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Thema: Kokzidiose was füttern während Behandlung?

  1. #1

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    Kokzidiose was füttern während Behandlung?

    Hallo, leider hat eins meiner dreiwöchigen Küken wohl Kokzidiose. Ich habe das Küken separiert und behandele es mit Baycox, wirkt heute schon minimal fitter als gestern. Was würdet ihr füttern? Bekommt aktuell Kükenkorn und trockene Mehlwürmer. Denkt ihr hartgekochtes Eigelb wäre auch ok? Will ihm bissl Energie geben.
    Geändert von AGzilla (19.05.2022 um 10:04 Uhr)

  2. #2
    Bummelux Avatar von Vinny
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    Kükenkorn hat schon viel Energie. Noch ei könnte zu viel Eiweiß bedeuten vorallem mit noch Mehlwürmern dazu.
    Haferflocken sind ganz toll.
    Hatte es denn blutigen Kot? Wurde eine kotprobe untersucht?
    1,8,5 Blumenhühner; 1,6,7 Mechelner gesperbert, 1,6,13 Orloff rotbunt, 1,1,15 dt. Legegänse

  3. #3

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    Das Baycox habe ich von der örtlichen Vogelrettung bekommen, die haben auch die Diagnose erstellt. Steht in gekrümmter Haltung mit aufgeplusterten Federn lustlos rum, Kot flüßig, aber bis jetzt kein Blut. Es sieht auf jeden Fall schon besser aus als gestern, hoffe das Kleine packts und die anderen bleiben gesund!

  4. #4

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    Da ja dann Ei mit Haferflocken und Kräutern wie Brennessel oder Löwenzahn statt dem Kükenkorn gefressen wird, hätte ich da jetzt keine Bedenken. Meine Küken bekommen immer auch Eifutter.
    Misch bitte getrockneten Oregano bei oder noch besser Oregano Dosto liquid ins Trinkwasser.
    Haben deine Küken Magensteinchen zur Verfügung?
    Auch Kükenglück ist nicht verkehrt.
    Baycox(oder andere Medis) ohne gesicherte Diagnose finde ich immer bedenklich.
    1 Wyandottenhahn splash (2021), 0,17 gr. Wyandotten gold schwarzges. (2019/2020), 3 Hennen g weiß u. g blau (16.04.), 3 Hennen g weiß und g blau (03.07.), 2 Grün- und 3 Rotleger

  5. #5

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    Mittlerweile sind die Küken schon im Freilauf, da liegen ja genügend Steinchen rum.
    Im Kükenheim waren auch von Anfang an Grassoden wegen den Steinchen drin. Dieses mal habe ich auch immer gegen den Geruch im Haus "Pupufein" mitverfüttert, da sind ja Blaumohn, Oregano, Brennnessel, Fenchelsamen gemahlen, Haferflocken, Bierhefe, Kamillenblüten gemahlen, Yuccawurzel gemahlen drin.
    Dem Küken gings halt zeitlich schlecht, deswegen hat sich jetzt ne schnelle Behandlung irgendwie richtig angefühlt und am Ende vertraue ich da auch n bissl auf die langjährige Erfahrung der Vogelrettung. Aber den gesunden Küken mach ich jetzt gleich mal n Oregano-Tee.

  6. #6
    Kükendompteuse Avatar von mistkratzerli
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    Zitat Zitat von AGzilla Beitrag anzeigen
    Das Baycox habe ich von der örtlichen Vogelrettung bekommen, die haben auch die Diagnose erstellt. Steht in gekrümmter Haltung mit aufgeplusterten Federn lustlos rum, Kot flüßig, aber bis jetzt kein Blut. Es sieht auf jeden Fall schon besser aus als gestern, hoffe das Kleine packts und die anderen bleiben gesund!
    Blinddarmkokzidiose tritt in der Regel in den Wochen 6-8 auf (Rote Kükenruhr, blutiger Durchfall). Wenn das Küken keinen blutigen Durchfall hat, dann kann es sich auch um eine Dünn- oder Enddarmkokzidiose handeln. Das ist aber reines Lesen in der Kristallkugel meinerseits.

    Wurde denn der Kot auch wirklich untersucht oder wurde bloss anhand der Symptomatik Baycox verabreicht? Weshalb werden die restlichen Küken nicht prophylaktisch behandelt? Ein Tierarzt/eine Tierärztin kann Dir genau sagen, wie Du füttern sollst, welches Multivitaminpräparat er/sie unterstützend empfehlen würde etc. Und ganz wichtig: Je nach örtlichen Gegebenheiten musst Du dringend hygienische Massnahmen im Kükenheim, Stall und Auslauf treffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die örtlich Vogelrettung, die sich mit Wildvögeln beschäftigt, sich bei Hausgeflügel genügend auskennt. Aber auch das ist lesen in der Zauberkugel. Einfach mal Antibiotika "mitgeben" ohne genaue Diagnose (so habe ich deinen Beitrag verstanden) finde ich bedenklich. Ich empfehle den Gang zu einem Veterinär/einer Veterinärin. Kot untersuchen reicht ja und ist in kürzester Zeit erledigt. Alles Gute dem Küken und seinen Geschwistern.
    Herzliche Grüsse aus dem Südschwarzwald! https://www.schwarzwaldhuhn.de Ich halte vor allem große Brahma, daneben wuseln noch diverse Hennen anderer Großrassen herum.

