Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 18 von 18

Thema: Welche Rasse für Anfänger?

  1. #11
    Avatar von Sulmtaler64832
    Registriert seit
    06.07.2019
    Ort
    Babenhausen
    PLZ
    64832
    Beiträge
    665
    Entweder du findest jemanden in deiner Nähe...oder du musst halt mal lernen, dass man im Leben nicht alles haben kann. Hab ich und alle anderen hier auch schon erleben müssen, da bin ich mir sicher.
    Du hast die Wahl...du suchst dir eine Rasse (vielleicht findest du sogar eine gefährdete Rasse in deiner Nähe) wo du frisches Blut bekommst. Oder du nimmst erstmal eine Rasse von einem Züchter in deiner Nähe und lernst mit ihr wie man züchtet. Man hat so Vorstellungen wie etwas funktioniert... und findet dann raus, so geht das doch nicht. Und wenn du in ein paar Jahren dann vielleicht ein Auto hast kannst du ja auf eine gefährdete Rasse wechseln.
    Linienzucht wäre auch eine Möglichkeit, aber dann brauchst du mehrere Stämme und auch etwas Wissen wie es funktioniert.
    Geändert von Sulmtaler64832 (27.10.2021 um 06:59 Uhr)
    LG
    Astrid
    Instagram: abpatchy

  2. #12
    Avatar von Bohus-Dal
    Registriert seit
    07.05.2009
    Land
    Schweden
    Beiträge
    13.660
    Zitat Zitat von Frosty Beitrag anzeigen
    ... würde gerne gefährdete Radsen züchten, doch da kommt man halt in meinem Alter nucht immeran frisches Blut usw ..

    Ok, das verstehe ich. Dann entschuldige, daß ich etwas ungeduldig klang, ich hatte erst den Eindruck, Du liest die Antworten gar nicht richtig.
    Grünlegemixe 3,14; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  3. #13

    Registriert seit
    10.06.2012
    PLZ
    73xxx
    Beiträge
    813
    Zitat Zitat von Frosty Beitrag anzeigen
    Bohus-Dal: ich bin ein 15 Jähriger und wohne zuhause, ich fange gerade mit der Zucht an und würde gerne gefährdete Radsen züchten, doch da kommt man halt in meinem Alter nucht immeran frisches Blut usw außer man zieht es sich selbst.
    Dem möchte ich widersprechen!

    Ich kann dir z.B. bei den Dominikaner (extrem vom aussterben bedroht) Züchter nennen, die gerne auch an Jugendliche Bruteier oder im Herbst auch Tiere abgeben.
    Dass diese nicht vor die Haustüre geliefert werden ... Nun denn ... evtl. fährt ja dein Vater auch mal mit dir zu einem Züchter, der direkte Kontakt ist immer der Beste, denn es wird sehr viele Fragen im Laufe der Zeit geben.

    Jeder Züchter unterstützt einen ernsthaft interessierten Jugendlichen! Wenn er denn weiß was er will

  4. #14

    Registriert seit
    10.06.2012
    PLZ
    73xxx
    Beiträge
    813
    https://www.bdrg.de/media/docs/Liste...form_final.pdf

    in dieser Liste findest du die gefährdeten Rassen.
    Alle Rassen findest du dann im Netz, oft genug gibt es Sondervereine mit eigenen Seiten.
    Dann kannst du schauen was dir optisch überhaupt gefällt, dann schaust du ob Größe und Nutzen und Temperament passt. Wenn noch was übrig bleibt setzt du dich mit dem Sonderverein in Verbindung, dort bekommst du Züchteradressen ....

    Ob das nun Anfängerrassen sind, kommt auf deine Hühnererfahrung und dein Talent an mit den Tieren umzugehen.

    Züchten im Sinne von Standard und Leistung ist natürlich nicht unbedingt ein Anfängerhobby, aber irgendwie fängt ja jeder mal an. Umso wichtiger ist es im Hintergrund Züchter zu haben die einem weiter helfen können.

    Kammfehler, Farbfehler, fehlender Typ, Stand, Vererbung der Farbe usw. da gehört schon etwas Wissen dazu .... sonst ist es einfach nur "vermehren" weil die Fehler nicht gesehen werden ...

  5. #15

    Registriert seit
    01.03.2007
    Land
    Deutschland
    Beiträge
    496
    Ich kann für Anfänger Wyandotten in weiß empfehlen. Die fliegen nicht, die fressen keine Feder, sind sehr genügsam was den Auslauf angeht und sind schnell zahm.
    Weiße Barnevelder sind auch super für den Anfang.

