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Thema: Immunsystem von Hühnern stärken

  1. #81
    Avatar von Quarkkuchen
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    Zitat Zitat von Wilde Hummel Beitrag anzeigen
    Ich wiege Mozzis Eier nicht regelmäßig, aber sie wiegen so 60-70 g, meine ich mich zu erinnern.
    Unsere Orpington haben mit knapp unter 60g angefangen und waren dann schnell bei 63-65g, inzwischen sind es bei der nichtgluckende Platera eher 65-70g. Bei der 70g-Marke ziehe ich wie beschrieben die Reißleine. Heute aber 71g trotz reduzierter Fütterung in den letzten Tagen, offenbar war das Regenwürmerfinden besonders leicht bei der Nässe gestern. Auch die großen Eier haben eine gute Form und Schale, und fallen ihr (soweit ich das beurteilen kann) überhaupt nicht schwerer als die Mittsechziger. In sofern glaube ich nicht, daß Mozzi riskant große Eier legt. Bei meinem Lottchen waren praktisch täglich weit über 70g die Norm, auch oft 80, regelmäßig Doppeldotter, und manchmal war ihr das nicht einerlei. Ich hatte mich deswegen langwierig mit der Frage befaßt, wie es dazu kommen kann, und, wie schon in dem verlinkten Beitrag oben erwähnt, als Verursacher herausgefiltert:

    Genetische Disposition (und wahrscheinlich spielt da auch die schnelle Junghennenauzucht zu früher Legereife mittels treibendem Futter eine Rolle)

    Zitat Zitat von Quarkkuchen Beitrag anzeigen
    Als exzellente Futterverwerterin und -sucherin reagierte sie unmittelbar auf große Mengen Eiweiß in Kombination mit Fett, etwa Mehlwürmer (nachdem sie im Garten schon den ganzen Tag einen Regenwurm nach dem anderen ausgegraben hatte). Bei ihrer Sussex-Freundin führte die selbe Kombination eher zu einem vorzeitigen Eisprung, so daß zusätzlich zum normalen Ei ein Windei erschien.
    Im Eiweiß außerdem besonders das Methionin. Deswegen habe ich keine Sonnenblumenkerne mehr im Haus (im "Gartenhühner"- und im Taubenfutter sind ein paar, außerdem wachsen auch im Garten welche, die dann aber frisch und kleinkernig genagt werden). Mehlwürmer kaufe ich auch nicht mehr, eine Handvoll Hermetia-Würmer gibt es abends in der Voliere, aber da binde ich mir vorher die Hände, weil ich weiß, wie schnell sie einem doch den ganzen Eimer aus dem Kreuz leiern.
    Regenwürmer / Kompostwürmer füttere ich nicht absichtsvoll, wenn sie selbst welche finden, kann ich nichts machen.
    Mit diesen Maßnahmen ließ sich bei den beiden Großlegern die Spitze im Eigewicht kappen, und Virginie, die Königsbergerin, legt jetzt wieder 60-70g Eier statt immer weit über 70g (mit dem "Auswahlfutter" wie hier im Forum diskutiert waren es nämlich meistens um die 77g - täglich).

    Man darf auch nicht vergessen, daß für ein gutlegendes Wirtschaftshuhn vor 90-100 Jahren, welches mit etwa 150 Eiern im Jahr veranschlagt war, 12g verdauliches Eiweiß pro Tag empfohlen wurden (14-16g in Futterrezepten nach anderen Quellen). Die können (ob das eine ideale Zusammensetzung ist, mal außen vorgelassen) bei einer reichhaltigen Körnermischung mit zusätzlich in einem untoten Auslauf gefundenen Würmern, Insekten und zugefütterten Verwöhnsonnenblumenkernenetc. locker bei weniger als 120g Futteraufnahme zusammenkommen, ohne daß sie überhaupt ein Pellet angekaut hätten. Das Lottchen schaffte auch 200g Futter am Tag. Wenn sie dann noch viel herumlaufen (bei unseren kommen am Tag mehrere Kilometer zusammen), läßt sich auch der Energiebedarf gar nicht so leicht beziffern, es ist also nicht ausgemacht, daß der höhere Energiegehalt einer Körnermischung ZU HOCH sein muß gemessen am absoluten Tagesbedarf des Huhns.

