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Thema: artgerechter Auslauf

  1. #71
    Avatar von Angora-Angy
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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    Abfinden mit vermeidbarem Tierleid? Ich plädiere für weiterdenken, um in Zukunft Tierwohl besser mit einzuplanen.
    z.B. bei der Frage, ob ich Hühnern genügend Freilauf bieten kann, oder ob ich als alleinlebender Vollzeiterwerbtätiger einen Hund anschaffen kann, o.ä. Kleiner Verschlag im Hinterhof, hurra, ich hab Eier, hab ich schon öfter gesehen, finden manche üblich und machen es nach. Deshalb meine Frage: Wieviel qm hat dein Auslauf bei viel Tieren? Wo ist das Maß?
    Jemandem, der sowas tut
    Dann hattest du geschrieben, das du entweder durch Kunstbrut oder Naturbrut die den Nachwuchs ziehst und dann die Hahnenküken nach 5 Wochen den Kopf abhaust und sie dann auf dem Kompost entsorgst.
    stehe ich definitiv nicht Rede und Antwort über meine Quadratmeter oder ob ich Hunde halten darf.
    Liebe Grüße, Angela
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  2. #72

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    Zitat Zitat von chtjonas Beitrag anzeigen
    Bislang habe ich diesen Faden ja zum Amüsement mitgelesen.
    Nun ist mir aber das Lachen vergangen.

    Ich finde es müßig, dem Affen weiter Zucker zu geben.
    Uff! Wie verdreht!
    Bitte wo habe ich das geschrieben haben sollen? So jedenfalls nicht.

    Aber, ja, ich schlachte Hähne, weil ich das Krähen nicht ertragen kann und leide selbst sehr darunter und sehne den Tag herbei, an dem das Geschlecht bereits vor dem Brüten bestimmt werden kann, um nur Hennen auszubrüten.

    Letztes Jahr hatte ich keinen Nachwuchs, dieses Jahr 2, zum Glück nur Hennen. Insgesamt habe ich in 10 Jahren ca. 5 Hähne schlachten müssen. Im dem Alter, als anfingen zu krähen. Im Restmüll entsorgt, obwohl es bestes bio-Futter-Fleisch gewesen ist, aber ich habe niemanden gefunden, der den toten Hahn haben wollte. Bei ebay-kleinanzeigen ist es leider verboten entsprechend zu inserieren.

    5 Wochen alte Küken auf Kompost entsorgt ist Quatsch. 3 oder 4 Küken in 10 Jahren habe ich auf dem Komosthafen entsorgt, ja. Da sind auch Ratten, die sich freuen, solange es einmal in 2 Jahren vorkommt. In den ersten 2 Tagen sterben Küken schnell, wenn man nicht aufpasst. Dieses Jahr wurde eins von seiner Mutter selbst erstickt, keine Ahnung, lag unten im Nest. Wie hoch ist bei euch die Kindersterblichkeit in Zahlen?
    Geändert von rosbert (21.06.2022 um 14:59 Uhr)

  3. #73

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    Zitat Zitat von Nicolina Beitrag anzeigen
    ... und das ist eben so schade - weil es auch anders geht, als so undifferenziert "auf den Putz zu hauen".
    Ich hab ja schon geschrieben, daß ich diesbezüglich ruhig bin
    [B]
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  4. #74

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    Zitat Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
    Jemandem, der sowas tut

    stehe ich definitiv nicht Rede und Antwort über meine Quadratmeter oder ob ich Hunde halten darf.
    Hm, keine Antwort ist auch eine Antwort.

  5. #75

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    Zitat Zitat von chtjonas Beitrag anzeigen
    Bislang habe ich diesen Faden ja zum Amüsement mitgelesen.
    Nun ist mir aber das Lachen vergangen.

    Ich finde es müßig, dem Affen weiter Zucker zu geben.
    Ist das Mißverständnis nun geklärt? Das mit den Küken und dem Komposthaufen?

  6. #76

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    Peace auch von mir.
    Ich will nur bewußt machen, wie geschrieben.

