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Thema: Passendes Futter für freilaufende Sussex und braune Hybriden gesucht

  1. #1

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    Passendes Futter für freilaufende Sussex und braune Hybriden gesucht

    Tja, da dachte ich, dass ich ein gutes Hühnerfutter habe, werde aber gerade eines besseren belehrt. Ich habe jetzt im Forum einiges durchgelesen und auch im Fütterungskurs gelesen und fühle mich nun erst recht durcheinander.

    Meine 3 Hennen (1 Sussex und 2 Hybriden) sind ca. 1 Jahr alt. Sie haben einen Stall und ca. 85 m² Auslauf der noch recht grün ist, der Auslauf wird auch demnächst noch erweitert. Dazu dürfen sie auch zwischendurch im Garten frei rumlaufen (sofern wir auch draußen sind und sie ein wenig im Auge haben).

    Auf Dauer sollen noch 2 Hühner dazu, aber da 2 von 3 gerade krank sind (wohl mit IB) und vor kurzem 1 Huhn gestorben ist, möchte ich jetzt erst alles auf die Reihe bekommen bevor wir Nachschub holen.

    Die Hennen sollen ihren Lebensabend hier verbringen dürfen - sie sollen keine Hochleistungshühner sein die irgendwann total erschöpft sind vom Legen - lieber weniger Eier die Woche, dafür aber insgesamt längere Legeleistung.

    Neben dem was sie im Auslauf picken, möchte ich ihnen schon immer mal eine Mischung frisches Gemüse, Kräuter und Salat anbieten (und entsprechend geeignete Essensreste) - so dass ich kein Alleinfutter brauche (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe).

    Am liebsten Bio-Futter und auf jeden Fall frei von Gentechnik und nicht unbedingt Pellets (sieht mir schon wieder so wenig natürlich aus und mehr verarbeitet aus).

    Ich freue mich über Tipps von Hobbyhaltern bzw. für Hobbyhalter.

  2. #2
    Avatar von Blindenhuhn
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    Doch, du brauchst ein Alleinfutter. Ich z. Bsp. (habe aber keine Hybriden mehr) füttere Bio-Legehennenfutter von Meinhof https://www.meinhof.at/Legehennenfutter_3 und bin damit recht zufrieden und meine Huhnis scheinbar auch. Mit "unpassendem" Futter kannst du die Legeleistung von Hybriden nicht schmälern, das geht dann zulasten ihrer Gesundheit.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,1 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,5 Mixe, 0,4 Sundheimer, 0,4 Plymouth rock gestreift, 0,0,7 CL und Mooshühner, 0,2 Legewachteln, 0,1 Wälderdackel; "Igel-allerlei Wissenswertes"

  3. #3
    Avatar von Reeni
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    Zitat Zitat von Blindenhuhn Beitrag anzeigen
    Doch, du brauchst ein Alleinfutter. Ich z. Bsp. (habe aber keine Hybriden mehr) füttere Bio-Legehennenfutter von Meinhof https://www.meinhof.at/Legehennenfutter_3 und bin damit recht zufrieden und meine Huhnis scheinbar auch. Mit "unpassendem" Futter kannst du die Legeleistung von Hybriden nicht schmälern, das geht dann zulasten ihrer Gesundheit.
    Interessante Seite, mit sehr gutem Futter. Ich bin auch dankbar für diesen Tipp!! Fütterst du hiervon die Pellets oder welches Futter nutzt du?
    Liebe Grüße von Reeni

    ...die mit dem Hund geht...mit den Katzen träumt...und nun auch mit den Hühnern aufsteht

  4. #4
    Avatar von Blindenhuhn
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    Ich füttere entweder das Legefutter ohne Soja oder Bio Legekorn extra grob, Pellets mögen meine verwöhnten Huhnis nicht so gerne. Klar, gibt es auch ab und zu mal ein Leckerlie, wie die feinen Bestandteile des Futters mit Wasser vermischt und Oregano, Brennnessel, Vitamine, manchmal Quark, Karotten mit Öl oder so.
    LG Blindenhuhn
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  5. #5
    Avatar von Reeni
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    Danke!!
    Ich bin auf Pellets umgestiegen, nachdem meine Hennchen immer sehr sortiert haben und einige Futterbestandteile gar nicht fraßen oder rausscharrten. Diese Firma liefert ja auch hier in D und ich werde mal verschiedenes testen. Schade, dass es dort keine kleineren abgepackten Testbeutel gibt...aber die Zusammensetzung des Futters gefällt mir sehr viel besser als meines!
    Liebe Grüße von Reeni

