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Thema: Ausgestallte Legehybriden Erfahrung und Umgang

  1. #51

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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    @sil danke für deinen Roman
    Auch von mir Danke!

    @Mate - steht das Körnerfutter auch zur freien Verfügung?
    1 Hahn: Z-Wyandotte gold weißges. und 16 gr. Wyandottenmädels gold schwarzges. aus 2019/2020 + 1 Gsg-Orpingtondame aus 2017 + 2 Grün-, 3 Rotleger + 9 Küken (16.04.) + 2 Küken (04.06.) + 9 Küken (03.07.)

  2. #52

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    Auch von mir Danke!

    @Mate - steht das Körnerfutter auch zur freien Verfügung?
    Nein, Körner gibt es nur abends oder als Belohnung wenn die Voliere gereinigt wurde. Das meiste davon wird direkt aus der Hand gefüttert. Bei den neuen Arbeiten wir noch daran. Sie laufen zwar schon vor und auf den Füßen rum, aber Futter aus der Hand ist noch zu gefährlich.
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  3. #53
    Cowgirl Avatar von Rohana
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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    Die Tiere werden nur 1 Jahr genutzt, weil danach die Legeleistung um etwa 10 bis 20 % abfällt. Das bedeutet sie leben aus wirtschaftlichen Gründen nur ein Jahr. Sie könnten ansonsten mehrere Jahre alt werden.
    Ich hab selber sowohl ausgestallte als auch junge Legehybriden (gehabt). Weiss auch dass die x Jahre alt werden KÖNNEN... aber ausgelegt bzw. züchterisch selektiert sind sie darauf nicht, im Gegenteil. Das macht sich halt auch bemerkbar.

    den Roman von @sil kann ich aus dritter Hand bestätigen, genauso lief es hier am Hof auch - allerdings vor meiner Zeit.
    Geändert von Rohana (24.08.2021 um 12:21 Uhr)

  4. #54
    Avatar von Gallo Blanco
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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    Als Futter bekommen unsere Mädels ein gutes Legemehl. Zusätzlich haben wir noch Mineralfutter, gedacht zur Mischung mit Körnerfutter, gekauft. Beides wird getrennt zur freien Verfügung angeboten.
    Grünes und Körner werden bisher noch nicht angerührt, aber wir arbeiten daran.
    Kamm und Kehllappen sind auch nach 2 Wochen noch sehr blass, aber der Kamm richtet sich langsam wieder auf.
    Von den 11 Mädels haben wir 3-4 Eier täglich. Die Temperatur ist zur Zeit aber bei über 30° am Tag und nachts kaum unter 20°.
    Sollte man das Futter in Zukunft rationieren, die fressen gefühlt den ganzen Tag?
    Also rationieren würde ich erst, wenn die Hühner wieder gesund aussehen, sprich rote Kämme etc. haben.

    Ansonsten denke ich, das sie nach und nach auch die anderen Futterarten annehmen werden.

    Ab und an eine Schüssel mit Quark, Haferflocken und Katzenfutter wird mit Sicherheit schnell angenommen und tut den Hühner auf Dauer nur gut.

    LG Stefan
    Wohlstand produziert Parasiten, keine Überlebenskämpfer.

  5. #55

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    Zitat Zitat von Rohana Beitrag anzeigen
    Ich hab selber sowohl ausgestallte als auch junge Legehybriden (gehabt). Weiss auch dass die x Jahre alt werden KÖNNEN... aber ausgelegt bzw. züchterisch selektiert sind sie darauf nicht, im Gegenteil. Das macht sich halt auch bemerkbar.

    den Roman von @sil kann ich aus dritter Hand bestätigen, genauso lief es hier am Hof auch - allerdings vor meiner Zeit.
    Wie soll man überhaupt Hühner so selektieren, das sie uralt werden bzw. wie soll man selektieren, das ein Huhn nach einem Jahr stirbt?
    Diese Hühner sind Kreuzungen aus verschiedenen Linien. Zum Beispiel Australorps und braune Leghorn. Der Heterosiseffekt ....

