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Thema: Wie lange Hühner transportieren? 8000km Umzug mit Huhn?

  1. #51

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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Das mit der Windkraftindustrie tut mir sehr leid, das ist soo traurig Und wenn das nahe der Küste ist, wird es auch eine Katastrophe für Zugvögel, nicht "nur" für die ansässigen. Hackfleisch


    Der Umzug klingt nach einem tollen Abenteuer, man bekommt Lust, mitzufahren. Magst Du bitte weiter darüber berichten, wenn es soweit ist? Hast Du denn im neuen Zuhause überhaupt Internet?


    Ich würde ihnen unterwegs Pausen draußen gönnen, wo sie scharren können. Bewegung baut bestimmt eventuellen Streß ab. Sie sollten auch möglichst täglich ein Sandbad nehmen können. Zahme Hühner lassen sich ja problemlos wieder einsammeln, wenn´s weitergeht. Auf jeden Fall finde ich den Umzug zumutbar, und sie werden ihn unbeschadet überstehen. Ich mußte dran denken (mal im Fernsehen gesehen) wie Hühner an den Beinen zusammengebunden kopfüber an einem Kamelsattel hingen und tagelange Transporte bei Hitze überlebten, unfaßbar grausam, aber sie steckten auch das weg. Abends wurden sie wohl auf die Erde geworfen und bekamen ein paar Körner. Im Gegensatz dazu kann man zahmen Hühner ja auch was "erklären", ihnen die Angst nehmen, indem man selber ruhig bleibt und sie an das Unbekannte gewöhnt. Vielleicht könnte einer von Euch zu Anfang ein Stück im Stall mitfahren.


    Bruteier werden immer empfindlicher, je älter sie werden, sollten z.B. beim Versand eigentlich nicht älter als 5-7 Tage sein. Aber es sterben ja nicht gleich alle ab, versuchen kannst Du es auf jeden Fall. Nimm die frischsten, stelle sie mit der Spitze nach unten absolut stoß- und vibrationsfrei. Man kann sie z.B. in fest gepackte Holzspäne richtig fest reindrehen. Eierkartons sind eher hinderlich. Mehrere Lagen übereinander sind möglich, wobei sich die Eier natürlich nicht berühren dürfen. Auch obendrüber noch fest Späne packen, die fangen auch Temperaturunterschiede ab. Ich würde ein relativ großes Gefäß nehmen, das man aber auch noch auf den Schoß nehmen kann, vielleicht einen Eimer, Karton oder eine große Plastikschüssel. Der Beifahrer könnte es auf langen ruhigen Strecken zwischen den Füßen haben, aber wenn was Huppeliges kommt, ein Bahngleis oder sowas, kann er es hochheben und so vor Stößen bewahren.
    Bohus-Dal, danke für deine Meinung hierzu.
    Jaaa, genau das Hackfleisch-Thema ist auch für mich ein riesiger Negativpunkt in Sachen Windenergie. Wir haben sowohl Zugvögel als auch unzählige Raubvögel hier. Hier auf Nova Scotia sind vor einigen Jahren 90% der Fledermäuse einer Erkrankung (grob umrissen weißer Pilz an Nase) erlegen. Endlich erholen sich die Bestände. Und dann liest man, dass hinter den Turbinen massive Luftdruckänderungen sind und diese zu platzenden Organen bei Fledermäusen führen.

    Sobald wir wissen wann es wie weitergeht, werde ich gerne berichten.
    ich bin überzeugt, daß wir im hohen Norden mindestens so gutes Internet wie hier haben werden. Nova Scotia, Cape Breton im speziellen, hat grauenhafte Internet. Hier gibt es Bürgerinitiativen für besseres Internet. Und dieses soll doch tatsächlich 2023 kommen... Wir haben gestern tatsächlich endlich starlink (Elon Musk) Internet über Satellit abschließen können. Wenn das so gut geht wie angekündigt, dann haben wir hier bald ordentliches Netz und können die Schüssel dann auch in den Yukon mitnehmen.