  7. #7
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ich würde auch einen Tierarztbesuch empfehlen. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Wildvogelhilfe über ein Mikroskop verfügt (die müssen ja sicher auch ab und zu den Kot der Wildvögel untersuchen) und Kokzidien kann man - mit ein bißchen Übung - gut erkennen.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,2 schwed. Isbar, 1,3 Mixe, 0,4 Sundheimer, 0,4 Plymouth rock gestreift, 0,7 CL und Mooshühner, 0,3 Legewachteln, 0,1 Wälderdackel; "Igel-allerlei Wissenswertes"

  8. #8
    Kükendompteuse Avatar von mistkratzerli
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    Zitat Zitat von AGzilla Beitrag anzeigen
    Mittlerweile sind die Küken schon im Freilauf, da liegen ja genügend Steinchen rum.
    Im Kükenheim waren auch von Anfang an Grassoden wegen den Steinchen drin. Dieses mal habe ich auch immer gegen den Geruch im Haus "Pupufein" mitverfüttert, da sind ja Blaumohn, Oregano, Brennnessel, Fenchelsamen gemahlen, Haferflocken, Bierhefe, Kamillenblüten gemahlen, Yuccawurzel gemahlen drin.
    Dem Küken gings halt zeitlich schlecht, deswegen hat sich jetzt ne schnelle Behandlung irgendwie richtig angefühlt und am Ende vertraue ich da auch n bissl auf die langjährige Erfahrung der Vogelrettung. Aber den gesunden Küken mach ich jetzt gleich mal n Oregano-Tee.
    Also handelt es sich um Kunstbrutküken? Mit Grassoden habe ich mir vor ein paar Jahren meine Kunstbrutküken mit Kokzidien infiziert. Ich dachte ebenfalls, dass das eine feine Sache ist, wenn ich das Kükenheim von Anfang an möglichst "naturnah" gestalte. Durch diesen Unsinn habe ich leider ein Küken verloren. Die anderen fünf haben es mit Baycox überlebt, zwei Hennen sind mittlerweile fast sieben Jahre alt und immer noch topfit.

    Da ich ein sehr grosses Gelände habe, auf dem sich die Hühner verlustieren, hätte ich den ganzen Boden abtragen müssen, um die Kokzidiose auszurotten; was natürlich ein Ding der Unmöglichkeit ist. Seither füttere ich nur noch Kükenstarter mit Cocc. und hatte nie wieder eine Erkrankung der Küken, sondern nur quietschfidele Pummelchen.

    Eine Alternative ist, die Küken gegen Kokzidiose zu impfen, mit Paracox 8 in der ersten Lebenswoche. Da der Impfstoff aber oft schwierig in kleinen Mengen zu bekommen ist - wie in meinem Fall gar nicht - bleibt nichts anderes übrig, als Kükenstarter mit Cocc. zu füttern.
    Herzliche Grüsse aus dem Südschwarzwald! https://www.schwarzwaldhuhn.de Ich halte vor allem große Brahma, daneben wuseln noch diverse Hennen anderer Großrassen herum.

  9. #9
    Avatar von pinkpepper
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    Moin,
    uns sind letztes Jahr fast alle Küken daran verstorben, war wie verhext egal was wie versucht haben es wurde nicht besser.
    Bei uns gab es immer Möhren mit Oregano, und auch mal Zwiebeln oder Knobi dazu. Wir haben auch den Auslauf gewechselt und alles mit Brandkalk behandelt, Kükenglück hatte ich auch und Elektrolyte dazu noch für die kranken.
    Blutiger Durchfall war nie dabei, er war eher grün gelb und zum Schluss halt wie Wasser,

    Falls sich die Diagnose über Kotprobe bestätigt würde ich tatsächlich alle behandeln sonst stehen die Chancen noch schlechter. Wünsche Dir Viel Glück ich drück die Daumen.
    LG Sonja

    Küken 10 Seidis und 9 Silverudds und Mixe
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  10. #10
    Kükendompteuse Avatar von mistkratzerli
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    Zitat Zitat von pinkpepper Beitrag anzeigen
    Moin,
    uns sind letztes Jahr fast alle Küken daran verstorben, war wie verhext egal was wie versucht haben es wurde nicht besser.
    Bei uns gab es immer Möhren mit Oregano, und auch mal Zwiebeln oder Knobi dazu. Wir haben auch den Auslauf gewechselt und alles mit Brandkalk behandelt, Kükenglück hatte ich auch und Elektrolyte dazu noch für die kranken.
    Blutiger Durchfall war nie dabei, er war eher grün gelb und zum Schluss halt wie Wasser,

    Falls sich die Diagnose über Kotprobe bestätigt würde ich tatsächlich alle behandeln sonst stehen die Chancen noch schlechter. Wünsche Dir Viel Glück ich drück die Daumen.
    Das fiese an den Kokzidien ist, dass sie sich im Boden "festsetzen" und sehr überlebensfest sind. Gesunde Alttiere können die immer wieder aufnehmen, über den Kot ausscheiden und alles beginnt für Küken oder instabile Tiere wieder von vorn. Tut mir leid, dass Du das mit den sterbenden Küken miterleben musstest, sowas ist immer sehr traurig.
    Herzliche Grüsse aus dem Südschwarzwald! https://www.schwarzwaldhuhn.de Ich halte vor allem große Brahma, daneben wuseln noch diverse Hennen anderer Großrassen herum.

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