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Thema: Dauerwendung bei Bruteiern!?

  1. #11

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    Guten Morgen,

    jetzt kommen wir der Sache doch langsam näher ��

    Hab mich ungünstig ausgedrückt. Pro Minute kippt es je zweimal in jede Richtung.

    Wie gesagt, mittels Zeitsteuerung kann ich einiges ändern und auch die Kippgeschwindigkeit wäre noch regulierbar. Bin ja gerade in der Erprobungsphase, was die besten Einstellungen wären.

    Hab den Motor aktuell 1:1 so laufen, wie er ist und mir wirkt es eben auch Recht viel. Wobei er von der Geschwindigkeit her nicht schneller kippt, als die meisten Geräte, was man so an Selbstgebauten bei YouTube findet.

    Der Ansatz mit der "rabiaten Glucke" ist natürlich auch interessant, wobei ich da aber nicht glaube, dass es einen messbaren Unterschied machen würde.

    Man müsste es eben einfach ausprobieren, wobei ich mich da schwer tue. Wäre schon schade, wenn eine Brut wegen so etwas dann eingeht...

    Liebe Grüße

  2. #12

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    Von mir mal so als Denkanstoß, nachdem du ja schreibst, dass du keine Experimente machen möchtest:
    - kippst du sagen wir mal 4-7 mal pro Stunde in jeweils nur eine Richtung, dann würde das ja ungefähr dem entsprechen, was für Bruteier bei der Lagerung gilt. Also Lagerung im Eierkarton auf der Spitze (so sollen die Eier auch bei meinem Borotto in die Horde gelegt werden), mehrmals täglich ein Positionswechsel (Eierkarton kippen). Wenn das bei bis zu zehn Tagen Lagerung nicht schadet, dann dürfte es bei 21 Tagen Brut auch nicht viel anders sein. Allerdings liegen die Eier dann im Gegensatz zu "einmal hin und her" für längere Zeit in einer anderen Ausgangsposition.
    - hierin liegt auch der Unterschied zur Glucke. Der Wendevorgang der Glucke ist zwar vermutlich deutlich schneller als bei einem Brütern mit Rollhorde (und entspräche damit vielleicht in etwa der von dir eingestellten Geschwindigkeit), allerdings rollt die Glucke die Eier um die Längsachse im Nest. Das heißt: würdest du die Eier mit einem Kreuz markieren, dann würde das Kreuz nach jedem Wenden in einer anderen Position (mal oben, mal unten, mal seitlich) zu liegen kommen.
    - schwenkst du relativ langsam aber konstant, dann entspräche dies dem erprobten und bewährten Wendesystem der Brüter mit Kipphorde

    Alle drei beschriebene Varianten sollten funktionieren, da "erprobt". Entscheide selbst, wo du am nächsten dran bist
    Was du meiner Meinung nach beachten solltest, dass die Eier bei jeder Wendung ausreichend lange in einer neuen Position zu liegen kommen, damit nichts "festklebt". Das ist bei "einmal hin und her schwenken" in meinem Augen nicht der Fall. Schwenkst du jedes Mal in nur eine Richtung, dann könntest du das noch optimieren, indem du die Eier einmal pro Tag manuell um eine viertel Umdrehung in Längsachse drehst.
    Viel Erfolg!

  3. #13

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    Bei Lagerung vier bis sieben mal pro Stunde ? Hab ich noch nie gelesen. Ein, zwei, dreimal pro Tag schon eher.
    Wer soll das leisten?
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.2021), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.2021), 2 Grün- und 3 Rotleger

  4. #14

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    Sorry -gemeint war natürlich 4-7 mal pro Tag

  5. #15

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    Ich wende meine Bruteier 2-4 mal pro Tag. Nachdem es in diesem Fall ja der Brüter übernimmt kann ein bisschen mehr vermutlich nicht schaden?

  6. #16

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    Zitat Zitat von Schäfchenzähler Beitrag anzeigen
    Schwenkst du jedes Mal in nur eine Richtung, dann könntest du das noch optimieren, indem du die Eier einmal pro Tag manuell um eine viertel Umdrehung in Längsachse drehst.
    Viel Erfolg!
    Mit dieser bahnbrechenden neuen Wendemethode dürftest du wohl wenig Begeisterung bei den Hagelschnüren auslösen.
    Durch das stetige Drehen der BE in nur eine Richtung reissen die Hagelschnüre ab bzw eine reisst durch Überdrehen ab und die andere dreht sich zunächst auf und reisst nach Überdrehen auch ab und der Keim/Embryo stirbt ab.
    Tacheles Konversation kann zu Selbsterkenntnis führen

  7. #17

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    Moin allerseits und danke für die Tipps

    Hab's jetzt so geregelt, dass die Eier alle drei Stunden einmal gekippt werden. Denke, damit hab ich einen guten Mittelweg gefunden. Ob's so klappt, werden die nächsten drei Wochen dann zeigen. Hab nen Bunten Mix von eigenen Eiern und paar zugekauften Bruteiern. Gesamt 42 Stück, also hab ich dann denke ein repräsentatives Ergebnis. Bei meinen eigenen Eiern hab ich unter Glucken bisher eine Schlupfquote von 80-90%, kann also gut vergleichen.

    Nun heißt es also Daumen drücken und abwarten ����

  8. #18

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    Grüße allerseits,

    kann jetzt nach zwei Wochen ein Zwischenfazit ziehen:

    Brüter macht sein Ding super, hab von 37 eingelegten Eiern jetzt 28 sicher entwickelte und einen Wackelkandidaten (Erkennt man echt schlecht, ob sich was tut).

    Wenn die kleinen alle durchkommen bin ich mit der Erfolgsquote ganz zufrieden, zumal es der erste Selbstbauversuch war

  9. #19

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    Das sieht doch gar nicht so schlecht aus
    Jetzt müssen es die kleinen nur noch gut aus den Eiern schaffen... Gut Schlupf!

  10. #20

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    Joa bin auch ganz zufrieden. Aber das Endergebnis zählt und in einer Woche kann noch viel passieren...

    Vielen Dank!

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