    Da wir im Konvoi mit 2 Fahrzeugen fahren, kann keiner im Stall mitfahren (und wäre mir auch viel zu gefährlich) oder Beifahrer machen. Die Eier würden wir aber sehr gut packen. Sandbad haben die Hühner schon jetzt eines mit im Stall. Manche Vorredner hatten ja schon argumentiert, dass täglich andere Gegend stress fur die Tiere sein könnte. Wenn ich darüber nachdenken, wie sie hier auf neue Tiere (andere Zugvögel) reagieren... Da lassen wir sie wahrscheinlich wirklich lieber drin und machen lustige Beschäftigungsdinge drinnen mit ihnen.

    Liebe Grüße, Tina

  2. #52

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    Zitat Zitat von Mara1 Beitrag anzeigen
    Man kann auch des guten zu viel tun. Und das wäre für mich, den Hühnern unterwegs in fremder Umgebung Auslauf zu geben. Hühner sind doch eher vorsichtig und auch schreckhaft, wenn etwas neu und fremd ist. Wenn ich meinen Huhns einen neuen Auslauf gebe, dauert es immer eine ganze Weile, bis der für sie vertraut und richtig zum Wohlfühlen ist. Scharren und kratzen können sich auch im vertrauten Stall, wenn man ihnen in den Pausen z.B. leckere Körner in die Einstreu streut, mal einen Apfel oder eine Möhre zum picken und zerlegen gibt etc. Je nachdem was sie kennen und mögen. Und ein Staubbad kann man in einer Ecke im Stall gut vor Reisebeginn schon einrichten. Groß genug ist der ja.

    Sind meine Hühner komisch, oder nicht zahm genug? Mag sein. Wenn ich etwas leckeres bringe sind sie alles andere als scheu, da muß ich aufpassen, daß ich nicht über ein Huhn falle und muß meine Füße ganz vorsichtig setzen, damit ich keins trete, so werde ich bedrängt. Aber anfassen, festhalten, hochnehmen, herumtragen mögen die meisten gar nicht. Ich bin mir sicher, für die wäre der Draußen-Auslauf in fremder Umgebung mit wieder einsammeln ein großer Streß und alles andere als Erholung. Während sie andererseits den fehlenden Auslauf bei Schnee ganz gelassen nehmen. Obwohl da der Auslauf von einem Tag auf den anderen von 1000qm draußen auf Stall und 10qm Voliere schrumpft. Sie werden mit dem Stall für ein paar Tage klar kommen, davon bin ich ganz fest überzeugt.
    Danke nochmals für deine Hinweise Mara1. Erstaunlich, dass deine Hühner den Unterschied zwischen 1000qm und 10qm so einfach wegstecken. Nach Deinen und anderen Meinungen sind wir nun definitiv überzeugter, dass das klappen wird.

  3. #53
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von lavanda Beitrag anzeigen
    Und dann liest man, dass hinter den Turbinen massive Luftdruckänderungen sind und diese zu platzenden Organen bei Fledermäusen führen.
    Ja, für Fledermäuse und Greifvögel auch ganz schlimm. Und vor allem bei Nebel auch für überwinternde Gänse etc. Es wird immer argumentiert, da lägen so wenig Opfer, kann also nicht so schlimm sein. Da unterschätzt man aber die früh morgens patroullierenden Füchse etc. (bei Euch vielleicht auch Kojoten oder sowas?), die das längst abgeräumt haben, wenn jemand kontrollieren kommt. Ich hatte mal Besuch von einer, die auf der Autobahn auf dem Weg nach hier schon von weitem lauter Sachen am Wegrand rumliegen sah, lauter geplatzte Reifen? dachte sie. Es waren aber alles tote Gänse, da war alles voller Windkraftwerke.
    (Nichts gegen Klimaschutz und Windkraft am richtigen Ort, nicht daß das jemand mißversteht.)

    Könnte man Dich vielleicht überreden, ein bißchen was über die Natur bei Euch zu erzählen? Hast Du vielleicht ein paar Fotos? Welche Vogelarten gibt es?


