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Thema: Eichengalläpfel giftig? (Gallwespe)

  1. #1

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    Eichengalläpfel giftig? (Gallwespe)



    An der Voliere angrenzend steht eine Eiche.
    Plötzlich fallen da immer wieder kleine "Beeren" herunter.

    In der Größe von Johannisbeeren.

    Wir haben erst gestern gemerkt, dass die Dinger an den Eichenblüten hängen und sie daraufhin identifiziert.

    Die Hühner sind ganz scharf drauf.

    Ich kann dazu nichts finden. Nur, dass sie für Hunde giftig sein sollen

    Wisst Ihr was dazu?
    Geändert von Rosaline (03.05.2022 um 08:01 Uhr)
    Viele Grüße
    von Christine
    mit
    0.2 Zwerg-Langshan; 1.2 Zwerg-Seidenhühner

  2. #2
    Avatar von Gecko
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    Sehr interessant.
    Wir haben viele große Eichen auch am Hühnergehege, habe ich noch nie gesehen. Nur im Sommer Gallen an den Blättern.
    Ich glaube(!) nicht, dass das eine Gefahr ist. Die Gallmückenlarven programmieren ja die Eiche so um, dass sie viel fressbares Gewebe produziert. Das enthält natürlich Eichen-Tannine wie Gallussäure in höheren Mengen, wurde ja früher für Tinte verwendet. In normalen Mengen ungefährlich und bitter, auch in grünem Tee drin.
    Das ist jetzt aber nur eine biologische Einschätzung anhand von Wissen über Gallen allgemein.. Über diese speziellen Gallen und die Wirkung auf Hühner weiß ich auch nichts. Das dürfte wohl ähnlich sein wie bei meiner eigenen Robiniensamen-Frage.
    1,6 Vorwerk

  3. #3
    Avatar von Bohus-Dal
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    Interessant! Laut meinem Buch über Gallbildungen dürfte es Andricus quadrilineatus sein (spannend, vermehrt sich durch Parthenogenese). Ist anscheinend nicht so häufig bzw. wird übersehen. Ob und wie man herausfinden kann, ob die Gallen giftig sind, ist natürlich eine schwierige Frage. Schlucken die Hühner sie im ganzen oder holen sie sich die Larven raus?
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  4. #4

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    Das war echt ein Ding, als ich die entdeckt habe - so "äh, seit wann haben denn Eichen Beeren?"

    Der ganze Baum ist voll und heute habe ich auch einen(!) "gängigen" Gallapfel gefunden.

    Also wenn die Hühner das alles fressen würden, was da runter fällt, glaube ich schon, dass das sehr giftig sein kann.

    Sie fressen die Kugeln im Ganzen. Das kranke Huhn, das gerade sehr selektiert frisst, schnappt sich die Dinger und rennt damit weg. Darum habe ich den Verdacht, dass es in kleinen Mengen auch als Medizin wirken kann.

    Wir haben ja ein Netz drüber und ich habe nun noch ein engmaschigeres Netz unter das Große Netz gespannt. Da wird einiges aufgefangen.
    Viele Grüße
    von Christine
    mit
    0.2 Zwerg-Langshan; 1.2 Zwerg-Seidenhühner

  5. #5
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Rosaline Beitrag anzeigen
    Das kranke Huhn, das gerade sehr selektiert frisst, schnappt sich die Dinger und rennt damit weg. Darum habe ich den Verdacht, dass es in kleinen Mengen auch als Medizin wirken kann.
    Ah! Das ist ja superinteressant! Ob es da was in ihrer ursprünglichen Heimat gibt, was so aussieht? Sie sind ja auch fast wilder auf unreife grüne Johannisbeeren als auf rote, vielleicht ist das irgendwie instinktiv?
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  6. #6

    Registriert seit
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    Themenstarter
    Ich denke, es geht um die Bitterstoffe. Probeweise habe ich ein paar Erbsen fermentiert. Ich hatte diese Sorte schonmal fermentiert und habe sie dann selbst probiert und war überrascht, weil sie so bitter waren. Denn es waren welche für Menschen aus dem Biomarkt. Ich habe dann hier im Forum nachgefragt und da bekam ich die Antwort, dass Erbsen Bitterstoffe gegen Fressfeinde entwickeln. Unsere Hühner waren aber total scharf drauf.
    Jetzt hat auch das kranke Huhn von diesen Erbsen gefressen.

    Wir halten so viel wie möglich von denn Gallen ab aber sobald eins durch fällt, wird es gierig aufgefressen.
    Viele Grüße
    von Christine
    mit
    0.2 Zwerg-Langshan; 1.2 Zwerg-Seidenhühner

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