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Thema: artgerechter Auslauf

  1. #51

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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    früher sind die Hühner alle frei im Dorf rumgerannt, morgens und abends wurde die Stalltür auf und zu gemacht. Das ist Freiheit, die ich meine. Artgerechter als heute. Das will ich. Das ist nicht meine Definition von artgerecht, denn dazu gehört mehr. Ich schreibe eine Beitrag zum Thema "Auslauf". Morgens Tür auf, abends zu. Kein Zaun. Ganz einfach
    bei 8000qm braucht du keinen Zaun. So weit wollen die garnicht laufen. Die lungern gern vor der Haustür rum. Sobald ich mal ein für kurze Zeit einsperre, dreht es gleich durch und will raus. Das zeigt alles. Mehr braucht es nicht bei Mitgefühl

  2. #52

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    Zitat Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
    Es ist egal welche Zahl ich jetzt nenne, es wird auf jeden Fall immer zu wenig sein für deine gottgleichen Ansprüche Ich prangere deine hahnenlose Haltung an, du Tierquäler!
    Laberhannes
    Es geht hier aber um Auslauf, nicht um Hahn. Auslauf ist viel wichtiger als Hahn

  3. #53
    Avatar von Angora-Angy
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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    früher sind die Hühner alle frei im Dorf rumgerannt, morgens und abends wurde die Stalltür auf und zu gemacht. Das ist Freiheit, die ich meine. Artgerechter als heute. Das will ich. Das ist nicht meine Definition von artgerecht, denn dazu gehört mehr. Ich schreibe eine Beitrag zum Thema "Auslauf". Morgens Tür auf, abends zu. Kein Zaun. Ganz einfach
    FRÜHER ist nunmal nicht HEUTE. Früher haben sie auch mit der Kerze nachts zum Plumpsklo geleuchtet und wenn der eigene Nahrungsmittelvorrat im Winter aufgebraucht war, ist man halt verreckt. Dinge ändern sich. Find dich damit ab.
    Liebe Grüße, Angela
    Zwerghühner ROCKEN!!!
    Wachteln, Kaninchen, Hunde, Katzen, Bienen - ich bin bekloppt...

  4. #54
    Avatar von Angora-Angy
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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    Es geht hier aber um Auslauf, nicht um Hahn. Auslauf ist viel wichtiger als Hahn
    Weil DU dir diesen EINEN Aspekt rausgepickt hast und meinst, der Hühnergott zu sein?
    Gut, dann picke ich mir Soja im Futter raus und verurteile alle hart als Tierquäler und Umweltsünder, die sojahaltiges Futter verfüttern. Weil ICH die Göttin bin, die sojafreies Futter kauft. So. Und jetzt?
    Liebe Grüße, Angela
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  5. #55
    Putzfee auf Zeit Avatar von anna.u
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    Zitat Zitat von rosbert Beitrag anzeigen
    früher sind die Hühner alle frei im Dorf rumgerannt, morgens und abends wurde die Stalltür auf und zu gemacht. Das ist Freiheit, die ich meine. Artgerechter als heute. Das will ich. Das ist nicht meine Definition von artgerecht, denn dazu gehört mehr. Ich schreibe eine Beitrag zum Thema "Auslauf". Morgens Tür auf, abends zu. Kein Zaun. Ganz einfach
    Das ist Unfug, "früher" hätten sich die Hühnerhalter bedankt, wenn ihre Tiere in der Weltgeschichte herumspaziert wären und dabei ihre Eier sonstwo gelegt hätten und auch noch Freßfeinden in die Fänge oder Krallen zu geraten.

    Die Hühner hatten ihre Freiheit innerhalb des Hofes, im Gegensatz zu heute zäunten viele den Gemüsegarten zum Schutz vor der zerstörerischen Scharrlust der Hennen ein und die Hühner liefen auf dem Hof, in den Ställen herum. Wenn Platz dafür war, ansonsten gab es für den kleinen Häuslebesitzer genau einen Hühnerauslauf wie heute. Meist unter wenig artgerechtem Aspekt.
    Hühner wurden nicht zur Belustigung gehalten, sondern dienten dem Lebensunterhalt. Auf ihre Eier und ihr Fleisch waren die meisten angewiesen.
    Die rosarote Brille auf das tolle und tiergerechte "Früher" sollte inzwischen doch abgelegt sein.
    Artgerecht leben Hühner einzig und allein als nicht domestizierte Tiere in freier Wildbahn. Übrigens mit Hahn...der hat irgendwie auch eine Funktion, glaub ich....