  7. #77
    Avatar von Angora-Angy
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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    Hm, keine Antwort ist auch eine Antwort.
    Immer noch besser als
    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    ich schlachte Hähne, weil ich das Krähen nicht ertragen kann...Im Restmüll entsorgt, obwohl es bestes bio-Futter-Fleisch gewesen ist
    Das hier:
    Bei ebay-kleinanzeigen ist es leider verboten entsprechend zu inserieren.
    Ist schwachsinn. Wer will dir verbieten, Hähne zum schlachten anzubieten?
    Liebe Grüße, Angela
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  8. #78

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    Hallo Rosbert,

    ich finde es mutig, dass Du Deinen Stall vorstellst und hui, sogar mit elektrischer Hühnerklappe... es zeigt doch, dass Hühner sich recht minimalistisch halten lassen...

    weniger ist eben oft mehr


    (wir hatten Paletten bislang auch eher zum Hochbeet/Kompostplatzbau verwendet...) die Idee merke ich mir aber wenn wir endlich in einiger zeit in Pampa mit Obstwiese ziehen, bekommen Hühnchens so ne Unterkunft in den Auslauf (zuzüglich Bauwagen oder ähnlichem für die Nacht) Können die Hühner noch aus dem Gehege rausgehen?

    Ja, es sei denn, ich mach die Tür zu, aber das ist selten meistens steht die große Tür Tag und Nacht offen.
    Bald bekomme ich 4 Jungtiere aus Kunstbrut und dann lasse ich die Aussentür erstmal ein paar Tage zu, damit sie wissen, wo ihr Stall ist. Dann wollte ich auch ein Netz besorgen.
    Ich bevorzuge Chabos, die sind cleverer, legen nur im Frühling Eier zum brüten. Ich esse keine Eier und bin froh, wenn nur im Frühling gelegt wird, weil sonst mehr Futter gebraucht würde und die Eier bei mir sowieso nur auf dem Kompost landen.



    Zeig mal Deine Hühner, wieviele passen da nachts in den Palettenstall? Den Kaninchenstall hat Du für ne Glucke denke ich?

    Im Frühling bin ich froh, wenn ich ein Glucke habe, die brütet. Danach habe ich dann zwischen 3 und 6 Küken, von denen im Frühling noch eine Henne da ist, damit ich wieder Nachwuchs habe. Ich bestelle Bruteier. Männliche Jungtiere hacke ich den Kopf ab, sobald sie krähen. 5 Jahre lang hatte ich eine Henne, die jedes Jahr gebrühtet hat und nicht vom Fuchs gefangen wurde, weil sie als Chabo fliegen kann. Paduaner können auch fliegen. Die alten Rassen sind so aufmerksam, dass kein Raubvogel oder Fuchs ein Chance hat. Zum Glück hatte ich erst einmal einen Marderangriff. In dieser Nacht wollten meine Chabos nicht in den Stall und haben im Baum geschlafen. Der Marder hatte so leichtes Spiel. Die Hühner hätten die Nacht auch im Stall verbringen können, aber manchmal schlafen sie auch im Baum. Pech gehabt. Macht nix. Bruteier bestellt und Brutappart benutzt und schon ist wieder Leben in meinem Garten.


    vorgestern war ich einkaufen, Obst-Gemüse-Laden mit auch Eierverkauf von regionalem Erzeuger, wurde mit Fotos der Bodenhaltung geworben, also den Hühnern würd ich auch so nen Palettenstall wünschen mit Auslauf am Tage...

    Freiheit ist mir für meine Hühner das wichtigste und wenn ich sie beobachte, fühle ich mich bestätigt, trotz Verluste.


    wir haben jetzt auch Milben und ich will so ne Sitzkonstruktion basteln mit Bechern oder Konserbenbüchsen und Wasser drin, damit Milbis ersaufen, wenn sie zum Huhn wollen, stelle wenn es soweit ist auch mal Fotos ein (die Idee hab ich hier aus dem Forum)

    auja

    Lieben Gruß, Alex



    Da dieser Faden geschlossen wurde kann ich ihn nicht zitieren, ok ich hab das mit den Eiern auf den Kompost werfen mit den Hähnen verwechselt, entschuldige.

