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Thema: Ungebetener Besuch im Hühnerstall

  1. #11

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    Die Federn lagen nur im Umkreis von einem Meter rund um den Tatort. Das getötete Huhn lag mitten drin. Die Überlebenden waren tatsächlich 1-2 Tage recht scheu (nicht uns gegenüber) und waren auch tagsüber bei schönem Wetter immer wieder im Stall. Mittlerweile - nach vier Tagen, hat sich die Lage wieder normalisiert.

  2. #12

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    Dann würde ich schon auf Habicht tippen. Aber wie kam er rein und raus?

  3. #13
    Avatar von nero2010
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    Was aber dann komisch wäre , dass die sich trotz der Angst am Kadaver vergriffen hätten.
    Ausser es gibt noch andere Mitesser.
    Ja, und das rein und besonders das rauskommen ist seltsam.
    Da ja schon paar Tage vergangen sind seit dem Vorfall, wäre er eigentlich längst wieder zum nächsten Angriff dagewesen.
    " Mein Habicht " kam am nächsten Morgen wieder und wollte sich Beute holen, die er hat liegen lassen müssen.
    Geändert von nero2010 (15.11.2022 um 13:51 Uhr)

  4. #14

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    Stimmt, meiner kam auch wieder. Morgens Angriff, nachmittags saß er wieder im Gehege.
    Nach erfolglosen Angriffen, davon hatte ich mehrere hat man meist länger Ruhe. Aber, wenn er weiß wie es geht und das es klappt kommt er wieder.
    Ein Angriff hat er durch ein Gebüsch, wo ich das Netz nicht ganz bündig hatte, als gerade weniger Laub drauf war, geflogen. Der kam rein und raus. Das Loch war jetzt nicht besonders groß und wirklich gut versteckt, von meiner Warte aus gesehen, er sah das anders und hat es gewagt. Er muss das Netz also auch schon sehr genau inspiziert haben. Die Tiere faszinieren mich, auch wenn ich nicht will, dass sie meine Hühner holen.

  5. #15

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    Wie sieht es mit Rattenbefall aus ?
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  6. #16
    Avatar von nero2010
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    Greift Ratte erwachsenes Huhn an und tötet es ?

  7. #17
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    Bis 500/ 600/ 700 Gramm, also schon ordentliche Zwerghühner, dürfte das kein Problem sein.
    Ich selber konnte mal der Erbeutung einer gesunden Stadttaube (etwa 300 g wiegen die) durch eine eher zierliche weibliche Wanderratte beiwohnen (selbst etwa 150- 200 g wiegend, auf der anderen Seite eines Berliner Kanals). War für die Ratte gar kein Problem, die in einem Brennnesselbusch gelauert, und sich bei ausreichend geringem Abstand mit zwei Sätzen auf die nächste Taube gestürzt und sich an ihrer Kehle festgebissen hatte. Und auch nicht los ließ, bis die Taube nach einigem Geflatter und Geholper auf dem Rücken liegen blieb. Da erst ließ sie los und rannte zurück in die Deckung. Die Taube tat noch ein paar Schnauer und erschlaffte dann. Als ich später wieder vorbei kam, steckte die Taube kopfüber und etwa 4 m weiter im Bau der Ratte...

    Daraus folgere ich, dass ein ausgewachsener Rattenbock von mitunter 450 Gramm Gewicht auch ohne weiteres ein bereits recht ordentliches Zwerghuhn schaffen dürfte.

    Jedenfalls: Im Zivi hatte sich ein Habichtsweib auf unsere Hühner eingeflogen und raffte die ursprünglich 27, abzüglich vier durch uns geschlachtete, braunen Lohmänner, auf 12 dahin. Es passierte mehr als einmal, dass wir nach der Arbeit abends die Hühner versorgten, und wieder ein Opfer fanden. Das war anfangs entweder blankes Gerippe mit den Eingeweiden noch drin, bis hin zu später wirklich völlig blanken und leeren Gerippen. Und die restliche Truppe dabei zwar aufmerksamer, aber in keiner Weise verstört. Die armen Tiere kriegten seinerzeit mehr oder weniger nur Weizen, Grünfutter und Mineralien, weil alles andere "zu teuer" war (und ich noch keine Ahnung von Hühnern hatte, außer dem, wie uns der Chef da zu tun eingewiesen hatte). Und hatten wahrscheinlich so einen immensen Proteinbedarf, dass ihnen so ziemlich alles egal war.
    Daher bin ich durchaus der Meinung, dass da zuerst ein Habicht Appetit hatte, ihm reichen ja Lücken von 8 cm, durchaus auch erst bei Dehnung so weite, weil er in Hochgeschwindigkeit auch durch enge Lücken im Efeu und Astwerk fetzt, die sich beim Durchfliegen kurz weiten und dann wieder verengen. Und findet ungestört und nach wiederholter Observierung eigentlich auch gut wieder raus, wenn er völlige Ruhe hat. Und dann die Truppe mit dem Rest aufräumte. Muss nicht so gewesen sein, klingt für mich aber sehr danach.
    Geändert von Okina75 (15.11.2022 um 20:48 Uhr)
    Habe gerade 1000 Kalorien verbrannt- Pizza im Ofen vergessen...

  8. #18
    Avatar von nero2010
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    Ok. Da bin ich wieder froh , dass mein Netz 6cm hat , hab das damals ganz bewusst so gewählt , weil durch 8cm schon so mancher Habicht anscheinend geflogen ist.

  9. #19
    Avatar von Mara1
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    Wenn das so ein üblicher Hühnerzaun ist sind die größeren Maschen 7,5x10cm, eine Reihe sogar 7,5x20cm. Das ist für einen Habicht kein Problem, da kommt er locker durch. Wenn dieser Zaun zwei mal übereinander angebracht ist gibt es zwei Reihen mit 7,5x20 cm Maschen, in der Mitte und oben. Für einen Habicht ist das sozusagen ein offenes Scheunentor. Der Strom stört ihn da überhaupt nicht, weil er beim Durchschlüpfen keine Bodenberührung hat. Also selbst wenn er einen Moment im Zaun hängen bleiben würde bekäme er keinen Stromschlag. Die Verteilung der Federn rund um das tote Huhn spricht auch für Habicht.

  10. #20

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    Wie ging es hier eigentlich weiter? Durchschlupf gefunden?

    Bei mir war gestern der Habicht mal wieder da. Ich hatte ja vor 2-3 Wochen Engelnetze 8cm Maschenweite angebracht und auch die oberen Maschen des Elektrozauns mit eingenetzt.
    Der Nachbar kam dann bei meinem abendlichen Kontrollgang und erzählte, dass der Vogel mehrere Versuche geflogen hat, die Hühner ganz aufgebracht waren, das Tier aber keinen Zugang fand und sich sogar im Netz verheddert hat.
    Vermutlich waren diese grellgrünen Baumarktnetze vorher Abschreckung genug, er war lange Zeit nicht mehr da. Jetzt wo es so eiskalt ist, wird sicher Nahrung knapp, zusätzlich ist das schwarze Engelnetz ja total unscheinbar. Aber gut für mich zu wissen (ich will nicht zu laut schreien *klopfaufHolz* ist der Auslauf sicher.
    Kann also nur nochmal unterstreichen, das Netz auch über die oberen Maschen des Zauns zu ziehen, die sind doch recht weit wie Mara1 schreibt. Und wirklich keine Lücke zu lassen, da hatte ich Lehrgeld bezahlt.

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