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Thema: Brauche dringend Rat!!!

  1. #21
    Tomatenflüsterin Avatar von Muri
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    Nicht schön, die arme Wachtel. Du hast am Anfang aggressives Verhalten beschrieben, entweder haben die anderen sie gepickt und sie hat sich gewehrt oder durch den Tumor gab es eine Wesensveränderung. Sitzt sie jetzt die ganze Zeit separat? Das ist auf Dauer auch keine Lösung.
    Schmerzen bei einer Wachtel lassen sich immer vermuten, wenn sie eher teilnahmslos da sitzen, wenig fressen und aufgeplustert sind.
    Ich denke für die Wachtel bedeutet das Ding Streß, es ist in ihrem Sichtfeld, in wie weit sie leidet lässt sich schwer sagen aber ich glaube ich würde sie erlösen
    Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. #22

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    Hallo Muri,

    sie sitz nicht separat sondern noch immer bei den Anderen. Die Agression scheint weg zu sein, sie hält sich zwar etwas aus der Gruppe raus, ist aber immer am Rand dabei. Sie frißt mit/neben den Anderen und trinkt auch. Sie liegt auch mal ganz allein irgendwo - aber das machen die beiden Tuxedo auch meist und die haben nichts.
    Sie hat im Moment Angst vor mir - durchs Einfangen, aber macht sonst keinen schwer kranken Eindruck. Nur dass sie so viel Federn verliert ist auffällig.

    Darum warte ich noch etwas.

  3. #23
    Avatar von Blindenhuhn
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    Hmmm, eine Schockmauser? Aber "auf Raten" geht ja auch nicht. Ich habe das nur ein Mal bei einer Amsel erlebt, die ich einfangen musste, weil sie sich in unser Glashaus verirrt hat. Da hat die mit einem Schlag massig Federn verloren.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,1 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,5 Mixe, 0,4 Sundheimer, 0,4 Plymouth rock gestreift, 0,0,7 CL und Mooshühner, 0,4 Legewachtel, 0,1 Wälderdackel; "Igel-allerlei Wissenswertes"

  4. #24
    Tomatenflüsterin Avatar von Muri
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    Meine Wachteln mausern gerade, da kann eine immer mal mehr verlieren als andere aber klar auch Stress kann das sein. Wenn sie bei den anderen ist und es friedlich ist dann würde ich sie auch lassen. Du hast die Situation ja im Blick.
    Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. #25

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    Guten Morgen,
    noch lebt das Mädel mit dem Tumor, sie frißt und trinkt und hält sich auch bei den anderen Wachteln auf. Bisher hab ich erst ein zweites Mal gesehen dass sie agressiv gegen zwei Andere war, aber die wichen ihr aus und gut war´s.

    Jetzt habe ich ein anderes Problem:

    in meinem Wachtelstall sitzen nun die geschlüpften 35 Wachtelküken und der ist damit auch voll (2,5 qm plus (später) 2,5 qm Voliere dazu) - die Küken sind : 5 Stück jetzt 3 Wochen und 30 Stück 2 Wochen alt.

    Soweit alles gut - aaaaber seit vier Tagen scheint eine Henne in der großen (8qm) Voliere zu brüten!!!
    In der Voliere steht eine Holzhütte mit zwei Eingängen und einem Fensterchen, gefüllt mit Stroh und bisher wenig beachtet.
    Ich gucke da immer mal wieder (nicht täglich) rein ob Eier drin sind. Vor vier Tagen hab ich nach 2-3 Tagen mal wieder reingesehen und da springt eine Tuxedo-Henne auf und rennt raus.
    Sie saß auf einem Haufen Eier - ca. 12-15 Stück - und die waren auch schön warm. Nun habe ich in den vier Tagen 3 x beim Füttern vorsichtig den Deckel der Hütte geöffnet und sie rannte jedesmal raus und jedesmal waren die Eier warm.

    Meine Fragen sind nun:
    soll ich sie jetzt noch - ist ja schon Mitte September - brüten lassen?

    Sollte ich einen Bereich um die Hütte absperren damit keine andere Wachtel zu ihr kann?

    Braucht die brütende Wachtel anderes Futter

    Und dann noch:
    wenn ich es richtig abschätze müßten (wenn überhaupt) die Küken um den 30.9. - 2.10. schlüpfen - aber wir verreisen am 2.10. für eine Woche. Kann ich die Henne mit den Küken solange mit den Küken separiert lassen (also falls tatsächlich welche kommen)
    bzw. wenn bis zum 2.10. noch keine geschlüpft sind, kann ich die Henne dann eine Woche allein sitzen lassen

    Fütterung/Versorgung der Tiere ist durch unseren Sohn gewährleistet, aber er geht eben nur hin und versorgt die Wachteln. Er guckt aber sonst nicht weiter und säubert auch die Voliere nicht.

