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Thema: " H5N1 verhält sich wie Falschgeld "

  1. #21

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    Klar ist man das nicht. Darf man das trotzdem nicht erwähnen, das einem so ein Aussagestil annervt? Wir warten hier wie Idioten das endlich mal einer 99% sicher ist, das zehrt .
    Kommt darauf an, in welcher Hinsicht man 99 % Sicherheit will. Auf den Ausbreitungs und Infektionsweg? Das wird nie möglich sein. Mikroben, und dazu zähle ich hier die Influenzaviren, sind erfinderisch. Sie haften immer irgendwo an, finden ein Nährmedium, weichen aus, entwickeln Resistenz. All diese Vorgänge laufen überwiegend völlig unbemerkt ab. Das ist ein Kosmos, zu dem der Mensch nur indirekt Zugang hat. Man könnte es auch so sehen, dass der Mensch hier definitiv an seine Grenzen stösst. Influenzaviren sind Gegenstand relativ intensiver Forschung, und es mangelt auch nicht an Mitteln, qualifizierten Leuten etc. Trotzdem bringt es ein Wesen, dessen Genom nur aus der scheinbar lächerlichen Zahl von ca 10000 Basenpaaren besteht, fertig, seine Geheimnisse zu einem grossen Teil zu bewahren, und den Menschen mit immer neuen Volten an der Nase heum zu führen. Was ist daraus zu schliessen? Jedenfalls nicht, das alle, die die daran arbeiten, diesem Virus das eine oder andere Überlebensrezept zu entreissen, pauschal als unfähig, böswillig oder gekauft hinzustellen.Da macht man es sich wirklich zu leicht. Lebende Materie ist nun einmal ungleich komplizierter und unberechenbarer als ein Verbrennungsmotor oder die Elektronik eines Flugzeugs. In der Biologie gelten - im Gegensatz zur Physik und Technik, keine Kausalitäten. einem ereignis folgt ein anderes nie mit physikalischer Zwangsläufigkeit, sondern nur mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit, .Wie soll man also mit dem Problem umgehen? Weder ein auf Erforschung aller molekularen Vörgänge, noch ein rein auf menschliche Erfahrung gestütztes Modell wird vermutlich in der Lage sein, alle Ereignisse präzise zu erklären bzw vorauszusagen. Wir werden uns begnügen müssen, uns unter kluger Auswertung der verschiedensten Quellen und ständiger Prüfung auf Plausibilität ein mehr oder weniger unscharfes, dafür aber zutreffendes Bild zu machen. Das ist der Grund, warum ich das Aufeinanderprallen der verschiedensten Erfahrungsaspekte in diesem Forum nicht so schlecht finde. Die Diskussionen der letzten Tage haben gezeigt, dass Beiträge und Beobachtungen aus den unterschiedlichsten Ebenen durchaus einen Beitrag zur Lösung des Puzzles leisten können.

  2. #22
    Avatar von gippendale
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    Original von gsgs
    und ihr Leute hier denkt ihr wisst das besser
    als die Experten ?
    100% sicher ist man nie
    1. Teil: Polemik! 2. Teil: Es muss für die massive Einschränkung der Freiheit jedes einzelnen Geflügelhalters aber eine hinreichende Rechtfertigung bestehen. Dies wäre der Fall, wenn davon ausgegangen werden kann, dass u.a. durch die Stallpflicht eine entsprechende Gefahr von der Allgemeinheit hinlänglich abgewandt wird. Dies ist es aber, was ich und viele andere hier nicht sehen können. Und offensichtlich können das nicht einmal die Experten zureichend einschätzen. Darum geht es.

