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Thema: Lachshuhn kollabiert und stirbt

  1. #1
    Avatar von Solano
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    Lachshuhn kollabiert und stirbt

    Liebes Forum, ich habe bei einer älteren Lachshuhn Henne vor etwa einem Monat eine riesige Beule oberhalb des Sprunggelenks entdeckt. Da es aussah wie ein Abzess habe ich es geöffnet. Es war klumpiger Eiter zu sehen , es war aber stark durchblutet. Ich habe es dann mit einem Betaisodonaverband abgedeckt. Nach zwei Wochen zeigte sich keine Besserung. Bin dann zum Ta gefahren, der einen Tumor diagnostizierte. Ich sollte es weiter beobachten und es wurde ein Verband angelegt mit einer weißen Paste, die austrocknend wirken sollte. Da sich die Henne normal verhielt, habe ich nichts weiter unternommen. Heute war das Gefieder am Bein verklebt. Ich habe die Henne untersucht und gesehen, dass sich Federn mit der Beule verklebt haben. Die Federn habe ich vorsichtig gelöst. Es blutete gleich stark und ich habe die Wunde gespült. Plötzlich sackte der Kopf der Henne zur Seite. Ich brachte sie schnell in den Stall zurück, aber sie fiel gleich auf die Seite und starb sofort. Habt ihr sowas schon mal erlebt? Ich habe ein blödes Gefühl, weil sie ja vorher munter auf dem Hof rumlief. Mich wundert es einfach nur, dass sie so schnell kollabierte. Ist das vielleicht auch ein Problem der schweren Rassen?
    LG

  2. #2
    Moderator Avatar von zfranky
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    Ich denke, dass war akutes Herz-Kreislaufversagen.
    Sie wird geschwächt gewesen sein. Vielleicht hatte sie auch schon auf der Lunge und in den Luftsäcken eine Infektion und war deswegen schon von der Sauerstoffsättigung nicht mehr wirklich gut. Dann reicht festhalten und ein bisschen Stress aus und die Tiere kollabieren und sterben.
    Das Problem ist immer das Festhalten. Dabei drückt man die Luftsäcke zusammen und die Tiere können nicht mehr gut atmen. Gesunde Tiere halten aus, geschwächte nicht mehr.
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,14 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

  3. #3

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    Liebe Solano, ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, wollte dir aber sagen, dass mir das sehr leid tut! Tumoren können ja am Ende starke Schmerzen machen, vielleicht ist es gut, dass deine Henne auf diese Weise rasch gestorben ist und nicht langsam und qualvoll.

  4. #4
    Avatar von Solano
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    Danke für die schnelle Antwort. Das kann gut sein, das Festhalten hat ihr auch nicht wirklich geschmeckt. Nur ich wollte die Wunde wenigstens schnell behandeln...Habe schon lange Hühner und mein Mann musste auch schon einige töten-wegen Krankheiten usw. das kommt ja immer mal vor, weil wir Hühner haben, die schon bis 8 Jahre alt sind. Aber das was heute passiert ist war echt doof- ich denke auch, dass sie unmerklich schon schlapp war durch die Beule.