    ...die mit dem Hund geht...mit den Katzen träumt...und nun auch mit den Hühnern aufsteht

  6. #6
    Avatar von SetsukoAi
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    Zitat Zitat von Betty74 Beitrag anzeigen
    Tja, da dachte ich, dass ich ein gutes Hühnerfutter habe, werde aber gerade eines besseren belehrt. Ich habe jetzt im Forum einiges durchgelesen und auch im Fütterungskurs gelesen und fühle mich nun erst recht durcheinander.

    Meine 3 Hennen (1 Sussex und 2 Hybriden) sind ca. 1 Jahr alt. Sie haben einen Stall und ca. 85 m² Auslauf der noch recht grün ist, der Auslauf wird auch demnächst noch erweitert. Dazu dürfen sie auch zwischendurch im Garten frei rumlaufen (sofern wir auch draußen sind und sie ein wenig im Auge haben).

    Auf Dauer sollen noch 2 Hühner dazu, aber da 2 von 3 gerade krank sind (wohl mit IB) und vor kurzem 1 Huhn gestorben ist, möchte ich jetzt erst alles auf die Reihe bekommen bevor wir Nachschub holen.

    Die Hennen sollen ihren Lebensabend hier verbringen dürfen - sie sollen keine Hochleistungshühner sein die irgendwann total erschöpft sind vom Legen - lieber weniger Eier die Woche, dafür aber insgesamt längere Legeleistung.

    Neben dem was sie im Auslauf picken, möchte ich ihnen schon immer mal eine Mischung frisches Gemüse, Kräuter und Salat anbieten (und entsprechend geeignete Essensreste) - so dass ich kein Alleinfutter brauche (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe).

    Am liebsten Bio-Futter und auf jeden Fall frei von Gentechnik und nicht unbedingt Pellets (sieht mir schon wieder so wenig natürlich aus und mehr verarbeitet aus).

    Ich freue mich über Tipps von Hobbyhaltern bzw. für Hobbyhalter.
    Naja: Hybriden und wenig Eier und Naturnahe Fütterung ist für mich ein Widerspruch an sich.

    Hybriden sind Gezüchtet zum Eier legen, wenn du den Hühnern nicht das Fütterst was sie brauchen ziehen sie ihren Bedarf woanders. Sie erleiden somit einen Mangel. Das Hybriden z.B. Kalk aus den Knochen ziehen um die Schale für die Eier zu bilden ist bekannt. Zudem brauchen sie auch alle anderen Nährstoffe und die finden sie nicht in dem was sie im Auslauf finden, mit Gemüse, Essensresten oder gar Getreidefütterung.

    Du musst, besonders bei Hybriden aber auch bei allen anderen Hühnern auch, Bedarfsgerecht füttern und da ist eben das Alleinfutter das beste, und ja auch das in Pellets ist das beste weil da alles drin ist was sie brauchen. Du kannst unsere Haushühner nicht mit den Urhühnern vergleichen daher musst du sie Bedarfsgerecht füttern.

  7. #7

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    Dann gibt's hier noch unseren Vorschlag.
    Fast alles was bisher geschrieben wurde unterschreibe ich.
    Im Gegensatz zu Reeni und Blindenhuhn füttern wir sehr feines Legemehl. Unsere alten Hühner haben es erst verweigert dann aber doch gefressen. Das Ergebnis war 25% weniger Futterverbrauch. Die neuen, worunter jetzt auch Hybriden sind, haben wir von Anfang an daran gewöhnt.
    Da das feinere Futter auch noch günstiger ist haben wir über 30% geringe Kosten.
    Deutscher Auswanderer
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    Grüßen aus Kroatien

  8. #8
    Ei-like ! Avatar von ~Lucille~
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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Naja: Hybriden und wenig Eier und Naturnahe Fütterung ist für mich ein Widerspruch an sich.

