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Thema: Vererbung der Krährufe

  1. #1

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    Vererbung der Krährufe

    Komische Frage und keine Ahnung ob sich darüber schon jemand Gedanken gemacht hat oder selber Erfahrungen gesammelt hat.
    Selber habe ich nichts dazu gefunden und dachte ich frage besser die Profis.
    Der Hintergrund: Bei einer Unterhaltung mit Kaltgetränk im Dorf kam das Gespräch auf meine Hähne und deren Gesang. Erstmal hat jeder gesagt das es nicht stört (soweit so gut) aber könnten denn die nur dieses eine Lied? Etwas Abwechslung wünschten sich die Damen und Herren, am besten so in Richtung Highway tol Hell oder so
    Gut, die Wahrscheinlichkeit dass etwas von der DNA von Bon Scott oder Brian Jonson bekomme halte ich jetzt für unwahrscheinlich aber ich dachte ich fange dann erstmal etwas kleiner an und bleibe vorerst in der gleichen Spezies.
    Nehmen wir mal an ich würde einen Ayam Ketawa Hahn in meine bunte Truppe setzen, wie würden dann die Nachkommen singen? Wären die Söhne dann ähnlich lustig wie der Vater?

  2. #2
    Avatar von Kükenmädchen
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    Interessante Frage. Ich denke es ist eine Mischung aus Vererbung und 'Vorbildern'. Mein Manolo, der wie sein Vater reinrassiger Mechelner ist, rollt das riiii genauso wie sein Vater und hat auch sonst ne sehr ähnliche Singstimme. Deswegen bin ich sehr gespannt auf Manolo's Sohn Tabaluga von diesem Jahr, ein Blumen-Mechi-Mix. Dessen bisherigen Krähversuche klangen bisher eher wie das seltene Krähen seiner Mutter, was ihm wohl so 'peinlich' war, dass er nun so früh übt, dass ich es nicht mitbekomme. Er ist da ne ähnliche Mimose wie sei Vater und Großvater, die hab ich auch erst im Tageslicht Krähen gehört, nachdem sie selbst ihren 'Gesang' als 'gut' befanden.
    Meine Wyandotte Pepper hat am Anfang nur sehr kurze Kräher von sich gegeben, dann aber immer neue Töne beigefügt, nachdem der nächste saß, bis die Melodie in etwa die gleiche wie von den großen Jungs war.

  3. #3

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    Interessant. Also auch fast wie Gesangsunterricht. Könnte man ja testen.

    Sonst hat keiner eine Idee oder Erfahrungen? Auch nicht mit Sandschak Krähern oder anderen Langkrähern?

  4. #4
    Avatar von Gubbelgubbel
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    Ich kann nur mit dem Gegenteil aufwarten. Ich hatte hier einen mixhahn in dessen Ahnenreihe meines Wissens nach kein langkräher zu finden war und dessen Vorbilder absolute wenig- und kurzkräher waren und der, zu unser aller Unmut, aber jedem langkräher Konkurrenz gemacht hätte. Mega nervig der Kerl! Bei dem muss das eine Art Mutation gewesen sein. Ich glaube auch nicht dass die nach Vorbild Krähen, weil ja auch langkräher aus kunstbrut ohne Vorbild lang Krähen.
    Buntes Hühner-Allerlei: 0,2 vorwerk, 0,1 araucaner, 0,2 barnevelder, 0,1 Zwerglachshuhn, 0,1 Seidenhuhn, 1,0 chabo, 0,1 leghorn ex., 0,2 bartzwergmixe, 0,1 olivleger 1,2 grünlegermixe, 0,2 Marans

  5. #5

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    Zitat Zitat von Jagdhuhn Beitrag anzeigen
    Interessant. Also auch fast wie Gesangsunterricht. Könnte man ja testen.

    Sonst hat keiner eine Idee oder Erfahrungen? Auch nicht mit Sandschak Krähern oder anderen Langkrähern?
    Wenn wir noch ein bisschen warten, dann könnte ich das eventuell beantworten.
    Wir haben aktuell einen Sandschak-Sperber-Mix-Hahn, allerdings erst ca. 11 Wochen alt und der macht noch keine Krähversuche.
    F-Hühner-Schar:
    Sandschak-Langkräher 1.2 ; Blausperber 0.1 ; Cream Legbar 0.2 ; Vorwerk 0.1 ; Sandschak-Sperber-Mixe 1.1
    Fred-Fidi-Franzi-Feli-Fee-Flora-Flecki-Fairy-Frederik

  6. #6

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    Zitat Zitat von F-Hühner Beitrag anzeigen
    Wenn wir noch ein bisschen warten, dann könnte ich das eventuell beantworten.
    Wir haben aktuell einen Sandschak-Sperber-Mix-Hahn, allerdings erst ca. 11 Wochen alt und der macht noch keine Krähversuche.
    Das wäre super. Da warte ich auch gern noch etwas.

