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Thema: Gössel blieben im Wachstum zurück

  1. #1

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    Gössel blieben im Wachstum zurück

    Was lief da schief?
    Mein Pärchen Fränkische aus 2021 hatte dieses Jahr Ihr erstes Gelege.
    Von den 10 Eiern waren nur 4 befruchtet. Die 4 Gössel entwickelten sich anfangs normal und gleich.
    Dann kränkelten zwei und eins verstarb. Das ander Kranke erholte sich, blieb jedoch im Wachstum zurück. Dieses hat heute ca. das halbe Gewicht wie seinen beiden Geschwistern, welche nun fast so groß wie die Alten. Die beiden normal Entwickelten sind Gänse und bekommen demnächst einen blutfremden Ganter dazu. Plan ist, mit 3 Paaren eine Herde auf zu bauen.
    Was könnte das für eine Krankheit sein?
    Und muss ich mir Sorgen um die nächste Generation machen?
    Die Elterntiere waren von erfahrenen Züchtern. Ob geimpft muss ich noch in Erfahrung bringen. Ich habe, als Anfänger, keine Erfahrung, ob Gänse geimpft werden sollten. Gelesen habe ich von der Gänsepest und einer Viruskrankheit aus Asien, welche jedoch in großen Mastanlagen auftrat.

  2. #2
    Avatar von SetsukoAi
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    Könnte Inzucht gewesen sein, oder die Elterntiere wurden nicht ausreichend gefüttert. Das wirkt sich auf die Befruchtung, schlupf und Entwicklung der Küken aus.

  3. #3

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    Ist Spekulation -Gründe kann es viele geben. Hatten die Gössel Durchfall? Bei Wassergeflügel können sich Keime aufgrund der höheren Feuchtigkeit schneller ausbreiten. Auch die untergelegten (Brut-)Eier sind häufiger mit Kot beschmiert als Hühnereier. Gerade bei Küken können Colibakterien schnell gefährlich werden.
    Ich hatte bei einer Kunstbrut (Enten) mal drei Küken mit Bauchnabelinfektion (vermutlich durch EColi). Leider hat nur ein Küken überlebt und ist erstmal im Wachstum zurück geblieben, war ansonsten aber fit. Im Vergleich zu seinen Geschwistern hat es erst mit etwa fünf Monaten "aufgeholt". Infektionen im Brutei können auch zum Absterben der Küken (mehr oder weniger) lange vor Schlupf führen.
    Waren die Eier wirklich unbefruchtet oder sind die Küken abgestorben/ nicht geschlüpft? Hast du geschiert?
    Ich denke nicht, dass du dir Sorgen um die nächste Generation machen musst (es sei denn, der Inzuchtfaktor war zu hoch). Ich würde die Situation in der nächsten Brutsaison beobachten und evtl. versuchen, die Hygiene zu verbessern (Stall öfters ausmisten und für Trockenheit sorgen. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, die Bruteier meiner Enten vor dem Unterlegen in verdünnter Salzsäure zu desinfizieren -Anleitung auf der Homepage des Enten SV).
    Mit Impfungen kenne ich mich leider nicht aus...

  4. #4
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Wäre gut zu wissen
    -wie du die BE gelagert hast
    -in welchem Alter sich geäußert hat , dass sie kränkeln
    -was sie zu fressen bekommen haben
    -ob und mit was entwurmt würde

    Impfen tu ich meine Gänse nicht , jedoch ist entwurmen ein ganz großer Punkt.
    Auch das frische Wasser ist nicht zu unterschätzen , sowie eine ausreichende Fütterung mit geeignetem Futter.
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  5. #5

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    Da ich erst letztes Jahr mit Gänsezucht anfing, waren Stall -15m², Wiese -2 Tm² und Teich neu und sauber. Nach meinem Gefühl, ein Luxusleben. Natürlich habe ich mich umfangreich schlau gelesen, Die 10 Eier wurden innhalb von ca 20 Tagen gelegt. Fränkische sind Naturbrüter. Also nichts mit Kunstbrut. Die Gans wurde täglich, auf dem Treich befruchtet. Ob der "Jüngling" seinen Schniedel mit Erfolg einsetzte ?? Die Eier lagen trocken im Nest. Schieren habe ich erfolglos aufgegeben, da die Eier recht schmutzig waren und das im Freien nicht erkennbar. Die Gänse schleppen recht viel Matsch, an ihren Pfoten, in´s Nest. Im nächsten Jahr werde ich die Eier rein holen und in Ruhe, im Dunklen, schieren. Abwaschen soll nicht gut sein. Die Eier lagen frostfrei im Nest. Wären es mehr gewesen, hätte ich ausgelagert. Bei 10 Eiern hatte ich beschlossen, mich überraschen zu lassen. Die Restlichen hab ich auf dem Kompost zerkloppt. Die waren nicht befruchtet. Anfangs haben die Gössel Starterfutter, Möhren, Äpfel und Hafer bekommen. Entwurm habe ich, nachden sich zwei Kleine sichbar schlechter entwickelten. Das war nach ca. einem reichlichen Monat. Inzucht kann ausgeschlossen werden. frisches Wasser haben sie immer. Quellwasser läuft erst in ein kleines Steinbecken und danach in den Teich. Saufen tun die Deppen aber meist aus dem Teich.
    Ich werde nochmal meine Tierärztin befragen und entwurmen.
    Wie oft entwurmt Ihr? Und zu welchem Zeitpunkt?

  6. #6
    Moderator Avatar von KaosEnte
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    verdreckte Eier kannst du schon mit nem feuchten Schwamm abwischen. Abwischen -- nicht reiben.
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  7. #7
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Ich würde die Eier trotzdem nächstes Mal regelmäßig wenden. Das habe ich auch unterschätzt. Meine Hühnereier lagere ich auf der Spitze stehend und habe keine Probleme , bei Gänseeiern führt das z.b. dazu, dass die Hagelschnüre nach einigen Tagen reißen (können)
    Reinigen und auch desinfizieren, mit speziellem mittel von z.b. rhönfried ist nicht verkehrt. Ich würde die Tiere spätestens 2 Wochen nach Weidezugang entwurmen . Concurat ist da sehr wirksam.

    Woran der Gössel gestorben ist , ist im Nachhinein schwer zu sagen , man muss da viel auf Prävention setzen mit eben Wurmkur, gutem Futter und Vitaminen
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  8. #8

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    Themenstarter
    Danke Euch!
    Damit hoffe ich auf gute Erfolge 2023.
    Mit Concurat habe ich entwurmt. Gewendet hat die Gans selbständig. Ich hatte schon Bedenken, das Eier zu Bruch gehen. Da musste ich nicht auch noch wenden.
    Die Fränkischen habe ich gewählt, wegen Größe, Fleischqualität, Bruttrieb und weil sie einfach schön sind.

  9. #9
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Beim nächsten Mal kannst du sie ja entnehmen. Das beugt Verschmutzung und verkeimung vor und das Schlupfergebnis könnte besser ausfallen .
    Gegen Bruch und zur Prävention schiebe ich wegen der Legeperiode eine ausgediente Sitzauflage unter das Nest . Hat sich bei mir bewährt und vorsorglich ist das mit Sicherheit nicht verkehrt
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