    Zitat Zitat von lavanda Beitrag anzeigen
    ... kann keiner im Stall mitfahren (und wäre mir auch viel zu gefährlich) oder Beifahrer machen. Die Eier würden wir aber sehr gut packen...
    Ich meinte auch nur ein Stück, also ein paar hundert Meter zum ausprobieren, zum gucken, wie sie reagieren.
    Ich habe sogar schon angebrütete Eier alleine mit dem Auto geholt, in einen Eimer gepackt wie beschrieben. Den hatte ich auf dem Beifahrersitz zu stehen und habe ihn bei Schlaglöchern, Bahnübergängen usw. einfach in die Luft gehoben.
    Grünlegemixe 3,14; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  4. #54

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    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Ja, für Fledermäuse und Greifvögel auch ganz schlimm. Und vor allem bei Nebel auch für überwinternde Gänse etc. Es wird immer argumentiert, da lägen so wenig Opfer, kann also nicht so schlimm sein. Da unterschätzt man aber die früh morgens patroullierenden Füchse etc. (bei Euch vielleicht auch Kojoten oder sowas?), die das längst abgeräumt haben, wenn jemand kontrollieren kommt. Ich hatte mal Besuch von einer, die auf der Autobahn auf dem Weg nach hier schon von weitem lauter Sachen am Wegrand rumliegen sah, lauter geplatzte Reifen? dachte sie. Es waren aber alles tote Gänse, da war alles voller Windkraftwerke.
    (Nichts gegen Klimaschutz und Windkraft am richtigen Ort, nicht daß das jemand mißversteht.)
    Und ich dachte, dass nur hier so Hirn verbrannte Leute sind. Genau das Argument mit "da habe ich noch nie tote Vögel liegen sehen" habe ich hier gehört als ich Unterschriften gegen den Windpark sammeln war. Zusammen mit "ich habe unter den Turbinen schon ein Picknick gemacht, war super". Leute, die das als Argument bringen, wollen von verendenden Vögeln nichts wissen, sonst würden sie ihr Hirn einschalten und von selbst auf Raubtiere und Aasfresser als Müllabfuhr kommen.

    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Könnte man Dich vielleicht überreden, ein bißchen was über die Natur bei Euch zu erzählen? Hast Du vielleicht ein paar Fotos? Welche Vogelarten gibt es?
    Hmmm, Natur hier. Also für Europäer ist es sicherlich extrem viel Natur. Wir hatten uns vor Jahren in die Gegend verliebt, weil es sehr viele Wälder gibt. Und eben Tiere. Als wir das erste Mal in Nova Scotia waren, da hatten wir echt Angst, dass uns ein Bär begegnen könnte. Oder Kojoten. Wir waren in einem Nationalpark und haben ganz in der Ferne einen Schwarzbären am Strand gesehen. Am selben Strand mussten wir entlang wandern und ich hatte ständig Angst, dass uns der Bär plötzlich einholen könnte. Und beim Campen in einem anderen Nationalpark waren Kojoten ganz nahe am Camp, einen km weiter waren sie direkt bei dem dort stehenden Zelt. Jetzt, wenn man hier lebt, ist es halb so wild. Im Vergleich zum Yukon ist es fast nichts. Daher fallen meine Erzählungen hierzu inzwischen etwas gedämpfter aus. Im hohen Norden sah man häufig Bären (Grizzly und Schwarz) am Straßenrand (oder wird von einem fake angegriffen wie ich...), dort gab es mehr Wölfe, kleinere Kojoten als hier, Bergziegen, Puma (da hatte mein Mann ein nahes Erlebnis mit...). Was uns am Norden noch fehlt sind die winterlichen Polarlichter und die Mitternachtssonne. Und das gute Wetter im Vergleich zum maritimen hier. Wir hatten letzten Winter angeblich einen milden Winter in Nova Scotia, aber wir sind von dem monatelangen Grau, Regen und Wind fast depressiv geworden. Im Winter Orden hatten wir zwar -30 bis -45 Grad, aber es war trockener. Dadurch war die Kälte gefühlt nicht so schlimm wie hier -5 Grad.
    Wir wohnen hier 3km vom Highway weg, in einem Stück Wald. Unser Grund hat 56.000qm, dahinter geht kilometerweit öffentlicher Wald los. Die nächsten Nachbarn wohnen 200m weg. Wir haben Wildkameras auf dem Grundstück. Fuchs, Kojotin, Rotwild, Luchs und Waschbär hatten wir drauf. Auf der Straße zu uns und auf dem Trampelpfad entlang unseres Grundstücks haben wir regelmäßig Kot von Bären, Kojoten und Katzentieren. Angeblich gibt es hier auch Pumas, ein Nachbar und seine Frau sahen schon 2mal einen.
    Wie Du vlt zwischen den Zeilen liest sind wir begeisterte Fährtenleser. Hier leider mit weniger Möglichkeiten als im Norden. Wir denken, dass der Jagddruck hier vielleicht zu hoch ist.
    In beiden Gegenden gab es Elche, die wir bislang leider nur in Alaska und BC sahen.
    Vögel haben wir weniger als ich erwartet hätte. Aktuell ziehen wieder kleinere Schwärme durch die Wälder. Sonst haben wir viele Blauhäher (letzten Winter beim füttern 19 Stück) und diverse Meisen und andere kleinere Vögel dessen Namen mir gerade nicht einfallen, Goldfink, Goldspecht und andere Spechtarten, Schnepfen (woodcock). Raubvögel gibt es Falken, Weißkopfseeadler (als ich letztens mit einer Freundin am Meer saß waren dort locker 10 am kreisen), Fischadler, großer Uhu (Virginiauhu?), Eulen bzw. Käuze. Und natürlich Kanada Gänse.
    Zugvögel habe ich bislang am meisten gesehen, als wir letztes Jahr durchs Land umgezogen sind. In den Prairies und Ontario waren riesige Schwärme von Reihern, Schwänen und Gänsen am Himmel und Boden. Das war einfach nur wow.
    Muss sehen, ob ich es hinkriege, ein paar Bilder von unserem Grundstück hochzuladen. Ich mache leider viel zu selten Fotos, seitdem meine Kamera nicht mehr so will wie ich...

