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Thema: Das Deutsche Lachshuhn als ÖkoHuhn

  1. #11
    Avatar von Quarkkuchen
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    Für die Zwerglachsfreunde - die Ergebnisse der letzten Legeleistungsprüfung gibt es hier, falls mal jemand vergleichen möchte, ob die eigenen "normal" sind (Seite 4, ff):

    https://www.sv-deutscher-lachshuhnzu...BCfung-2020-1/


    Zitat Zitat von Viktor6 Beitrag anzeigen
    Sie sind sehr sozial, mit allen anderen verträglich
    Irgendwie drifte ich heute immer ins Militärische ab... aber meine Frau, die als Nicht-Deutsche weniger Befindlichkeiten hat, nennt Quarkkuchen (die Henne) manchmal auch "Rommel" und meint damit nicht den mexikanischen Wasserspringer, sondern die fiese Umfassungsmethode, mit der Quarky panzertruppenartig alles angeht, was ihr nicht in den Kram paßt. Allerdings, wenn es einem anderen Huhn oder Mensch nicht gut geht, hat sie ganz feine Antennen und setzt sich eng dazu.

    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Sprich also Lachse sind die richtigen Hühner für Leute die Hühner mehr für's Auge als für den Nutzen halten und ihren Rasen behalten wollen?
    Wir haben ja keinen Rasen, und die Schönheit des Lachshuhns ist eigentlich mehr so eine wie die der Quitten in den Bildern von Luis Melendez: https://www.museodelprado.es/actuali...d-f0b2fc20ea47
    aber über den Nutzen kann ich ganz und gar nicht schimpfen. Ich habe die Zahlen aus dem Eierbuch für die anderen noch nicht zusammengetragen, aber die empfindsamste (und rangunterste) unserer großen Lachshennen sollte inzwischen auf die 150 Eier zugehen (vor ein paar Wochen waren es 129: https://www.huehner-info.de/forum/sh...=1#post2081080)
    Daß die ein bißchen kleiner, dafür aber immer sehr schalenstark sind, ist mir fütterungsmäßig sehr recht, nachdem ich mich bei den Hybriden daran gewöhnt hatte, da immer hinterhersein zu müssen.
    Zwei aus dem weißen Farbschlag glucken auch, die Frau Holle jetzt schon zum dritten Mal.

    Zitat Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
    Und sie hören auch mit dem Legen auf, wenn Futter und Wasser nicht passen.
    Ja, das passiert wohl selbst sehr geübten Leuten immer mal.

    Interessanterweise betrug nach Tab. 1 (S. 7) des Ökohuhn-Dokuments der Futterverbrauch der Lachshühner nur 114g/Tag
    Lachsspezifisch habe ich das noch nicht nachgemessen, aber da ich auch Hennen kenne, die 200g am Tag schaffen, kamen mir die Lachshühner eigentlich nie so wie die großen Schlinger vor; die fressen eigentlich sehr gleichmäßig und konzentriert, nur den Bart wischen sie sich nicht richtig ab, bevor sie zum Knuddeln auf die Bank springen.

  2. #12
    Moderator Avatar von sternenstaub
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    Die Zwerge verbrauchen auch weniger, als ich vermutet hätte. Die (Z)-Lachse sind allgemein nicht die gefräßigsten Hühner.
    Aber charakterlich haben die Zwerge mit den Großen nicht viel gemein. Die Großen, die ich hatte waren zwar deutlich behäbiger, aber auch hackfreudiger und taten das so, dass das gehackte Opfer regelmäßig aufschrie. Die Zwerge sind agiler, aber sanfter mit Artgenossen. Da ist es ganz selten, dass ein Huhn, das weg gehackt wird, schreit. Oft wird sich nur aufgerichtet und gedroht. Die ruhen mehr in sich - so mein Eindruck.
    Gruß sternenstaub

  3. #13
    Avatar von Quarkkuchen
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    Zitat Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
    Die Großen, die ich hatte waren zwar deutlich behäbiger, aber auch hackfreudiger und taten das so, dass das gehackte Opfer regelmäßig aufschrie.
    Ja, wie ein Boxer... ansatzloser Dampfhammer. In vielerlei Hinsicht erinnern sie mich an den Iberischen Mastiff (wer mal einen erlebt hat), da gehört eine hohe Reizschwelle zur Rassebeschreibung, was dazu verleitet kann, den in der falschen Umgebung als faulen Sofagesellen wahrzunehmen; tatsächlich ist das ein Arbeitstier, das in unwegsamer Bergwelt wie ein Almbauer stundenlang hoch- und runterläuft, dabei höchst aufmerksam beobachtet und den Wind erschnüffelt.
    Ich denke, der Schlüssel ist, ganz ähnlich bei den Orpingtons, die Lachse in Bewegung zu halten, körperlich und geistig, das Futter auch mal suchen und finden lassen (Quarkkuchen kann sich über ein selbstausgegrabenes Weizenkorn unterm Stachelbeerstrauch noch richtig freuen), sie regelmäßig hopsen, springen und sprinten zu lassen, dann wird es mit dem Übergewicht auch nicht dramatisch. Die Lachshenne Wolke ist zur Zeit (als einzige) ganz närrisch nach den gelben Himbeeren (die uns natürlich eigentlich auch selbst schmecken), aber die kann aus eigenem Antrieb in den Büschen ewig weiterhopsen, um doch mal eine zu ergattern. Sie ist auch sonst eine sehr gute Futtersucherin.
    Ich möchte da nocheinmal auf die Sulmtaler-Studie verweisen, die die These vertritt, daß solche Rassen erst in der richtigen Umgebung ihre volle Leistungsfähigkeit zeigen.
    Flugfähig sind sie ungefähr so wie eine Antonov ohne Treibstoff und obwohl sie ständig quasseln, an den Dezibelspitzen gemessen sehr stille. Also für uns das ideale Gartenhuhn.

  4. #14
    Avatar von Viktor6
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    Zitat Zitat von 2Rosen Beitrag anzeigen
    Die suchen darin was Fressbares, nicht wahr
    2Rosen,
    das wääääääre im Bereich des Möglichen.
    Newa dadsch a ranning süstem!

  5. #15
    Avatar von Viktor6
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    Zitat Zitat von Wilde Hummel Beitrag anzeigen
    Orpis können auch so schön mit einem Handtuch spielen , das wird bescharrt, gedreht und gewendet.



    Na klar, und da sie das Handtuch von meinem Schoß kennen, wo es die Jeans vor schmutzigen Füßchen schützt, und es auf meinem Schoß ab und zu auch mal ein Körnchen gibt, haben sie auch nicht ganz Unrecht: Man hat schon mal Körnchen auf Handtüchern gesehen. So etwas vergisst ein Orpi nie wieder.
    Genau so ist es, Wilde Hummel.
    Sonst hat man ständig schmutzige Hosen an.
    Newa dadsch a ranning süstem!

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