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Thema: Rattenvermehrung unterbinden mit Verhütungsmittel

  1. #131

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    Ohje. Ich mag Mäuse und Ratten auch und dulde auch die paar Mäuse, die auf meinem Hühnerstalldach wohnen (und nicht in die Falle gehen wollen), aber wenn die Ratten schon tagsüber im Hühnerstall rumspringen, ist das eine Rattenplage. Das sieht nicht mehr nach Tierliebe aus, sondern eher schon nach Hoarding.
    So einen Fall hatten wir vor zwei oder drei Jahren im Nachbarort. Die wurden auch schön mit Taubenfutter durchgefüttert. Aussage des Grundstücksbesitzers: "Es sind ja nicht viele."
    Nachdem sich die Nachbarn beschwert haben und sich die Ratten auch im angelegenen Kinderspielplatz getummelt hatten, musste der Kammerjäger anrücken. Aus den "nicht viele" wurden dann schnell 50+, die alleine in der ersten Woche gefangen wurden. Stand sogar in der Zeitung.


    Zum Thema - ich habe nicht alles gelesen, aber:

    Dagegen was tun werde ich, sobald festzustellen ist, daß sie sich mehr vermehren als der Lebensraum hergibt, das natürliche Gleichgewicht zwischen Jäger und Gejagten nicht mehr ausgeglichen ist und es zu einer Überbevölkerung kommt.
    Auch wenn die paar Tiere zutraulich sind, kannst du davon ausgehen, dass es viel mehr Tiere sind. Und wie sieht denn dieses natürliche Gleichgewicht und auch die Populationsbalance aus, wenn du deinen Ratten stets Kost und Logis anbietest?
    Hast du Nachbarn? Die werden sich bestimmt auch über die Rattenzucht freuen.
    Kannst du denn grob abschätzen, wie viele es sind?

    Zu Pillen für Ratten kann ich nichts beitragen. Halte ich auch für ziemlich fragwürdig - um nicht zu sagen lächerlich. Falls du dann doch mal ein paar fangen willst - im Internet gibt es Anleitungen für Eimerfallen, in die die Ratten einfach reinfallen. Dann kannst du auch mal sehen, wie viele es wirklich sind.

  2. #132

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    Wir mussten bei uns die Ratten mit Gift bekämpfen. Gesehen haben wir tagsüber keine, aber jeden Morgen waren mehr Löcher da. Wir haben nach 4 Wochen anhand der Giftmenge, die gefressen wurde, nachgerechnet, wie viele Ratten es gewesen sein müssen: mehr als 100 Stück. Dazu muss ich sagen, dass bei uns offen kein Futter steht und die Hühner nur im Stelzenstall gefüttert werden. Aber dafür steht halt bei den Nachbarn einiges an Futter offen rum - und diese finden die Ratten goldig, weil es ja keine Kanalratten wären, sondern sie aussehen wie Farbratten. Wir wollten jedenfalls nicht warten, bis sie in unserem Stall ein- und ausgegangen wären.

  3. #133

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    dürfen deine Hühner ihr Futter zum großen Teil nicht selbst suchen? Wenn du so viel Fläche hast?
    Dann ist doch das morgens und abends Füttern ausreichend. Wenn die Hühner dann noch die Reste der Pferde aufpicken hast du viel Futter gespart und die Ratten weniger zu fressen.

  4. #134
    Avatar von Schnappi66
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    Zitat Zitat von Krähbert Beitrag anzeigen

    Zum Thema - ich habe nicht alles gelesen, aber:


    Auch wenn die paar Tiere zutraulich sind, kannst du davon ausgehen, dass es viel mehr Tiere sind. Und wie sieht denn dieses natürliche Gleichgewicht und auch die Populationsbalance aus, wenn du deinen Ratten stets Kost und Logis anbietest?
    Hast du Nachbarn? Die werden sich bestimmt auch über die Rattenzucht freuen.
    Kannst du denn grob abschätzen, wie viele es sind?

    Zu Pillen für Ratten kann ich nichts beitragen. Halte ich auch für ziemlich fragwürdig - um nicht zu sagen lächerlich. Falls du dann doch mal ein paar fangen willst - im Internet gibt es Anleitungen für Eimerfallen, in die die Ratten einfach reinfallen. Dann kannst du auch mal sehen, wie viele es wirklich sind.
    Hallo Krähbert , ist alles bereits auf den vorherigen Seiten schon beantwortet.
    liebe Grüße
    Schnappi

  5. #135
    Avatar von Schnappi66
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    @ Birgit K:
    Da die Fläche in mehrere Bereiche für einzelne Gruppen unterteilt ist und sie weder in den Stall noch auf die Flächen mit Pferden kommen finden sie nicht genug für eine ordentliche, ausgewogene Ernährung. Der Hauptbereich der Hühner ist Wildnis mit Busch- und lichtem Wald mit nur relativ wenig Bodenbewuchs.
    liebe Grüße
    Schnappi