    Jane Fairfax habe ich vorhin gewogen. Sie fing an zu glucken am 24.04., wog da 4,10kg, nach 12 Tagen am 06.05. hatte sie 500g verloren (=3,60kg). Am 18.06. (vor zweieinhalb Tagen) kam sie von selbst aus ihrer Kemenate heraus, heute wog sie 3,65kg. Ihre nichtgluckende siamesische Schwester brachte heute 4,00kg auf die Waage, da ist sie seit vielen Monaten stabil (plus/minus 100g).
    Inzwischen haben wir 8-mal betreut die Toneier bebrüten lassen (3 Hennen schon jeweils zweimal). Wahrscheinlich muß man mit Höchstleistungshybriden angefangen haben, um die Pause (Legepause, Mauser) richtig zu schätzen. Ich wette, wenn Jane wieder anfängt, Eier zu legen, sind die Schalen glatt wie Marmor, ohne besonderes Zutun unsererseits. Die Pause wirkt sich aber nicht nur auf die physiologischen Parameter aus - vor dem Glucken war sie manchmal eine ganz schöne Fuchtelspinne, jetzt ist sie ausgeglichen und richtig, ja, lieb, auch aufmerksam, an der Umgebung hochinteressiert, und ihre Stimme hat an Vielfalt im Ausdruck gewonnen. Sie wirkt wie frisch aus dem Urlaub gekommen, nicht "kaputt". Bei Frau Holle ganz ähnlich.
    Womit wir wieder beim Stärken des Immunsystems sind, ich glaube, auch bei einer Henne spielen Ruhe und Erholung, allgemeines Wohlbefinden, eine große Rolle.

  2. #82
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Quarkkuchen Beitrag anzeigen
    ...Inzwischen haben wir 8-mal betreut die Toneier bebrüten lassen (3 Hennen schon jeweils zweimal). Wahrscheinlich muß man mit Höchstleistungshybriden angefangen haben, um die Pause (Legepause, Mauser) richtig zu schätzen. Ich wette, wenn Jane wieder anfängt, Eier zu legen, sind die Schalen glatt wie Marmor, ohne besonderes Zutun unsererseits.
    ....
    Womit wir wieder beim Stärken des Immunsystems sind, ich glaube, auch bei einer Henne spielen Ruhe und Erholung, allgemeines Wohlbefinden, eine große Rolle.
    Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass eine Legepause - auch für Nichthybride - ein Erholungsurlaub sein kann.

    Unsere beiden Orpimixe Dickerlie und Braunie (von März 21) legen seit ihrer 21. Woche. Da ich das Dickerlie von ihrem 15. Ei an bislang mehrmals entglucken musste - mit jeweils anschließenden Legepausen von 2-3 Wochen - liegt ihre Gesamtlegeleistung natürlich weit unter der ihrer (Halb)schwester Braunie.

    Kürzlich (bei uns ist jetzt Winter!) musste ich sie wieder entglucken. Ging innerhalb von 2 Tagen, danach hat sie aber wieder 2 Wochen lang pausiert.

    Seit vorgestern legt sie wieder - wunderschöne hochglanzpolierte Schmuckstücke.
    Die Eier ihrer Schwester dagegen sind rauh, manchmal sogar pickelig und die Schalenqualität überzeugt nicht wirklich.

    Bislang habe ich noch nicht die Veranlassung gehabt, eine der Mädels auf Gipseiern brüten zu lassen, um zu pausieren. Sollte unsere Braunie allerdings - wider Erwarten - anfangen zu glucken, werde ich sie auch erstmal ein paar Tage ihr Ding machen lassen, bevor ich dann sanft zu entglucken versuche, und dann auf eine Legepause hoffen.
    Das würde ihr sicherlich guttun.
    Geändert von chtjonas (22.06.2022 um 03:33 Uhr)
    Wilde Mischungen. "Alttruppe" 1,3 und "Jungtruppe" 1,4
    LG Christina

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  3. #83
    Avatar von Blindenhuhn
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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Ja, eigentlich schon. Wobei es einen recht hohen ME Wert hat und man bei nicht so super gut legenden Hühnern vielleicht gucken kann den RP Wert etwas zu senken, mit z.B. deinen Zusatzkörnern mit den 8 MJ.
    Ich wollte noch etwas ergänzen: Diesen Durchfall/verschmutzten Poppes haben nur die 4 Sundis und die 4 Plymouth, also die schwergewichtigen Damen. Somit die Oberfresssäcke! Bei den anderen 14 Huhnis konnte ich das noch nie feststellen.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 0,4 Plymouth rock gestreift, 0,7 CL und Mooshühner, 0,2 Legewachteln, 0,1 Wälderdackel; "Igel-allerlei Wissenswertes"