    Hybriden sind Gezüchtet zum Eier legen, wenn du den Hühnern nicht das Fütterst was sie brauchen ziehen sie ihren Bedarf woanders. Sie erleiden somit einen Mangel. Das Hybriden z.B. Kalk aus den Knochen ziehen um die Schale für die Eier zu bilden ist bekannt. Zudem brauchen sie auch alle anderen Nährstoffe und die finden sie nicht in dem was sie im Auslauf finden, mit Gemüse, Essensresten oder gar Getreidefütterung.

    Du musst, besonders bei Hybriden aber auch bei allen anderen Hühnern auch, Bedarfsgerecht füttern und da ist eben das Alleinfutter das beste, und ja auch das in Pellets ist das beste weil da alles drin ist was sie brauchen. Du kannst unsere Haushühner nicht mit den Urhühnern vergleichen daher musst du sie Bedarfsgerecht füttern.
    Genau so ist es.

    Du solltest deinen Tieren (die ja nun Hybride sind) ein Futter anbieten, dass ihren Energiebedarf deckt und nicht aus gutem Willen nebenbei noch viel zufüttern.

    Es ist zwar deinerseits gut gemeint, wirkt aber leider kontraproduktiv.
    Das heißt, was du zufütterst, schmälert den Energiegehalt deines Hauptfutters,
    Gerade wenn man unerfahren in der Fütterung ist, sollte man das lieber lassen und sich auf die Inhaltsstoffe eines guten Legefutters verlassen.
    Was sie sich selber im Auslauf an Wiese und Würmern/Insekten suchen ist ok.

    Mit Leckereien (auf die sie sich natürlich immer stürzen) bitte sehr zurückhaltend sein.

    Ein gutes Futter für Hobbyhybriden ist zum Beispiel das hauseigene Legemehl/Legepellets von Kiebitzmarkt.
    Damit kommen meine sehr gut klar.
    Abends bekommen sie gemischte Körner in Maßen dazu, nebenbei aber kaum etwas anderes (sie finden aber auch genug im Garten).

    Meine Rassehennen füttere ich ganz anders.
    Aber die Hybries kommen damit wunderbar klar.
    Schönes Gefieder, guter Gesundheitszustand, gutes Gewicht und schöne Eier.

  9. #9

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    Und wenn man denn doch viel zufüttern will, egal ob wässriges Gemüse oder nicht so wertvolle Kohlenhydrate, sollte es eher ein "hochprozentigeres" Legefutter sein.
    Hier wird beides gefressen, Pellets und Mehl. Der Spender mit Mehl ist ziemlich hoch aufgehängt, so wird sortieren weitgehend verhindert.

    Bitte lies auch mal auf der Startseite,nicht Forum.
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  10. #10

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    Zitat Zitat von SetsukoAi Beitrag anzeigen
    Naja: Hybriden und wenig Eier und Naturnahe Fütterung ist für mich ein Widerspruch an sich.

    ...

    Du musst, besonders bei Hybriden aber auch bei allen anderen Hühnern auch, Bedarfsgerecht füttern und da ist eben das Alleinfutter das beste, und ja auch das in Pellets ist das beste weil da alles drin ist was sie brauchen. Du kannst unsere Haushühner nicht mit den Urhühnern vergleichen daher musst du sie Bedarfsgerecht füttern.
    Ich hatte irgendwo einen Beitrag so verstanden, dass man mit dem Futter die Legeleistung steuern kann, wie z. B. das Viel-Legen befeuert. Dann habe ich das wohl falsch gelesen/verstanden.

    Natürlich möchte ich die Damen bedarfsgerecht füttern - auch wenn es heißt, dass ich mich von meiner idyllischen Vorstellung verabschiede, dass ich in der Küche stehe und den Hühnis liebevoll was zusammenmixe.

    Gibt Ihr denn bei Alleinfutter gar nichts dazu (z. B. Kräuter, extra Vitamine) oder gibt es Phasen wo Ihr ergänzt? Wie ist es mit Leckerli wie mal eine Handvoll Kartoffeln, ungewürzte Gemüsereste oder eine Scheibe Brot oder Quark etc?

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