  6. #136

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    Zitat Zitat von Schnappi66 Beitrag anzeigen
    @ Birgit K:
    Da die Fläche in mehrere Bereiche für einzelne Gruppen unterteilt ist und sie weder in den Stall noch auf die Flächen mit Pferden kommen finden sie nicht genug für eine ordentliche, ausgewogene Ernährung. Der Hauptbereich der Hühner ist Wildnis mit Busch- und lichtem Wald mit nur relativ wenig Bodenbewuchs.
    also wenn die Fläche groß genug ist und Busch und Wald vorhanden, Hühner brauchen nicht unbedingt einen englischen rasen. Sie müssen scharren können und sie fressen die Ameisen, die Käfer, die Würmer, sie picken Ungeziefer von den Büsche. Wenn diese Fläche für jede Gruppe "Artgerecht ist". Benötigen die Hühner nur morgens und abends Futter.
    Morgens Legemehl und abends Körner ..... so gesehen verstehe ich nach deiner Beschreibung über Gelände und Liebe zu den Tieren nicht, dass es nötig ist, den Hühner den ganzen Tag Futter zur Verfügung zu stellen. Das müssen nur die machen, die pro qm zig Hühner halten und das Jahrelang in einer Voliere von oben dicht. Da befindet sich natürlich keine Getier mehr. Evtl. hälst du auch die Hühner in einer Anzahl die im Sinne von "Wohl" genauso aussieht wie deine Liebe zu den Ratten?

  7. #137

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    Und ich schreibe jetzt das was ich denken würde, wenn in einer ebay-kleinanzeige ein Foto wäre (ohne Ratten) wie du sie zu diesem Thema eingestellt hast .... ich würde kein Tier holen, weil eben der erste Eindruck vom Bild zeigt, dass Schmutz/ausgelaugte Erde und Unrat zur Haltung dazu gehören .....

    Ich glaube irgendwann ist der Punkt überschritten, wo man selbst nicht mehr erkenn,t dass das was man für richtig hält und die Art der Tierliebe nichts mehr mit der Tatsache zu tun hat. Viele Tierhalter werden wohl Betriebsblind.
    Und jeder Tierschutzfall hat einen Mensch der komplett davon überzeugt ist dass er seine Tiere liebt und dass er nur gutes will ..... wenn die Tiere dann sprechen könnten .....

    Und nochmals zum Thema rattengift und der so extrem vielen verstorbenen Haus und Wildtiere.

    Ich hatte vor ca. 13 Jahren ein Problem mit Wanderraten, die sich unter meinem kompletten Hühnergelände eingenistet haben. Die sind uns Mittags bei Caffè trinken über die Füße gerannt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits 3 Hunde.
    Der UrinGeruch war widerlich. In Rücksprache mit der Gemeinde, weil sich die Ratten bereits tagsüber im gesamten Ort zeigten, wurde von der Gemeinde aus die Kanäle mit Köder bestückt und Anwohner konnten sich mit Angabe von Name/Adresse und einem Info-Blatt Gift holen. Es kam im ganzen Ort nicht ein einziges Haustier zu Schaden!

    Inzwischen bin ich umgezogen, auch hier gab es mal ein Problem über Unrat der überall herum lag, diesmal Hausratten. kleiner, hübscher, netter ... aber genauso explosiv in der Vermehrung. Auch hier haben wir zusammen mit der Gemeinde sehr schnell reagiert.
    Meine Vereinstiere sind in der Nähe von einer Kläranlage. Der Umbau dort hat zur massiven Abwanderung von Ratten geführt, wo sind sie hin ... in unsere Anlage .... wir haben sofort reagiert. Auch auf diesem Gelände sind neben vielen Hühner auch anderes Geflügel. Das Gift wird so ausgelegt, dass kein verschleppen der Köter möglich ist und kein anderes Tier hin kann. Natürlich passe ich ab dem 5. Tag nach der Giftauslegung auf meine Hunde besonders auf.
    Und Schnappi ... wenn ich meine Hunde ordentlich zuhause aus dem Napf füttere, haben sie gar nicht das Bedürfnis, sich an einer Ratte zu vergreifen. Sie töten sie, ja, aber fressen ... nein.

    Kann es sein, dass du von Bäckereinen oder Lebensmittelgeschäfte, säckeweise Brot herumstehen hast?

    So stimmen mich einige deiner Äußerungen sehr kritisch, sehr bedenklich ......

  8. #138

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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Da gibt es eben diese freikäuflichen Köter und sonst muss der Kammerjäger ran - der hat noch andere Möglichkeiten.

    Aber für mich ist immer der wichtigste Punkt, jede Ratte möglichst schnell zu bekämpfen und man hat anschließend keine Probleme. Haben sie sich aber erst vermehrt, denn hat man echt Probleme - nicht nur mit den Ratten sondern ggf. auch mit den Behörden. Die sind eben 100%tig verpflichtet Ratten zu bekämpfen
    Dem kann ich nur zustimmen!
    Und wenn ich ehrlich bin...ich wäre jemand, der diese Zustände sogar melden würde!!!

  9. #139

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    Fakt ist; Hunde töten Ratten und meißt kauen sie diese so lange aus, bis keine Flüssigkeit mehr drin ist. Aber, ist eine Sekundärvergiftung dadurch möglich ? Erlebt hab ich dass bei Hund und Katze noch nicht, aber auch immer Angst davor !
    Dummheit hört sich gern auf große Trommeln schlagen (Max Goldt)

  10. #140
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Fakt ist, dass wir dieses Thema hier doch schon hatten .... aber weil's so schön ist:

    https://www.huehner-info.de/forum/sh...=1#post1437269
    Geändert von Lisa R. (06.09.2022 um 22:22 Uhr) Grund: Link verbessert
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
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