  4. #84

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    Legen die denn gut?
    Meine großen schweren Wyandotten haben zu 99% ordentlichen Kot. Und die legen mMn auch gut, ich habe reichlich Eier. Meine Tochter rümpft schon immer die Nase wenn ich wieder Senfeier oder Eier mit Spinat machen will.
    Die Küken können auch reichlich abbekommen und ich mach mir gleich lecker Rührei.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.2021), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.2021), 2 Grün- und 3 Rotleger

  5. #85
    Avatar von Blindenhuhn
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    Nein, die legen nicht mehr wirklich gut. Müssen sie auch nicht. Sind ja alle schon älter, die 4 Sundis sind von 2016 und die 4 Plymouth von 2018.
    LG Blindenhuhn
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  6. #86

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    Hmmm, dann bräuchten die vielleicht wieder anderes Futter.
    Da können sooo viele Komponenten/Bedingungen reinspielen oder Ursache sein. Das jetzt ausschließlich am Futter festzumachen finde ich zu kurz gedacht.
    Da eine wirklich bedarfsgerechte Fütterung der einzelnen Individuen bei Hühnern nicht wirklich funktioniert, halte ich mich an den Bedarf des überwiegenden Teils wenn eben alle zusammenlaufen.
    Geändert von Dorintia (22.06.2022 um 09:02 Uhr)
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.2021), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.2021), 2 Grün- und 3 Rotleger

  7. #87
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ja, das macht es ja so schwierig. Ich kann sie ja nicht einzeln füttern.
    LG Blindenhuhn
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  8. #88
    Avatar von Quarkkuchen
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    Zitat Zitat von Blindenhuhn Beitrag anzeigen
    die Oberfresssäcke!
    Wie Dorinita sagte:
    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    dann bräuchten die vielleicht wieder anderes Futter.
    Ich hatte diese Seite weiter vorn schon einmal gebracht, da ist zwar das Ziel: 500 Eier ohne Mauserunterbrechung, aber die Grundprinzipien sollten auch für ältere Hennen gelten, denn, in vielerlei Hinsicht geht das "gefühlte" Hennenalter parallel zur Lebensarbeitsleistung = Gesamteierzahl. Unsere ersten Hybriden "schafften" ohne Mauserpause 733, 608 sowie 491 (sehr große) Eier.
    https://www.gzho.de/index.php/ernaeh...n-r-pottgueter

    # Mit der Zeit Rohprotein- bzw. Aminosäuregehalt sowie den Linolsäuregehalt abzusenken, um so eine qualitative Restriktion zu erreichen
    # Aufmerksam der Calciumaufnahme: Split feeding – mit einem Morgen- und einem Abendfutter, die jeweils einen anderen Kalkgehalt aufweisen.
    # Futterstruktur beeinflusst die Darmgesundheit
    "Größere Futterpartikel verlängern auch die Verweilzeit des Futters im Kropf und im Muskelmagen, was die pHAbsenkung fördert und somit einen bakterientötenden Effekt hat. Erhält der Muskelmagen jedoch zu feines Futter (überwiegend Partikel unter 1 mm), wird er diese Arbeit nicht übernehmen und das Futter unverarbeitet weiterleiten, was in der Praxis zu Durchfall, nasser Einstreu und Schmutzeiern führt."

    Ähnliches steht hier: https://llh.hessen.de/tier/gefluegel...egepersistenz/
    https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk...Legepersistenz
    https://www.oekotierzucht.de/wp-cont...sterarbeit.pdf
    im letzten Dokument (Sulmtaler als landwirtschaftliches Zwiehuhn) findet sich in Tabelle 1, S.10 auch eine Übersicht zum absoluten Rohproteinbedarf in Abhängigkeit von der erzeugten Eimasse, mal konkrete Werte in Gramm pro Tag. Und
    "dass der Bedarf an Rohprotein im Futter stark von der
    täglich produzierten Eimasse abhängt. Aus diesem Grund können Rassetiere, die ein
    moderates Leistungsniveau haben, mit Futterrationen geringerer Nährstoffdichte
    ebenfalls bedarfsgerecht versorgt werden, wenn sie eine entsprechend hohe
    Futteraufnahme aufweisen. Dadurch ist es mit großer Wahrscheinlichkeit möglich,
    dass rein biologisches Futter ohne konventionelle Futterkomponenten eingesetzt
    werden kann, wenn sich ein Betrieb für Rassehühner entscheidet. Essentiell dabei ist
    eine große Weide, auf welcher ausreichend Naturfutter wie Wildkräuter, Gräser,
    Insekten und Würmer vorhanden sind."

