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Thema: Immunität nach überstandener Marek-Infektion? (Nervenform)

  1. #31
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    Da würde ich doch einmal das Geld in eine Marek Diagnostik investieren...
    Wie genau geht das? Man zupft eine Feder, in der wird dann der Erreger nachgewiesen oder eben nicht. Aber weiß man dann sicher, ob Marek Grund für die Symptome ist? Könnte das Huhn nicht symptomfreies Marek haben und zusätzlich irgendwas anderes (was käme denn da in Frage?), das die Probleme macht?
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  2. #32
    Moderator Avatar von zfranky
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    Die Federmethode ist wenig sensitiv und kann nicht zwischen Feld- und Impfvirus unterscheiden. Goldstandard ist ein PCR Test mittels Blutuntersuchung (am lebenden Tier).
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,14 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  3. #33

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    Interessant zu wissen. Vielen Dank für Info

  4. #34
    Avatar von Bohus-Dal
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    Ah, dankeschön! Und da kann man dann unterscheiden zwischen vorhandenem Marek aber nicht daran erkrankt (wie bei mir) und Beschwerden, die wirklich von Marek ausgelöst wurden?
    Mixe 2,12; Dals-Pärlhöna 0,2; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  5. #35
    Avatar von Kükenmädchen
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    ...und wen teste ich dann genau? Die gesunden Geschwister? Ich meine nämlich irgendwo gelesen zu haben, dass die erkrankten Tiere ja nicht genug Antikörper bilden, weswegen es ja überhaupt erst ausbricht.

    Unabhängig davon geht es Bilbo wieder ein klein wenig besser.
    Er kann zumindest wieder sitzen und sich in der Position auch marginal bewegen/ausrichten.

    Das findet er natürlich zwecks Gefiederpflege mega, die letzen Tage hat er eher auf dem Brustbein gelegen, da war immer gleich der Nestrand (dass ich ihm gebaut habe, damit er nicht zur kartonrandlosen Seite umkippt) im Weg gewesen. Er bekommt jetzt morgens und abends je 0,1ml Metacam 1,5. Und über den Tag ca 3ml Jecuplex. Fressen tut er gut.

    Donna dreht leider immer noch etwas frei. Ich hab jetzt zwar Vitamine im Wasser und wir haben gestern nochmal ADE gespritzt, aber ich glaube fast, dass das noch geschädigte Nerven sind. Am stärksten ist es nämlich direkt nach dem Aufstehen, wenn sie die Beine 'aktiviert'. Oder bei Stress. Irgendwelche Signale, die noch fehlgeleitet werden. Ich wollte bei ihr eigentlich vom Metcam runter, sie kriegt jetzt aber auch 2x täglich 0,05 ml Meoxyl 1,5 und weiter Jecuplex. Ich hoff das legt sich dann auch mit der Zeit.

  6. #36
    Avatar von Schnappi66
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    Freut mich, daß weiter aufwärts geht, wenn auch langsam. Aber Nerven brauchen einfach auch ihre Zeit.
    Bei der intensiven Pflege, dem Aufwand, den Kosten und der Liebe, was du da rein steckst, muß das unbdingt für die beiden Hübschen gut ausgehen.
    liebe Grüße
    Schnappi

  7. #37
    Avatar von Kükenmädchen
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    Zitat Zitat von Schnappi66 Beitrag anzeigen
    Freut mich, daß weiter aufwärts geht, wenn auch langsam. Aber Nerven brauchen einfach auch ihre Zeit.
    Bei der intensiven Pflege, dem Aufwand, den Kosten und der Liebe, was du da rein steckst, muß das unbdingt für die beiden Hübschen gut ausgehen.
    Danke auch dir, und ich weiß, und in einem gewissen Maß bin ich vielleicht auch etwas ungeduldig(ich schlafe seit zwei Wochen weder besonders gut noch lang)
    . Bei Donna bin ich mir mittlerweile recht sicher, dass sie wegen Neuralgien 'ganz Banane' wird. Sie knirscht bei ihren...ich nenne es mal Anfällen auch sehr viel mit dem Schnabel. Es hat sich leider auch gerade ziemlich arg manifestiert, aber sie frisst weiterhin gut und langweilt sich etwas, ich denke das wird.