    Wir können versuchen, unsere Tierhaltung als lebenswert und nicht quälerisch für die Tiere zu gestalten. Die meisten hier machen sich darüber oft mehr Gedanken als über ihre eigene Gesundheit ...
    Einsperren und Tierquälerei sind Alleinstellungsmerkmal der Massentierhaltung und der unsäglichen Stallpflicht bei jedem Vogelgrippefall.
    Steck deine überschüssige Energie in den Einsatz DAGEGEN, da bekommst du hier Unterstützung ohne Ende.

    Aber mit einer niemals vorhandenen Idylle von früher und dem völlig unrealistischen Anspruch, den du hier aufstellst ( ich stell mir grad vor, wie meine 6, Nachbars 20, die 20 oder so vom Bauern hinter uns auf der B6 spazieren...), kann man dich nicht wirklich ernst nehmen.
    Lg Anna

    Mit Blumenhahn Gustav und seinen fünf gemischten Damen, Laufi Albert,
    Mikesch&Friends, Mandy und Herrn U

  6. #56
    Avatar von In(di)a
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    Am Anfang unserer Hühnerhaltung haben wir unsere ersten vier Hühner auch tagsüber frei laufen lassen & ich war auch eine Verfechterin der unbegrenzten Freiheit
    Das ging ein halbes Jahr wunderbar.
    Dann war Huhn1 verschwunden & wir fanden nur eine Menge Federn, am nächsten Tag stand hier mittags der Fuchs auf der Matte & wollte sich wohl Nachschub besorgen.
    Also Hühner die nächsten Tage in der Voliere gelassen & nur unter Aufsicht raus - wobei das bei unserem Grundstück (sehr groß mit viel Wald) nur klappte, wenn die Damen in unserer Nähe blieben - hatten dann oft ein Radio zur Fuchsabschreckung laufen..ein-zwei Monate alles super, dann eines nebligen Herbsttages Huhnies zum Abendessen gerufen..es kam niemand. Stundenlang das Grundstück & umliegendes Gelände abgesucht. Nix.
    Drei Hühner auf einen Schlag spurlos verschwunden.
    Da waren wir ganz schön traurig.

    Nach einiger Zeit haben wir uns dann entschlossen, dass wir uns wieder neue Hühner holen & sie diesmal mit Elektrozaun "sichern" würden.

    Ein bisschen traurig fanden wir das schon, aber noch trauriger wäre ein ähnlicher Verlauf, wie bei den ersten Hühnern..
    Also nochmal vier junge Zwelsis & kurz später kamen noch vier Schwedinnen & ein kleiner Schwede dazu.
    Klappte ein paar Monate wunderbar, unser Auslauf ist dicht bebuscht/bewaldet & auf den freien Flächen haben wir Weidentipis & andere Unterschlüpfe aufgebaut.
    Eines Tages schaute mein Freund grad in Richtung Auslauf, als großes Geschrei ertönte & ein Habicht eine Henne erwischt hatte - hingeflitzt, Habicht flog weg, Huhn nur leicht am Kamm verletzt und ein paar Federn gelassen...
    In den nächsten Tagen ständig den Himmel beobachtet & im/am Auslauf gewesen..zwei Wochen später war dann unser kleiner Hahndrik tot, der Habicht flog grad weg als wir kamen..Die anderen Hühner über Tage völlig verschreckt & wir ständig in Alarmbereitschaft.

    Also in einer Riesenaktion den Auslauf übernetzt. Seitdem ist Ruhe im Hühner-Fort-Nox.

    So kam ich von "Freiheit um jeden Preis" zu "So sicher wie möglich".
    Kann man finden wie man will - unsere jetzigen "Knasthühner" scheinen mir genauso zufrieden wie die Freigänger. Der Auslauf ist sehr grün, hügelig & abwechslungsreich, aber begrenzt - das ist hier bei uns halt der Preis für ein langes Hühnerleben.

  7. #57

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    Zitat Zitat von Silmarien Beitrag anzeigen
    Also rosbert nachdem ich diese Links überflogen habe, (Dankeschön Silmarien für die Links) frag ich mich ja, was dir zugestoßen ist?
    Nachdem ich deinen "Stall" begutachten durfte, war ich schon ein wenig sprachlos
    Dann hattest du geschrieben, das du entweder durch Kunstbrut oder Naturbrut die den Nachwuchs ziehst und dann die Hahnenküken nach 5 Wochen den Kopf abhaust und sie dann auf dem Kompost entsorgst.
    Also glaube ich nicht, dass du jemanden so anprangern darfst, weil er/sie/es seine Hühner im geschützten Auslauf hält und dieses Lebewesen bzw den Braten zu schätzen weiß, welche du dann einfach nur entsorgst!

