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Thema: Ständig ist was anderes

  1. #71

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    Danke ihr Beiden. Ich denke seit der Diagnose Salmonellen die ganze Zeit darüber nach ob ich das betroffene Huhn einschläfern lasse. Zumal ja auch über Allen noch das Damoklesschwert der Aspergillose schwebt.
    Ich fand es extrem schwierig hier im Rhein Main Gebiet an die Rassen zu kommen die ich suchte. Ach die Vereine waren teilweise schlecht zu erreichen oder gaben keine Tiere ab. Da schien es mir nach den hier gemachten Erfahrungen sinnvoll dort Hühner zu kaufen. Vielleicht muss ich mir eingestehen das es ein Fehler war.

    Der Verein in dem ich jetzt bin besteht fast nur aus älteren Herren, die es schon komisch fanden das ich nur 4 Tiere ohne Zuchtambitionen halten will.
    Man sieht sich auch nur zum Impftermin, Erfahrungsaustausch findet also nicht so wirklich statt. Ein jüngeres Mitglied hat mit zumindest zugesagt das er mir die Tiere erlösen könnte wenn es sein muss.
    Ebay fand ich als Anfänger zu gewagt und Bruteier hätte ich ja schauen müssen was mit den geschlüpft Hähne passiert. Also alles nicht so einfach und ich habe wirklich viel gelesen, recherchiert und auch handwerklich rangeklotzt um es so gut wie möglich zu machen.
    Ich werde jetzt nochmal die Kotprobe abwarten und dann entscheiden. Es bringt ja nichts sich drum zu drücken.

  2. #72

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    Du wirst den richtigen Weg finden. Berichte weiter. Alles Gute.

  3. #73
    Avatar von Dylan
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    Du hast dir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, das war schon alles richtig, wie du es angefangen hast. Man steckt nicht drinnen, ob alles gut gehen wird, hätte ja auch sein können. Wichtig ist tatsächlich, nach dem Anschaffen der Tiere auch für das Beenden des Lebens Verantwortung zu übernehmen und sich davor nicht endlos zu drücken. Wenn du das hinkriegst, ist schon ganz viel gewonnen. Wir haben es nicht in der Hand, dass immer alles glatt läuft, es kann auch bei mir ganz schnell irgendetwas Unvorhergesehenes passieren.
    Meine Freundin hat mit der Hühnerhaltung angefangen, richtige Kuschelhuhnhaltung. Die anfänglichen Probleme (Habicht, Krankheit, zu viele Hähne etc.) haben sie sehr mitgenommen. Mittlerweile ist sie pragmatischer geworden und jetzt macht ihr die Hühnerhaltungwieder sehr viel Spaß.

  4. #74

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    Ja die Kuschelhuhnhaltung ist auch eher mein Ding. Vielleicht ist das der entscheidende Punkt den ich noch verinnerlichen muss. Wird hart aber im Nachhinein wird das vieles erleichtern.

  5. #75

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    Je weniger Tiere man hat umso mehr wachsen sie einem ans Herz, da geht verinnerlichen nicht soo leicht.
    Mir geht es nach Jahren immer schlechter dabei, die meist zu vielen Hähne zu töten.
    Meine Rasse ist ja auch kein "Braten " und essen tue ich meine Tiere eh nicht.
    Also höre ich mit Nachziehen erstmal auf. Seit diesem Entschluß fühle ich mich wieder deutlich besser.

  6. #76
    Avatar von Dylan
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    @lilli Das tut es tatsächlich. Es nützt deinen Hühnern nichts, wenn du nervlich am Ende bist. Mehr als ihnen eine gute Haltung ermöglichen, damit sie ein gutes Leben führen können, muss man nicht tun, finde ich zumindest. Ich achte wirklich auf ihre Bedürfnisse, aber ich stecke nicht meine ganze Energie hinein. Ich habe eine Arbeit, Familie, andere Tiere und einen großen Haushalt/Garten. Da muss man sein Engagement ein wenig einteilen.