    Bilbo gefällt mir heute allerdings nicht wirklich heute. Trotz Metacam scheinbar heute ständig etwas Schmerzen, er hat nicht so wirklich Appetit und der Kreislauf hängt gemessen an der Kammfarbe ständig irgendwo im Keller. Ich hoffe es ist nur ein temporäres Tief, aber ich hab leider nicht so ein gutes Gefühl.

  8. #38
    Avatar von Schnappi66
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    Hab den "Daumendruck" nochmal für Beide bis zum Maximum erhöht!
    liebe Grüße
    Schnappi

  9. #39
    Avatar von Kükenmädchen
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    Danke. Bilbo hat zumindest eben wieder ne Kleinigkeit gegessen, wenn auch nicht viel. Kreislauf scheint wieder etwas besser, werde nachher aber nochmal mit ihm inhalieren, just in case - am Anfang der Symptomatik hatte er ja doch ne ziemlich fiese Erkältung gehabt, nicht dass da noch was fest hängt. Im Falle, dass es Schmerzen sind, hab ich ihn vorhin nochmal mit Metcam zugedröhnt.

    Donna war heute morgen ganz schlimm. Direkt nach dem Aufstehen hatte sie sich so wenig unter Kontrolle, dass sie kurz umgefallen ist. Generell kämpft sie gerade bei jedem Richtungswechsel auf der Stelle oder zu plötzlichen Kopfbewegungen darum, nicht zu brummkreiseln. Manchmal gelingt es ihr und sie wird nur für einen Moment krumm, bei anderen kommt sie wieder ins taumeln. Man merkt ihr an, wie sehr sie das anstrengt, gerade war sie fix und fertig. Hab ihr auch nochmal ne größere Menge Metcam gegeben und mittlerweile Angst, dass der Virus im Gehirn Party feiert.

    Ach man.

  10. #40
    genannt Kokido Avatar von Huhn von den Hühnern
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    Deine Bemühungen in allen Ehren, aber verlängert sich nicht eigentlich nur ihr Leiden? Faktisch ist es doch so auch kein Leben mehr für die Tiere. Je länger Pflege und Betreuung geht, desto schwer fällt der letzte Schritt. (Ich habe nach 11 Wochen ohne Aussicht auf Besserung endgültig gehandelt). Wir entscheiden dann nämlich nicht mehr Leben und Tod, sondern zwischen Leben und Leiden. Solange wir die Tiere betreuen, am Leben (?) halten durch Medikamente und Zwangsfüttern könne diese ja auch nicht "einfach sterben", sie müssen es aushalten.
    Wenn es wirklich Marek ist, sollte klar sein, dass es nicht behandelt werden kann. Der Tiere müssen mit den Symptome leben
    (fallen um und kommen alleine nicht mehr auf die Beine).
    Ich finde, es gehört auch zeitnah zu unserer Verantwortung zu sagen, "du hast genug gelitten, ich lasse dich jetzt gehen". Ich finde, dieses bis zum bitteren Ende (was ja sowieso kommt) machen wir doch nur für unser Gewissen "ich habe alles versucht, 10 mal zum ta, x-Euro hat das gekostet " und nach Monaten (des Leidens) mußte ich das Tier doch erlösen lassen.

    ich wünsche mir manchmal mehr Selbstreflektion, um rationelle und für das kranke Tier (was in der Regel von uns abhängig ist) richtige Entscheidung zu treffen.

    Sei mir nicht böse, aber die beiden haben genug und es wird Zeit über ihren Abschied nachzudenken. Dein großes Heulen und die Trauer kommt, egal wann sie gehen. Erweis ihnen einen Liebesdienst...
    Geändert von Huhn von den Hühnern (30.01.2022 um 06:53 Uhr)
    Kokido von den Hühnern
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