    Nachzulesen in dem Faden "einfach geniales Hühnerhaus" Seite 3, Post 24.
    [B]
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    Ich hab das HüFo und das reicht

  9. #79

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    Zitat Zitat von Schäfchenzähler Beitrag anzeigen
    Irgendwie hab ich das Gefühl, hier eine Lanze für die HüFo-Mitglieder brechen zu müssen Wenn man sich die Beiträge im Forum durchliest, hat man ja schon das Gefühl, dass alle versuchen, ihre Tiere möglichst artgerecht zu halten. Anfragen zum Thema "wie viele Hühner kann ich auf xxx Quadratmeter quetschen" sind selten und werden entsprechend kommentiert
    Meine persönlichen Erfahrungen mit der unbegrenzten Freiheit waren die, dass Fuchs und vor allem Habicht innerhalb kürzester Zeit meinen (damals noch recht kleinen) Bestand ausgerottet hatten. Nach Internetrecherche hab ich dann versucht, den Habicht durch Puten "abzuschrecken". Die waren leider noch nicht ausgewachsen und innerhalb kürzester Zeit "verschwunden" oder gerupft im Gehege gelegen Flatterbänder, Vogelscheuche etc. haben bestenfalls kurzfristig Wirkung gezeigt. Also haben wir weder Geld für Mühe gescheut und die 800qm Auslauf übernetzt. Die Mädels lasse ich nur noch ganz raus, wenn wir da sind -auch wenn ich weiß, dass sie am liebsten Richtung Waldrand, Schafstall oder Gemüsebeet stiften gehen würden.
    "Artgerecht" ist eine Sache, dem Tierwohl entsprechend halt manchmal eine andere... Wer schon einmal ein Habichtopfer auffinden musste, stellt sich vermutlich die Frage, was für das Tier denn jetzt besser ist: auf einem begrenzten Auslauf leben zu müssen oder bei vielleicht noch lebendigem Leib gerupft und ausgeweidet zu werden. Ich für meinen Teil bin froh, dass das mulmige Gefühl, ob denn noch alle da sind, nach der Übernetz-Aktion vorbei ist.
    Beispiele gäbe es noch viele... Wir haben im Moment ein kleines Flaschenlamm im Haus, weil es die Mutter nicht angenommen hat. Klar, das ist nicht artgerecht. Und wenn wir es in ein paar Wochen zurück zur Herde bringen, wird es sich anders verhalten als die anderen Lämmer. Aber wäre es besser für das Tier gewesen, es mutterseelenalleine auf der Weide seinem Schicksal (verhungern oder Fuchs) zu überlassen?
    Auch die Diskussionen, ob Rassegeflügel denn bereits überzüchtet ist etc könnte man stundenlang führen -zurück zu den Jägern und Sammlern möchte vermutlich keiner von uns, abgesehen davon, dass die Leute in den Städten auch ernährt werden müssen. Was das betrifft, kann die Uhr nicht zurück gedreht werden.
    Ich möchte auch keinen "Städterer" verurteilen, der auf begrenztem Raum ein paar Hühner hält und seinen Kindern, den Nachbarn usw. zeigt, dass es Wege jenseits der Massentierhaltung gibt. Auch wenn diese Lösung noch nicht optimal scheint.

    Hier in Bayern gibt es das schöne Motto "Leben und Leben lassen" Jeder nach seiner Facon und eben auch nach seinen (räumlichen) Möglichkeiten. Freuen wir uns doch lieber darüber, dass sich die Leute hier im Forum Gedanken über artgerechte Haltung machen und Eier und Fleisch selbst produzieren, anstatt im Supermarkt billig zu kaufen. Die eierlegende Wollmilchsau werden wir nie erreichen (können).
    In diesem Sinne: Peace
    Klar, das Ideal werden wir nie erreichen. Das Idealziel dient nur zur Ausrichtung. Wie wäre es optimal? Das nicht zu vergessen, weil wir von Natur aus Opportunisten sind, mit wenig Mitgefühl für Artgenossen, die nicht zur eigenen Gruppe gehören, oder nicht mal zur eigenen Art. Sich damit abzufinden, klingt für mich so, wie aufzuhören, mit der Frage, wie es optimal wäre, damit es alle so gut wie möglich haben.

