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Thema: Olivleger Weitervererbung

  1. #1
    Avatar von Jochen-Bauer
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    Olivleger Weitervererbung

    Im Zuge des Olivleger-Booms hatte ich mir kürzlich die Frage gestellt, inwieweit die Vererbung bei einer Olivleger-Zucht weitergeht.

    Verpaart man einen Marans-Hahn mit einer Araucana-Henne bekommt man aus den Hennen Olivleger. Verpaart man die daraus entstandenen Hennen erneut mit einem Marans, legen die Nachfahren dunklere Oliveier. Aber was geschieht danach? Geht das Spiel endlos so weiter oder spaltet sich das Gen später wieder auf und man erhält Grünleger und Braunleger?

    Danke für euer Wissen!


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  2. #2
    Avatar von Neuzüchterin
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    Eine Olivlegende Henne vererbt sowohl Braun als auch Oliv.Mit einem Marans Hahn bekommst zur Hälfte Olivleger und braunleger.Wenn auf eine Olivleger Henne einen reinerbigen Grünleger (also beide Elterntiere davon grünleger) dann legen die Nachkommen Olivgrün bis heller ins Grün.

  3. #3
    Moderator Avatar von sil
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    Das Grünlegergen, das zur Hälfte für die olive Färbung verantwortlich ist, spaltet ja auf. also ein Teil der Olivleger vererbt das Gen, ein Teil vererbt es nicht. Die braune Eifarbe hingegen bleicht nach meinem Wissensstand von Generation zu Generation gerne zunehmend aus. außer mal selektiert ständig auf die Eifarbe, was bei Mixen, und das sind Olivleger ja, wahrscheinlich schwierig wird.
    Olivleger untereinander verpaart bringen also Olivleger und Braunleger. Züchtet man mit denen immer weiter, bekommt man wahrscheinlich unterschiedlichste Eifarben von Grün über oliv und hellbraun bis braun
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  4. #4
    Avatar von Jochen-Bauer
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    Danke euch beiden!

    Gab es schon Bemühungen reinerbige Olivleger zu züchten?


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  5. #5
    Avatar von Gubbelgubbel
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    Ich meine der ursteirerhof versucht das mit seinen mosshühnern
    Buntes Hühner-Allerlei: 0,2 vorwerk, 0,1 araucaner, 0,2 barnevelder, 0,1 zwergbrahmamix, 0,3 Seidenhuhn, 1,0 chabo, 0,1 leghorn ex., 0,2 bartzwergmixe, 2,1 oliv/grünlegermixe, 0,1 Marans 0,1 australorpmix

  6. #6
    Avatar von Jochen-Bauer
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    Danke für den Tipp! Schön was die beiden da aufgebaut haben. Da werde ich fürs nächste Frühjahr mal Bruteier bestellen und deren Bemühungen weiterführen.

    Dank euch!


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  7. #7

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  8. #8
    Avatar von Bohus-Dal
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    Hier mal ein Beispiel, wie sehr das olivgrün doch schon in der nächsten Generation ausbleichen kann.

    Eier.jpg

    Links das dunkle ist von meiner Mixhenne (Maranshenne x Mixhahn). Das rechts ist von ihrer Tochter mit einem Mixhahn, der (wenn überhaupt) hell- bis mittelgrün vererbt, also sie hat 25% Maransgene und hätte auch mittelbraun legen können. Ihre verkaufte Schwester hatte die gleiche Eifarbe. Ich hätte da mit etwas mehr "Braungenen" gerechnet, hatte mir eine etwas dunklere Eifarbe gedacht. Aber es ist ein schönes, intensives grün. (Mit dem Weißabgleich meiner neuen Kamera muß ich mich wohl noch ein bißchen beschäftigen, da blick ich noch nicht durch.)
    Kommt ja auch noch auf die Maranseier an, meine Henne legt nicht superdunkel:

    Maranseier.jpg
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  9. #9
    Avatar von Jochen-Bauer
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    Mit einer deutlich dunkler Legenden Maranshenne wäre das Ergebnis in Generation Zwei also nochmal dunkler als in deinem Fall? Ich finde die Farbe trotzdem etwas schöner und intensiver als bei „normalen“ Grünlegern.

    Vielen Dank allen für eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema


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  10. #10
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von Jochen-Bauer Beitrag anzeigen
    Mit einer deutlich dunkler Legenden Maranshenne wäre das Ergebnis in Generation Zwei also nochmal dunkler als in deinem Fall?
    Ich weiß es nicht, aber ich gehe davon aus. Braun wird ja im Gegensatz zu grün (blau) "verdünnt".
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

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