  6. #16
    Moderator Avatar von sil
    Registriert seit
    27.12.2007
    PLZ
    94
    Land
    Bayern
    Beiträge
    8.230
    Zitat Zitat von Frosty Beitrag anzeigen
    ich bin ein 15 Jähriger und wohne zuhause, ich fange gerade mit der Zucht an und würde gerne gefährdete Radsen züchten, doch da kommt man halt in meinem Alter nucht immeran frisches Blut usw außer man zieht es sich selbst.
    Was heißt denn für dich züchten? Nach Standard, mit Ausstellungen/Bewertungen, Zuchtbuch etc, oder einfach nur reinrassige Nachzucht ziehen? Bist Du in einem Verein, wo man dir gegebenenfalls Unterstützung und Hilfe geben könnte oder ist dir das zu viel Umstand?
    Ich meine das nicht wertend, nur um herauszubekommen, was dir eigentlich so vorschwebt.
    Nächste Frage: Wie kommst Du an die gewünschte Rasse und wie an den gewünschten Stamm?
    Rassen gibt es tatsächlich viele, aber gerade die gefährdeten nicht an jeder Ecke. Vielversprechende Zuchttiere kosten Geld, und selten gibt einer gleich mehrere Hennen ab. Oft wird ein Hahn nur mit ein bis zwei Hennen angeboten.
    Das wäre zwar durchaus schon ein Grundstock für eine Zucht, bei der es nicht auf Ausstellungstauglichkeit, sondern rein um Reinrassigkeit geht, und wenn nichts dazwischenkommt, könnten, indem Hennen aus der Nachzucht behalten werden und die Hennen mehrere Jahre Bleiberecht haben, auch der eigene Bestand erst mal aufgestockt und für die ersten Jahre ohne Zukauf gehalten werden. Vorraussetzung wäre nach meinem Dafürhalten allerdings, daß der Verkäufer dieses Zuchtstammes tatsächlich verantwortungsbewußt nach Standard gezüchtet und nicht einfach nur nach Reinrassigkeit (oder auch nicht, weils ihm wurscht war) vermehrt hat.
    Die Frage nach der geeigneten Rasse sollte also erst mal davon abhängen, welche für dich überhaupt zu bekommen ist.
    Eine Option wäre natürlich, einen Stamm über Bruteier aufzubauen. Da ist die Auswahl und auch die Verfügbarkeit, weil Postversand möglich, deutlich größer. Ohne Brutapparat, der ein planbares Brüten einer größeren Anzahl Eier möglich mcht, kann dieses Vorhben llerdings ziemlich mühselig werden. Außerdem muß man mit dem Risiko leben, daß der Versand die Schlupfquote deutlich nach unten zieht, unter Umständen bis auf null, und daß in den Eiern auch nicht unbedingt das drin ist, was der Verkäufer versprochen hat. Das kostet Geld und frustriert.

    Dein Plan, überwiegend mit Naturbrut soviel Nachzucht zu bekommen, daß mit dem Verkauf das Taschengeld aufgebessert werden kann, wird wohl auch viel Frustpotential offenbaren, aber fang erst mal an, "Versuch macht kluch"...
    Geändert von sil (04.11.2021 um 08:45 Uhr)
    "alles zuwider dem Menschen. auf den Äckern wächst das Gras und auf den Wiesen steht nichts." (sagte ein alter Bauer mal)

  7. #17
    Avatar von Irmgard2018
    Registriert seit
    04.05.2017
    Ort
    Fränkische Schweiz
    Land
    D
    Beiträge
    590
    Ich würde auch mal gucken gehen, welche Rasse mir gefällt, oder eine der Seltenen auswählen, wenn sie zu dem paßt, was Du bieten kannst (also keine vielfliegenden oder Riesen-Rassen, wenn Du nur wenig Platz hast zB) und anschließend im zugehörigen Sonderverein anfragen (per Mail oder Tel., Nummern gibs immer im Internet auf der Vereinswebsite), wo die nächsten Züchter wohnen, und welche davon Bruteier abgeben würden.

    Hast Du denn mit der Kunstbrut schon Erfahrungen? Wenn Du schon Hühner hast, würde ich eher Bruteier empfehlen, damit holt man sich zumindest keine Krankheiten in den Bestand.