    Das geht nicht überall, klar, leider ist es nicht mehr so wie früher, als nur sehr wenig Auto durch das Dorf fuhren.
    Die Schadensbefürchtung und die Freiheitliebe der Hühner sind eine Abwägung. Das Problem 24/7 eingezäunt, wird aus meiner Sicht unterbewertet. Die Schadensbefürchtung überbewertet.

    Meine Verluste bei Freihaltung sind gering, weil ich günstig von Bahnschienen abgeschirmt bin und sehr viele Büsche und Bäume.
    Das ist überall anders. Ausprobieren.
    Wenn meine Verluste größer wären, würde ich eher keine Hühner mehr haben, schweren Herzens. Ich hab 2 Stück Nachwuchs im Jahr und 2 Stück "gefallen". Wenn ich, so wie aktuell 3 Stück habe und einmal Nachwuchs mit Naturbrut pro Jahr, dann reicht mir das zur Belustigung und ich bleibe dann öfter länger lustig.
    Geändert von rosbert (21.06.2022 um 15:49 Uhr)

  10. #80

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    [QUOTE=wolfswinkel7;2082826][I]Hallo Rosbert,

    ich finde es mutig, dass Du Deinen Stall vorstellst und hui, sogar mit elektrischer Hühnerklappe... es zeigt doch, dass Hühner sich recht minimalistisch halten lassen...

    weniger ist eben oft mehr

    Minimalistisch, damit er bei Milbenbefall ohne großen Verlust niedergebrannt werden kann. Dann kamen aber für viele Jahre doch keine Milben mehr, sonst hätte ich noch Verziehrungen am Stall gemacht, aber ich dachte, nächstes Jahr muss ich ihn sowieso wieder niederbrennen. Ausserdem ist das genau mein Ding, mit so wenig wie möglich gute Funktion hinzukriegen. Mit eletrischer Klappe hat mich der Stall insgesamt ca. 200€ gekostet, mit Wellplatten-Glasdach.

    Ja, dieser Übernachtungsstall ist jetzt schon viele Jahre alt. Es wurde befürchtet, dass sich der Marder oder Ratten binnen Minuten durch das modrige Holz frist. Überhaupt nicht. Mäuse und Ratten versuchen es von unten durch das Drahtgitter, scheitern aber und versuchen es nur so. Deshalb keine Problem mehr seit Jahren mit dem Stall. Ganz wichtig ist, dass kein Futter im Übernachtungsstall, weil wenn tagsüber Ratten reinkommen, gehen die Hühner abends nicht mehr rein, sondern auf den Baum, wo sie der Marder holt, wie bei mir. Futter und Wasser stehen jetzt auf einem Stehtisch, der zu hoch für Ratten ist, aber nicht zu hoch, um als Huhn hochzufliegen. Meine Hühner haben das schnell gelernt. Den einzigen Standfuß des Stehtisches habe ich mit Vaseline eingeschmiert, damit Ratten nicht hochklettern können. Seitdem ist Ruhe mit Ratten. Das was eine sehr lange Zeit, bis ich diese Problem endlich gelöst hatte.
    Ja, eine elektrische Hühnerklappe, nachdem ich jahrelang jeden Morgen und jeden Abend die Tür auf und zu gemacht habe.
    Der Hasenstall daneben ist nur das Lager für trockenes Heu.
    Bis zu 6 Hühner würde ich vermutlich noch angemessen halten können, wenn es Zwerghühner sind, mehr nicht. Aber noch so ein Ding zu bauen würde nur ein paar Stunden dauern.
    Geändert von rosbert (21.06.2022 um 16:14 Uhr)

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