die Enten einen Autoreifen mit einer Plastikschüssel in der Mitte gestellt. Zum Wasser plantschen hat es gereicht der Reifen verhinderte daß die Schüssel umkippte und dank der Palette blieb die Streu auf der restlichen Fläche im Großen und Ganzen trocken. Das Trinkwasser für die Hühner stand erhöht so daß die Enten nicht drankamen.
    Ich denke ihr arbeitet ja zeitnah an einer sichereren Auslauflösung vielleicht könntet ihr so ein paar Tage überbrücken?
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  10. #50
    Avatar von Weißnase
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    Was für eine Sch.... Dein(e) Füchse sind ja sehr erfolgreich!
    (Hier in der Nachbarschaft hat der Fuchs ein Huhn (Gartenfreilauf) weggeholt als der Besitzer MIT Hund im Garten war - einfach abgewartet und im richtigen Moment zugeschlagen.)

    Bei uns war er auch im Gehege, dass mit Strom gesichert ist. Aber an einer nicht ausreichend gesicherten Stelle ist er rein - aber kam nicht mit Huhn wieder raus. Hat also doch was gebracht. Die Stelle wurde nachträglich weiter "verlizt".

    Will sagen, man muss sich schon was einfallen lassen und es gut absichern. Die Schwachstellen finden die schlauen Tiere! Und man braucht die Absicherung selbst dann, wenn man da ist.
    Du schriebst, bei Stallprlicht hättet ihr eine Lösung? Geht das nicht Übergangsweise?

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