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Thema: Ausgestallte Legehybriden Erfahrung und Umgang

  1. #31

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    Zitat Zitat von zfranky Beitrag anzeigen
    In den 80er Jahren war die Legeleistung von Lohmannhybriden auch deutlich geringer als heute, im Durchschnitt unter 250 Eier pro Jahr. Das ist mit den heutigen Tieren überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Erfahrungswerte aus dem letzten Jahrhundert sind nicht immer auf heute übertragbar.
    Fakt ist das ich keine Märchen erzähle, darauf wie du es dir erklärst, habe ich ja keinen Einfluss. Für jeden den die Thematik interessiert:

    https://www.thuenen.de/media/publika.../lbf_sh322.pdf

  2. #32
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    Diese Vital - Kreuzungen sind dankbare Wesen. Du wirst nicht viele Probleme haben. Kommen sie aus der richtigen Legebatterie - Käfig - Haltung?
    Die Bezeichnung "Vital-Kreuzungen" für diese gequälten Hochleistungs-Hühner, denen eine Legeleistung angezüchtet wurde, die m.E. nur als pervers bezeichnet werden kann, ist in meinen Augen der blanke Hohn.

    Das für mich genauso lächerlich wie die Mär vom dankbaren geretteten Tier. Oder meinst Du "dankbar" im Sinne von rentabel?

    Frag mal alle hier, die RdH-Hennen oder sonstige ausgestallte Industriehühner haben. Probleme treten da immer wieder auf. Die ausgestallten Hybriden, die noch genug körperliche Resourcen haben um sich von der Tortur zu erholen, die können noch einige Jahre gut und gesund leben. Aber das ist leider nicht die Regel. Vorallem dann nicht, wenn man die Tiere nicht leistungsgerecht füttert.

    Hybriden mal "so einfach" mitlaufen lassen klappt leider nicht. Wenn hinten viel Eier rauskommen, muss vorne viel gutes angepasstes Futter rein. Sonst sind das im wahrsten Sinne des Wortes Totleger.

    Aber ich weiß es ja schon - bei Dir ist das alles anders.
    Geändert von Lisa R. (23.08.2021 um 15:33 Uhr)
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
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  3. #33

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    Zitat Zitat von Lisa R. Beitrag anzeigen
    ......

    Hybriden mal "so einfach" mitlaufen lassen klappt leider nicht. Wenn hinten viel Eier rauskommen, muss vorne viel gutes angepasstes Futter rein. Sonst sind das im wahrsten Sinne des Wortes Totleger.

    Aber ich weiß es ja schon - bei Dir ist das alles anders.
    Wie sollte man deiner Meinung nach diese Tiere richtig füttern.
    Bei RdH gibt es zB die Angabe dem Legemehl Körner beizumischen um die Legeleistung zu verringern. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht.
    Bei uns brauchen die Mädels auch nicht 300 + Eier im Jahr legen.
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  4. #34

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    Zitat Zitat von Mate Kroate Beitrag anzeigen
    Bei RdH gibt es zB die Angabe dem Legemehl Körner beizumischen um die Legeleistung zu verringern. Der Sinn ergibt sich mir noch nicht.
    Diese Passage konnte ich bisher nicht finden, wo steht das dort?

    Ich habe diese Hinweise gefunden:

    "Legehybriden benötigen auch im neuen Zuhause spezielles Leistungsfutter mit sehr hohem Eiweißgehalt, weil sie lebenslang genetisch bedingt viele Eier legen und ohne ein entsprechendes Futter körperlich auszehren."

    Und weiter:

    "Das Legemehl kann im neuen Zuhause allmählich mit gutem Körnerfutter gemischt werden, bis zu einem Verhältnis von maximal 20% Körnerfutter und mindestens 80% Legemehl."

    Quelle: https://www.rettet-das-huhn.de/h%C3%...istungshennen/

  5. #35
    Avatar von Blindenhuhn
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    Auf der österreichischen Seite ("Rette (d)ein Huhn") wird dieses Futter in der Umstellungsphase empfohlen: http://www.weichei.co.at/wp/?page_id=425
    Da stehen aber keine Zusammensetzung und keine Werte dabei.
    LG Blindenhuhn
    1,1 Menschen, 0,1 Zwerg, 0,1 Brabanter Bauernhühner, 0,2 schwed. Isbar, 1,5 Mixe, 0,4 Sundheimer, 0,4 Plymouth rock gestreift, 0,0,7 CL und Mooshühner, 0,1 Legewachtel, 0,1 Wälderdackel; "Igel-allerlei Wissenswertes"

  6. #36

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    Ich meinte diesen Artikel von der der Österreichischen RdH Seite.
    Auszug :

    "Eine abrupte Futterumstellung überfordert die Organe und sollte daher vermieden werden.

    Eine Futterumstellung von reinem Legemehl auf Mischfutter mit Legemehlanteil sollte jedoch in jedem Fall erfolgen, da dadurch die Eierproduktion etwas verlangsamt wird und somit dazu beiträgt, dass sich die Hennen schneller erholen können, länger leben und gesünder bleiben."