    @nero, selbst mir fällt es nach all den Jahren schwer, mich von den Hähnen zu trennen. Ich kann dich gut verstehen. Trotzdem möchte ich Hennen nachziehen, schon wegen der Küken. Ist einfach zu niedlich.
    Geändert von Dylan (20.09.2021 um 20:03 Uhr)

  7. #77

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    Zitat Zitat von nero2010 Beitrag anzeigen
    ....
    Also höre ich mit Nachziehen erstmal auf. Seit diesem Entschluß fühle ich mich wieder deutlich besser.
    Finde ich eine sehr starke und richtige Entscheidung und finde das man auch da Verantwortung trägt.
    Egal wie "niedlich" das ist oder ob man der Glucke "unbedingt das Mutterglück erfüllen will", wenn man nicht schlachten will oder keine sicheren Plätze für den Nachwuchs hat, sollte man die Entscheidung Küken zu ziehen mind. 50 mal überdenken.
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  8. #78

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    Bei dem kranken Pony auf meiner Arbeit war nach einer langen Zeit der Fehlbehandlung endlich die Diagnose Kehlkopfkrebs gestellt worden. Danach war völlig klar, das ich ihn noch am selben Tag erlösen lasse. Er hatte aber auch schon sehr abgebaut und man sah ihm an, dass es Zeit ist. Bei meinen Huhns sehe ich noch keine Anzeichen von vermindertem Lebenswillen. Das macht es gerade zu einem innerlichen Kampf, denn immerhin sind es trotzdem Lebewesen. Auf der anderen Seite stehen die Verseuchung des Auslaufs und das Ansteckungsrisiko für die Anderen beiden.
    Wenn es Ihnen augenscheinlich nicht gut ginge würde ich nicht so zögern.

  9. #79

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    Zitat Zitat von Dorintia Beitrag anzeigen
    Finde ich eine sehr starke und richtige Entscheidung und finde das man auch da Verantwortung trägt.
    Egal wie "niedlich" das ist oder ob man der Glucke "unbedingt das Mutterglück erfüllen will", wenn man nicht schlachten will oder keine sicheren Plätze für den Nachwuchs hat, sollte man die Entscheidung Küken zu ziehen mind. 50 mal überdenken.
    Ich habe es einfach übertrieben, immer mehr und immer besser. Schlachten brauche ich nicht mal selbst, trotzdem kann ich das einfach nicht mehr. Erst Leben schenken um es dann wieder zu nehmen, weil nicht "passend ".
    Fühle mich immer mehr eklig dabei.

  10. #80

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    Wie geht es der Henne mit den Salmonellen?

    Du könntest das Probiotika Ac-i-prim von der Firma re-scha versuchen, das sind lebende Milchsäurebakterien, speziell für Hühner zugelassen.

    http://re-scha.de/shop/dose-ac-i-prim-40g/

    http://re-scha.de/wissenschaftliche-...laktobazillen/

    Wegen der Aspergillose mach dir mal keine Gedanken/Vorwürfe, das haben die Hennen bestimmt vom Züchter mitgebracht.
    Ich hatte eine Ente mit Aspergillose, die habe ich als sie 1 Jahr alt war gekauft, hier vom Bio-Bauern (war zum Schlachten vorgesehen). In den Ställen des Bauern sah es übel aus. Sie wurde gerade so/oder knapp 8 Jahre alt, hatte ihr ganzes Leben lang deutliche Geräusche beim Ausatmen, je nachdem wo der Schimmelpilzrasen sitzt, können sie daran ersticken oder auch, wie Frieda damit alt werden. Die Aspergillose wurde von Frau Dr. Kirchner in Seligenstadt diagnostiziert, sie ist vogelkundig. Hörst du bei deinen Atemgeräusche ? (Bei Frieda war es beim Ausatmen sehr deutlich zu hören).

    Aber tröste dich, wir hatten zwar nie Salmonellen, aber dafür immer wieder mit E.Coli bei den Entendamen zu tun.
    Alle 3 Entendamen sind an E.Coli Infektionen/Sepsis gestorben bzw. wir mussten sie einschläfern lassen, mit 5, 8(gerade so oder knapp) und 7. Also bei den weiblichen Tieren kann ich es bestätigen dass oft was ist. Der Erpel ist jetzt 9, im Frühling wird er 10, und war immer gesund. Die weiblichen Tiere sind einfach durch das viele Legen anfälliger für Infektionen.

    Wünsche deinen Tieren alles Gute, berichte doch mal wie es weiter geht.

    LG

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