  7. #7
    Avatar von Schmats vom Ponyhof
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    Hallöchen,
    Ich habe Sandschaks und grundsätzlich kann man sagen das es verschiedene Gene gibt für verschiedene Krährufe.
    Soweit ich weiß gab es Experimente wo Sandschaks mit diesen Türkischen Langkrähern gekreuzt wurden. Da hat sich gezeigt, dass die sich nicht ergänzen oder so. Es wurde klar das beider Rassen nicht miteinander Verwand sind.

    Es gibt bei mir mehrere Sanschak Hähne die sehr unterschiedlich krähen. Einer kräht zwischen 3 und 20 Sekunden und eher tief und leiser. Ein anderer Kräht 10 mal 6 Sekunden und dann 1 Mal 9-10 Sekunden. Dafür lauter und sehr einheitlich.
    Die Hähne die 10 -11 Sekunden regelmäßig und verlässlich krähen sind auch eher lauter und kräftiger in der Stimme.
    Insgesamt kann man sagen das da jeder anders Kräht. Bei Mixen soll die Krähleistung sinken... hab’s selber noch nicht gehabt. Hatte zwar nen Mix-Hahn aber der kam in den Topf bevor es soweit war... hab jetzt noch ein paar mehr Sandschak mixe aber die brauchen noch ... da bin ich mir nicht mal sicher ob das Hähne sind.
    Sollte da einer anfangen mit Krähen melde ich mich
    Das Leben ist kein Ponyhof und Ponyhof ist auch schon hart!
    Bunte Mixe aus 2 Nutzungshühnern + Sandschak-Kräher

  8. #8
    Kämpfer-Fan Avatar von Sorteng
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    https://youtu.be/_BbKQvssbRM unter dem Link ist ein F1 Ayam Ketawa zu sehen und zu hören. Der lacht zwar noch aber nicht wirklich gut. Also es scheint eine Mischform zu sein.

  9. #9

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    Zitat Zitat von Jagdhuhn Beitrag anzeigen
    Das wäre super. Da warte ich auch gern noch etwas.
    Hallo Jagdhuhn,
    es ist laaagsam so weit :-)
    Unser Sandschak-Sperber-Hahn übt jetzt immer wieder und soweit ich das höre, kräht er nicht kurz wie ein "normaler" Hahn.
    Somit denke ich, dass zumindest ein bisschen Krähen des Sandschaks vererbt wird.
    Ich beobachte weiter und versuche dann mal ein Video zu machen...
    F-Hühner-Schar:
    Sandschak-Langkräher 1.2 ; Blausperber 0.1 ; Cream Legbar 0.2 ; Vorwerk 0.1 ; Sandschak-Sperber-Mixe 1.1
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  10. #10
    Avatar von chtjonas
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    Zitat Zitat von Gubbelgubbel Beitrag anzeigen
    Ich kann nur mit dem Gegenteil aufwarten.
    ...
    Ich auch.
    Die 3 Hähne aus dem Schlupf vor einem Jahr haben völlig unterschiedlich gekräht. Von den beiden gesperberten Vollbrüdern hatte der eine eine ganz "normale" unauffällige Stimme. Den andere (Anton) hätten wir eigentlich "Caruso" nennen sollen. Er hatte eine wunderbare, tiefe und klangvolle Stimme. Hat ihm aber leider nix genutzt, er musste trotzdem gehen.
    Bleiben durfte der Halbbruder Yeti, der zwar viele Qualitäten hat, aber sein Krähen gehört definitiv nicht dazu.
    Von Anfang an hat sich sein Krähen angehört wie eine Mischung aus röhrendem Hirsch und trötendem Elefanten. Hat sich leider auch nach einem Jahr nicht gebessert.
    "Life is what happens while you are busy making other plans." (John Lennon)

    Liebe Grüße
    Christina

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