    Sorry steht tatsächlich nichts von Körner aber richtig was anfangen kann ich damit trotzdem nicht.
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  7. #37

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    Zitat Zitat von Lisa R. Beitrag anzeigen
    Die Bezeichnung "Vital-Kreuzungen" für diese gequälten Hochleistungs-Hühner, denen eine Legeleistung angezüchtet wurde, die m.E. nur als pervers bezeichnet werden kann, ist in meinen Augen der blanke Hohn.

    Das für mich genauso lächerlich wie die Mär vom dankbaren geretteten Tier. Oder meinst Du "dankbar" im Sinne von rentabel?

    Frag mal alle hier, die RdH-Hennen oder sonstige ausgestallte Industriehühner haben. Probleme treten da immer wieder auf. Die ausgestallten Hybriden, die noch genug körperliche Resourcen haben um sich von der Tortur zu erholen, die können noch einige Jahre gut und gesund leben. Aber das ist leider nicht die Regel. Vorallem dann nicht, wenn man die Tiere nicht leistungsgerecht füttert.

    Hybriden mal "so einfach" mitlaufen lassen klappt leider nicht. Wenn hinten viel Eier rauskommen, muss vorne viel gutes angepasstes Futter rein. Sonst sind das im wahrsten Sinne des Wortes Totleger.

    Aber ich weiß es ja schon - bei Dir ist das alles anders.
    Selbstverständlich klappt das , diese Tiere sind vollkommen unproblematisch. Seit meiner Kindheit und bis heute halte ich Hybriden mit anderen Hühnern zusammen, völlig problemlos. Hybriden sind aus verschiedenen Rasselinien zusammengekreuzt , man machte sich den Heterosiseffekt zunutze, es sind vitale, leistungsfähige Tiere. Ich füttere normale Körnermischungen und Küchenreste, genauso wie bei den Hybriden, welche 10 Jahre und älter wurden.

    Welches Interesse hätte wohl jemand, schwache und kränkliche Tiere zu züchten, um sie dann tausendfach zu halten? Das macht keinen Sinn , oder?

    Mir ist schon klar das nicht sein kann was ( aus ideologischen Gründen ) nicht sein darf, aber ich beuge mich keiner Ideologie.

    Es sind Vital - Kreuzungen , nur dadurch überstehen sie überhaupt die Haltungsbedingungen, welche ich übrigens auch verurteile. Aber nur weil die Haltungsbedingungen schlecht sind, sind Hybridkreuzungen nicht schlecht.

  8. #38
    neozoophob Avatar von Bibbibb
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    Zitat Zitat von hein Beitrag anzeigen
    Denn nenne mir mal einen Stall, der noch die alte Käfighaltung hat!
    In Frankreich habe ich 2018 mit "3" gestempelte Eier gesehen. Kann mich leider nicht erinnern, ob es französische waren oder importierte.

    Zum Thema: Bisher sind mir 2 Lohmann weiß von RdH gestorben: Legedarm und Kreislauf. Beide hatten bei mir noch 2 1/2 Jahre. Vom Charakter komplett unterschiedlich. Eine zahm und clever, die andere immer auf Abstand.
    Eine Dritte Lohmann weiß habe ich schon dritter Hand von RdH bekommen, die habe ich im Dez. dann seit drei Jahren. Auch recht zahm.
    Diesen Juni habe ich noch vier weiße bekommen. Alle recht fit, Eierschalen anfangs dünn, jetzt ok. Eine bekam Mykoplasmen, ist aber selbst damit fertig geworden (ohne AB). Alle vier sehr panisch.
    Im Juli kamen noch sechs Lohmann braun dazu. Wurden schnell zahm bis aufdringlich. Einer bin ich schon mehrfach auf die Füße getreten, weil sie sich ständig in den Weg drängt. Die braunen haben Probleme mit Windeiern und Knitterschalen.
    Futter bekommen sie Legemehl und Legepellets. Abends auch Weizen. Ab und an Leckerlies. Und immer Auslauf-sie lieben Gras.
    Unterstütze Vereine durch deine Einkäufe.
    Ich unterstütze Rettet das Huhn!
    https://www.gooding.de/rettet-das-huhn-e-v

  9. #39
    Moderator Avatar von Lisa R.
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    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei meinen ausgestallten Hennen die kleinen Weißen durchweg länger leb(t)en als die Brownies. Die Braunen haben mehr Probleme mit dem Legedarm.

    Die Braunen sind immer sehr viel aufdringlicher, die Weißen sind dafür cleverer.
    Die Frau Werwolf sagt: "Des g'hööööööört so !!!
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  10. #40
    Moderator Avatar von zfranky
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    Zitat Zitat von Landleben Beitrag anzeigen
    diese Tiere sind vollkommen unproblematisch.
    Dann haben all die vielen User, die hier in den letzten Jahrzehnten über ihre großen Probleme mit Hybriden berichtet haben, wahrscheinlich Dönekes erzählt...
    nach 20 Jahren endlich wieder Hühner, spontaner Bruteier-Kauf bei Ebay, geliefert in die Packstation, Oktober 2014 erste Naturbrut... ein bisschen Natur in der Stadt..

    Aktuell 2,14 New Hampshire, dazu Pferd, Katze und Bienen ...

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