    Zitat Zitat von Bohus-Dal Beitrag anzeigen
    Ich meinte auch nur ein Stück, also ein paar hundert Meter zum ausprobieren, zum gucken, wie sie reagieren.
    Ich habe sogar schon angebrütete Eier alleine mit dem Auto geholt, in einen Eimer gepackt wie beschrieben. Den hatte ich auf dem Beifahrersitz zu stehen und habe ihn bei Schlaglöchern, Bahnübergängen usw. einfach in die Luft gehoben.
    Mal sehen, ob die Mitfahrgelegenheit nötig wird oder nicht. Wir wissen jetzt um unsere Optionen und warten erstmal den Winter ab.

  5. #55
    Avatar von Mara1
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    Das hört sich für einen Europäer in der Tat nach "sehr viel Natur" an. Ich gestehe, daß mir das zu viel Natur wäre. Kaum zu glauben, daß ich das einmal sage (bzw. schreibe).

    Sag mal, wie ist dein Plan für die Hühner im Winter? In Schnee mögen Hühner ja nicht rein gehen, selbst wenn es nur ein paar cm sind. Das ist dann lange Zeit nur sehr begrenzter Auslauf. Und -40°? Hier haben wir höchstens mal -15° - -20°, die Hühner halten das zwar aus, aber ich merke schon, daß es ihnen nicht gefällt und wahrscheinlich auch nicht wirklich gut tut.

    Habt ihr schon eine neue Bleibe gefunden in Yukon, oder müßt ihr euch da noch etwas passendes suchen?

    LG
    Mara

  6. #56
    Avatar von Bohus-Dal
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    Zitat Zitat von lavanda Beitrag anzeigen
    "ich habe unter den Turbinen schon ein Picknick gemacht, war super"
    Ohje na toll, was für ein Argument. Dabei sind die für Menschen auch nicht ohne mit dem Infraschall. Ich würde außerdem wahnsinnig werden wegen der Lichtblitze, müßte dann wohl auch wegziehen. Ich verstehe nicht, warum nicht andere Modelle weiterentwickelt werden, hast Du mal diese litfaßsäulenförmigen gesehen? Mit einer senkrechten Öffnung mit Netz davor, und nur im Innern rotiert was. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wie dieser Elektroautohype zum Umweltschutz paßt, die fahren ja nicht durch Zauberei, sondern irgendwo muß der Strom herkommen.