    Original von Sarcelle
    Klar ist man das nicht. Darf man das trotzdem nicht erwähnen, das einem so ein Aussagestil annervt? Wir warten hier wie Idioten das endlich mal einer 99% sicher ist, das zehrt .
    Kommt darauf an, in welcher Hinsicht man 99 % Sicherheit will. Auf den Ausbreitungs und Infektionsweg? Das wird nie möglich sein. Mikroben, und dazu zähle ich hier die Influenzaviren, sind erfinderisch. Sie haften immer irgendwo an, finden ein Nährmedium, weichen aus, entwickeln Resistenz. All diese Vorgänge laufen überwiegend völlig unbemerkt ab. Das ist ein Kosmos, zu dem der Mensch nur indirekt Zugang hat. Man könnte es auch so sehen, dass der Mensch hier definitiv an seine Grenzen stösst. Influenzaviren sind Gegenstand relativ intensiver Forschung, und es mangelt auch nicht an Mitteln, qualifizierten Leuten etc. Trotzdem bringt es ein Wesen, dessen Genom nur aus der scheinbar lächerlichen Zahl von ca 10000 Basenpaaren besteht, fertig, seine Geheimnisse zu einem grossen Teil zu bewahren, und den Menschen mit immer neuen Volten an der Nase heum zu führen. Was ist daraus zu schliessen? Jedenfalls nicht, das alle, die die daran arbeiten, diesem Virus das eine oder andere Überlebensrezept zu entreissen, pauschal als unfähig, böswillig oder gekauft hinzustellen.Da macht man es sich wirklich zu leicht. Lebende Materie ist nun einmal ungleich komplizierter und unberechenbarer als ein Verbrennungsmotor oder die Elektronik eines Flugzeugs. In der Biologie gelten - im Gegensatz zur Physik und Technik, keine Kausalitäten. einem ereignis folgt ein anderes nie mit physikalischer Zwangsläufigkeit, sondern nur mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit, .Wie soll man also mit dem Problem umgehen? Weder ein auf Erforschung aller molekularen Vörgänge, noch ein rein auf menschliche Erfahrung gestütztes Modell wird vermutlich in der Lage sein, alle Ereignisse präzise zu erklären bzw vorauszusagen. Wir werden uns begnügen müssen, uns unter kluger Auswertung der verschiedensten Quellen und ständiger Prüfung auf Plausibilität ein mehr oder weniger unscharfes, dafür aber zutreffendes Bild zu machen. Das ist der Grund, warum ich das Aufeinanderprallen der verschiedensten Erfahrungsaspekte in diesem Forum nicht so schlecht finde. Die Diskussionen der letzten Tage haben gezeigt, dass Beiträge und Beobachtungen aus den unterschiedlichsten Ebenen durchaus einen Beitrag zur Lösung des Puzzles leisten können.
    Was ist die Konsequenz daraus für das uns hier beschäftigende Problem?

    Letzter Satz: Finde ich auch! (Hoffentlich bleibts weiterhin einigermaßen sachlich. Wer beleidigt ist doof! :P)

  3. #23

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    Original von Sarcelleund ihr Leute hier denkt ihr wisst das besser
    als die Experten ?
    100% sicher ist man nie
    Von wem soll das Zitat sein? Wenn du schon zitierst, dann bitte korrekt.

    Was ist die Konsequenz daraus für das uns hier beschäftigende Problem?
    Keine grosse. Auf jeden Fall ist es müssig auf den grossen "wurf" zu warten, aus dem heraus alles erklärt und vorhergesagt werden kann. Es geht um mühevolle, langweilige, schwierige und komplizierte Klein und Detailarbeit, - scheinbar ohne greifbare Konsequenz. Aber in der Summe ist man nach einem Jahr doch ein Stück weiter und der Kreis schliesst sich wieder ein stück.Dazu gehört auch, von Zeit zu Zeit in den sauren Apfel zu beissen, und bisher gepfegte Überzeugungen über Bord zu werfen. Ich war auch lange Zeit Anhänger der Theorie von Steiof. Aber wenn sich die Hinweise verdichten, dass das Puzzle so nicht zusammenpasst, muss man umdenken. Bei dem geringen Wissenstand über die AI ist das unumgänglich.Hierfür sind die Foren gut. Man merkt schon, wenn gute Gegenargumente kommen. Das sollte der Zeitpunkt sein, die eigene Denke mal in Frage zu stellen, wenn es geht, ergebnisoffen. Dass manche neuen "Erkenntnisse" nicht in den Kram passen, ist in dem Spiel inbegriffen.. Aber, je eher man aus einer neuen Sachlage die notwendigen Schlüsse zieht, desto besser kann man sich darauf einstellen.

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