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heterosis-Effekt

    ...tut das Übrige. Mischungen sind anpassungsfähiger / vitaler. Ich habe bis auf Einzelfälle ( wie bei allen Rassen ) nie schlechte Erfahrungen gemacht.

  6. #56

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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    Nein, Körner gibt es nur abends oder als Belohnung wenn die Voliere gereinigt wurde. Das meiste davon wird direkt aus der Hand gefüttert. Bei den neuen Arbeiten wir noch daran. Sie laufen zwar schon vor und auf den Füßen rum, aber Futter aus der Hand ist noch zu gefährlich.
    Warum genau?

  7. #57

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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    Warum genau?
    Weil die Hand beißen könnte.

  8. #58
    Avatar von Gallo Blanco
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    Mischungen sind anpassungsfähiger / vitaler.
    Unbestritten und dennoch braucht man ab und an mal neues/frisches Blut um wieder gesunde Tiere weiter halten zu können.

    Rassehühner haben ihren Reiz, Mixe ebenso.

    Ich habe in meinen jetzigen Hühnern teilweise noch Merkmale eines Hahnes, den ich vor 6 Jahren hatte.
    Durch die neue Rasse die ich jetzt habe (span. Kämpfer) hoffe ich, das ich diese Merkmale wieder aufleben lassen kann und ich neue Mixe bekomme.
    Ich werde zwar auch reinrassige im nächsten Jahr haben, aber auch bewusst mixen.

    LG Stefan
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  9. #59

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    Zitat Zitat von sil Beitrag anzeigen

    Sorry für den Roman ...
    Top Roman. Verständlich und interessant geschrieben.

    Schiemu damals holte die Hybriden noch aus der Batterie, die wurden ohne jeden Skrupel in den (niemals gesäuberten, Floh- und Milbenverseuchten) Stall zu den anderen gesetzt, morgens wurde die Tür geöffnet, etwas Weizen gestreut und dann mussten sie sehen, wie sie zurechtkamen.
    Gut, unter diesen Umständen und kurz nach der " Befreiung " sterben natürlich auch Hybriden. Die Frage ist , welches Huhn könnte das überstehen? Das überhaupt welche überlebt haben finde ich erstaunlich.

    Wenn ich mich recht erinnere, überlebten von jeweils um die 20 geholten Hennen maximal eine oder zwei das erste Jahr, die wurden allerdings teilweise auch steinalt.
    Aufgrund anderer Haltungsbedingungen waren es bei mir mehrere. Meine wurden gepampert, umsorgt und bekamen Whyskas.

    Als erstes wurde der alte Stall auf dem Osterfeuerhaufen entsorgt und künftig auf Stallhygiene geachtet.
    Exakt das habe ich damals auch gemacht, den Milben war anders nicht mehr beizukommen.

    Irgendwann hatte ich dann einen Brutapparat und zog mir Rassehühner aus Bruteiern. Auch bei den Rassehühnern, egal welche Rasse, gab und gibt es Frust und Enttäuschung, ihre Legeleistung ist mit denen von Hybriden nicht zu vergleichen, sie haben insgesamt aber andere Vorzüge, die mich persönlich weit mehr überzeugen. Unter anderem halte ich sie tatsächlich für weit robuster als die Legehybriden, aber das nur am Rande.
    Das kann ich eben nicht bestätigen. Meine Rassehühner ( Lachshühner , Brahma ) waren wirklich anfällig. Nur die Bresse haben mich überzeugt, die waren was Vitalität und Widerstandskraft angeht auf Hybrid - Niveau. Tolle Hühner. Gegluckt und geführt haben sie auch gut. Deshalb sind sie auch in den Gruppen - Genpool integriert worden.

    Ich müsste einfach lügen wenn ich den Hybriden Schwäche oder ähnliches nachsagen würde, gemessen an dem was sie oft vorher schon durchgemacht haben, sind es gänzlich betrachtet verdammt harte Hühner....die ( bei einigermaßen anständiger Pflege ) Steinalt werden können.

  10. #60

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    Zitat Zitat von Silmarien Beitrag anzeigen
    Weil die Hand beißen könnte.
    Danke, ich hätte die Frage nicht besser beantworten können.
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