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Thema: Innenauskleidung mit Edelstahl?

  1. #1

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    Innenauskleidung mit Edelstahl?

    Hallo ihr lieben! Unser Mobilstall nimmt langsam Gestalt an (freu) und das Grundgerüst steht. Außen möchten wir mit Brettern verschalen. Zwischen den Holzständern wollen wir dämmen -entweder mit Holzwolle (vielleicht wegen Milben und anderen Tierchen nicht ideal? Material haben wir halt geschenkt bekommen) oder mit Styrodur (müssten wir kaufen).
    Nun überlegen wir, die Innenwände mit Edelstahlplatten zu verkleiden. (Boden besteht aus ausrangierten Schalplatten) Meine Hoffnung wäre, dass die Oberfläche fast ritzenfrei und vor allem gut zu reinigen ist. Hat von euch jemand Erfahrungen mit Edelstahl? Mittlerweile werden ja auch übers Netz zu bestellende (sozusagen professionell gefertigte) Ställe aus Edelstahl verkauft. Hält das Material dem Hühnerkot stand? Fühlt es sich evtl. trotz Dämmung kalt an?

    Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für eure Antworten!

  2. #2

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    Wir haben den Holzboden mit Edelstahl abgedeckt und die Kotbretter sind auch aus Edelstahl. Da greift der Kot das Metall aber ganz schön an. Selbst mit stundenlangem Einweichen und Schrubben wird es nicht mehr richtig optisch sauber. Finde ich aber auch nicht so das Problem. Auf dem Boden ist eh Kleintierstreu drüber, da wird auch nichts dreckig, die Hühner gehen nur zum Schlafen und Legen in den Stall. Haben das jetzt seit 2 Jahren so. Ob ich die Wände auch so Verkleiden würde weiß ich nicht, denke, da kondensiert dann auch schön die Luftfeuchtigkeit im Winter.

  3. #3

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    Da kondensiert nicht mehr Feuchtigkeit, aber es bilden sich leichter Tröpfchen die dann runterrinnen und Pfützen bilden. Man kennt das auch von unisolierten Trapezblechdächern.

    Hast Du mal ausgerechnet, was dich eine VA Auskleidung kostet? Da kommt einiges am qm zusammen.
    Ritzenfrei wird es auch nicht, weil die Platten nicht so perfekt alle zusammenpassen wie Du dir das vorstellst. Dein Stall ist einfach nicht geometrisch ideal. Schneiden lässt sich so ein Blech auch schlecht, weil es sich ohne Schlagschere wellt.

    Ist mal Wasser unter die Blechplatten gelaufen, kommt es nirgendwo mehr raus.

    Ich finde, das ist keine gute Idee.

  4. #4
    Avatar von Irmgard2018
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    Würd ich auch net unbedingt machen... Mein einer Stall steht auf Füßen, sodaß die Hühner darunter scharren können. Der hat am Boden innen ein Kupferblech auf dem Holz. Das schützt das Holz vor dem Kot, und auch Ratten & Co. haben so keine Chance, sich am Boden reinzuknabbern.

    Aber den ganzen Stall würd ich glaub ich so nicht verkleiden..... Wegen der kondensierenden Feuchtigkeit. Holz hat den Vorteil, daß es Feuchtigkeit absorbiert, wieder abgibt, v.a. wenn sich die Feuchtigkeit nachts ansammelt. Bei Metall bleibt das halt alles im Stall.

    Mal abgesehen davon: kostet das nicht irre viel?

    Und bevor ich den Stall mit Styropor o.ä. isoliere, wo dann nachher die Mäuse drin hausen zwischen Innen- und Außenwand, mach ich lieber innen OSB-Platten rein. Die dichten Ritzen ab, und können gekalkt werden gegen Milben.
    LG, Sylvia
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  5. #5

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    Also vom Bauchgefühl her befürchte ich, dass du dir durch eine Metallinnenverkleidung ein selbstgemachtes permanentes Feuchtigkeitsproblem im Stall schaffst. Zudem denke ich hierbei auch an die heißen Sommertage bzw -wochen. Das Metall wird die tagsüber herrschende hohe Temperatur aufnehmen, speichern und wenn es denn Abend wird, die Aussentemperatur etwas abkühlt und die Chicks pennen gehen, wird das Metall die Hitze an den Innenraum abgeben, was gerade an solchen heißen Tagen es für die ohnehin mit der Hitze kämpfenden Chicks noch unerträglicher machen könnte.
    Tacheles Konversation kann zu Selbsterkenntnis führen

  6. #6

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    Zitat Zitat von Irmgard2018 Beitrag anzeigen
    Würd ich auch net unbedingt machen...
    Ich auch nicht.


    Zitat Zitat von Irmgard2018 Beitrag anzeigen
    Und bevor ich den Stall mit Styropor o.ä. isoliere, wo dann nachher die Mäuse drin hausen zwischen Innen- und Außenwand,....
    Wenn der Stall ordentlich gebaut wurde, kommt da keine Maus o.ä. in den Zwischenraum.
    Gruss Rainer

    "Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi

  7. #7

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    Maethy, Deine Sorge wegen Wärmespeicherung sticht nicht.
    Die spezifische Wärmekapazität von Holz ist etwa 3 mal so hoch wie die von Stahl bei allerding etwa einem 1/10 der Dichte.
    Das heisst konkret, eine etwa 3mm Sperrholzplatte hat das selbe Energiespeichervermögen wie eine 1mm Stahlplatte.
    Das macht das Kraut nicht fett.

  8. #8

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    In der Theorie magst Recht haben, davon habe ich keine Ahnung. Praktisch kann ich nur sagen, dass Metall im Sommer im Schatten sich wesentlich wärmer anfühlt als Holz oder Mauerwerk unter gleichen thermischen Bedingungen. Aber: der nächste Sommer kommt bestimmt.
    Tacheles Konversation kann zu Selbsterkenntnis führen

  9. #9
    genannt Heini Avatar von hein
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    Zitat Zitat von maethy Beitrag anzeigen
    In der Theorie magst Recht haben, davon habe ich keine Ahnung. Praktisch kann ich nur sagen, dass Metall im Sommer im Schatten sich wesentlich wärmer anfühlt als Holz oder Mauerwerk unter gleichen thermischen Bedingungen. Aber: der nächste Sommer kommt bestimmt.
    Und dazu kommt noch, wenn die Innenwände aus Metall sind, das diese dann im Winter fast immer nass sind - eben weil sie durch die Atemluft immer schwitzen bzw. sich dort die Feuchtigkeit absetzt
    „Sorglosigkeit scheint das neue Markenzeichen der deutschen Politik zu sein.

    Gepaart mit einer grünen Lust an der Deindustrialisierung,
    die letztlich in den ökonomischen Niedergang mündet.“



  10. #10

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    Vielen Dank für das Feedback
    An Kondenswasser hatten wir nicht gedacht ; Werden nochmal in uns gehen... Wenns qualitativ gut wird, wäre der Preis zweitrangig, zumal wird das restliche Material für den Stall schon da hatten. Mäuseproblem dürfte es keins geben. Durch die Schaltafeln kommen sie nicht durch. Außerdem ist der Anhängerunterbau recht hoch (Stallboden ist auf ca 80 cm Höhe ).
    Liebe Grüße, Moni

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