  9. #89
    Avatar von Blindenhuhn
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    Die dicken Tanten und die zarten Junghühnchen getrennt füttern geht ja nicht. Die Youngsters brauchen offensichtlich das gehaltvolle Futter. Im Moment muss ich eh noch die lagernden Futtersäcke leeren, dann werde ich mir etwas einfallen lassen.
    LG Blindenhuhn
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  10. #90
    Avatar von Quarkkuchen
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    Zitat Zitat von chtjonas Beitrag anzeigen
    Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass eine Legepause - auch für Nichthybride - ein Erholungsurlaub sein kann.

    Unsere beiden Orpimixe Dickerlie und Braunie (von März 21) legen seit ihrer 21. Woche. Da ich das Dickerlie von ihrem 15. Ei an bislang mehrmals entglucken musste - mit jeweils anschließenden Legepausen von 2-3 Wochen - liegt ihre Gesamtlegeleistung natürlich weit unter der ihrer (Halb)schwester Braunie.

    Kürzlich (bei uns ist jetzt Winter!) musste ich sie wieder entglucken. Ging innerhalb von 2 Tagen, danach hat sie aber wieder 2 Wochen lang pausiert.

    Seit vorgestern legt sie wieder - wunderschöne hochglanzpolierte Schmuckstücke.
    Die Eier ihrer Schwester dagegen sind rauh, manchmal sogar pickelig und die Schalenqualität überzeugt nicht wirklich.

    Bislang habe ich noch nicht die Veranlassung gehabt, eine der Mädels auf Gipseiern brüten zu lassen, um zu pausieren. Sollte unsere Braunie allerdings - wider Erwarten - anfangen zu glucken, werde ich sie auch erstmal ein paar Tage ihr Ding machen lassen, bevor ich dann sanft zu entglucken versuche, und dann auf eine Legepause hoffen.
    Das würde ihr sicherlich guttun.
    Die "sanften" Entgluckungsmethoden haben bei uns nie funktioniert, ich vermute ernsthaft, weil wir nur wenige Hühner haben und es im Stall mit mildem Licht sehr gemütlich ist (ich mach da selbst gern mal ein Nickerchen), läßt es sich, wenn die Hormone wallen, recht ungestört gut aushalten, und einen Imbiß gibt es ja auch noch serviert. Nach einiger Zeit habe ich zwar immer angefangen, die Toneier/Golfbälle zu entfernen, wir haben uns von einer englischen Orpington-Züchterin aber sagen lassen, daß man das schon nach 10 Tagen machen sollte, dann würden die Heißbäuchlein bald aufstehen. Beim nächsten Mal probiere ich das aus.

    Zu den beiden Hennen (Orpington und Königsberger), die heuer (problemlos und immer mit guter Schale) die größten Eier legen, muß ich noch folgendes anmerken: Die Königsbergerin (Plymouth Rock Hybride) war lange wegen ihrer sonnigen Disposition die letzte am Futtertrog, die selbst ihrer kleinen Lachsfreundin noch den Vortritt ließ, ich vermute, der Umstand, daß sie zweimal ins Glucken geriet und perfekt mauserte, hatte auch damit zu tun - jedenfalls ist sie in ihrem ersten Lebensjahr bestimmt nie (v.a. proteinmäßig) überfüttert worden, und legte in ihrem ersten Legejahr auch "nur" 191 Eier.
    Bei den Orpington, wo wir darauf früher Einfluß nehmen konnten, haben wir mit zurückhaltender Junghennenfütterung einen frühen Legebeginn nach Kräften zu verhindern gesucht. Die erste der unzertrennlichen Schwestern (die kürzlich gluckende Jane Fairfax) begann im Alter von 29 Wochen mit dem Eierlegen, Platera erst mit 36 Wochen. Letztere legt ununterbrochen, größere Eier, hat immer ausgezeichnete Schalen (bei Jane mußte man da phasenweise ein Auge drauf haben). Auch sie war, im Gegensatz zu ihrer herrischen Schwester, am Futtertrog keine Dränglerin.
    Interessanterweise hat die Lachshenne Wolke das Bruteimindestgewicht erst jetzt nach der Gluckpause erreicht. (Sie spricht aber immer noch wie ein knuckeriger Opi an der Bushaltestelle vor sich hin.)

    Gestern und heute füttere ich trotz Überschreitens der roten 70g-Marke betont eiweiß- und mineralstoffreich (eine extra Weichfutterportion aus dem Defu-Ergänzer), damit ich an den angekündigten Hitzetagen wieder etwas zurückfahren und auf die Reserven vertrauen kann.

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