    Ich selbst hab mich schon lang für die ZwergBredas begeistert, die es hier aber so gut wie gar nicht gibt. Glaube, von den Zwergen gabs bisher in Deutschland 2 Züchter oder so, die der Sonderverein nennen konnte. Mit dem einen bin ich in Kontakt, der gibt zwar Hennen ab, aber erst kurz vor Beginn der Ausstellungssaison, und das ist dann alles, was er für die Zucht NICHT gebrauchen kann, weil fehlerhafte oder nicht ganz standardkonforme Tiere. Darauf muß ich keine Zucht aufbauen - sonst vermehrt man ja die Fehler im eigenen Stall dann mit, wäre ja blöd.
    Also hab ich Eier dort gesucht, wo die Hühner herkommen: in Holland. Laut dem Züchter, den ich letztlich (Facebook, Rasseclub) gefunden habe, sind die wohl selbst in den Niederlanden sehr selten, aber ich habe von ihm und einer weiteren Züchterin dann tatsächlich im Frühling (nachdem sie selbst genügend Eier für die eigene Brut hatten) Eier erhalten, per Post, wegen Corona. Damit hab ich dann meine erste Kunstbrut gestartet, und die ersten eigenen ZwergBredas sind Ende April/Anf. Mai geschlupft..... Es waren 10, davon haben 9 überlebt, einer war mit 12 Wochen leider gestorben, ich weiß nicht, was er hatte - irgendeine Infektion, 2 Tage, nahdem ich sie in ihr Gehege mit Stall gesetzt habe (Kunstbrut war in der Wohnung). Den Rest konnte ich mit Antibiotika retten (ich war begeistert, extra eigene Hühner, damit man net den ganzen Chemiemüll mitfuttern muß, und dann als Erstes mal alle mit Antibiotika retten müssen). Aber 9 Hühner, davon 5 Hähne, 4 Mädels, sind dennoch ein guter erster Start in die Zucht, wie ich finde. Auch wenn ich wegen Fehlern an den Tieren (Kamm, schiefer Schnabel u.a.) nur mit 3 Hähnen und 3 Mädels davon züchten soll lt. Züchter-Empfehlung. Und wenn man selbst Hühner und damit Fremdblut (!) zu bieten hat, wird einem plötzlich auch ein Bruteier- oder Tiertausch von Züchtern in Deutschland angeboten Ich denke, daraus kann schon was werden, auch wenn es erstmal nicht viele Tiere sind. Wissen hab ich noch lange nicht genug, ist auch sauschwer, wenn man wegen Corona keine Ausstellungen besuchen kann, weil die alle ausfallen und so ;-(
    Und wenns kaum Züchter gibt, ist halt auch das Wissen über diese Rasse entsprechend wenig verbreitet.

    Wenn Du es schaffst, Anf. Dez. nach Leipzig auf die Lipsia (wenn die net wegen Vogelgrippe wieder abgesagt wird) zu fahren (evtl. mit einem Verein im Vereinsbus mitfahren! Bei uns hier ging das. Oder halt die gute alte Bahn....): das ist ne Riesenausstellung, da kann man sämtliche Rassen bewundern und auch mal live sehen, und v.a. Kontakt mit den ganzen Züchtern aufnehmen! Auch so kann man schön Kontakte knüpfen, auch wenn Du natürlich ohne Auto noch nicht überall hinfahren kannst. ;-)

    Das mit dem Taschengeld aufbessern, das kannst mal getrost vergessen, fürchte ich - ich kenne bisher niemanden, der mit seinem Hobby auch noch Geld verdient, ich glaub, da steckt man immer mehr rein als man dran verdienen kann...... Dafür müßtest dann schon so viele gut legende Hennen entsprechender Legerassen auf Deinen 40 qm halten, daß die Haltung nimmer artgerecht wäre, um mit den Eiern zu verdienen. Oder Masthühner halten. Aber auch das bei dem Platz in eher nicht artgerechter Haltung.

    Wünsche Dir für Deine Pläne ganz viel Erfolg, ich hoffe, Du wirst weiter berichten - ich lese gern mit! :-)
    LG, Sylvia
    mit 2,0 DJT, 0,1 ZwPudel, 0,0 Kater mehr ;-(, 1,1 Sittich, 1,4,1 ZwAraucana, 0,2 ZwReichshuhn gsc, 0,1 ZwWelsumer, 0,1 ZwRhodeländer und 5,4 ZwBreda

  8. #18

    Registriert seit
    11.08.2019
    Beiträge
    134
    Themenstarter
    Danke für eure Anregungen, ich werde in 2 Wochen mal auf eine RG Schau im Nachbardorf fahren und gucken. Ich hoffe ich finde was was mir gefällt 😅🙈🙈 Vermährem würde ich dann doch über Kunstbrut, aber ich selber werde mir noch keine Brutmaschiene kaufen, sondern ich frage einen Vereinskollegen ob er mir die ausbrüten würde, da ich es ja erstmal probieren möchte.

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. welche Hühner für Anfänger? ??
    Von hennelore123 im Forum Fragen zu Hühnerrassen
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 28.05.2015, 14:44
  2. Welche Zierente? (Anfänger)
    Von Michi97 im Forum Enten
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 29.05.2012, 21:17
  3. Welche Hühnerrasse für uns Anfänger?
    Von Cathrin22 im Forum Fragen zu Hühnerrassen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 06.09.2010, 19:23
  4. Welche Rasse für Anfänger
    Von Akis im Forum Enten, Gänse & Co.
    Antworten: 30
    Letzter Beitrag: 08.03.2008, 12:31

Stichworte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •