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Thema: HEKA Tränkenwärmer. Ein Reparaturversuch

  1. #1

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    HEKA Tränkenwärmer. Ein Reparaturversuch

    Ich habe vor einigen Jahren den HEKA TW 20-1 Tränkenwärmer mit passender Tränke gekauft.
    Im ersten Winter hat er funktioniert, danach wurde er immer am Winteranfang 2 Mal anstandslos kostenlos ausgetauscht, weil er defekt war. Lob an den HEKA Kundenservice an dieser Stelle.

    IMG_20211211_110015.jpg

    Diesen Winter ist er schon wieder nach 2 Wochen Betrieb ausgefallen und ich war der Sache Müde.
    Als Ingenieur schraube ich gerne auf und schaue rein.
    Das Ergebnis ist erstaunlich grauslig.

    IMG_20211211_103906.jpgT
    Billigstes Innenleben, offensichtlich nicht wasserdicht, was bei einem Tränkenuntersetzer ziemlich fragwürdig erscheint.

    IMG_20211211_104121.jpgIMG_20211211_104132.jpg

    Der Bimetallschalter ist sehr stark korrodiert, so dass klar ist, dasser nicht mehr funktionieren kann.
    Das Heizkabel ist an einer Stelle druchgebrannt und an anderen Stellen schwarz verfärbt. Offensichtlich passt die thermische Ankopplung nicht zur Heitzleistungsdichte.

    Ich würde sagen, das ist auf breiter Front eine Fehlkonstruktion und keine HEKA Qualität. Kein Wunder, dass das Ding nur ein Jahr hält.

    Eigentlich wollte ich ja reparieren, aber was soll man da machen ausser wegwerfen?
    Ich kann vom Kauf dieses Geräts, das offensichtlich bei allen 3 Exemplaren gleich schlecht war nur abraten.
    Geändert von Mikromeister (11.12.2021 um 11:23 Uhr)

  2. #2

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    Erschreckend diese defekte und das bei nur 15 Watt. Das zerlegte Teil würde ich mit einem netten Brief an Heka schicken. Da Heka sicher nicht der Hersteller ist sind die bestimmt dankbar für die Mitteilung.
    Das ist jedenfalls meine 30 jährige Erfahrung mit anderen Herstellern.
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  3. #3

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    Moin

    Ist leider bei sehr vielen technischen Geräten so. Außen Hui innen ...

    Man kann immer nur hoffen, dass es ein Stück weit hält. Manchmal hat man Glück, dann wieder nicht...

    LG
    Andreas

  4. #4

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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    Da Heka sicher nicht der Hersteller ist sind die bestimmt dankbar für die Mitteilung
    Ich habe keine Lust mehr, den Mist in der Gegend rum zu schicken.
    Wenn Heka an einer Lösung interessiert wäre, hätten sie auch einfach selber mal einen Rückläufer aufbrechen können.
    Ich bin sicher nicht der einzige, dem dieses systematische Problem aufgefallen wäre.

    Der Bimetallschalter ist übrigens auch nach der Restaurierung defekt. Keine Ahnung warum der nicht schaltet.
    Vielleicht ist das ja auch das die grundlegende Ursache für die Überhitzung.
    Geändert von Mikromeister (11.12.2021 um 13:05 Uhr)

  5. #5

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    @mikromeister. Das ist schon verständlich, aber bei Heka ist keiner der sich mit so etwas auskennt. Der Fehler ist offensichtlich. Alle Kontakte sind oxidiert und durch die dadurch entstanden Übergangswiderstände brennt erst der Schalter fest. Der Rest verbrennt dann natürlich auch. Diesen Zusammenhang wird bei Heka wahrscheinlich keiner verstehen, wenn man es ihnen nicht erklärt. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen berichten, daß fast alle Hersteller sich für solche Mitteilungen sehr dankbar gezeigt haben.
    Es bleibt natürlich deine Entscheidung, die ich auch vollkommen verstehen kann.
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  6. #6
    Avatar von Mara1
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    Das sieht wirklich übel aus. Und auch gefährlich, oder? Je nachdem wo das Ding steht, wenn das da so vor sich hin schmort....

    Nun habe ich gerade selber einen Heka-Tränkenwärmer hier liegen, den etwas größeren mit 20W. Es ist einer mit Thermostat. Der schaltet noch, jedenfalls reagiert die Kontrollleuchte und man hört ein Klacken beim Ein- aus Ausschalten. Aber warm wird nichts mehr. Also kaputt und wartet seit einiger Zeit auf die Entsorgung, Garantie ist schon um. Ich bin aber auch neugierig, wollte nun auch reinschauen (hin ist hin, also warum nicht aufmachen?). Aber da ist keine einzige Schraube, der ist rundum verklebt. Wie hast du deinen auf bekommen? Rundherum den Kleber durchgeschnitten? Oder war deiner verschraubt?

  7. #7

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    Zitat Zitat von Mikromeister Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Lust mehr, den Mist in der Gegend rum zu schicken.
    Vielleicht erst mal nur eine Email an Heka mit den Bildern als Anhang senden?

  8. #8

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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    Das ist schon verständlich, aber bei Heka ist keiner der sich mit so etwas auskennt.
    Jetzt mach mir bitte keine Angst. Die bauen (oder bauen die die evtl nicht?) und vertreiben doch Brutgeräte und anderen technischen Kram. Und da soll niemand sein, der sich mit Elektro-Basics auskennt?

  9. #9

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    Zitat Zitat von Pierre Iwanowitsch Beitrag anzeigen
    Jetzt mach mir bitte keine Angst. Die bauen (oder bauen die die evtl nicht?) und vertreiben doch Brutgeräte und anderen technischen Kram. Und da soll niemand sein, der sich mit Elektro-Basics auskennt?
    Ich kenne aus meiner jahrelangen Kundendienstzeit viele Arbeitsweisen von Firmen. Bei Heka gehe ich davon aus das die sich mit Brutgeräten schon auskennen und wissen worauf es ankommt. Die einzelnen Komponenten werden wahrscheinlich zugekauft. Die Anforderungen für diese Komponenten werden von Heka vorgegeben.
    Andere Artikel laufen nur nebenbei und werden nicht selbst entwickelt. Es ist kostengünstiger defekte Artikel einfach auszutauschen als sie zu überprüfen. Wenn die Reklamationen überhand nehmen wird einfach ein neuer Hersteller gesucht. Also mach dir keine Sorgen um die Brutgeräte.
    Deutscher Auswanderer
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  10. #10

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    Das muss ja nichts bedeuten, aber immerhin klebt ein Heka-Typenschild auf dem Teil. Als ahnungsloser Verbraucher gehe ich dann schon davon aus, dass die sich irgendwie damit auskennen.

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