    Vielen Dank für die Beschreibung! Blauhäher!!! Jetzt bin ich aber neidisch! Diese riesigen Schneegansschwärme müssen sehr beeindruckend sein. Gibts Hakengimpel? Zedernseidenschwänze? Karibus?
    Vermißt Du nicht die vertrauten Arten von früher?

    Spurenlesen im Schnee macht mir auch Spaß, Nordlicht vermisse ich auch (habe mal in Nordschweden gewohnt), auch das mit dem Winter hätte von mir sein können. In Jokkmokk erlebte ich bis -39° trockene Kälte, das war bei weitem nicht so kalt wie -20 oder -25° hier im Süden mit der hohen Luftfeuchtigkeit.

    Das Fitzelchen skandinavische Taiga, das ich erleben durfte (was die Waldwirtschaft noch davon übriggelassen hat ) trage ich irgendwie immernoch mit mir rum, das läßt einen nicht mehr los. Sibirien oder Kanada würde mich auch locken, die Freiheit und unendliche Weite. Ich versteh Deine Sehnsucht in den Norden.
    Grünlegemixe 3,14; Dals-Pärlhöna 0,2; Bohuslän-Dals svarthöna 0,1; Marans 0,1; Buschhuhn 1,1; Warzenente 1,3; Katze 2,0

  7. #57

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    Zitat Zitat von Mara1 Beitrag anzeigen
    Sag mal, wie ist dein Plan für die Hühner im Winter? In Schnee mögen Hühner ja nicht rein gehen, selbst wenn es nur ein paar cm sind. Das ist dann lange Zeit nur sehr begrenzter Auslauf. Und -40°? Hier haben wir höchstens mal -15° - -20°, die Hühner halten das zwar aus, aber ich merke schon, daß es ihnen nicht gefällt und wahrscheinlich auch nicht wirklich gut tut.
    Also hier gehen einige Hühner von Bekannten in den Schnee und fressen selbigen. Hmm.
    Ich denke an einen geräumten Bereich bei den Hühnern. Unsere gehen entgegen meines Verständnisses hier auch bei Regen raus.
    Im Yukon ist leichter Schnee und wenig (vlt mal 50cm),das ist kein Drama zu räumen. Oder eine Art Dach/großer Unterstand, so dass der Bereich schneefreier bleibt.
    Die Temperaturen machen mir weniger Sorge. Stall verkleinern (zum Beispiel den Dachgiebel abhängen) und dick isolieren (mehr als wir hier machen würden, wobei hier keiner seine Ställe isoliert oder heizt). Wir kennen im Norden einige Hühnerhalter. Kein Problem. Solange die Hühner sich gegenseitig wärmen können, ggf. mit Wärmequelle unterstützt werden und energiereiches Futter kriegen. Und man hat nicht wochenlang -40.
    Im Norden würde ich definitiv viel mehr vorbeugend vorbereiten als hier. Und wenn es ganz arg wird, dann würde ich Huhnis auch wieder rein holen. Bevor die mir erfrieren lieber federn überall. �� Hängt natürlich auch von unserer Unterkunft ab.

    Zitat Zitat von Mara1 Beitrag anzeigen
    Habt ihr schon eine neue Bleibe gefunden in Yukon, oder müßt ihr euch da noch etwas passendes suchen?
    Wir warten noch das Frühjahr ab und hoffen, dass das Windfarm Projekt abgeblasen wird. Falls nicht, wird umgezogen und wir werden schon etwas finden was zu unseren Vorgaben und Budget passt. Kauf würde vor Umzug stattfinden, würde nicht mit Hühnern Besichtigungen abklären müssen. Da wir noch connections in den Norden haben, werden wir Bekannte losschicken, um bestimmte Dinge bei den Immobilien abzuchecken. Wir kennen die Gegenden recht gut und es gibt viele Informationen online beim Staat (zum Beispiel kontaminierte Bereiche). Und da wir bereits ohne Strom und Wasser den Yukon Winter überstanden, habe ich keine Sorge, dass wir alles entsprechend sicher vor dem Winter vorbereitet kriegen würden.
    LG

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