    Ich, für meinen Teil, kann mich mit einer veganen Ernährung Lebensweisen absolut nicht anfreunden, wenn ich lese wie man dann drauf sein muss!

    Ich würde Dir mal ein Snickers gönnen
    [B]
    Mich findet man nicht bei Facebook
    Ich brauche auch kein Instagram!
    Ich hab das HüFo und das reicht

  8. #58
    Avatar von Angora-Angy
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    Zitat Zitat von wolfswinkel7 Beitrag anzeigen
    Aden Nachwuchs ziehst und dann die Hahnenküken nach 5 Wochen den Kopf abhaust und sie dann auf dem Kompost entsorgst.
    Das ist jetzt nicht wahr, oder? Gehts eigentlich noch ne Runde? Wie oft ist der denn damals vom Wickeltisch gefallen?
    Liebe Grüße, Angela
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  9. #59
    Avatar von Sterni2
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    Boah. Das könnte ich nie. Gesunde Hühnerkinder so umbringen. Aber gut. Das ist Natur. Auch in der Natur werden Hühnerkinder von Fressfeinden einfach umgebracht und verspeist.

    Zwei weitere Dinge sind an deiner Haltung aber stark anzuprangern:

    1. Du schreibst nichts von einem Naturbach auf deinem Grundstück. - Sieht man erst mal, wie glücklich Hühner sind, wenn sie in einem Bachbett spazieren gehen können - grad bei dieser Hitze - und sich die Zehen etwas abkühlen können - dann weiß man was wahres Hühnerglück ist! Und es ist völlig unartgerecht, sie auf einem trockenen Fleck Erde zu halten. Ohne frischem Bergbach mit Wasserfällen!
    Dazu kommen noch die Wildenten. Die erwähnst du auch nicht. Es ist aber für ihre Weiterbildung immens bereichernd, wenn Hühner neben huhnisch auch enterisch lernen können! Hühner sind neugierig. Sie wollen die fremden Arten studieren und beobachten. Und dann und wann sich mit ihnen austauschen. Das liegt in ihrer Natur!
    Hühner ohne Wildentenkontakt aufwachsen zu lassen ist beschneidend. Es hält sie dumm. Der Horizont kann nicht erweitert werden.

    2. Hennengruppe ohne Hahn nur weil dich sein Krähen stört. - Das ist aber sauber egoistisch, das musst du zugeben.
    Du wirst das erst verstehen wenn du selber mal erwachsen bist und vielleicht ein Mann - unter lauter Männern. Stell dir vor du arbeitest in einem Job wo keine Frauen erlaubt sind. - Weil der Chef befindet, dass sie eine zu glatte Haut haben. - Da hält er lieber nur Männer. Und dir wird es nicht ermöglicht, ausgleichende Energien zu erleben. - Oder gar noch in deinem Privatleben. Du bist dann ein Erwachsener der keine Frauen sehen darf. Das wird dir überhaupt nicht gut tun und dein Sehnen danach wird täglich größer.
    So gehts deinen armen Hennen. Mögen sie noch so viel Freitheit haben - aber nein, die beschützende Anwesenheit eines Hahnes ist nicht erlaubt. Würdest du erst mal Hühnergruppen sehen in denen mind. ein Hahn ist, würdest du verstehen, was das für sie wirklich bedeutet. Und es ist sehr gemein, aus Egoismus ihnen artgerechtes Zusammenleben zu untersagen. - Da müssen sie dann fremde Küken ausbrüten, die ihnen gar nicht mal ähnlich sehen und dann bringst du jede männliche Energie auch schon im Kleinkindesalter um! Das ist nicht artgerecht.

    Ansonsten - freien Auslauf geben - wunderschön. Sie leben zu lassen auch wenn sie kaum Eier legen - schön!
    Dass dies das einzig Wahre ist wie Hühner leben wollen, darf ich auch bezweifeln. Dass viele Hühner nie gelebt haben sollten nur weil es einen Zaun gab .... naja.

    Ich hoffe, du schaust jetzt dass du ein Grundstück findest, wo sie Bach und Ente begegnen können nach ihrer Lust und Laune. Und dass du sie eigene Kinder mit ihrem Gatten großziehen lässt.

    LG Sterni

  10. #60
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Sterni, Du bringst es auf den Punkt. Reschbekt.

    Wer jemals die Männerfreundschaft zwischen einem Hahn und einem Erpel erleben durfte - erst der weiß, was wahres Hühnerglück ist.
    Geändert von Lisa R. (20.06.2022 um 16:53 Uhr)
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
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