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

  6. #26

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    Hallo - mal wieder was Neues von uns!

    Die Wachtel mit dem Schnabeltumor habe ich bald erlöst, sie schien Schmerzen zu haben (war mein Eindruck) denn sie wurde immer agressiver zu den Anderen.

    Die brütende Henne - Frl. Panik - habe ich nach drei Wochen von den Eiern geschmissen. Sie fraß kaum noch und ich hatte Sorge sie baut zu sehr ab.
    Die Eier waren alle taub/nicht befruchtet und als die weg waren konnte die Henne auch wieder am Gruppenleben teilnehmen.

    Von den 35 ausgebrüteten Küken habe ich nur 6 behalten - 4 Hennen und zwei Hähne - den Rest habe ich bis auf 7 Hähne verkauft und die 7 Hähne an den Züchter einiger meiner "alten" Mädels verschent - er wollte den Tag sowieso schlachten und hat sie auch gleich verarbeitet.

    Die 6 Tiere habe ich in die Voliere - die wir vorher von 8 auf 11,5 qm erweitert haben - zu den Alttieren gesetzt.
    Leider ist die Gruppe seitdem nicht mehr so harmonisch wie vorher.
    Ich habe etliche neue Verstecke gebaut und Männe hat mir noch eine Schutzhütte von 160x60 cm gebaut.
    Damit die Tiere "Reviere" bilden können habe ich an den Längsseiten mit Hilfe von Ästen mehrere Flächen abgeteilt und mittig einen Bereich "für Alle" gelassen wo auch an zwei Stellen jeweils ein großer Futterspender und ein großer Wasserspender aufgestellt wurden.
    Die Wasserspender stehen jetzt gegen Einfrieren jeweils auf einem Tränkenwärmer.
    Die Verstecke und Ecken wurden für den Winter mit Tannenzweigen zugestellt und der ganze Boden mit Stroh ausgelegt.

    Die Vögel fühlen sich zwar offensichtlich wohl, aber es haben sich zwei Gruppen gebildet. Die Jungtiere leben überwiegend auf der linken Volierenseite und die Alttiere auf der rechten Seite.
    Wobei aber auch einige Tiere hin und her wandern.

    Das Neueste ist nun, dass meine beiden Junghähne sich gerade als Gigolos/Lustmolche zeigen. Die Hennen werden bestiegen wo sie sich erwischen lassen. Und wenn der Konkurrent dabei erwischt wird im eigenen Revier eine Henne zu nötigen, dann kloppen sie sich schon mal.
    Mein Althahn Brownie flüchtet meist und hält sich raus.

    Auf jeden Fall sind die Junghähne so aktiv, dass die Hennen (ich weiß nicht welche) mir jetzt innerhalb von drei Tagen 13 Eier gelegt haben!!!
    IM JANUAR!!!
    Sie haben zwar morgens zwei Stunden Licht durch zwei Vogellampen in der Voliere (die aber nicht tageshell machen weil die Fläche dafür zu groß ist) und abends auch noch mal 2 Stunden damit die Nacht nicht zuuu lang ist, aber dass das schon zum Eierlegen anregen soll kann ich mir nicht vorstellen.

    Nun bin ich am Überlegen ob ich einige der Eier auszubrüten versuche, ich wollte dieses Jahr sowieso noch einmal einige Eier ausbrüten um noch 5-6 Hennen dazuzusetzen.
    Aber wenn das dann Abkömmlinge meiner Hähne sind, so wäre das ja Inzucht wenn die dann nächstes Jahr - oder evtl. dieses Jahr noch - diese Hennen treten würden
    Denn ich will die Kerle nicht unbedingt dieses Jahr schlachten.

    Sollte ich darum doch lieber Bruteier kaufen

  7. #27
    Tomatenflüsterin Avatar von Muri
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    Erst einmal sind 3 Hähne zwei zuviel, Deine Mädels sind im Dauerstress. Die Eier zu brüten halte ich nicht für so Sinnvoll, die Aggression vererbt sich. Andererseits weißt Du natürlich nicht was Du für Eier bekommst. Die Inzucht ist eher zu vernachlässigen in der Generation das wird erst dann ungut.
    Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.

    Marie von Ebner-Eschenbach

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