  5. #5

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    Zitat Zitat von Solano Beitrag anzeigen
    Liebes Forum, ich habe bei einer älteren Lachshuhn Henne vor etwa einem Monat eine riesige Beule oberhalb des Sprunggelenks entdeckt. Da es aussah wie ein Abzess habe ich es geöffnet. Es war klumpiger Eiter zu sehen , es war aber stark durchblutet. Ich habe es dann mit einem Betaisodonaverband abgedeckt. Nach zwei Wochen zeigte sich keine Besserung. Bin dann zum Ta gefahren, der einen Tumor diagnostizierte. Ich sollte es weiter beobachten und es wurde ein Verband angelegt mit einer weißen Paste, die austrocknend wirken sollte. Da sich die Henne normal verhielt, habe ich nichts weiter unternommen. Heute war das Gefieder am Bein verklebt. Ich habe die Henne untersucht und gesehen, dass sich Federn mit der Beule verklebt haben. Die Federn habe ich vorsichtig gelöst. Es blutete gleich stark und ich habe die Wunde gespült. Plötzlich sackte der Kopf der Henne zur Seite. Ich brachte sie schnell in den Stall zurück, aber sie fiel gleich auf die Seite und starb sofort. Habt ihr sowas schon mal erlebt? Ich habe ein blödes Gefühl, weil sie ja vorher munter auf dem Hof rumlief. Mich wundert es einfach nur, dass sie so schnell kollabierte. Ist das vielleicht auch ein Problem der schweren Rassen?
    LG
    So einen Tumor am Ständer bekam dieses Jahr auch meine geliebte Zwergwyandottenhenne. Als sich ihr Befinden sich verschlechterte haben wir sie erlöst. Ungewollt hast du deiner Henne weiteres Leid erspart. Kann sein dass sie schon eine beginnende Sepsis hatte.

  6. #6
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Hühner sind ja Spezialisten im Verbergen ihrer Krankheiten. Bis man ihnen was ansieht, ist es meist schon 5 vor (manchmal auch nach) 12.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
    --------------------------------------------

  7. #7

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    Jeder definiert eine stark blutende Wunde anders.

    Ich weiß ja nicht was bei dir stark blutend bedeutet. Aber ein huhn wird auch nicht so mega viel Blut im. Körper haben. Dazu vielleicht noch einr arterielle Blutung. Eine Blutung kann definitiv sehr schnell zum Volumenmangelschock führen.

    Ich erkläre es immer so. Ein kleines Gefäß ist sehr schnell voll und auch sehr schnell leer.

    Gesendet von meinem ANE-LX1 mit Tapatalk

  8. #8
    Avatar von Solano
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    Zitat Zitat von Wilde Hummel Beitrag anzeigen
    Liebe Solano, ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, wollte dir aber sagen, dass mir das sehr leid tut! Tumoren können ja am Ende starke Schmerzen machen, vielleicht ist es gut, dass deine Henne auf diese Weise rasch gestorben ist und nicht langsam und qualvoll.
    Danke, ich denke auch, dass es nicht mehr lange gut gegangen wäre. So eine Beule schwächt den Körper sicher sehr stark. Aber sie wirkte total fit. Man hat ihr gar nichts angemerkt. Deshalb sagte der TA auch, dass ich sie weiter mitlaufen lassen soll. Ich will mich damit auch gar nicht so sehr quälen, aber irgendwie bleibt das Gefühl, dass ich sie besser in Ruhe gelassen hätte.

  9. #9
    Avatar von Solano
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    Zitat Zitat von Hoschi112 Beitrag anzeigen
    Jeder definiert eine stark blutende Wunde anders.

    Ich weiß ja nicht was bei dir stark blutend bedeutet. Aber ein huhn wird auch nicht so mega viel Blut im. Körper haben. Dazu vielleicht noch einr arterielle Blutung. Eine Blutung kann definitiv sehr schnell zum Volumenmangelschock führen.

    Ich erkläre es immer so. Ein kleines Gefäß ist sehr schnell voll und auch sehr schnell leer.

    Gesendet von meinem ANE-LX1 mit Tapatalk
    Es tropfte etwa 10sek sehr stark. Dann wurde es weniger und ich versorgte sie nach dem Abwaschen das Blutes mit einem Blutstillenden Puder. Dann kollabierte sie schon. Schwer zu sagen, ob es der Blutverlust war. So lange hat es nicht geblutet, aber vielleicht hat das schon gereicht.

  10. #10
    Avatar von Solano
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    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen
    So einen Tumor am Ständer bekam dieses Jahr auch meine geliebte Zwergwyandottenhenne. Als sich ihr Befinden sich verschlechterte haben wir sie erlöst. Ungewollt hast du deiner Henne weiteres Leid erspart. Kann sein dass sie schon eine beginnende Sepsis hatte.
    Ja, das sagte mein Mann auch- er hat sich bestimmt heimlich gefreut, dass er es nicht übernehmen musste...

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